ESC: „Unser Lied fĂĽr Israel“ – die GerĂĽchtekĂĽche brodelt… Kommentare deaktiviert fĂĽr ESC: „Unser Lied fĂĽr Israel“ – die GerĂĽchtekĂĽche brodelt…

Schöneberger

Auch wenn es eigentlich seit Jahren eine Witzveranstaltung ist, schauen wir dennoch immer mal gerne auf das, was sich beim ESC bzw. dessen deutschen Vorentscheid tut. In dieser Woche gibt es ein Song Writer Camp, bei dem es fast so geheimnisvoll zugeht wie bei der Spekulation darüber, wer bei der nächsten Silbereisen-Show zu Gast ist.

Während das eine eigentlich recht einfach zu beantworten ist (mit „Ben Zucker“ und „KLUBBB3“ liegt man im Zweifel immer richtig), gilt bei der Eurovision der Grundsatz, dass es im Zweifel ein ehemaliger Voice-Of-Germany-Kandidat ist, der Deutschland vertritt – zumindest werden Kandidaten der Show beim Vorentscheid verhei… ääh vorgestellt.

In mehreren Foren kursieren nun übereinstimmend die Namen, die wohl gute Chancen für die Teilnahme am ESC-Vorentscheid 2019 haben. Wohlbemerkt handelt es sich zwar um Gerüchte, die aber von kompetenten Eurovisions-Experten „in die Welt gesetzt wurden“ und z. B. auch im renommierten Prinz-Blog diskutiert werden:

Als erste Gruppe im neuen Songwritercamp werden „alte Bekannte“ genannt: „Steal a Taxi“. Das aus einer Soulsängerin und drei Musikern bestehende Quartett war schon im vergangenen Jahr von der BILD-Zeitung genannt als Kandidaten für die Eurovisions-Vorentscheidung. Damals lag die BILD mit fünf von sechs Kandidaten richtig. Statt „Steal a Taxi“ kam aber Xavier Darcy ins Finale.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt, denn: Könnte es sein, dass die ursprüngliche Planung 2018 tatsächlich mit „Steal a Taxi“ lief und man hinter den Kulissen einen Namen austauschte, um die BILD-Zeitung „Lügen zu strafen“? Und dann mit der Band den Deal aushandelt, dafür im nächsten Jahr dabei zu sein? Wobei es auch Gerüchte gibt, denen zufolge sich lediglich die Sängerin Makeda und nicht die ganze Band beworben habe. Ein bisschen „komisch“ finden wir es in jedem Fall, dass Steal a Taxi erneut im Rennen sind.

Wobei es für Makeda Michalke übrigens bereits der dritte Anlauf wäre. Schon 2017 bewarb sie sich, sah sich einem Interview zufolge aber in ihrer künstlerischen Freiheit eingeschränkt und hat dann ihre Bewerbung zurückgezogen. Bühnenerfahrung hat die attraktive Sängerin aber schon zur Genüge: Sie wirkte über 18 Monate im Musical „Bodyguard“ mit, spielte vielfach auch die Hauptrolle.

Lilly Among Clouds heiĂźt bĂĽrgerlich Elisabeth BrĂĽchner und beschloss nach ihrem Studium, Profimusikerin zu werden. Ob die WĂĽrzburgerin mit der Eurovisionsteilnahme den richtigen Schritt tat, wird sich zeigen. Nicht wenige Eurovisionsfans sehen Elisabeth als aktuelle Favoritin.

ESC ohne Voice Of Germany-Kandidaten? Undenkbar. Folglich hat man mit dem Stuttgarter Gregor Haegele erneut der Resterampe der Casting-Fraktion vertraut. Mit Linus Bruhn ist ein weiterer Voice-„Schnuckel“ am Start, der 2015 bei der Castingshow aussortiert wurde und nun gut genug für die Eurovision sein soll. Aus der gleichen Staffel ging übrigens Jamie-Lee hervor, die dann ja auch bei der Eurovision antreten durfte. Das Ergebnis ist bekannt…

Aly Ryan stammt aus Oberursel, wohnt inzwischen angeblich aber in Los Angeles und will folglich mit ihrer Indie-Pop-Musik jetzt nach Tel Aviv. Ihre Teilnahme am Songwritercamp ist sicher, sie postet das fleiĂźig bei Instagram.

Als weitere Teilnehmerin wird BB Thomaz gehandelt, ebenfalls eine ehemalige Voice Of Germany Kandidatin, die sich als „deutsche Beyoncé“ einen Namen gemacht hatte. Eher unwahrscheinlich, aber auch noch Forenthema, ist die Gruppe „Barna“.

Unter den Songautoren findet sich angeblich Tim Schou. Der nahm für Dänemerk(!) schon einmal am ESC teil und sorgte insbesondere für Aufsehen, als die Niederlande ihm 12 Punkte für seinen Song gaben und er das mit den an die Punktevergeberin gegebenen Worten „Ich will dich f….en“ goutierte. Wen er in diesem Jahr f…, dass er als Däne den deutschen Song schreiben soll, ist derweil nicht bekannt…

Auch ein Toningenieur ist am Start – Albert Gabriel ist ein weiterer Songautor, dessen Name im Zusammenhang mit dem Songwriter Camp genannt wird.

Der Brite Richard Judge ist mit Dance/Electronic-Musik erfolgreich.

Komplettiert wird der Autorenreigen mit „à la Beast“, über den nur wenige Informationen im Netz zu finden sind außer, dass er seinen Hörern empfiehlt, seine Musik mit einem „guten Tropfen Alkohol“ zu genießen – das war wohl Argumentation genug, um bei der Eurovision tätig zu werden.

Zu den genannten Künstlern (- sofern die Recherchen der Eurovisionsexperten richtig sind -) können noch weitere Sänger hinzukommen. Was hingegen feststeht, ist der Name der von Barbara Schöneberger moderierten Veranstaltung: „Unser Lied für Israel“ – also nicht wie ursprünglich angedacht „Unser Lied für Tel Aviv“. Nachdem im vergangenen Jahr mit voXXclub immerhin ein schlageresker Act dabei war, der unter dem Strich wohl der kommerziell erfolgreichste war, fänden wir von den Schlagerprofis es natürlich schön, wenn wenigstens einem Act des Schlagergenres die Chance beim Vorentscheid gegeben werden würde. Es bleibt spannend…

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BERNHARD BRINK: Seit GrĂĽndung des MDR 1992 war er dort als Moderator dabei – „Schlagercharts“ als Abschiedsvorstellung? 0

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BERNHARD BRINK stand ĂĽber Jahrzehnte fĂĽr erfolgreiche Sendungen im MDR-Programm

1992 bis 2002: Das Deutsche Schlagermagazin – 130 Ausgaben

Seit es den MDR gibt, ist BERNHARD BRINK ein Garant fĂĽr erfolgreiche Moderation beim Sender. Als der MDR 1992 auf Sendung ging, ging (als Ăśbernahme der 1991 beim DFF gestarteten Sendung) auch das legendäre „Deutsche Schlagermagazin“ auf Sendung. Zwischen 1992 und 2002 moderierte der Schlagertitan die Sendung nicht weniger als 130-mal. BRINK präsentierte eine redaktionell gut aufbereitete Sendung und ebnete einigen Stars den Weg, so hatte ANDREA BERG ihren ersten TV-Auftritt beim Schlagermagazin. 

1995 bis 2015: Schlager des Jahres – 21 Ausgaben

Als „Spin-Off“ des ĂĽberaus erfolgreichen Schlagermagazins wurde die Show (inzwischen zur Clipshow-Sendung verkommen) „Schlager des Jahres“ entwickelt. Bis heute ist nicht ganz nachvollziehbar, warum die von BRINK sehr erfolgreich moderierte Sendung an FLORIAN SILBEREISEN ĂĽbergeben werden musste, seinen Teil kann man sich natĂĽrlich denken. Was dabei herausgekommen ist, davon konnte man sich im Dezember 2022 ein Bild machen, wir verweisen gerne auf einen Artikel der Kollegen von smago.de. Eins steht fest: Auf das Niveau, bei den „Schlagern des Jahres“ eine „Goldene Hupe“ zu verleihen, hat sich der Schlagertitan definitiv NICHT begeben. 

2009 bis 2015: Schlager des Sommers – 7 Ausgaben

Nachdem die Schlager des Jahres sehr erfolgreich waren, moderierte BRINK auch die Schlager des Sommers. Auch diese Sendung wurde – warum auch immer, vielleicht hatte er zu wenig zu tun – an FLORIAN SILBEREISEN ĂĽbergeben. Auch hier kann man sagen: Bei BERNHARD BRINK durften die Lieder so gesungen werden wie sie waren, da mussten keine Wörter wie „Indianer“ zensiert werden…

2018 bis 2023: Schlager des Monats – 57 Ausgaben

Nach einer Pause hat man beim MDR wohl bemerkt, dass BERNHARD BRINK durchaus eine Bank als Moderator einer Schlagersendung ist. Und so ĂĽbertrug man ihm im April 2018 die Clipshow „Schlager des Monats“, die ein bemerkenswerter Erfolg geworden ist. 57 Ausgaben lang holte BRINK konstant gute Quoten – klar gab es Schwankungen aber unter dem Strich war die Quotenausbeute in Ordnung. Schon wieder ist es BRINK widerfahren, dass eine Show, die er erfolgreich etabliert hat, ihm weggnommen wurde – diesmal zugunsten einer Moderatorin, die mit Verlaub auĂźer „Frau von…“ recht wenig an Moderations-Qualifikation aufzuweisen hat. Bemerkenswert: Erneut nimmt BERNHARD es sportlich – da kommt ihm wohl zugute, dass er als leidenschaftlicher Tennisspieler auch das Fair Play beherrscht. 

Wenn man alleine die vier genannten Formate nimmt, hat BERNHARD BRINK 215 TV-Sendungen im Schlagerbereich moderiert – Formate wie die morgen stattfindende (vorerst) letzte BRINK-Show „Schlagercharts des Jahres“, „Die besten Hits aller Zeiten“ usw. sind dabei noch gar nicht inkludiert. Wir finden: BRINK hat einfach abgeliefert – eigentlich sollte man ihn nicht abschreiben – mit dem Schlagertitan muss man immer rechnen. 

Heute Abend heiĂźt es aber noch mal „Schlagercharts“ mit charmanten Gästen wie MARINA MARX und IREEN SHEER – wir drĂĽcken die Daumen, dass BERNHARD wĂĽrdig verabschiedet wird und zum guten Schluss noch einmal eine gute Quote holen wird. Auf jeden Fall sagen wir DANKE fĂĽr langjährige gute und seriöse Schlagerunterhaltung!

Foto: Daniela Jäntsch

 

 

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NICOLE: Heute Abend in der NDR-Talkshow – viele Tour-Termine 2023 sind bekannt 0

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NICOLE: Eurovisionslegende zu Gast in der NDR-Talkshow

Das ist mutig vom NDR, der bekannt dafĂĽr ist, seit vielen Jahren hochnotpeinliche ESC-Ergebnisse abzuliefern und im Anschluss immer noch unprofessioneller den deutschen Beitrag auszuwählen. Nachdem die „hoch kompetente“ Radiojury eiskalt DEN Hammerbeitrag der ESKIMO CALLBOYS ausgesiebt haben und damit wie ĂĽblich Schiffbruch erlitten haben, dĂĽrfen diese Experten schon WIEDER ran – okay, der peinliche Dilettantismus ist ja inzwischen leider normal, auch in diesem Jahr darf man wieder mal schwarz sehen. Und so bliebt dem NDR nichts anderes ĂĽbrig, als eine Legende aus der ESC-Zeit einzuladen, als der Bayrische Rundfunk seine Aufgabe nicht als Selbstbefriedigung eigener Interessen ansah, sondern ĂĽber viele Jahre einen Beitrag suchte, der gut zum Grand Prix passte. 

Peinlich-Beiträge der letzten Jahre ein Thema? Wir sind gespannt…

Und so sind noch heute die Namen DSCHINGHIS KHAN, MARY ROOS, KATJA EBSTEIN, LENA VALAITIS und eben NICOLE in bester Erinnerung, während Namen wie JAMIE-LEE, LEVINA, S!STERS oder JENDRIK selbst bei Insidern vielfach nicht mehr bekannt sind – vielleicht weil die Blamagen schlicht verdrängt worden sind. Die Fortsetzung der Serie scheint in Arbeit zu sein. Wir sind gespannt, ob NICOLE hier Tacheles redet oder die groĂźen NDR-Peinlichkeiten zur Sprache bringt. Wobei die KĂĽnstlerin zugegeben ganz andere Dinge zu bewältigen hatte und hat – die zum GlĂĽck ĂĽberstandene Krebserkrankung hat sicher sehr viel Kraft gekostet. Umso schöner, dass sie nun wieder am Start ist. Und viele Termine ihrer Tour hat sie bei Facebook schon kommuniziert – gerne fassen wir das mal zusammen: 

Tourtermine „Ich bin zurĂĽck“-Tour 2023 

  • 01.09.2023 Bad Orb, Konzerthalle
  • 02.09.2023 Meschede, Stadthalle
  • 03.09.2023 Hitzacker (Elbe), Kulturzentrum
  • 05.09.2023 LĂĽbeck, Kolosseum
  • 06.09.2023 Verden (Aller), Stadthalle Verden
  • 08.09.2023 Gifhorn, Stadthalle
  • 13.09.2023 Cottbus, Stadthalle
  • 14.09.2023 Osterode am Harz, Stadthalle
  • 15.09.2023 Lohr am Main, Stadthale
  • 16.09.2023 Mannheim, Capitol
  • 17.09.2023 GieĂźen, Kongresshalle
  • 26.09.2023 Gera, Kultur- und Kongresszentrum
  • 27.09.2023 Rheine, Stadthalle
  • 28.09.2023 Unna, Stadthalle
  • 30.09.2023 Linkenheim-Hochstetten, BĂĽrgerhaus
  • 01.10.2023 Bad Neustadt an der Saale, Stadthalle

(eigene Zusammenstellung aus Facebook-Terminen, ohne Gewähr)

Foto: TELAMO, Nikolaj Georgiew

 

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