RALPH SIEGEL entsetzt Ăźber LESLIE MANDOKIS Äußerung, dass ihm „DSCHINGHIS KHAN“ peinlich war: „Nestbeschmutzer“ 0

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RALPH SIEGEL an LESLIE MANDOKI: „Du wirkst wie ein Nestbeschmutzer“

Zum 70. Geburtstag des ehemaligen DSCHINGHIS-KHAN-Mitglieds und Produzenten LESLIE MANDOKI erschien in der BILD-Zeitung ein Interview mit dem KĂźnstler mit der Haupt-Schlagzeile: „DSCHINGHIS KHAN war mir peinlich“. Im Interview ist zu lesen, dass er lange Zeit seinen Kindern nicht von DSCHINGHIS KHAN erzählt habe, weil ihm das peinlich sei. 

Das ist natĂźrlich ein Schlag ins Gesicht fĂźr den Produzenten und Komponisten der Gruppe, die einige Jahre lang weltweit erfolgreich war. Berechtigter Kernpunkt der Kritik von RALPH SIEGEL ist, dass LESLIE MANDOKI, dass LESLIE seinen „kĂźnstlerischen“ und finanziellen Start in Deutschland dieser Erfolgsgruppe zu verdanken hat. Er hat sich selbst damals beworben. In seiner Autobiografie beschreibt RALPH das genau so, dass sein Mitarbeiter JOCHEN den Namen MANDOKI ins Spiel brachte als sechstes DSCHINGHIS-KHAN-Mitglied. Da ist die Rede davon, dass LESLIE vom Aussehen perfekt in die Mongolenhorde gepasst habe. Ein weiterer Vorteil: Er passte mit seinen ungarischen Wurzeln perfekt zur Sängerin EDINA POP, die ebenfalls ungarische Wurzeln hat. 

Innerhalb kurzer Zeit war der Erfolg von DSCHINGHIS KHAN gigantisch: 

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Die Aufgabe von LESLIE sei es gewesen, so „gut zu singen, wie es eben ging„. Ganz offensichtlich war LESLIE immer eher fĂźr optische Aspekte vorgesehen, z. B. in seiner Rolle als HADSCHI HALEF OMAR, wo er sogar als exponiertes „Gesicht“ von DSCHINGHIS KHAN vorgesehen war. 

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Wie meinte LESLIE MANDOKI das?

Dass LESLIE seine Tätigkeit als DSCHINGHIS-KHAN-Sänger „peinlich“ ist, wird von RALPH SIEGEL wohl so verstanden, dass LESLIE die Musik als minderwertig ansieht. Die Annahme dĂźrfte zumindest nicht ganz falsch sein – schwer vorstellbar, dass LESLIE der Ăźberaus erfolgreichen Schlagermusik positiv gegenĂźbersteht. ABER: Wahrscheinlich ist LESLIE seine eigene Rolle peinlich – und so gesehen sind er und RALPH gar nicht so weit auseinander, denn der Erfolgsproduzent schreibt: „Wenn jemand peinlich war bei Dschinghis Khan, dann warst es nur Du….“ – und genau DAS ist vermutlich das, was LESLIE meint, dass er eben, ohne eine eigene Leistung erbracht zu haben, sehr erfolgreich geworden ist. 

Länger als andere dabei

Als DSCHINGHIS KHAN 1986 als „DSCHINGHIS KHAN FAMILY“ 1986 noch einmal ein Comeback probierte und immerhin noch mal 2. beim deutschen Vorentscheid zum ESC geworden ist, war eine Hälfte der Gruppe nicht mehr dabei – LESLIE allerdings gehĂśrte mit zu denen, die es noch mal probiert hatten – wie der Lateiner so schĂśn sagt: „Pecunia non odet“ (Geld stinkt nicht). – Wenn man sich so schämt, ist es schon merkwĂźrdig, wie lange LESLIE „an Bord geblieben“ ist. (Das Statement, LESLIE habe die Lieder seit beinahe 40 Jahren nicht mehr gesungen, ist da Ăźbrigens auch etwas merkwĂźrdig – je nachdem, wie großzĂźgig man „beinahe 40 Jahre“ auslegt. 

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… andrerseits ist LESLIEs kritische Haltung zum eigenen musikalischen Schaffen nicht neu. Schon, als er DSCHNIGHIS KHAN-Mitglied war und erste eigene musikalische Gehversuche machte, gab es in einem Interview von ihm ein spannendes Statement: 

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Bei allem Groll ist es schon traurig, dass zwei Menschen, die gemeinsam große Erfolge erreicht haben, derart streiten, obwohl sie vielleicht gar nicht so weit auseinander liegen, weil LESLIE vermutlich den Erfolg und die Beliebtheit und vielleicht sogar die Qualität der DSCHINGHIS-KHAN-Songs mit „peinlich“ meinte, sondern eben seine Rolle als verkleideter „Nicht-Sänger“. Wir drĂźcken die Daumen, dass RALPH SIEGELs Statement „Wenn es Dir so peinlich war, hoffe ich, wir sehen uns nie wieder“ nicht sein letztes Wort war…

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DIE AMIGOS: Auch negativ sind sie fĂźr Chartrekorde gut: Nur drei Alben sind tiefer von Platz 1 abgerutscht 0

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DIE AMIGOS: Tiefer Fall fĂźr ihr Best of auf Platz 94

Immerhin: In der Midweekliste waren sie nicht zu finden, nun hat es doch noch fĂźr die Top-100 gereicht. ABER: Ein Nummer-1-Album, das in der 2. Woche auf Platz 94 fällt – das ist die Kehrseite der vielen Rekordmeldungen, bei denen zugegeben (wir lieben ja auch diese Zahlenspiele) natĂźrlich Äpfel mit Birnen verwechselt werden. Aber ein tiefer Fall von 1 auf 94 – das ist fast schon historisch. Schlechter lief es nur fĂźr drei (genau genommen zwei) Alben in der deutschen Chartgeschichte, die eine Woche auf Platz 1 waren und in der nächsten Woche gar nicht mehr platziert, nämlich fĂźr:

  • FYNN KLIEMANN („Pop“) (2020)
  • ROY BIANCO UND DIE ABBRUNZATI BOYS („Grazie“) (2022) und
  • MICHAEL BUBLÉ (2023) („Christmas“) – das ist aber natĂźrlich Saisonbedingt und anders zu werten.

Betrachtet man die Alben, die in der Folgewoche platziert, aber „abgestĂźrzt“ sind, haben die AMIGOS sogar einen Rekord eingestellt. Genau wie erneut FYNN KLIEMANN – ebenfalls mit dem Album „Pop“ – fielen sie auf Platz 94 mit ihrem „Best-Of“-Album. Wobei DAS schon wieder irre ist: BERND und KARL-HEINZ sind gleichzeitig auf dem Weg, den historischen Chartrekord von PETER MAFFAY wackeln zu lassen und gleichzeitig schaffen sie es, im negativen Sinne fĂźr Rekorde gut zu sein. Langweilig wird es mit dem BrĂźderduo definitiv nicht…

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UDO LINDENBERG: Wahnsinn! Mit 76 Jahren gemeinsam mit APACHE 207 erstmals auf Platz 1 der Single-Charts 1

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UDO LINDENBERG: Mit APACHE 207 Spitzenreiter der Charts

Während der „andere“ Udo Ăźberzeugt war: „Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“, setzt UDO LINDENBERG noch mal einen drauf. Gemeinsam mit dem Rapper APACHE 207 ist ihm das gelungen, was er zuvor in seiner gesamten jahrzehntelangen Karriere nicht gelungen ist: Er hat es auf Platz 1 der deutschen Singlecharts geschafft. Weder „Sonderzug nach Pankow“ (Ăźbrigens vor fast genau 40 Jahren erschienen) noch „Horizont“ oder „Ich lieb dich Ăźberhaupt nicht mehr“, „Mein Ding“, „Cello“, „Alles klar auf der Andrea Doria“ – all diese Klassiker waren NICHT an der Spitze der deutschen Single-Charts.

Mit „Komet“ darf sich der Deutschrocker insofern tatsächlich Ăźber seine allererste Nummer 1 in den deutschen Singlecharts freuen – und das mit 76 Jahren – Wahnsinn! Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem Triumph!

Pressetext

Udo Lindenberg & Apache 207 „KOMET“

Musik-Ikone UDO LINDENBERG und Deutschrap-Star APACHE 207 mit gemeinsamem Song.

Die ARD-Tageschau vermeldete jüngst, dass sich ein Komet – „der grüne Komet“ – in dieser Woche der Erde nähert und dass dieser zuletzt vor 50.000 Jahren hier schon einmal vorbeischaute. Ein Zeichen des Himmels? Denn in der Nacht vom kommenden Donnerstag, 19. Januar, wird um 22 Uhr einer der aufsehenerregendsten Songs in diesem noch jungen Jahr veröffentlicht. Sein Titel: „Komet“.

München, am 19. Januar. Vielleicht könnte der Gegensatz größer nicht sein: Da ist auf der einen Seite die deutsche Musikikone, das Multimedia-Genie UDO LINDENBERG, der seit über 50 Jahren auf eine unvergleichliche Karriere blicken kann aber nicht müde ist – und nicht müde wird –
stets für Neues, Unerhörtes, Abenteuerliches offen zu bleiben – und in seinen Kunstformen permanent Türen in die Zukunft aufstößt. Auf der anderen Seite steht ein imposanter, großgewachsener junger Mann von 25 Jahren, APACHE 207, der mit seinen Songs in kurzer Zeit Musikgeschichte geschrieben hat.

Sein Hit „Roller“ stand zwei Jahre lang in den deutschen Charts, sein Debütalbum „Treppenhaus“ wurde Gold ausgezeichnet und ist direkt auf #1 der offiziellen Charts eingestiegen. Die Ankündigung einer neuen Tournee genügt inzwischen, um die größten Arenen innerhalb von Minuten auszuverkaufen.

„Es ist“, sagt UDO LINDENBERG über seine musikalische Arbeit mit APACHE 207, „die gegenseitige Hochachtung vor der Kunstform des jeweils anderen, die uns zusammengeführt hat.“ Nach einem Konzertbesuch bei APACHE 207 konstatiert Udo: „Apache fiel mir gleich auf, weil er sich doch sehr vom Normalo-Gangsta-Rap unterscheidet. Cooler schlauer Junge, sehr geflashte Texte, Trademark-Stimme – und singt auch noch meeega-geschmeidig. Ein Komet, der zweimal einschlägt, Yeahh!“

Für APACHE 207 ein Ritterschlag: „Udo Lindenberg ist zweifelsohne eine Legende der deutschen Musik und ein großes Vorbild für mich, vor allem, was seine unfassbare Karriere betrifft. Ich durfte ihn auf seiner großen Tour im letzten Jahr in Mannheim besuchen und er mich auf meiner. Danach haben wir die Köpfe zusammengesteckt und ‚Komet‘ ist entstanden.“

Die Kollaboration zwischen UDO LINDENBERG und seinem kongenialen Partner APACHE 207 erscheint nun am 19. Januar 2023 um 22.00 Uhr – „Komet“. Damit setzen UDO LINDENBERG und APACHE 207 auch ein Statement der Verbindungen zweier Generationen und zweier Musikrichtungen. UDO LINDENBERG:

„Unser Komet ist ein Song über die Unvergänglichkeit, über den Fußabdruck, den wir hinterlassen.“ Ein Einstieg in Moll, einfühlsam, im typischen Udo-Song-Stil: Ich hör die Möwen singen am Hafen. Das letzte Lied zum Rausschmiss. Dann das Intro von APACHE 207, der Beat hält den Atem an:
Und wenn ich geh, dann so wie ich gekommen bin – wie ein Komet, der zweimal einschlägt. Vielleicht tut es weh.“

UDO LINDENBERG: „Wir haben schnell festgestellt – die Stimmen passen tausend pro. Und dann kam uns der Song nur so zugeflogen.“ Einprägsamer Gitarrensound, der hin und wieder ein Solo erahnen lässt, bildet den Mantel um das Dance Feeling, das das gesamte Duett trägt. Bis zum Finale, welches lautet: „Lass uns nochmal aufdrehen, lass uns nochmal aufdrehen.“

Übrigens – während der musikalische „Komet“ am 19. Januar das Licht der Welt erblickt, wandert der himmlische Komet mit dem astronomischen Namen C/2022 E3 (ZTF) gerade in einer Entfernung von 42 Millionen Kilometern von der Erde um das Sternbild des Kleinen Wagen. Ende Januar soll er sogar mit bloßem Auge erkennbar sein.

Zum Song haben UDO LINDENBERG und APACHE 207 ein Video produziert, das ebenfalls im Januar verĂśffentlicht wird.

Pressetext in Stichworten

Udo Lindenberg meldet sich nach fast eineinhalb Jahren mit neuer Single „Komet“, einer Kollaboration mit Apache 207, zurück.

• Die Single vereint die zwei größten Künstler unterschiedlicher Generationen und ist ein perfekter Mix aus Pop, Rock und Hiphop.

• Apache 207 ist ein deutscher Rapper und Sänger mit türkischen Wurzeln.

• Mit zahlreichen #1-Hits („Roller“ (2019, Diamantstatus), „Angst“ (2020) oder „Kapitel II Vodka“ (2021) u.v.m.) zählt er zu den erfolgreichsten deutschen Rappern der vergangenen Jahre.

• Mit seinem Debütalbum „Treppenhaus“ erreichte er die Spitze der Charts in DE, AT und CH.

• Zuletzt wurde von Udo Lindenberg 2021 „Udopium“ veröffentlicht, eine umfangreiche Werkschau zur Feier seines 75. Geburtstags inkl. vier neuer Songs. Das Album erreichte #2 der deutschen Charts.

Quelle Pressetext: Warner Music International

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