DJ ROBIN & SCHĂśRZE: Zensur: Ihr Nummer-1-Hit wird bei Volksfest „Kiliani“ in WĂĽrzburg verboten 1

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DJ ROBIN & SCHĂśRZE: Es kommt, was kommen musste: ZENSUR!

Der Erfolg des Ballermann-Schalgers „Layla“ ist phänomenal. Der Song ist inzwischen drei Wochen auf Platz 1. Zur Erinnerung mal die Platz-1-Erfolge einiger Topstars des Schlagers:

  • HELENE FISCHER war noch nie(!) auf Platz 1 der Singlecharts (nicht mal mit „Atemlos“)
  • ANDREA BERG war noch nie(!) auf Platz 1 der Singlecharts
  • BEATRICE EGLI hat es eine Woche(!) auf Platz 1 geschafft – mit „Mein Herz“
  • ANDREAS GABALIER war noch nie(!) auf Platz 1 der Singlecharts (nicht mal mit „Hulapalu“)

Es ist also heutzutage etwas sehr AuĂźergewöhnliches, wenn ein Schlager auf Platz 1 der Singlecharts klettert. Nun lässt sich ĂĽber das Niveau des Liedes „Layla“ trefflich streiten, der Erfolg bei einer breiten Schicht des Publikums kann aber nicht allen Ernstes bestritten werden.

Ob es nun aber zielfĂĽhrend ist, wenn ein Song, der ĂĽber Wochen auf Platz 1 der Charts steht, als Geschmackspolizei zu verbieten, steht auf einem anderen Blatt. In WĂĽrzburg gibt es diese Form der Zensur – so muss man es wohl nennen. Beim Volksfest „Kiliani“ wird „Layla“ jedenfalls nicht gespielt, die Geschmackspolizei befindet, dass „keine Lieder mit rassistischen oder sexistischen Inhalten“ gespielt werden dĂĽrfen. Ob das im Umkehrschluss heiĂźt, dass sämtliche Lieder von ROLAND KAISER auf dem Index stehen (Santa Maria, Manchmal möchte ich schon mit dir etc.) ist uns nicht bekannt, allerdings sollen wohl auĂźer dem „Donaulied“ freundlicherweise keine weiteren Songs zensiert werden.

Befremdlich finden wir, dass die BegrĂĽndung der Stadt WĂĽrzburg lt. BR24 ist, dass ein Volksfest „fĂĽr alle“ da sei – dass hier Millionen Menschen, die den „Layla“-Song gestreamt oder gekauft haben, ausgeschlossen und sogar als sexistisch stigmatisiert werden, entspricht wohl dem Demokratieverständnis der Stadt. Denn fĂĽr diese Millionen Menschen, die den Song zur Nummer 1 in Deutschland gemacht haben, ist das Volksfest ja faktisch eben NICHT da.

Schon wieder springt die Junge Union in die Bresche

Kurios: Schon wieder ist es die Junge Union, die hier (wie das schon in Hessen der Fall war) fĂĽr Freiheit und Toleranz eintritt statt dĂĽmmlicher Geschmackspolizei-Verbote. Stadträtin RENA SCHIMMER, die Vorsitzende der Jungen Union WĂĽrzburg-Stadt, scheint zum GlĂĽck dafĂĽr zu stehen, dass nicht alle Politiker lebensfrohe Lieder verbieten wollen. Kunstfreiheit statt Geschmackspolizei – so geht es auch. Erstaunlich, dass ausgerechnet die konservative Junge Union hier wieder einmal sich liberal gegen Zensur einsetzt. BR24 zeitiert RENA SCHIMMER wie folgt:

FĂĽr mich ist das subjektiv kein Sexismus, dementspechend habe ich kein Problem damit

Und dann kommt das Entscheidende: Anders als der Rat der Stadt setzt sie nicht voraus, dass alle ihrer Meinung sein mĂĽssen und sich ihrer Meinung zu unterwerfen hätten (anders als die „Gegenpartei“ spricht sie von ihrer „subjektiven“ Meinung) , sondern ihr Kritikpunkt ist, dass das Thema vorab nicht im Stadtrat behandelt wurde, sondern einfach an jeder Kunstfreiheit und Meinungsfreiheit vorbei Geschmackspolizei gespielt und Zensur gegen ein ĂĽberaus populäres Lied geĂĽbt wurde.

 

 

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1 Kommentar

  1. Ich gönne und respektiere Michael MĂĽller zu 100% den Erfolg, den er mit „Layla“ unbestreitbar erzielt hat. Er hat den Geschmack der Massen voll getroffen – was jetzt nicht unbedingt fĂĽr die Massen spricht. Obwohl man es den jungen Leuten auch nicht verdenken kann, wenn sie nach zwei Jahren Pandemie mal wieder richtig abfeiern wollen, was sich mit einem einfach gestrickten Mitgröl-Schlager bestens machen lässt. Eine Zensur finde ich daher nicht angebracht. Allerdings werden die Zensoren bestimmt erreichen, dass sich der eine oder andere den Text mal genauer anhören und durchaus sexistische Tendenzen erkennen wird. Ich wĂĽrde deshalb nicht – wie es im Artikel steht – von „Geschmackspolizei“, sondern eher von „Moralpolizei“ sprechen. Ob diese heutzutage noch vonnöten ist? DarĂĽber sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden dĂĽrfen. Ăśber etwas genauer nachzudenken, hat zumindest noch nie geschadet.

ROSS ANTONY: Im September heiĂźt es wieder „ROSS ANTONY Show“ im MDR 2

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ROSS ANTONY: Sendetermin der 2. Ausgabe seiner Show steht fest

Den Termin sollten sich die Fans von ROSS ANTONY im Kalender anstreichen. Nachdem der quirlige Entertainer sich am 4. September bei STEFAN MROSS‘ „Immer wieder sonntags“ die Ehre gibt, wird seine Personalityshow am 24. September 2022 vom MDR ausgestrahlt. Bis auf MATZE KNOP sind noch keine weiteren Gäste bekannt.

Aufzeichnung am 15. September

Wie meine-schlagerwelt.de bereits am 1. August kommuniziert hat, wird die Show am 15. September in Erfurt aufgezeichnet. Wer mag, kann sich sogar als „Programmmacher“ beteiligen, dazu muss man aber sehr schnell sein: Die Bewerbungsfrist endet dafĂĽr nämlich am heutigen 15. August.

Pressetext

Schlagerstar und Entertainer Ross Antony begrüßt in der zweiten Ausgabe seiner Musikshow im Jahr 2022 bekannte Künstlerinnen und Künstler, tolle Musiker und Musikerinnen und natürlich auch Newcomer. Gemeinsam mit seinen Gästen möchte Ross Antony wieder einmal Lust auf viel Musik, Spiel und Spaß machen und natürlich darf dabei auch Stammgast Matze Knop nicht fehlen.

Quelle: MDR
Foto: © SWR/Andreas Braun/mediensegel

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ANDREA KIEWEL: Erstmals seit Mai wieder unter 17 Prozent Marktanteil mit Fernsehgarten 1

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ANDREA KIEWEL: Sportliche Konkurrenz drĂĽckt Marktanteil leicht

Das sportliche GroĂźevent „European Championships“ macht auch vor den sonntäglichen Musiksendungen nicht halt. „Immer wieder sonntags“ musste fĂĽr eine Woche pausieren, und ANDREA KIEWEL gegen das europäische Turnier senden – das hat sich – allerdings ĂĽberschaubar – auf die Quote ausgewirkt. Am Sonntag schauten diesmal immerhin 1,71 Mio. Zuschauer zu, was einem Marktanteil von 16,8 Prozent entspricht – eigentlich ein sehr ordentlicher Wert, läge die Messlatte in dieser Saison nicht so hoch. Immerhin gut 500.000 Zuschauer mehr zog der „Mallorca-Fernsehgarten„. Wir gehen davon aus, dass nach der Pause kommende Woche die Zahlen wieder nach oben gehen.

Quoten „Fernsehgarten“ 2022 im Überblick

  • 08.05.2022 – 1,54 Mio. (15,8 % Marktanteil)
  • 15.05.2022 – 1,73 Mio. (18,6 % Marktanteil)
  • 22.05.2022 – 1,66 Mio. (17,1 % Marktanteil)
  • 29.05.2022 – 2,28 Mio. (18,6 % Marktanteil)
  • 05.06.2022 – 1,76 Mio. (17,6 % Marktanteil)
  • 12.06.2022–  1,82 Mio. (19,2 % Marktanteil)
  • 12.06.2022–  1,82 Mio. (19,2 % Marktanteil)
  • 19.06.2022–  2,20 Mio. (20,6 % Marktanteil)
  • 03.07.2022–  1,96 Mio. (19,8 % Marktanteil)
  • 10.07.2022–  2,21 Mio. (19,8 % Marktanteil)
  • 17.07.2022–  1,87 Mio. (19,1 % Marktanteil)
  • 24.07.2022–  2,29 Mio. (21,1 % Marktanteil)
  • 31.07.2022–  2,25 Mio. (21,6 % Marktanteil)
  • 07.08.2022–  1,94 Mio. (19,2 % Marktanteil)
  • 14.08.2022–  1,71 Mio. (16,8 % Marktanteil)

Quelle: AGF / GfK
Foto: ZDF, Marcus Höhn

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