MELISSA NASCHENWENG: Klartext ĂĽber Konzertverschiebung wegen Schlagerbooom Kommentare deaktiviert fĂĽr MELISSA NASCHENWENG: Klartext ĂĽber Konzertverschiebung wegen Schlagerbooom

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MELISSA NASCHENWENG redet Klartext ĂĽber ihre Konzertverschiebung

Zugegeben – fĂĽr viele Fans ist es wirklich ein Ă„rgernis, mit welcher Selbstverständlichkeit manche KĂĽnstlerinnen und KĂĽnstler Konzerte ausfallen lassen, um bei groĂźen TV-Shows dabei zu sein. Hintergrund sind Klauseln in Verträgen die das möglich machen. Aus unserer Sicht ein weiteres groĂźes Problem ist auch die Besetzungspolitik im Fall SILBEREISEN. Hier scheint sehr oft sehr kurzfristig geplant zu werden. Wie das abgeht, war vor einige Jahren mal im Rahmen einer TV-Dokumentation zu sehen, als FRANZISKA WIESE zunächst offensichtlich entgegen ursprĂĽnglicher AnkĂĽndigung zunächst nicht in der groĂźen TV-Show dabei war. Offensichtlich mĂĽssen hier ALLE mitspielen, selbst die ganz groĂźen Stars scheinen sich diesem Diktat unterwerfen zu mĂĽssen.

Konzertverlegungen branchenĂĽblich – das gilt leider auch fĂĽr MELISSA NASCHENWENG

Ein groĂźes Problem ist in dem Zusammenhang sicher die Ergebenheit der Plattenfirmen. Da werden VĂ–-Termine nur an TV-Shows geknĂĽpft, und wenn dann mal was nicht funktioniert, wird selbst bei neuen KĂĽnstlern wie aktuell ART GARFUNKEL JR. gleich mehrfach der VĂ–-Termin verlegt, bis kaum noch jemand durchblickt. Leidtragende in diesem „Spiel“ sind offensichtlich die KĂĽnstlerinnen und KĂĽnstler selbst – in diesem Fall MELISSA NASCHENWENG. Die Vollblutmusikerin ist fĂĽr ihre Professionalität bekannt. Nun musste sie aber einen Konzerttermin verlegen, um bei Europas größter Schlagershow „Schlagerbooom“ dabei zu sein. Sie selbst hat die Verträge nicht gemacht – muss nun aber ihren Kopf dafĂĽr herhalten. Da sie eine Freundin deutlicher Worte ist, hat sie die Verschiebung des Konzerts wie folgt begrĂĽndet:

Jeder Vertrag beinhaltet eine TV-Klausel, da heiĂźt, die PLATTENFIRMA – MEINE CHEFS – entscheiden, ob ich zur Sendung fahre oder nicht! Wenn diese TV-Klausel greift, MUSS kein Termin nachgeholt werden, ABER ICH HABE BISHER JEDEN NACHGEHOLT , weil ihr mir am Herzen legt.

MELISSA NASCHENEWENG erneut mit klarer Kante

Zugegeben, wir lieben das einfach: Nur wenige KĂĽnstlerinnen sind so kommunikativ und offen mit ihren Fans wie MELISSA NASCHENWENG, auch wenn einmal Ungemach droht. Und wir finden: Sie hat Recht. Dass sie ĂĽberhaupt inzwischen vom „Papst“ eingeladen wird (vielleicht haben ja auch wir einen kleinen Teil dazu beigetragen), ist doch erfreulich, auch fĂĽr ihre Fans. Und wenn sie ihr Konzert nachholt (nach unserem Kenntnisstand am 12. November), sollte doch „alles gut“ sein…

Bild: ARD/JĂĽrgensTV/Dominik Beckmann

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ANDREA KIEWEL: Auch 2023 wird es den Fernsehgarten geben – Saisonstart 7. Mai 0

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ANDREA KIEWEL: Schon eine etwas andere Kommunikationspolitik als FLORIAN SILBEREISEN

Es ist schon völlig irre: Während das ZDF sich schon jetzt festlegt, am 7. Mai 2023 die nächste „Fernsehgarten“-Saison starten zu lassen, gibt es bei FLORIAN SILBEREISEN noch immer Zweifel, ob in weniger als vier Wochen der „Schlagerbooom“ startet. Das hat die Moderatorin in der letzten Fernsehgarten-Ausgabe 2022 höchstselbst verkĂĽndet. Da ist auch mal ein Lob an das ZDF fällig – zumindest das „Fernsehgarten“-Format wird auch anno 2023 ĂĽber den Sender gehen – eine gute Nachricht auch fĂĽr Schlagerfans, auch wenn inzwischen die einer oder andere Sendung ohne Schlagerstars stattfindet. Wir freuen uns schon auf die neue Saison. 

Nebenbei bemerkt – leider hat auch STEFAN MROSS nicht auf die nächste Saison hinweisen können wie es „KIWI“ tat. Wobei es an ein Fortbestehen von „IWS“ kaum einen Zweifel geben darf angesichts der phänomenal guten Quoten der Saison 2022.

Foto: ZDF, Marcus Höhn

 

 

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ROSS ANTONY: Gegen ANDRÉ RIEU leider in Sachen Quote ohne Chance – auch VOX-Doku leider enttäuschend 2

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ROSS ANTONY: Kein guter Samstagabend fĂĽr den deutschen Schlager

Am vergangenen Samstag gab sich ROSS ANTONY die Ehre mit durchaus prominenten Gästen. Dennoch hat er es nicht in die Top-25 der meistgesehenen TV-Shows geschafft – und das, obwohl seine Show gleich auf zwei Sendern lief (MDR und SWR). Die regionalen Quoten der Show fielen wie folgt aus: 

  • SWR Marktanteil 4,6 % (209.000 Zuschauer)
  • MDR Marktanteil 12,8 % (323.000 Zuschauer)

In Summe dĂĽrften es unter 1 Mio. Zuschauer bundesweit gewesen sein, die eingeschaltet haben – und das trotz prominenter Namen wie BEATRICE EGLI. Anders erging es ANDRÉ RIEU, dessen im NDR (und NUR im NDR) ausgestrahlte Sendung „Wir feiern die Musik“ immerhin von 1,08 Mio. Zuseher generieren konnte und einen bundesweiten(!) Marktanteil von 4,6 % hatte. 

Kleiner Trost fĂĽr ROSS ANTONY: NOCH schlechter lief es fĂĽr die eigentlich interessante und gut gemachte VOX-Doku „Schlager – jetzt erst recht“. Dort wurde ĂĽber die Schlagerszene berichtet mit dem Fokus auf die Pandemie und dem Blick nach vorne. Schade, dass sich dafĂĽr nur 570.000 Zuschauer interessiert haben (Marktanteil sehr enttäuschende 2,8 %) – leider demzufolge keine Motivation fĂĽr die Privatsender, sich mehr dem Schlager-Genre zu widmen…

Vor dem Hintergrund dieser Zahlen muss man einmal mehr auf den Schlager-SpaĂź mit ANDY BORG hinweisen, der auch in nicht so guten Zeiten deutlcih ĂĽber 1 Mio. Zuschauer generieren kann, obwohl auch seine Show „nur“ auf einem Sender, dem SWR, ausgestrahlt wird (die ROSS ANTONY Show lief ja auch im MDR)…

Foto: © MDR/Michael Clemens

 

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