SONIA LIEBING: VÖ-Datum ihres neuen Albums „Absolut“ steht nun fest 3

Sonia Liebing

VÖ-Termin „Absolut“ steht fest

Aufgepasst, SONIA LIEBING-Fans – bislang hieß es immer, dass das neue Album SONIAs „im Spätsommer“ erscheint. In Anlehnung an MONICA MORRELL haben sich aber einige Fans gefragt: „Spät(somm)er, wann ist das?“. Und während im Lied der Schweizerin die Antwort ist: „Er hat nur gelacht, und hat ’später‘ gesagt„, mögen wir Schlagerprofis es natürlich konkreter. Spätsommer heißt: 18. September 2020. An diesem Tag wird das zweite Album der Sängerin erhältlich sein. Medienberichten zufolge ist auch ihre Airplay-Nummer-1 mit DJ HERZBEAT darauf enthalten.

Durchwachsene Chartpräsenz

Erscheinen wird „Absolut“, so heißt die CD“, erneut bei Electrola – immerhin hält die große Plattenfirma noch immer zur Sängerin, obwohl man sich mit dem ersten Album nach unserer Einschätzung sicher deutlich bessere Absatzzahlen erhofft hätte. Wenn eine Interpretin bei vielen großen Schlagernächten gepusht wird, mehrere Auftritte bei FLORIAN SILBEREISEN hatte, mit dem FLORIAN sogar auf Tour geht und auch sonst große Medienpräsenz bekommt, ist eine Chartspräsenz von gerade mal drei Wochen und einem „Peak“ 28. Platz wohl nicht unbedingt als extremer Sensationserfolg zu bewerten – mal vorsichtig gesagt. Zum Vergleich: Ganz ohne FLORIAN SILBEREISEN schaffte es DANIELA ALFINITO mit ihrem im Januar 2019 erschienenen Album „Du warst jede Träne Wert“ auf Platz 1 der Charts und hielt sich dort ganze 22 Wochen. Und das ganz ohne Schlagernacht, sich selbst feiernde Fanclubs und FLORIAN SILBEREISEN – dafür mit Authentizität.

Entdecker STEFAN PETERS nicht mehr im Boot

Wobei – manche Stars profitieren auch von langzeitigen und langfristigen Abverkäufen. Das scheint bei SONIA aber auch nur bedingt zu funktionieren. Man stelle sich vor – ihr Album ist gerade einmal 10 Monate auf dem Markt, und ist beim Internetriesen Amazon aktuell für unter 7 EUR zu haben. Vielleicht immerhin eine Gelegenheit, sich mit den Songs der jungen Sängerin vertraut zu machen, wobei ihr erstes Album mit schönen Songs wie „Tu nicht so!“ garniert waren. Bei diesem Titel war noch klar die Handschrift von STEFAN PETERS zu erkennen, der als Co-Autor und Co-Produzent des Songs fungiert hat und nun ja nicht mehr im Team ist (Schlagerprofis.de berichtete). Was viele nicht wissen – STEFAN PETERS hat SONIA in Oberhausen bei der Messe „Schlagerkult“ gemeinsam mit seinem Partner MATTHIAS LOHBECK „entdeckt“. Schade, dass er die weitere Entwicklung SONIAs nicht mehr begleitet – andrerseits ist er mit seinen SCHLAGERPILOTEN selbst ja ungleich erfolgreicher als sein damaliger Schützling.

Wir sind gespannt, ob SONIA sich mit ihrem zweiten Album länger in den Charts halten kann. Laut ihrer Aussage wird es ab dem kommenden Freitag (12. Juni) vorbestellbar sein – wer mag, kann aber auch schon jetzt HIER zuschlagen…

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3 Kommentare

  1. Die durchwachsene Chartpräsenz kommt vielleicht deshalb zustande, da der Schlagermarkt längst übersättigt ist. Zig sogenannte Newcomer gibt es. Andauernd werden Videos rsusgehauen. Die einzelnen Künstler lassen sich zu wenig Zeit mit den Veröffentlichungen. Man muss sich nur Fantasy anschauen. Zwischen Casanova und 10000 bunte Luftballons liegt nicht mal ein Jahr. Dazu kommt das fast alles nur noch gleich klingt und künstlich. Thomas Anders und Florian Silbereisen sind mit dem neuen Album ein gutes Beispiel. Statt mal die Musik und die Alben reifen zu lassen wird auf Teufel komm raus produziert und veröffentlicht. Dann kommt noch die Flut vom Schlager in den sozialen Medien. Warum müssen Fotos von der Aufzeichnung des
    Schlagerxirkus schon vorher im Internet zu sehen sein. Das gab es zu Dieter Thomas Heck Zeiten auch nicht. Man kann sich garnicht mehr freuen. Wenn die Schlagerbranche so weitermacht wird sie wieder gegen die Wand gefahren, so wie es mal war. Es gibt auch keine, Qualität mehr. Jeder Mensch der meint er könnte Singen hat die Chance was zu werden, egal wie das klingt.

    Martin

  2. Zuerst einmal: Die Visagistin bei diesem Fotoshooting hat offensichtlich einen sehr schlechten Tag gehabt! Die Augenbrauen wurden dilettantisch nachgezogen und die Grundierung ist fleckig.

    Oder wurde der Etat nach dem „Erfolg“ des ersten Albums gekürzt und man musste sich bei einer „Douglette“ pinseln lassen?

    Letztendlich aber auch nicht wichtig, da Sonia Liebing eher als Helene Fischer-Double zu sehen ist. Keine eigene Linie, Stimmchen austauschbar und auch sonst eher Sonia „Beliebig“. Für Supermarkt-Parkplätze sollte es aber reichen.

    Zum Thema „Produzentenwechsel“ schreibe ich mal lieber nichts – da wurde richtig hinterhältig agiert.

    1. Hallo Herr Breuer,

      Stimme Ihene voll zu. Dazu kommt noch der Umstand das Sie einen ganz furchtbaren Kleidungstil hat. Sowohl in dem Video zu „Maybe“ als auch bei Ihrem Auftritt bei „Immer wieder Sonntags“. Grauenvoll.

      Martin

ANDY BORG: Erneut große Freude über eine großartige Einschaltquote 5

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ANDY BORG: Konstant gute Quoten im Heimatsendegebiet

Die inzwischen 26. Ausgabe von „Schlager-Spaß mit ANDY BORG“ lieferte erneut beeindruckende Zahlen. Allein im SWR-Sendegebiet schalteten 731.000 Zuschauer ein, was einem Marktanteil von 11,5 Prozent entspricht. Das ist noch mal eine gewaltige Steigerung verglichen mit der Show im November, als ANDY BORG 559.000 Zuschauer holte (9,1 Prozent Marktanteil).

Auch bundesweit nach wie vor eine Bank

Laut den Kollegen von smago.de können sich auch die bundesweiten Zahlen sehen können – das Niveau der Sendung vom November (damals 1,74 Mio. Zuschauer und 5,4 %) konnte fast punktgenau gehalten werden – wir gratulieren zu diesem großartigen Erfolg.

Fotos aus der Show

Zur Erinnerung hier noch einmal einige Fotos der schönen Sendung:

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Fotos: © SWR/Kimmig/Kerstin Joensson

 

 

UTA BRESAN: Die neue „Musik für Sie“ – Solide, aber ausbaufähig 3

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Unser TV-Kritiker THOMAS KAISER hat sich am Freitag die neue Form der Sendung „Musik für Sie“ angesehen und dazu die Schlagerprofis-Kritik geschrieben:

UTA BRESAN nun im Tandem mit PETER HELLER

Am Freitag konnte man nun die erste Live-Ausgabe der neu gestalteten Sendung „Musik für Sie“ bewundern. Die Moderation liegt weiter zum Glück in den bewährten Händen von UTA BRESAN. Unterstützt wird sie dabei von PETER HELLER, der sich um die Online-Geschichten rund um Facebook, Instagram und WhatsApp kümmert. Die Grüße der Zuschauer werden permanent am unteren Rand durch ein Laufband präsentiert. Das mag man mögen oder nicht, es ist wie so vieles Geschmackssache. 

Mit ROSS ANTONY wird das Trio komplettiert

ROSS ANTONY verwandelt das Moderatorenduo ab der nächsten Ausgabe in ein Trio. Er wird  in Zukunft Fans mit unerwarteten Künstlerbesuchen überraschen. Diese Aufgabe hätte in meinen Augen auch dem Schweizer VINCENT GROSS sehr gut zu Gesicht gestanden, aber dies nur am Rande.

Landschaften und Menschen aus Mitteldeutschland nicht mehr im Fokus

Ich kann mir gut vorstellen, dass einige Zuschauer das bisherige von UTA BRESAN präsentierte Format von „Musik für Sie“, in dem Landschaften, touristische Sehenswürdigkeiten und Menschen aus Mitteldeutschland vorgestellt wurden, vermissen werden. Man kann hoffen, dass der MDR für Veränderungen offen ist. Vielleicht könnte man den Sendungen der Frühlings- und Sommermonate eine gewisse andere Ausrichtung geben. 

Zuschauerwünsche erweitern das Repertoire-Spektrum

Die Stärke der Sendung könnte in der Zukunft darin liegen, dass durch die zahlreichen Zuschauerwünsche Künstler und Künstlerinnen zu sehen sein werden, die bei anderen Schlagersendungen im MDR seit Jahren so gut wie nie vorkommen. Warum das so ist, kann ich mir bis heute nicht erklären. Leider gibt es von den Verantwortlichen keinerlei Statements dazu.

Lob für vielfältige Wünsche

Die Vielfalt der Wünsche war in der Sendung bereits zu sehen. NORMAN LANGEN mit „Unser bester Sommer“, CHRISTIAN LAIS mit „Ich schwör Dir“, MONIKA MARTIN mit „Liebe“ und NICKI „Das bayerische Cowgirl“ und andere wie die im Osten bekannte Band ROCKHAUS.

Lieder nicht ausgespielt

Leider muss ich auch eine Kritik an den MDR richten. Warum werden die gezeigten Clips nicht von der ersten Note bis zur letzten Note und vom ersten Bild bis zum letzten Bild vollständig gezeigt. Bei einigen Zuschauerwünschen erfolgte von UTA BRESAN noch die Ansage und der Clip lief bereits im Hintergrund. Besonders ärgerlich war dies bei „Sommer in Marseille“ von PAULINE. Das Lied war noch nicht zu Ende und es wurde einfach ausgeblendet. Hier wäre  eine Änderung vom MDR dahingehend, alle Zuschauerwünsche komplett auszuspielen wünschenswert.

Exkurs: Das DEUTSCHE FERNSEBALLETT – „Traurig, traurig, traurig“

Da RAMON ROSELLY bei seinem aktuellen Titel „Unendlich“ mit dem Deutschen Fernseh Ballett zu sehen war, hier ein paar Worte dazu. Es ist eine Unverschämtheit, dass man das Deutsche Fernsehballett nach 30 Jahren DDR-Fernsehgeschichte und 30 Jahren gesamtdeutscher Fernsehunterhaltung einfach so in der Geschichte verschwinden lässt. In meinen Augen ist das ein „Arschtritt“ für alle Ostdeutschen. Warum hat z. B. der MDR  nicht mit Unterstützung von verschiedenen Schlagerkünstlern versucht, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um das Ballett am Leben zu erhalten? Mir ist zumindest in der Richtung nichts bekannt. Dieser Vorgang ist typisch Deutsch. Man kann hier mit den Worten des deutschen Schauspielers THEO LINGEN antworten: „Traurig, Traurig, Traurig“!

Der eine oder andere Livegast wäre eine Aufwertung

Um die Sendung noch abwechslungsreicher zu gestalten wäre es sinnvoll, Schlagerkünstler in die Sendung einzuladen, die dann einen Wunschhit live im Studio performen. Das Ganze würde die Sendung lebendiger machen. Die Palette ist ja mehr als breit gefächert – und es würde der Qualität der Moderatorin UTA BRESAN entsprechen.

Parallelen zu „Schlager des Monats“ (Geburtstage, Wunschevergreen)

Auch die Geburtstage der Schlagerkünstler werden gezeigt. Es wäre gut, wenn dies bei den „Schlagern des Monats“ rausgenommen wird. Dies in beiden Sendungen zu behalten, wäre überflüssig und verschenkte Zeit. Das Rennen beim Wunschevergreen machte mit ca. 64 % IREEN SHEER und dem Song „Feuer“.  Eine Entscheidung, diese Rubrik  bei „Musik für Sie“  unterzubrigen, ist nachvollziebar, bei den „Schlagern des Monats“ war es deplatziert.

Weitere Infos zur Sendung

Alle weiteren Informationen zur von UTA BRESAN moderierten Sendung und Wünsche können auch auf dem Schlagerportal „meineschlagerwelt.de“ eingesehen und abgegeben werden.

THOMAS KAISER

Foto: MDR/Mario Gentzel