MARC MARSHALL „kapituliert“: Scharfe Worte gegen den „Schlagercountdown“ von FLORIAN SILBEREISEN Kommentare deaktiviert fĂĽr MARC MARSHALL „kapituliert“: Scharfe Worte gegen den „Schlagercountdown“ von FLORIAN SILBEREISEN

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MARC MARSHALL: Endlich macht mal jemand „das Maul auf“

Wohl nur wenige KĂĽnstler haben „aus der Not eine Tugend“ gemacht wie MARC MARSHALL. Bislang nicht weniger als 237 Auftritte hat er seit März 2020 absolviert – immer zur Freude der Fans,  manchmal sogar mit Papa TONY MARSHALL, der es ja aktuell mit seinem Album „Das Beste“ in die Charts geschafft hat. –  Viel verdient haben wird MARC dabei nicht – da ging es wohl eher um Idealismus – eine wirklich gute Sache. Aber irgendwann haben natĂĽrlich auch die tollsten Idealisten die „Schnauze voll“. 

„Nix geht los“

In seinem heutigen (07.06.2021) Instagram-Statement findet MARC MARSHALL sehr deutliche Worte. Zunächst kritisiert er allgemein die (offensichtlich durchaus nicht wirklich ernst zu nehmende) Euphorie der Vorfreude der KĂĽnstler, die sich freuen, dass es bald wieder losgehe. Ihnen ruft er zu: „Nix geht los!“, um es auf den Punkt zu bringen: „Wer soll das bezahlen?“.

Kritik an der ARD: „Vollplaybackkonserven abfeuern“

Das Fass zum Ăśberlaufen gebracht haben dĂĽrfte die Show „Schlagercountdown“. Vor allen Dingen stößt sich MARC MARSHALL am Untertitel der Sendung: „So wird’s bald wieder sein“. Ganz offensichtlich findet er es unerträglich, wie „zur Primetime am Samstagabend nur Vollplaybackkonserven abgefeuert“ werden. Wir finden: RECHT hat er. Und er wird noch deutlicher und schreibt unmissverständlich:

In so einer Krise so unsinnig Sendezeit und Geld zu verschwenden, ist einfach absurd, unmoralisch und zynisch!

(MARC MARSHALL)

MARC MARSHALL spricht aus, was viele denken

Hochachtung vor MARC MARSHALL, so deutliche Wort zu finden, ist es doch bekannt, dass jede kleinste Kritik an den „Festen“ in aller Regel damit honoriert wird, lebenslang nicht mehr in dieser wichtigen ARD-Show eingeladen zu werden. Dass MARC MARSHALL hier den „Arsch in der Hose“ hat, mal Tacheles zu reden – die „Show“ war ja wirklich ein einziges „fĂĽr Dumm verkaufen“ der Schlagerfans – finden wir gut. Er ruft den Verantwortlichen zu: „Seid endlich mutig! Wenn nicht jetzt – wann dann?“

Höhlt steter Tropfen den Stein?

Nun muss man sagen, dass den Verantwortlichen der öffentlich-rechtlichen Sender KĂĽnstler wie MARC MARSHALL völlig „scheiĂźegal“ sind, beweisen sie ja schon mit ihren Radioprogrammen. Allen voran WDR4. Trotz diverser Hilferufe seitens der KĂĽnstler und Produzenten (z. B. haben sich hier schon vor ĂĽber einem Jahr Leute wie WERNER PETERS zu Wort gemeldet, siehe HIER) wird weiterhin nur ABBA, HARPO und Co. gespielt. Schlager findet z. B. im Sendegebiet des WDR so gut wir gar nicht mehr im Radio statt. Leider sind die Schlagerfans allerdings auch leidensfähig und nehmen das offensichtlich hin – okay, wozu gibt es Spotify? Aber dann muss man sich auch fragen, warum Schlagerfans verpflichtet sind, fĂĽr etwas zu zahlen, was sie gar nicht wollen?

Respekt, MARC MARSHALL!

Wie dem auch sei, dass mit MARC MARSHALL nach längerer Zeit mal wieder einer sehr deutliche Worte findet, mit denen er sich in Gefahr begibt, ĂĽber Jahre hinweg in öffentlich-rechtlichen Sendern nicht stattzufinden (das Demokratieverständnis der Sender ist da ja gemeinhin bekannt), ist aller Ehren Wert. Wir drĂĽcken die Daumen, dass es bei der einen oder anderen Stelle ankommt…

Quelle: Instagram-Seite MARC MARSHALL

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MATTHIAS REIM: Mit „Blaulicht“ sogar ein Aspirant fĂĽr die Single-Charts 1

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MATTHIAS REIM: Neue Single „Blaulicht“ offensichtlich ein Treffer

Das wird MATTHIAS REIM freuen – nach dem schönen 2. Platz mit „Matthias“ in den Albumcharts kristallisiert sich heraus, dass er mit der Single „Blaulicht“ einen Treffer gelandet hat. Okay, die Ballermann-Radiocharts sind nicht zwingend der MaĂźstab ALLER Dinge – aber dort steht er klar auf Platz 1 der angesagten Hits – siehe HIER. Aber in den offiziellen Single Trending Charts eine Duftmarke zu setzen – das ist fĂĽr einen Schlager nicht selbstverständlich. MATTHIAS ist es tatsächlich gelungen – in der aktuellen Liste steht er auf Platz 7, wie man HIER nachlesen kann. Nach wie vor ist „MATZE“ also offensichtlich auch bei Single-Käufern angesagt – wir gratulieren!

Gerne hätten wir eine schöne Rezension zum Album gemacht, aber leider hat es mal wieder mit der Bemusterung nicht geklappt – trotzdem freuen wir uns mit MATTHIAS fĂĽr diesen schönen Erfolg. 

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HELENE FISCHER singt ARD-Olympiasong fĂĽr Winterspiele 2022: „Jetzt oder nie“ 3

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HELENE FISCHER: Song aus „Rausch“-Album fĂĽr Olympia

Die ARD hat sich dazu entschieden, einen HELENE-FISCHER-Song als Titelmelodie fĂĽr die Olympischen Winterspiele in Peking, die am 4. Februar 2022 starten, auszuwählen. FĂĽr HELENE FISCHER ist das natĂĽrlich doppelt praktisch – auf der einen Seite wird ihr Song und damit weiterhin das „Rausch“-Album ordentlich beworben, auf der anderen Seite muss sie aber nicht selber die Medien mit persönlichem Erscheinen aufmischen. Von ihr gibt es keine Babyfotos und dergleichen. Immerhin wird ĂĽber DPA ein erfreutes Statement von HELENE zu ihrem Olympia-Song veröffentlicht:

Ich erinnere mich an viele Momente meiner Karriere, in denen es auch fĂĽr mich „jetzt oder nie“ geheiĂźen hat. Meist habe ich mich fĂĽr „jetzt“ entschieden und bin damit gut gefahren. Ich hoffe, dass mein Song unseren Athletinnen und Athleten in Peking genauso viel GlĂĽck bringt, wie ich selbst mit ihm verbinde.

Bezug zu UDO JĂśRGENS

Zugegeben, es ist manchmal ein „Hobby“ von uns, BezĂĽge zu UDO JĂśRGENS herzustellen. Und auch hier gibt es spannende Parallelen: „Jetzt oder nie“ hieĂź z. B. ein Song, ein Album und eine Tour von UDO JĂśRGENS – aber viel spannender: UDO sang 1978 das Lied zur FuĂźball-WM in Argentinien: „Buenos Dias Argentina“. Ganz bewusst wurde damals im Text des Songs und in den Auftritten die groĂźe Politik ausgespart – damals typisch fĂĽr den Zeitgeist – und HELENE FISCHER (bzw. die ARD) geht offensichtlich einen vergleichbaren Weg. Wobei der Inhalt des Songs zum Olympischen Gedanken passt – wenn man denn die Begleitumstände ausblendet.

Wir sind gespannt, ob der Song nun auch als „offizielle Single“ aus „Rausch“ vermarktet wird.

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