PUHDYS u. a. Oststars wirken in MDR-Doku „Stars an der Trasse“ mit 2

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Bei Doku über die längste Erdgasleitung der Welt kommen Ost-Stars zu Wort

Es ist schon fast tragikomisch, dass es nicht etwa eine Musikshow ist, sondern eher eine politische Reportage, die unter der Ăśberschrift „Russland und wir“ steht, in der gleich reihenweise „Ost-Stars“ zu Wort kommen, die doch so oft als Gäste fĂĽr Musiksendungen gewĂĽnscht werden – gerade im MDR.

Drushba-Trasse“ legendär

Es war 1974, als zwischen den Ländern DDR, Ungarn, CSSR, Bulgarien und der UdSSR vereinbart wurde, die längste Erdgasleitung der Welt zu bauen. Ostdeutschland war dabei fĂĽr ein TeilstĂĽck in Länge von 550 km zuständig, insgesamt sah die Planung 2.750 km vor. Die erste DDR-Baukolonne begann mit dem Bau vor genau 45 Jahren – Grund genug fĂĽr den MDR, auf den Bau zurĂĽckzublicken.

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Schleifer bei der Arbeit, Foto: © MDR/Hajo Obuchoff

Kunst und Kultur fĂĽr die Trassenbauer

Damit des prestigeträchtige Projekt erfolgreich abgeschlossen werden konnte, legte man damals (vielleich anders als heute) groĂźen Wert auf „Kunst und Kultur“. Die Trassenbauer bekamen ein tolles Programm geboten, u. a. auch die so genannten „Stars an der Trasse“, die damals insbesondere fĂĽr die am Projekt beteiligten Arbeiter ihre Kunst dargeboten haben. Dabei wurden auch und gerade echte Stars engagiert. Das kam an – im Pressetext ist von einem „kollektiven Rausch“ die Rede. Mit dabei war natĂĽrlich auch FRANK SCHĂ–BEL:

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Foto FRANK SCHÖBEL: © MDR/Hajo Obuchoff

Mitwirkende: PUHDYS u. a.

In der Dokumentaton erzählen die damaligen Beteiliten von ihren Erinnerungen. Es berichten auch die KĂĽnstler von ihren tollen Erlebnissen – als da wären:

  • DIETER „MASCHINE“ BIRR (PUHDYS)
  • BERND RĂ–MER (KARAT)
  • CHRIS DOREK
  • HUGO LAARTZ (MODERN SOUL BAND)
  • MANFRED HENNIG (CITY)
  • EVA DIEĂźNER (Gruppe KREIS)
  • MONIKA HAUFF & KLAUS-DIETER HENKLER
  • VERONIKA FISCHER
  • DIRK MICHAELIS
  • ANDRÉ HERZBERG und
  • JĂ„CKIE REZNICEK
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Foto DIE PUHDYS (1977): © MDR/Dietmar Schürtz

Die Sendung am 29. November 2020 dĂĽrfte fĂĽr viele Freunde der ostdeutschen Musiklegenden ein Pflichttermin sein.

Titelfoto: © MDR/Dietmar Schürtz

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2 Kommentare

  1. Hallo, es ist m. E. keine politsche Reportage, lieber Redakteur.
    Hier wird aufgezeigt, wie wir unter nicht so alltäglichen Bedingungen diese Gasleitung fĂĽr die Gaslieferungen in die damalige BRD gebaut haben und wie die DDR-Stars uns „bei Laune“ gehalten haben…..ich könnte noch mehr erzählen, als in der Doku…..die Praxis sah noch „deftiger“ aus.
    Aber jeder sieht es von seiner „Einstellung zur Sache“.
    Noch besinnliche Tage in dieser verĂĽckten Zeit.
    Euer GĂĽnter Thau

MICHELLE: Bald hat sie wieder den totalen Durchblick 0

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MICHELLE: Augen-OP fĂĽr bessere Sicht

Morgen ist ein besonderer Tag für MICHELLE: Sie hat sich für eine Augen-OP entschlossen. Ihren Fans erzählt sie in den sozialen Medien, dass sie ohnehin schon immer schlecht gesehen habe und nun in Pandemiezeiten, in denen Masken getragen werden, zusätzlich das Problem der beschlagenen Brille habe und auch Nachtfahrten schwierig seien. Demzufolge beschloss die Sängerin, ihre Linsen operativ erneuern zu lassen. Wir drucken die Daumen für einen guten Verlauf der OP und jederzeit guten Durchblick 🙂

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FRANZ TROJAN (SPIDER MURPHY GANG): Bewegender Nachruf seines Biografen KLAUS MARSCHALL 0

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FRANZ TROJAN: Sein Biograf KLAUS MARSCHALL findet passende Worte zu seinem traurigen Tod

Schon wieder ist ein GroĂźer der Musikszene von uns gegangen: FRANZ TROJAN, der bekannte Schlagzeuger der SPIDER MURPHY GANG, der in der „Glanz- und Gloriaphase“ der Band „den Takt vorgab“, ist im Alter von nur 64 Jahren verstorben. Gemeinsam mit KLAUS MARSCHALL schrieb seine lesenswerte Biografie – KLAUS hat einen wirklich schönen, wĂĽrdigen und bewegenden Nachruf auf FRANZ TROJAN geschrieben: 

Lieber Franz,
wir zwei haben eine tolle Zeit erlebt, als wir zusammen an Deiner Biographie „Hauptsache Laut!“ arbeiteten. Immer wenn ich zu Dir nach Kamp-Lintfort kam, um auf dem Weg zur Endversion einige Schritte weiterzukommen, habe ich Dich als freundlichen, offenen, rĂĽcksichtsvollen, witzigen und … ja, das sei ausdrĂĽcklich erwähnt … reflektierten Menschen erlebt, der durchaus um seine begangenen Fehler und Schwächen wusste.
Nur war Deine Ăśberzeugung, nicht nur ĂĽber den Rock´n´Roll zu reden – sondern ihn intensiv leben zu wollen, unvereinbar mit dem Erscheinungsbild des immerzu netten, freundlichen Mann von nebenan. Du hast den Erfolg und all die damit zusammenhängenden Annehmlichkeiten in vollen ZĂĽgen genossen und bist dabei die Gefahr eingegangen, auf menschliches, von „Sex and Drugs & Rock´n´Roll“ geprägtes Glatteis zu geraten.
Dabei stieĂźt Du sicherlich Menschen, die Dir wichtig waren, verletzend vor den Kopf, was Dir in der RĂĽckbetrachtung sehr leid tat. Nicht vergessen darf in diesem Zusammenhang aber auch, dass Du BedĂĽrftigen ohne Erwartung der RĂĽckerstattung geholfen hast.
Bereut hast Du in der Gesamtbetrachtung nichts. Das Herabfallen vom Olymp des Reichtums, der Popularität und der Anerkennung allenthalben entlockte Dir höchstens ein achselzuckendes, aber dadurch auch versöhnliches „Is´wurscht, is´halt so, aber es war eine geile Zeit und die möchte ich in keiner Weise missen!“
Ich wĂĽnsche Dir dort, wo Du jetzt bist, wieder ausgelassenen SpaĂź! Vielleicht triffst Du dort ja Deinen Kumpel Peter Behrens wieder und ihr spielt zusammen eine Runde Schlagzeug.
Servus Franz!
Klaus
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(v. l. n. r.: KLAUS MARSCHALL, FRANZ TROJAN, ANDREAS MĂ„CKLER)
Quelle: Vielen Dank an KLAUS MARSCHALL!
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