Isaak ESC Schlager

ISAAK holt beste ESC-Platzierung seit sechs Jahren!

ISAAK: Jury sorgt für guten 12. Platz!

Als beim ESC die Startnummer 3 fällig war, hatten wir zugegeben “Angst”. Wird man sich wie so oft wieder blamieren? Aber: Falsch gedacht. ISAAK hat “abgeliefert”. Sehr angenehm: Er hat alles musikalisch gegeben. Bei IHM ging es nicht darum, politische Dinge zum Thema zu machen, sondern einen schönen Song abzuliefern. Immerhin: Die Jury hat das mit 99 Punkten honoriert. Und damit können wir fast nur der Jury danken, dass es diesmal in der oberen Tabellenhälfte zu Ende ging. Wir finden: Verdient! ISAAK kann singen, und er hat sehr engagiert abgeliefert – anders als befürchtet, eine sehr erfreuliche Sache, und wir freuen uns SEHR, dass das mit einem halbwegs ordentlichen Ergebnis honoriert wurden.

Dass der ESC nicht mehr viel mit Musik zu tun hat, hat natürlich der Siegertitel bewiesen. Das heißt nicht, dass wir es komisch finden, dass die erste Amtshandlung des Siegers war, erst mal seine Trophäe zu zerdeppern. Vielmehr wäre erfreulich gewesen, wenn er wegen des Songs gewonnen hätte und nicht wegen irgendwelcher anderer Sachen. Den Song kennt in einem Monat eh keine Sau mehr, aber egal – wir haben ja “Waterloo” von ABBA – den Song kennt man auch in 100 Jahren noch – der stammt aus einer Zeit, als es egal war, welche sexuelle Orientierung man hat – damals ging es darum, dass der Song stark war.

Das ist lange her, wie wir anhand des irren ESC-Ergebnisses sehen, bei dem eine Jury den Sieger bestimmt hat.

 

 

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Schlagerprofis – Der Podcast Folge 036

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10 Antworten

  1. Kritische Betrachtung des Voting Systems beim ESC:

    Die Mehrheit des Publikums (Zuschauer Votings) hat Kroatien vor Israel als Sieger gewählt.
    Das Jury-Voting hat die Schweiz erst zum Sieg geführt.
    So ein Sieg bekommt einen faden Beigeschmack.

    Es wäre zu überlegen, ob man zukünftig im Reglement das Voting-Verhältnis Zuschauer zu Jury auf 2/3 zu 1/3 ändert und eben nicht wie bisher 50% zu 50% bewertet oder das Jury-Voting wieder ganz herausnimmt.

    Wer sitzt denn in den Jurys? Wie kommt die Zusammensetzung dieser Jurys zustande?
    Das erschließt sich dem Zuschauer doch nicht wirklich.

    Es sollten bei Votings die Zuschauer immer der entscheidende Faktor zum Sieg eines Kandidaten für einen Musikwettbewerb sein, denn diese konsumieren diese Musik letztendlich.

    Bei Musik-Casting-Shows (DSDS, The Voice of Germany, …) darf spätestens im Finale in Voting-Verfahren nur noch der Zuschauer abstimmen. Die Jury hat dann eben keinen nennenswerten Einfluss auf das Ergebnis mehr!!!

    Dies ist keine Kritik gegen den Künstler oder das Land, das er vertreten hat.
    Es ist eine Kritik an diesem Voting-System!

    1. Wenn jetzt anstelle Nemo, Beatrice Egli für die Schweiz gesungen hätte, und sie hätte gewonnen so wie Nemo, mit Jury Punkten unf aber auch mit über 200 Publikumpunkten, dann hätten Sie anders kommentiert! Dann wäre es ok gewesen!
      Dann hätte es keinen faden Beigeschmack gehabt.

      1. Klarstellung:

        Es geht hier ausschließlich um dieses Voting-System!

        Nach dem geltenden Voting-System hat Nemo (Schweiz) völlig zurecht gewonnen!

        In meinen Augen sollte aber der Künstler oder die Künstlerin für einen Sieg im ESC im Zuschauer-Voting vorne liegen. Ich bin prinzipiell gegen ein Jury-Voting beim ESC.
        Also am besten nur ein Zuschauer-Voting.

        Welche Künstler (und das gilt für alle Künstler also auch Beatrice Egli, wenn Sie theoretisch teilnehmen und gewinnen würden) wollen sich denn eines Tages nachsagen lassen, sie haben den ESC gewonnen, obwohl die Mehrheit der Zuschauer nicht für Sie angerufen hatten. Das Risiko besteht zumindest. Jurys werden oft in der Öffentlichkeit kritisiert und in Zweifel gezogen. Genau das hat einen faden Beigeschmack!

        Außerdem:

        Mit einem zusätzlichen Jury-Voting wird der Zuschauer z.T. „entmündigt“.
        Warum können die Zuschauer nicht alleine entscheiden?
        Traut man Ihnen das nicht mehr zu?

        Zusammenfassend:

        Meine Kritik am bestehenden Voting-System (Zuschauer + Jury, 50:50) ist unabhängig vom Sieger und Siegerland! Alles andere sind Falschinterpretationen meines Statements!

        1. Dabei sitzt Beatrice Egli aktuell in der Dsds Jury und entscheidet mit über das Weiterkommen der Talente zumindest bis in die Mottoshows.

          1. “über das Weiterkommen der Talente zumindest bis in die Mottoshows.”

            Genau so ist es auch richtig!! Nur bis zu den Motto-Shows!

            In den entscheidenden Motto-Shows (inklusive Finale) darf nur noch das Publikum per Telefon-Voting entscheiden!
            Eben nicht die Jury, egal wer drin sitzt!

            Vor den Motto-Shows kann natürlich eine Jury entscheiden!

            Und so hätte es meiner Meinung nach auch im ESC-Finale (aus oben genannten Gründen) sein müssen. Im Finale nur Publikumsvoting!

            Damit wäre gesichert gewesen, das die Mehrheit der Zuschauer in Europa für den Sieger angerufen hätten.

  2. zum Thema ESC finde ich, das dies nur noch gekauft und gestellt ist. Also in der Juri. Ich glaube nicht das ein Bub mit Röckchen in allen Europäischen Ländern Mit 12 Punkten bewertet wird also überaus beliebt sein soll. Und ALLE dieser Meinung sind. Das ist gestellt und für mich traurig zu sehen wie alle sich an einem Seil klammern um eine Meinung zu sein… Auch den Titel aus Holland hab ich mir angehört und finde ihn Super. Währe wohl zu starke Konkurrenz gewesen mit seinem vielen Europa. Also wird er 2 Tage vor dem Auftritt rausgeworfen. Schade für eine ehemals tolle E S C Bewertung.

    1. Wenn nur noch inhaltlos rumgepöbelt und provoziert wird ohne jegliche inhaltliche Aussage, werden die Kommentarrichtlinien mehrfach überschritten und folglich selbstverständlich der hirnlose Inhalt nicht freigeschaltet.

      1. Ich habe Sie ironisch als “Schlagermotzki” bezeichnet. Das ist weitaus harmloser als Ihre regelmäßigen Leserbeschimpfungen. Bitte gewöhnen Sie sich Ihre Dünnhäutigkeit ab, Herr Stimming.

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