JOEDY: JĂśRGEN DREWS‘ Tochter rechnet im Song „Krank“ mit ihrem Ex ab Kommentare deaktiviert fĂĽr JOEDY: JĂśRGEN DREWS‘ Tochter rechnet im Song „Krank“ mit ihrem Ex ab

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JOEDY: JOELINA DREWS etabliert sich als Songautorin

Nicht nur in eigener Sache macht sich JOELINA DREWS einen Namen, sondern schreibt auch im Team fĂĽr andere Sänger. Mit dem von ihr (mit) geschriebenen Song „Dazwischen bin ich“ ist sie auf dem aktuellen Album von BEN ZUCKER vertreten und hat somit ihren ersten Nummer-Eins-Erfolg in der Tasche. Aber auch in eigener Angelegenheit startet die junge KĂĽnstlerin unter ihrem Spitznamen JOEDY durch – und wie…

Autobiografische Inhalte

In einem Interview hat JOELINA kĂĽrzlich erzählt, mit Männern nicht so viel GlĂĽck gehabt zu haben. Abgesehen zu ihrer Beziehung mit dem ehemaligen DSDS-Kandidaten MARC AUREL habe sie bislang bei der Wahl ihrer Lebensgefährten keine glĂĽckliche Hand gehabt. Ein „Ex“ hat sie damit gekränkt, dass er neben ihr weitere Beziehungen gehabt hat. Genau dieses Erlebnis hat JOEDY nun in ihrem autobiografischen Song „Krank“ verarbeitet. Damit nicht genug: Sie hat einige der weiteren Freundinnen des Herrn ausfindig gemacht

Schon zuvor ĂĽberzeugte JOEDY mit autobiografischen Songs. In „Eiskönigin“ geht es z. B. darĂĽber, dass sie von Geburt an im Licht der Ă–ffentlichkeit stand. Mit „Next Up“ plädiert sie dafĂĽr, geradeaus seinen Weg zu gehen, auch wenn Steine in den Weg gelegt werden – offensichtlich hält sie sich da auch selber dran. Und in „Drama“ geht es darum, dass es Menschen gibt, die das „Drama“ im Leben brauchen – den „Schmerz in der Brust“ – merke: „Vielleicht brauch ich Gefahr, bin Masochist, unbewusst.

Provokantes Video

Damit nicht genug: Sie hat einige der weiteren Freundinnen des Herrn ausfindig gemacht. Und genau DIE spielen in dem Video mit. Besonders „fies“: Der männliche Darsteller des Videos sieht dem besungenen Ex lt. Aussagen von JOEDY zum Verwechseln ähnlich. – Auch ansonsten ist das Video bemerkenswert: JOEDY präsentiert sich provokant-sexy. Auf den Dächern Berlins tanzt sie in einem aufregenden Body – womöglich will sie ihrem Ex zeigen, was er sich hat entgehen lassen?

Produktinformation der Plattenfirma

Ziemlich gut finden wir: Dass JOEDY die „Tochter von…“ ist, leugnet sie nicht – aber weder in ihrem Namen noch in ihren Pressetexten geht sie damit direkt hausieren:

„Baby du bist krank, Mama sagt du bist ein Psychopath…“

Mit ihrer neuen Single „Krank“ veröffentlicht JOEDY einen Song, in welchem die „Eiskönigin“-Interpretin eiskalt mit ihrem Verflossenen abrechnet. Bitter ehrlich und doch einfühlsam verletzlich erzählt sie eine filmreife Story, die ein typisches Problem der heutigen Generation Z zu sein scheint: „verdeckst ihren Namen, wenn sie wieder anruft, du denkst auch du kannst dir Liebe einfach nehmen…“.

Und die Message des Songs hat’s in sich: „Ich will vor allem zeigen, dass Zusammenhalt und Frauenpower viel wichtiger ist, als sich wegen eines Typen gegenseitig anzufeinden.“ Deshalb holt sich JOEDY kurzerhand alle Verflossenen ihres Ex-Freundes mit ins Musikvideo. Die 25 jährige Wahl-Berlinerin JOEDY hat mit Songs wie „Eiskönigin“, „Next Up“ und „Drama“ schon in der Vergangenheit bewiesen, dass sie nicht davor zurückscheut ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.

Ihre neue Single „Krank“ ist ein Pop Song mit einer Topnotch Trap-Produktion, welche von keinem geringeren als Aside produziert wurde (welcher aktuell Chart Erfolge mit u.a. Jamule, Capital Bra und Newcomerin Lune feiert) und handelt von einer toxischen Beziehung, in der die Sängerin erst viel zu spät merkt, dass ein falsches Spiel mit ihr gespielt wird.

Unehrlichkeit, Enttäuschung und Verletzung stehen im Mittelpunkt der Story und nehmen einen dank JOEDYs sensibler und souligen Stimme so mit, als wäre man selbst dabei gewesen.

Biografische Angaben der Plattenfirma

Aufgewachsen als Tochter eines erfolgreichen Musikers, kam JOEDY früh in Berührung mit Musik. Noch während ihrer Schulzeit, mit nur 14 Jahren machte sie ihre ersten Gehversuche in der Musikbranche. Wenig später, mit abgeschlossenem Abitur in der Tasche zog es sie nach Berlin, um dort ihren Traum von einer Musikkarriere zu verwirklichen und sich selbst zu finden.

Zwischen genau wissen, was man will und lost sein, Vorurteilen und ersten Erfahrungen mit falschen Menschen, einem geplatzten Plattenvertrag, toxischen Beziehungen und Geldproblemen hat JOEDY es trotzdem geschafft sich selbst und ihren eigenen Sound zu finden: urbaner Pop mit atmosphärischen Trap- und RnB-Einflüssen.

Genau diese Erfahrungen und scheinbaren Hindernisse mündeten in der EP „Krank“. „Jeder Song auf dieser EP ist meine eigenen echten Erfahrungen und sehr persönlich für mich“, erzählt JOEDY. „Ich will meinen Weg, meine Geschichte, die Glücksmomente, das Scheitern und wieder aufstehen mit den Leuten teilen. Das Leben ist einfach wie eine kranke Achterbahnfahrt. Du weißt nie, was dich als nächstes erwartet und läuft es gerade richtig gut, kann es dich auch gleich im nächsten Moment wieder hart runter reißen.

Und genau deshalb gibt es für JOEDY kein Entweder-oder, sondern nur straight in your face: „sich selbst zu finden ist schon schwer genug. Wenn andere Leute dir dann noch reinreden und meinen es besser zu wissen wer du bist und was du machen sollst, macht es das nicht leichter. Deshalb bin ich einfach ich selbst und mache, was ich im Moment fühle.“

Quelle: Recordjet

 

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IKKE HĂśFTGOLD: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“ – Exakt 25 Jahre nach GUILDO tritt er an! 2

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IKKE HÜFTGOLD hat es tatsächlich als TikTok-Sieger zum ESC-Vorentscheid geschafft

Nachdem der NDR auch in diesem Jahr wieder sehr merkwĂĽrdige Kriterien angelegt hat, wer Deutschland beim ESC vertreten darf (oberste Maxime: Kein Schlager, ebenfalls von größter Wichtigkeit: Kein deutscher Text – und Transparenz, warum der eine Titel es geschafft hat und der andere nicht ist auch wie immer unerwĂĽnscht), haben wir ĂĽberlegt, diese zur Witzveranstaltung verkommene Veranstaltung gar nicht mehr zum Thema zu machen.

Welcher Song Deutschland in diesem Jahr wieder bis auf die Knochen blamiert, erschien uns egal, wobei der eine oder andere Titel nicht ganz so schlimm ist wie das, was wir von den Vorjahren kennen (mit LORD OF THE LOST wäre zumindest ein erneuter letzter Platz wohl nicht zu erwarten). 

Nach wie vor nebulöse Kriterien für die Auswahl

WARUM z. B. eine SENTA oder ein THOMAS GODOJ keine BerĂĽcksichtigung fanden – schwer zu sagen. Transparent wird das ja nicht kommuniziert. Und warum es eine TikTok-Vorauswahl gab, bei der man sich als Fan nur dann beteiligen konnte, wenn man sich dort angemeldet hatte, um ältere Voter vom Verfahren auszuschlieĂźen, ist fĂĽr einen öffentlich-rechtlichen Sender auch eine merkwĂĽrdige Vorgehensweise. Dass die Quittung dafĂĽr nun der Sieg von IKKE HĂśFTGOLD ist, ist natĂĽrlich endlich mal ein positiver Aspekt, der wieder Lust auf den ESC macht. 

Vor 25 Jahren: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“

Schlager wird ansonsten ja ohnehin ausgeklammert, obwohl noch immer die allermeisten ganz groĂźen ESC-Hits aus dem Schlagersektor stammen. Vor 25 Jahren war die Situation ähnlich. Damals hat sich GUILDO HORN dem Wettbewerb gestellt. Und damals gab es noch NDR-Entscheidungsträger, die sich nicht NUR am eigenen Geschmack orientiert hatten. Die BILD fragte damals – auf den Tag genau(!) am Tag der Nominierung von IKKE – exakt am 4. Februar 1998 titelte die BILD: 

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Das Wort „Krieg“ ist natĂĽrlich aus aktuellem Anlass völlig unpassend, das Thema an sich aber interessant. Mit IKKE HĂśFTGOLD stellt sich ein ähnlich polarisierender Interpret, dessen Song mitnichten ein „Ballermann-Song“ ist. Augenzwinkernd, selbstironisch und fĂĽr IKKEs Verhältnisse fast tiefsinnig – dem NDR wäre zu wĂĽnschen, wenn IKKE nun eine ähnliche Lawine wie im Vorjahr ESKIMO CALLBOY lostreten könnte, als auch der Frust ĂĽber selbstgerechte Alleinentscheider, die diesen unglaublich erfolgversprechenden Titel einfach mal so aussortiert hatten.

Schon im November hatten wir die Hoffnung, dass IKKE es schafft. Immerhin: Die erste Hürde ist genommen. 

Wir finden: Der Zweck heiligt die Mittel – wir drĂĽcken die Daumen, dass IKKE HĂśFTGOLD mit seinem geschickten Medienumgang vielleicht sogar mehr erreicht als einen TikTok-Sieg. Aktuell gratulieren wir sehr herzlich dazu, dass nach Jahren mal wieder ein Schlager zur Wahl steht, was NUR mittels eines Publikumsvotings möglich wurde und NICHT von einer weitsichtigen Jury möglich gemacht worden ist…

 

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CHRISTIN STARK: Quote „Schlager des Monats“ in etwa auf „BRINK“-Niveau 11

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CHRISTIN STARK: Quote im „grĂĽnen Bereich“

Wenn BERNHARD BRINK zu den Schlagern des Monats lud, hat er nach unserer Erinnerung oft 2-stellige Marktanteile geholt und 300.000 Zuschauer geholt. Bei „ihrer“ ersten Ausgabe konnte CHRISTIN STARK diese Werte spielend ebenfalls erreichen. 330.000 Zuschauer im MDR-Sendegebiet und 10,7 Prozent Marktanteil (ebenfalls bezogen auf das MDR-Sendegebiet) sind ordentliche Werte. 

Ob die Umstellung von Albumcharts auf Radiocharts geschickt war und dann der Hinweis (mit Ansprache an das Publikum) auf „IHRE“ Charts, obwohl wohl die wenigsten Zuschauer Radioredakteure sind. Andrerseits lässt sich nicht abstreiten, dass durch die Umstellung des Wertungsverfahrens mehr Abwechslung drin ist und auch Namen dabei sind, die sonst nicht in den einschlägigen Schlagersendungen dabei sind. 

Hinweis: Hinsichtlich der Quotenbeurteilung können wir nur auf das MDR-Sendegebiet abheben, weil die bundesweiten Quoten nach unserer Kenntnis nicht offiziell nicht abrufbar sind. 

Quelle: MDR / Gfk, AGF
Foto: Daniela Jäntsch

 

 

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