Howard Carpendale: Deutliche Worte in Richtung der BamS: “…ekelt mich an…” Kommentare deaktiviert fĂĽr Howard Carpendale: Deutliche Worte in Richtung der BamS: “…ekelt mich an…”

2018 Show

Howard Carpendale plant in Berlin “Die Show meines Lebens“: Zwischen Weihnachten und Silvester  wird er anlässlich seines “50. BĂĽhnenjubiläums” in einer En-Suite-Produktion in der Berliner Verti Music Hall Konzerte geben, bei denen die groĂźen Erfolge nicht fehlen werden. 

Carpendale will (O-Ton) “reden ĂĽber die fĂĽnf Konzerte in Berlin”

In der heutigen Bild am Sonntag bzw. auf bild.de (Bild Plus) erschien nun heute ein Artikel, der – so hat es den Anschein – genau DIESEN Aufhänger hatte. Demzufolge traf sich Howard Carpendale mit dem BILD-Reporter Tobias Render, um ĂĽber seine fĂĽnf Konzerte in Berlin zu reden, oder um es mit dem BILD-Artikel zu sagen: “Er will reden ĂĽber die fĂĽnf Konzerte in Berlin“. Der formelle Satzbau passt sich dem später folgenden Inhalt des Artikels an, dessen Tenor unterschwellig oder teils auch direkt zum Thema hat, dass Howard seine Krankheit “Multiple Sklerose” zur Vermarktung verschiedener Produkte nutze.

Krankheit als Marketing-Strategie?

Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen: Howard will ĂĽber seine KONZERTE sprechen, der BILD-Reporter nervt ihn mit der Uralt-Geschichte seiner Krankheit – und nun wird es seitens des Blattes so “gedreht”, als sei es Howard, der seine Krankheit zur Vermarktung seiner Konzertreihe nutze. Nein, umgekehrt wird ein Schuh daraus: Offensichtlich ist Howards “Show meines Lebens” nicht schlagzeilenträchtig bzw. boulevardesk genug, folglich wird diese Uralt-Geschichte plötzlich wieder herausgekramt. 

Ist es “natĂĽrlich”, Howard hinsichtlich seiner Konzertreihe nach seiner MS-Krankheit zu befragen?

“NatĂĽrlich frage ich ihn auch nach seiner MS-Krankheit”, so ist im Artikel zu lesen. Was ist daran “natĂĽrlich”? Wenn Howard ĂĽber 50 Jahre BĂĽhnenpräsenz reden will, wäre es doch eher “natĂĽrlich”, zum Beispiel nach seinen ersten Erfahrungen in Berlin zu reden, als er mit Paul Kuhn Plattenaufnahmen gemacht hat. Oder ĂĽber eine Popularität im geteilten Berlin, die (Anfang der 1990er Jahre) zu begeisternden Konzerten in den “neuen Bundesländern” fĂĽhrten. Auch seine lange BĂĽhnenpause wäre ein Thema. Und wenn es dann unbedingt eine Krankheit sein muss, wäre doch eher die Depression ein Thema, ĂĽber die Howard zu Beginn seines Buchs “Das ist meine Zeit” ausfĂĽhrlich berichtet hat. Ganz aktuell hätte man auch Howards bemerkenswerte Gewichtsabnahme zum Thema nehmen können.

Aufhänger: Ist Carpendale schon länger als bekannt an MS erkrankt?

Aber nein – der Artikel dreht sich ausfĂĽhrlich um Howards “Multiple Sklerose”-Krankheit. Aufhänger ist, dass Howard von “35 Jahren” sprach, die er von dieser Krankheit bereits befallen sei. Okay – das passt nicht mit dem zusammen, dass erst vor 15 Jahren das Thema erstmals öffentlich gemacht wurde. Statt sich von Carpendale diesen Widerspruch erklären zu lassen, ist der Autor des Artikels einen anderen Weg gegangen, indem er sich von einer Expertin die SchlĂĽssigkeit von Carpendales Schilderungen erklären lässt. 

Fokussierung in die Zukunft – keine RĂĽckschau

Anscheinend hat der Journalist noch nie Kontakt mit so groĂźen Stars gehabt, die teilweise erstens oft kein gutes ZeitgefĂĽhl haben und zweitens auch nicht genau wissen, was wann öffentlich gemacht wurde. Sehr oft haben etwa Udo-JĂĽrgens-Fans geschmunzelt, wenn Udo JĂĽrgens die Daten seiner Karriere nicht mehr genau im Kopf hatte – kein Wunder, wurde er – wie Howard – doch seit vielen Jahren ständig mit neuen Karriere-Schritten konfrontiert. KĂĽnstler sind halt oft keine Archivare oder Biographen, meistens ist der Blick – gerade bei den ganz GroĂźen – fokussiert nach VORNE gerichtet (und eben nicht in die Vergangenheit). 

“Show meines Lebens” – Thema verfehlt?

Wenn man sich all das mal auf der Zunge zergehen lässt: Carpendale gibt der BILD (am Sonntag) ein Interview zum Thema “Show meines Lebens”. Die BILD(!!!) verdreht das Thema und geht fast nur auf das Uralt-Thema “Multiple Sklerose”-Erkrankung ein. Carpendale beantwortet nach bestem Wissen und kriegt die Geschichte um die Ohren gehauen, weil er – das muss man vielleicht einräumen – die Daten gerade nicht genau im Kopf hatte. Wobei das natĂĽrlich positiv zu sehen ist: Die Krankheit ist offensichtlich nicht so stark ausgebrochen wie bei vielen anderen Betroffenen.

Carpendale: “…ekelt mich an…”

Es jetzt so zu drehen, als nutze Howard seine Krankheit als Marketing-Instrument, ist grotesk. Vor diesem Hintergrund können wir den Superstar verstehen, wenn er bei Facebook (ganz offensichtlich an die BILD-Zeitung bzw. deren Redakteur Tobias Render) deutliche Worte findet: “Die Annahme, dass ich die Krankheit als Publicity-Gag benutzen wĂĽrde, ekelt mich an. Ich habe gehofft, dass ihr mich nach 50 Jahren etwas anders einschätzt.”

Es geht auch anders: Beispiel: BILD-Berichterstattung zum Tode Jens BĂĽchners

Wir von den Schlagerprofis meinen: Schade, dass die BILD-Zeitung immer mal wieder alte HĂĽte nutzt, um Schlagzeilen zu produzieren. Der ganze Artikel liest sich so, als hätte irgendjemand noch eine Rechnung mit Carpendale offen. – Andrerseits haben wir gerade aktuell die Rechercheleistung in Sachen “Jens BĂĽchner” geschätzt: Als alle anderen Medien wie das heute so ĂĽblich ist, blind vom anderen abgeschrieben haben, hat die BILD-Zeitung gewartet, bis es eine zweite seriöse Quelle gab. Genau so ein umsichtiges Verhalten hätten wir uns auch im Fall “Carpendale” gewĂĽnscht. Andrerseits – so ist Carpendale in den Medien und die Reaktionen seiner Fans sprechen Bände und sind wenig schmeichelhaft fĂĽr das Boulevardblatt.

Spannend: Carpendales nächste TV-Termine

Vielleicht wird Howard ja bei seinen bevorstehenden TV-Auftritten Stellung zu diesem ominösen Artikel beziehen, laut seiner Homepage wird er am 22.11.18 bei der ZDF-Sendung “Volle Kanne” zu Gast sein und am 30.11.18 den WDR-“Kölner Treff”  beehren. 

Foto: Heimat2050-Verlag

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ROLAND KAISER: Sein langjähriger Bassist DETLEF GOY wurde 70 Jahre alt 0

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ROLAND KAISER gratuliert seinem langjährigen Bassisten zum 70. Geburtstag

ROLAND KAISER teilt mit seinem legendären Kollegen UDO JĂśRGENS ein Schicksal: Bei seinen groĂźen Konzerten sind die meisten seiner Musiker deutlich jĂĽnger als er. Aber es gibt eine Ausnahme: DETLEF GOY. Der Bassist aus Berlin ist seit ĂĽber 35 Jahren an der Seite von ROLAND – und feierte am Wochenende seinen 70. Geburtstag, was ROLAND in seiner Insta-Story dazu bewegte, seinen Kollegen an die Seite zu nehmen und ihm herzlich zum 70. zu gratulieren – damit ist DETLEF genau so alt wie der KAISER himself – eine schöne Anekdote. 

DETLEF GOY war selber mal in der ZDF-Hitparade zu Gast

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Der 9. März 1981 wird DETLEF GOY wohl in ewiger Erinnerung bleiben. Er hatte damals einen alten Schulfreund wieder getroffen – und gemeinsam ersann man eine deutsche Version des Songs “The Sideboard Song (I’ve Got My Beer In The Sideboard Here)” von “Chas & Dave” (Charles Hodges & David Peacock). Offensichtlich spekulierte man auf Erfolg mit dem “Berlinern”, nachdem die GEBRĂśDER BLATTSCHUSS mit “Kreuzberger Nächte” groĂźen Erfolg hatten. 

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Ein groĂźer Erfolg wurde der Song nicht, obwohl er sicher originell war. Sicher war es nicht sonderlich hilfreich, dass MICHAEL GUTSCHE eine Strophe “vergessen” hatte – damals wurde bekanntlich im Fernsehen noch live gesungen, zumindest in der ZDF-Hitparade. DETELF GOY blieb Berufsmusiker, MICHAEL GUTSCHE wurde Chirurg und war 20 Jahre lang artig als Dr. GUTSCHE im JĂĽdischen Krankenhaus in Berlin tätig. – Eigentlich steht doch einem “Revival” des Duos “GUTSCHE & GOY” nichts mehr im Wege? Wir hätten nichts dagegen. Zumal ein Musiker der Band “PĂ„TSCH WĂ–RG” verdächtige Ă„hnlichkeit mit MICHAEL hat…

Auf jeden Fall finden wir es spannend, dass ein Sänger der ZDF-Hitparade so lange als Bassist von ROLAND KAISER tätig ist, so dass auch wir natürlich gerne sehr herzlich nachträglich zum runden Geburtstag gratulieren. 

Danke an HELGA SCHRĂ–DER zum Hinweis zu diesem Thema!

 

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VICKY LEANDROS: Drittes Elbphilharmonie-Konzert geplant 1

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VICKY LEANDROS: Nach wie vor gefragt wie eh und je

Die Nachfrage nach den Tickets der Konzerte von VICKY in der Hamburger Elbphilharmonie ist so groĂź, dass nun ein drittes Konzert der groĂźen KĂĽnstlerin in Planung ist: Auch am 24. März wird sich VICKY LEANDROS die Ehre geben, um ihren Abschied “einzuläuten”. Wie von Schlagerprofis.de HIER berichtet, startete VICKY ihre erste Deutschland-Tour im Herbst 1973 – genau 50 Jahre später wird dann hierzulande das Ende der groĂźen Tourneen eingeläutet, was viele mit groĂźer Wehmut erfĂĽllt.

In Hamburg ist die gebĂĽrtige Griechin offensichtlich nach wie vor besonders populär – gut möglich, dass auch das dritte Konzert schon bald wieder ausverkauft sein wird – gerade in der heutigen Zeit ist das ein Zeichen besonders groĂźer Beliebtheit, wenn man nicht wie “woanders” sich irgendwelche Ausreden einfallen lassen muss, warum Konzerte ausfallen, sondern vielmehr Zusatzkonzerte einplanen muss – groĂźes Kompliment an VICKY, aber auch an ihr Umfeld, mit dem es sich – ganz anders als das bei vielen anderen Stars der Fall ist – sehr gut kooperieren lässt. HIER noch mal die weiteren Tourtermine:

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