CHRISTIAN ANDERS: MItreißendes Konzert in der Stadthalle Kamen 0

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Erstmals nach über 20 Jahren gab der Sänger CHRISTIAN ANDERS in der Stadthalle Kamen ein Konzert. „Anders“ als andere Interpreten, gestaltete er das Konzert mit einer interessanten Dramaturgie. Mit „Geh nicht vorbei“ präsentierte er zu Beginn einen seiner größten Hits – seinen ersten aus dem Jahre 1969 – begleitet vom damaligen Original-Halbplayback – ein schöner nostalgischer Einstieg in einen unterhaltsamen Abend, bei dem Christian alle seine großen Erfolge präsentierte, aber auch die neuen Songs einen großen Raum bekamen.

Augenzwinkernd präsentierte der Sänger seinen neuen Titel „Schöne hässliche Frau“, in dem er (im Beisein seiner Frau Birgit) den eindringlichen Hinweis gab, dass ein Mann eine Frau heiraten soll (und zwar „aus logischer Sicht“), die hässlicher als man selbst ist, weil die im Krankheitsfall für ihn da ist und schön bekocht – auch wenn sie „aussieht wie ein Reptil“. Ein toller neuer Song, der im Publikum für viele Lacher gesorgt hat.

Mit „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“ (ebenfalls zum Original-Playback gesungen) waren dann alle Dämme gebrochen. Das sangesfreudige Kamener Publikum sang fleißig mit – dirigiert von Christian Anders, der zwischendurch mit dem Publikum kokettierte: „Hab ich euch für immer?“ fragte er – und bekam ein begeistertes „Jaaa!“ zurück.

Das neue Lied „Da nahm er seine Mundharmonika“ folgte – einmalig machte der Meister in diesem Zusammenhang „Schleichwerbung“ für sein neues Album. Danach bedankte sich Christian beim Publikum dafür, dass es „trotz Schwierigkeiten“ gekommen sei, weil Christian Dinge unterstellt wurden, die belegen, was es heutzutage mit „Meinungsfreiheit“ auf sich haben.

Scherzhaft erwähnte Christian, dass er für sein Konzert kein Sinfonieorchester benötigt habe, weil er das nicht zur Begleitung benötige, sondern er es dirigiere, wovon man sich auf YouTube überzeugen könne, wie er das „Bernstein-Orchester“ dirigiert habe. Mit „Einsamkeit hat viele Namen“ gab es einen weiteren „Klassiker“ aus Anders’ Schaffen. Die allzu hohen Töne umschiffte er geschickt, das Publikum sah ohnehin begeistert und lautstark mit – beeindruckend, wie textsicher die Kamener waren.

Danach nahm Anders ein Schluck aus dem Wasserglas – scherzhaft sagte er, dieser „70%-ige Rum“ täte ihm gut. Das erinnere ihn an die Hitparadenzeit, als es ständig „Kurze“ bis tief in die Nacht gegeben habe. Nachdem Christian einige Ehrengäste begrüßte, ging es mit dem Hitparaden-Klassiker „In den Augen der anderen“ weiter. „Küsse in Kamen“ kamen beim Sprechgesang vor – die Melodie wurde erneut leicht abgewandelt, was niemanden gestört hat.

Von der Achterbahn des Lebens erzählt das chansonartige Walzerlied „Das Karussell des Lebens“, ein Titel des neuen Anders-Albums „Zeitlos“. Ein echter Kontrast wurde mit dem poppigen „Gespensterstadt“-Remix gesetzt. Das Publikum klatschte begeistert mit.

„Die meisten von Ihnen waren noch gar nicht geboren, als ich meine ersten Hits hatte“, scherzte Christian Anders, der mit einem „Flop“ (Eigenaussage) fortfuhr. Für damals 400.000 verkaufte Singles gab es KEINE Goldene Schallplatte, was egal sei – O-Ton ans Publikum gerichtet: „Sie sind mir treu geblieben, und das ist das wichtigste“. Und darum sei er „Nie mehr allein“ (auch vom Originalplayback begleitet).

Als Christian seinen Song „Der Brief“ einstimmte, zeigte sich das Publikum erneut unglaublich textsicher – auch dieser Klassiker, zu dem es auch einen BRAVO-Roman und ein Buch gab, wurde lautstark mitgeschrieben. Offensichtlich war Christian selber überrascht, wie bekannt und beliebt seine Klassiker auch heute noch beim Publikum sind. Grund genug, einen „Freudensprung“ zu machen – auch mit Mitte 70 schafft er noch immer tolle Karate-Ausfallschritte. Da ist ihm doch glatt wieder die Hose gerutscht, was seine Frau sicher kritisieren wurde. Diesmal nannte er sie „wandelnde Atombombe“ – wegen Ihres Sternkreiszeichens: „Löwe Aszendent Löwe“. Im nächsten Song ging es dann aber um eine andere Frau: Sein Klassiker „Ruby“ kam im beliebten Discotheken-Remix daher.

Vom Film „Metropolis“ ließ sich Christian für sein neues Lied „Hoffentlich erwisch ich noch den Bus“ inspirieren. Er zeichnet ein düsteres Bild von einer Zukunft, die so hoffentlich nie eintreten wird. Sportlich präsentierte er den Robotergang einer Marionette, die ferngesteuert lebt und nur den Wunsch hat, nach Hause zu kommen – und deshalb den Bus erwischen will. Ein ungewöhnlicher Titel im Neue-Deutsche-Welle-Sound. „Wir wollen nicht hoffen, dass so eine Welt mal kommt“, schloss Christian mit diesem Lied ab.

Danach band sich Christian eine Gitarre um und interpretierte voll live „The House of the Rising Sun“. Besonders imposant: Zur Mitte des Songs verließ Christian Gesangs- und Instrumental-Mikrofon und präsentierte den Titel buchstäblich „unplugged“ und scheute auch die höhen Töne dabei nicht. Es gibt wohl nur wenige Künstler, die WIRKLICH unplugged spielen können – Christian hat bewiesen, dass er zu dieser Spezies gehört – klasse! Dafür gab es einen besonders ausufernden Applaus.

Von der ersten Liebe, die „heute noch weh tut“, handelt das neue Lied „Geh zu ihm“. Mit „Vergiss mich nicht“, in dem es darum geht, dass der geliebte Schwarm vor dem Altar mit jemand anderem vor dem Altar steht, ging es dann in die Pause.

Nachdem Christian (in neuer Garderobe mit goldener Jacke) sich von der Gesangsfreude der männlichen und weiblichen Zuschauer überzeugt hat, ging es mit seinem „Lieblingslied aus dem neuen Album“ weiter: Die Ballade „Liebe tut weh“ interpretierte er eindringlich.

Die Frage „Wer kennt noch Prof. Christian Bruhn?“ wurde von Vornamensvetter Anders beantwortet – ein berühmter Komponist, der den Sänger in seiner Zeit in Amerika angerufen habe mit dem Angebot, ein Lied für ihn zu schreiben – entstanden ist das Lied „Kapitän“.

Ein englisches Sprichwort wurde im Anschluss zitiert: „A slip of the lip can sink a ship“ – ein kleines falsches böses Wort könne ein ganzes Schiff versenken – damit leitete Christian seinen kommerziell gehalten Titel „Das Gefühl ist wieder da“ ein.

Mit „duu duu duu duuuu“ startete ein Titel. Auch den Titel kannte das textsichere Kamener Publikum und sang – wieder vom Originalplayback begleitet – „Das schönste Mädchen, das es gibt“ mit.

Hörst du noch immer den Klang der Gitarren von Bali?“ wurde vom Publikum gefordert. Das war zwar nicht geplant, aber selbstverständlich ist Christian spontan und schmetterte a capella und „aus der Hüfte geschossen“ genau diesen Titel.

Danach wurde die Stimmung etwas gedämpft, weil Christian einen Titel einer gescheiterten Beziehung sang („mich lockst du nicht mal mehr mit Sex“). Im Kasiserschen „Amore-Mio“-Sound präsentierte er den neuen Song „Ich werde dich verlassen“.

„Zur Versöhnung“ gab es einen Titel, der „eine Mischung aus Pop und Klassik“ darstelle. Erneut spielte Anders auf seine „Malibu-Sinfonie“ an – Frank Elstner habe ihm einen Konzertsaal in Luxemburg zur Verfügung gestellt. Diese Wurzeln hat der Sänger in seinem neuen Lied „Du bist wie eine Symphonie von Rachmaninoff“ aufgegriffen.

Einer will Hab und Gut, mancher die ganze Welt, führte Christian aus – aber er brauche nur eines: „Die Luft zum Atmen“, ein weiterer Titel seines „Zeitlos“-Albums.

„Leider passiert es oft, dass man erst befreundet ist und aus Freunden dann Feinde werden“ – so leitete der Star sein nächstes Lied an und gab den Rat: „Ihr müsst euch vertragen, du gehst sonst pleite“, riet er wohl aus eigener Erfahrung einem Herrn, der seiner „Feinde“-These zustimmte. Ein Lied aus dem Leben: „Freunde werden Feinde“.

Danach gab es von Christian Anders die 500.000 EURO-Frage – was „Amitola Nayeli“ bedeutet. Das sei indianisch und bedeute „Ich liebe dich“. Beim Googeln haben wir gefunden, dass genau genommen „Nayeli“ „ich liebe dich“ bedeutet. Amitola steht unserer Kenntnis nach für den „Regenbogen“. Ein sehr ungewöhnlicher, aber auch toller und mitreißender Titel beinhaltete dieses „Nayeli“-Textzitat: „Indianerliebe“.

Politisch wurde es mit dem Lied „Der Irrweg“, einer deutschen Version des in der 1. Hälfte gehörten „House Of the Rising Sun“, in dem es darum geht, wie der Lebensweg eines Jemeners, der aufgrund seiner Geschichte zum Terror gekommen ist, wobei auch der „Glaube an den einen Gott“ eine Rolle spielt.

Einen brandneuen Titel präsentierte Anders mit „Träumer“, die deutsche Version des Ozzy-Osborne-Titels „Dreamer“ – eine tolle Version mit einem starken Text, der zu Christian Anders wie der berühmte A… auf den Eimer passt. Nach dem Konzert verriet und Christian, dass er die mündliche Zusage für die Veröffentlichung der deutschen Version von den Songautoren habe, er jetzt noch auf die schriftliche Bestätigung warte und das Lied dann „endlich“ erscheinen würde – wir freuen uns sehr darauf.

Einen weiteren neuen tanzbaren Titel präsentierte Christian mit „Die Hoffnung stirbt zuletzt“. Danach fragte er sein Publikum, wer denn schon einmal nackt zu Hause getanzt habe. Viele „Freiwillige“ haben sich nicht gemeldet. Der Künstler sagte, dass er jemanden kenne und davon handle das neue Lied – sehr kommerziell gehalten und absolut modern und hitverdächtig: „Und sie tanzt“ – inklusive des Hinweises – „sie hat nichts an – außer dem Radio“.

Ich bin nur ein Mensch“, bekannte Christian Anders im Rocksong, schränkte aber (für ihn typisch) augenzwinkernd ein, dass er eigentlich „fast vollkommen“ sei. Wichtig sei aber auch, mit sich selbst im Reinen zu sein, bevor man „herausgeht“. Gitarrenlastig gehalten, erreichte auch dieses Lied das Kamener Publikum.

Verabschiedet hat sich Christian mit einem „kleinen Hitmedley“ – insgesamt habe er „26 Nummer-Eins-Hits“ gehabt. Eine gewagte These. Artig bedankte sich Christian beim Publikum, dass es ihn nicht vergessen hat. Immerhin sei er ja zehn Jahre im Ausland gewesen.

Laute „Zugabe“-Rufe forderten Christian auf, noch etwas Programm dranzuhängen. Dieser ließ sich nicht lange bitten und hängte eine Remix-Version des Liedes „Verliebt in den Lehrer“ dran und forderte das Publikum auf, nach vorne zu kommen („kommt mal alle zu mir!“) – das folgte der Aufforderung, und der Partyteil des Konzerts war eröffnet.

Nachdem die zahlreichen Anders-Fans nicht locker ließen, gab Christian noch einmal die beiden Remixe von „Gespensterstadt“ und „Ruby“ zum besten und ließ damit ein bemerkenswertes Konzert ausklingen.

Im Anschluss bekam noch jeder Fan, der wollte, ein Autogramm und ein Selfie.

Leider ist das „Zeitlos“-Konzert zunächst als einmaliges Event angekündigt gewesen. Christian Anders hat aber bewiesen, dass er noch fit wie ein Turnschuh ist und die Menschen begeistern kann. Die Fans in der Kamener Stadthalle hat er jedenfalls restlos begeistert. Und die Unterstellungen im Vorfeld des Konzertes sind so hanebüchen und an den Haaren herbeigezogen, dass man dazu eigentlich nichts mehr sagen muss – hier hat ein Topsänger sein Publikum unterhalten, und das ist es, was zählt. Schön wäre sicher noch eine Liveband gewesen, aber das hätte vermutlich den Rahmen gesprengt – die Eintrittspreise waren ja „zivil“, und das Publikum fühlte sich gut unterhalten, und darauf kommt es schließlich an.

Wir gratulieren Christian Anders zu einem tollen Konzert und einem gelungenen neuen Album, freuen uns auf die „Träumer“-Version und hoffen, dass der Künstler nicht wieder 20 Jahre ins Land ziehen lässt, bis er ein eigenes Solokonzert gibt.

Stephan Imming


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SMAGO-AWARD 2020 – „50 Jahre ZDF-Hitparade“ – Rundum perfekte goldene Hochzeit mit einem riesengroßen Klassentreffen! 0

Am vergangenen Sonntag fand erneut der smago! Award im exzellenten MOA-Hotel in Berlin statt, dieses Mal hieß das Motto „50 Jahre ZDF-Hitparade“. Die goldene Hochzeit der legendären Kultshow! smago!-Chefredakteur Andy Tichler, selbst Hardcore-Fan der Hitparade, hat da Beachtliches auf die Beine gestellt und etliche Stars aus sämtlichen Jahrzehnten zusammenbekommen. Kaum einen Namen vermisste man. Die Show war sogar chronologisch geordnet. Daher fangen wir auch ganz vorne an – im ausführlichen Eventbericht des rasenden Reporters Kevin Drewes.

Nach dem Opening eröffnete Moderator Jan Kunath offiziell die Veranstaltung, ehe Ross Antony mit seiner sehr beliebten Coverversion von „Tanze Samba mit mir“ dem legendären Tony Holiday eine tolle Ehre erwies, welcher einst in der Hitparade eben diesen Titel performte. Verdient gab es für den sympathischen Künstler den Award „Erfolgreichster Cover-Artist“.

Die 1960er Jahre

Dann kündigte Jan Kunath den ersten Block an – die 60er Jahre! Den Anfang machte Christian Anders mit „Geh nicht vorbei“ – einen seiner allerersten Hits. Es folgte einer der Dinos der Hitparade, Graham Bonney. Er ist eine der wenigen noch lebenden Legenden, welche schon in der ersten Folge der ZDF-Hitparade zu Gast waren. Er performte „Wähle-3-3-3“. Weiter ging es mit Michael Holm, der mit „Mendocino“ den Saal zum Kochen brachte, ehe Peter Orloff mit „Ein Mädchen für immer“ sowie Randolph Rose mit „Silvermoon Baby“ den ersten Block klasse abrundeten.

Nach der Übergabe der Awards wurde Marianne Rosenberg angekündigt, welche keinen ihrer Klassiker sang, sondern ihre aktuelle Single „Wann (Mr. 100%)“. Auch sie bekam einen Award – darauffolgend wurde der nächste Block angekündigt. Auf in die 70er!

Die 1970er Jahre

Eröffnet wurde dieser vom Trio Adam Schairer, Gaby Baginsky und Claudia Jung, welche gemeinsam den Adam-&-Eve-Klassiker „Wenn die Sonne erwacht in den Bergen“ performten, ehe es mit dem legendären „Zug nach Nirgendwo“ von Christian Anders sowie auch Gaby Baginsky zum Zweiten mit „Der Rum von Barbados“ weiterging.

Und auch die 70er boten einiges. So folgten Cindy Berger mit ihrem Klassiker „Immer wieder Sonntags“, Nina Lizell („Eins, zwei, drei“), Peter Orloff („Immer wenn ich Josie seh“), Dunja Rajter (Ich überleb’s), sowie Ireen Sheer („Feuer“) und natürlich Michael Holm mit seiner Hymne „Tränen lügen nicht“ sowie Lucas Cordalis, welcher seinen Vater mit „Anita“ würdig vertrat. Den sehr gelungenen Abschluss des Blocks bildete Giovanni Zarrella mit seiner Version von „So bist du“ – auf italienisch „Cosi sei tu“. Anschließend betrat Jan Kunath erneut die Bühne, um die Awards zu vergeben.

Die 1980er Jahre

Es folgten die 80er mit einer kleinen musikalischen Weltreise. So ging es weiter mit der „Sommernacht in Rom“ (G. G. Anderson), nach „Amsterdam“ (CORA) und anschließend weiter mit „Die Rote Sonne von Barbados“ (Die Flippers, performt von Olaf der Flipper, welcher seit 2011 alleine aktiv ist). Weiter ging es mit Johnny Logan, der gleich zwei Titel performte: „Was ist schon ein Jahr“ und „Hold me now“. Stellvertretend für die legendäre neue deutsche Welle stand darauffolgend Markus mit „Kleine Taschenlampe brenn“, Gina T. performte „In my Fantasy“. Fehlen durfte hier natürlich auch Nicole mit ihrem ESC-Siegersong „Ein bisschen Frieden“ nicht.

Die 1990er Jahre

Nach Übergabe der Awards war man nun schon in den 90’ern angekommen. Dort machte Olaf Berger mit „Wildes Feuer“ den Anfang, es folgten Claudia Jung (Je t’aime mon amour“) und Patrick Lindner (Hast du heut wirklich schon gelebt“). In den 90ern war damals auch Wolfgang Petry nicht wegzudenken – stellvertretend für ihn performte sein Sohn Achim den Kracher „Wahnsinn“. Nach einem Kurztalk und dem Auftritt der Paldauer („3000 Jahre“) wurden die Awards vergeben, bei welchen auch die Kult-Band Münchener Freiheit mit einem Award geehrt wurde. Frontsänger Tim richtete eine tolle Rede an das Publikum und rundete damit den nächsten Block klasse ab.

Danyel Gerard und Wolfgang Trepper

Zwei weitere Highlights folgten mit dem Auftritt von Danyel Gerard mit seinem legendären Hit „Butterfly“ sowie Wolfgang Trepper, der für den humoristischen Beitrag des Abends sorgte. Er überreichte anschließend Mary Roos ihren Award – beide gehen bald gemeinsam auf „Mehr Nutten, mehr Koks – scheiss auf Erdbeeren“ – Tournee.

Finale

Es ging in das Finale, welches noch einmal beste Stimmung lieferte. Denn Nicole performte einen Hitmix und mischte sich dabei in das Publikum und stieg gar auf einen Stuhl. Was für eine Show! Sie bekam einen ganz besonderen Award von Überraschungsgast Uwe Hübner überreicht, welcher ebenfalls auch einen der smago! Awards bekam. Großer Jubel herrschte, viele der Zuschauer hätten nicht gerechnet, dass der damalige Nachfolger von Dieter-Thomas Heck vor Ort sein wird.

Bühne frei für Andy Tichler, welcher eine starke Rede hielt und sich bei den Beteiligten herzlich bedankte und den Backstage-Reportern Victoria Herrmann sowie Sebastian von Mletzko ebenfalls einen Award übergab – eine tolle Geste! Den perfekten Abschluss lieferte eine Berliner Legende – Frank Zander! Mit „Nur nach Hause“!

Fazit

Eine sehr gelungene und der ZDF-Hitparade mehr als würdige Veranstaltung! Wir sind gespannt, unter welchem Motto der Award 2021 stehen wird – einiges geboten wird sicherlich auch dort wieder. Ein Kompliment geht auch an das MOA-Hotel, welches stilvoll und gemütlich alles, was das Herz begehrt, bietet, darunter auch köstliche Speisen, wie wir auf der Aftershowparty erleben durften.

Kevin Drewes

VANESSA MAI stellt ihr neues Album beim Jugendradio N-Joy (NDR) vor 0

+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++

Das ist für Vanessa Mai sicher eine schöne Sache – das Jugend(!)Radio des NDR, N-Joy, stellt ihr neues Album „Für immer“ am 23. Januar 2020 ab 23 Uhr vor – also quasi direkt vor dem Erscheinungstrag (24. Januar).

Vanessa war persönlich im Studio zu Gast – wir sind gespannt auf die Radiosendung bei einem Sender, dessen Zielgruppe 14- bis 39-jährige sind. Schön, dass es in solchen Nischen noch möglich ist, Schlager auch mal im Radio zu hören – vorausgesetzt, man ordnet Vanessa in diese Rubrik ein…

PS: Informationen dieser Art halten wir für unsere Leser für interessanter als die Frage, ob Vanessa Mai „gerne Hausfrau“ ist oder nicht – wir hoffe, dass ihr das auch so seht…