GfK-Jahrescharts: 9 deutschsprachige Alben, 4 Schlager- bzw. volkstĂĽmliche Alben – ABER… Kommentare deaktiviert fĂĽr GfK-Jahrescharts: 9 deutschsprachige Alben, 4 Schlager- bzw. volkstĂĽmliche Alben – ABER…

CD Cover Helene Fischer

Zu unserer groĂźen Ăśberraschung hat die GfK schon jetzt die Jahrescharts 2018 veröffentlicht – frĂĽher als sonst. Bislang dachten wir immer, dass das Jahr 12 Monate habe. Diese Theorie wurde seit einigen Jahren ja von den groĂźen Fernsehsenern verworfen, die ihre JahresrĂĽckblicke bereits Anfang Dezember bringen – mit durchwachsenem Erfolg, wie der Jauch-JahresrĂĽckblick zeigt. Dennoch zieht die GfK nun nach und interessiert sich nur fĂĽr 11 von 12 Monaten eines Jahres. Die (nur indirekt, aber doch klar erkennbare) Argumentation, dass man so das Weihnachtsgeschäft zusätzlich ankurbeln kann, ist zwar verständlich, aber verwässert sonnenklar das Ergebnis und fĂĽhrt klar zu sachlich falschen Ergebnis bzw. so etwas wie Fake-News. Schauen wir mal nur DREI(!) Jahre zurĂĽck. 2015 war Helene Fischers Album „Weihnachten“ laut GfK das erfolgreichste ALbum des Jahres. Dieser Erfolg gelang nur, weil wirklich das ganze Jahr und nicht nur Januar bis November betrachtet wurde. Insofern sind die Jahrescharts 2018 nur bedingt ein echter Erfolgsmesser. Ein Beispiel: Wir sind nun wirklich keine Kollegah-Fans – aber dessen „Monument“-Album, das heute erschienen ist, wird sicher eins der erfolgreichsten des Jahres 2018 sein (, wenn man die Top-100 betrachtet) – spielt aber in den „Jahres“(???)charts keine Rolle.

Sei es wie es sei – die Liste ist fĂĽr Freunde deutschsprachiger Musik und fĂĽr Schlagerfans schon sehr erfolgreich. Gleich unglaubliche VIER Alben haben es aus dem Schager- bzw. Volksmusik-Segment in die Top-10 geschafft:

1. Helene Fischer – „Helene Fischer“
7. Ben Zucker – „Na und!?“
9. Santiano – „Im Auge des Sturms“
10. Eloy de Jong – „Egal, was andere sagen“

Insofern können wir Schlagerfreunde eigentlich froh ĂĽber die „merkwĂĽrdige“ Jahresbetrachtung sein. Der Schlager spielt in den Albencharts nach wie vor eine sehr gewichtige Rolle – und neun von zehn ALben in den Top-10 – davon konnte man noch vor 20 oder gar 30 Jahren nicht mal träumen. Der Trend ist schon toll – und auch Börsenexperten wissen: „the trend ist your friend“.

Schauen wir uns die vier „schlageresken“ Top-10-Alben noch einmal genauer an:

Zum Thema „Helene Fischer“ (Album) schreibt das Branchenfachblatt Musikwoche: „Helene Fischer“ (inklusive der eingerechneten Livemitschnitte „Das Konzert aus dem Kesselhaus“ und „Live – Die Arena-Tournee“) hält sich im laufenden Jahr ĂĽber die gesamten nun ausgewerteten 49 Wochen in den Offiziellen Deutschen Charts“ Mit anderen Worten haben die Live-Veröffentlichungen hier eine groĂźe Rolle gespielt. Das eigentliche „Helene Fischer“-Album hätte es vielleicht nicht auf die eins geschafft – so gesehen muss man Management und Plattenfirma loben, hier mit Live-Aufnahmen entsprechend der (kuriosen) Regeln erneut an die Spitze zu kommen. Okay, der Zweck heiligt die Mittel: Helene Fischer hat es binnen sechs Jahren zum fĂĽnften mal an die Spitze geschafft – es ist nicht anzunehmen, dass dieser gigantische Rekord in den nächsten 100 Jahren von irgendjemandem geknackt werden kann – einmal mehr verneigen wir uns insofern vor Helene Fischer, der „Queen“ des Schlagers.

Ben Zucker als zweiterfolgreichster Schlageract hat sicher von dem Wohlwollen der Silbereisen-Redaktion profitiert: Bei ALLEN „Feste“-Shows 2018 und in vielen weiteren TV-Sendungen war er zu sehen. Auch seine Teilnahme bei Helnes Stadion-Tour (, die ĂĽbrigens zwar mitgeschnitten, aber bis heute nicht als Tonträger veröffentlicht wurde – da kommt bestimm noch was?,) hat sicher positiven Einfluss gehabt. Spannend: Wie Helenes Album wurde auch „Na und!?“ bereits 2017 veröffentlicht und verdankt seinen Erfolg 2018 wohl auch einer Zweitauflage des Albums – und somit einer geschickten Marketing-Strategie.

Kaum zu glauben: Auch Santianos „Im Auge des Sturms“-Album wurde bereits 2017 veröffentlicht – auch die singenden Seeleute haben ihren Erfolg somit vermutlich teilweise auch der Neuveröffentlichung ihrer CD anno 2018 zu verdanken.

Wer allein die SCHLAGER-Brille auf hat, kann insofern klar Eloy de Jong gratulieren: Der hat es mit einem wirklich in 2018 erschienenen Album geschafft, in die Top-10 des Jahres zu kommen. Wie es sein kann, dass er in der ultimativen Chartshow auf Platz 3 und in den offiziellen Jahrescharts auf Platz 10 ist, lässt sich schwer erklären. Warum man auf die Hits des Jahres 2018 so frĂĽh zurĂĽckblicken muss – man weiĂź es nicht… Jedenfalls hat Eloy wohl in diesem Ranking NOCH besser abgeschnitten, nämlich auf Platz 3 – so oder so ein toller Erfolg…

Wir von den Schlagerprofis gratulieren den erfolgreichen Schlager-Acts des Jahres  – insbesondere der Erfolg Helene Fischers in diesem Ranking ist und bleibt einfach ein „Phänomen“…

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ANNETT LOUISAN: Ihr Album „Babyblue“ erscheint am 17.02.2023 0

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ANNETT LOUISAN: Neues Album kommt im Februar 2023

Frohe Kunde fĂĽr die Fans: Nach VĂ– der Vorab-Single „Die fabelhafte Welt der Amnesie“ am vergangenen Freitag steht nun das VĂ–-Datum des neuen Albums von ANNETT fest: Am 17. Februar erscheint „Babyblue“ – ein Album fĂĽr Menschen, die „in der Mitte des Lebens stehen“. Wir freuen uns darauf.

Pressetext

Annett Louisan hat ein neues Album aufgenommen. Es trägt den Namen „Babyblue“. „Babyblue“ ist, das wird gleich klar, ein Album ĂĽber den Blues in der Mitte des Lebens und das Ă„lterwerden. Voller Hingabe und Humor, augenzwinkernd und aufrichtig zugleich, erzählt Annett Louisan ĂĽber Angst, aber auch das Annehmen dieses Lebensabschnittes. Vom GlĂĽck und vom UnglĂĽck, wie sich beides bedingt und wie nicht nur Menschen kommen und gehen, sondern auch man selbst. Die erste Vorabsingle daraus – „Die fabelhafte Welt der Amnesie“  wurde letzten Freitag veröffentlicht.

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ROSENSTOLZ: Ăśberraschung: ANNA R. meldet sich mit neuer Single „Hinterm Mond“ zurĂĽck 0

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ROSENSTOLZ-Sängerin ANNA R. überraschend wieder da

Bis heute sind viele Fans des Duos ROSENSTOLZ untröstlich, dass es das Duo (abgesehen vom einen oder anderen kleinen „Lebenszeichen“) nicht mehr gibt. Neben den groĂźartigen Kompositionen von PETER PLATE fehlt natĂĽrlich auch die Stimme von ANNA R., die zwar hier und da bei einigen Projekten wie SILLY und GLEIS 8 mitgewirkt hat, aber deren prägnante Stimme trotzdem manche sehr gerne wieder im typischen ROSENSTOLZ-Stiel hören wĂĽrden.

Der neue Titel erinnert durchaus an die alten Zeiten des Duos, allerdings wurde der von TIMO DORSCH produzierte Song von ANNA, ihrem Produzenten und MANNE UHLIG geschrieben. Besonders spannend finden wir, dass als Label Ariola angegeben wird. Mal sehen, vielleicht wird es ja im Lauf des Freitags weitere Informationen dazu geben…

Update: Pressetext

AnNa R. befindet sich mit ihrer neuen Single „Hinterm Mond“ nach Rosenstolz und Gleis 8 auf der Überholspur

Das Solo-Einstandsalbum „König:In“ erscheint 2023

Wie schreibt man einen Liebesbrief an die popmusikkrönende AnNa R.? Der Kopf will weismachen, dass ihr der Gedanke gerecht wird, nach Rosenstolz, Gleis 8 und Silly bereits alles von ihr zu kennen. Das Gefühl warnt jedoch davor, ihr damit nicht mal ansatzweise gerecht werden zu können. Dieses Empfinden geht noch tiefer, nachdem der letzte Ton ihrer neuen Single „Hinterm Mond“ verklungen ist.

Jawohl, Freundinnen und Freunde des groĂźartigen, sich lĂĽstern-beständig neu erfindenden Luders Popmusik: AnNa R., die Frau, die stimmlich staunendes Mädchen, freche Göre, groĂźe Schwester und sinnliche Baroness gleichzeitig sein kann, also ebenjene vertraute Stimme, die nie weg war, ist zurĂĽck! Sie hat sich zwangsläufig verändert. Ihr Verhältnis zu Liebe, Gesellschaft, Politik und Feminismus ist nuancenreicher geworden. Der Appell ans Verbindende, der ihren Gesang seit jeher prägt, ist geblieben – die Popausrichtung ihrer Musik erst recht.

„Hinterm Mond“, ihre erste richtige Solo-Single, ist ein Manifest ihres gewachsenen Selbstvertrauens und somit unbedingt auch eine Botschaft an all jene von uns, die den ewigen Schwarz-weiß-Denkmustern keine Bedeutung mehr beimessen möchten. „Hinterm Mond“ ist zugleich ein grundoptimistischer Brief an eine Welt, die seit den Tagen, in denen AnNa R. mindestens in Viertelstundentaktung im Radio zu hören war, vollkommen auf den Kopf gestellt worden ist.

Es wäre ihr zu einfach, ja zu plump erschienen, jetzt unter den gegebenen Umständen mit rückwärtsgewandter Musik aufzuwarten. Ihrem vielfältigen und beständig neugierigen Wesen entsprechend, geht es auf „Hinterm Mond“ eindeutig nach vorne. Das Piano ist verzerrt, das Schlagzeug befindet sich auf Überholspur durch einsame Gassen und jubelnde Massen. Unterm Strich ists jedoch egal wohin der Weg führt, „Hauptsache wir sind wieder da!“. „Hinterm Mond“ darf deswegen die liedgewordene, im Brustton der Überzeugung gesungene Standortbeschreibung der Frau sein, die für jeden noch so wohlformulierten Liebesbrief eine Kragenweite zu groß ist.

Nebenbei: „Hinterm Mond“ ist die erste Single-Auskopplung von „König:In“, dem ersten Soloalbum von AnNa R., das zwischen Mitte und Ende des kommenden Jahres erscheinen wird.

Quelle Pressetext: Sony / Ariola

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