De Lancaster melden sich nach einem Jahr spektakulär mit „Rosenzeit“ zurück Kommentare deaktiviert für De Lancaster melden sich nach einem Jahr spektakulär mit „Rosenzeit“ zurück

CD Cover Rosenzeit

Über ein Jahr ist es schon wieder her, dass de Lancaster mit der Neuaufnahme des Klassikers „Seasons In the Sun“ aufhorchen ließ. Damals hat die Sängerin Nadine (Schäfer) den Song auf Deutsch mit „Wir sind jung, wir sind frei“ veröffentlicht.

Nun startet das aus Georg Fischer und Thomas Lackmann bestehende Produzententeam wieder durch. Diesmal hat sich das Duo sich einen Ohrwurm von Roy Black ausgesucht. Dieter Bohlen produzierte Roy Blacks letzte LP „Rosenzeit“ und hat auch den gleichnamigen im damaligen Blue-System-Sound aufgenommenen Song komponiert. Sowohl Album als auch Single schafften 1991 (bzw. 1992), im Todesjahr Roy Blacks (bzw. dem Folgejahr), den Sprung in die Charts – allerdings in beiden Fällen erst posthum, also nach Roys Tod.

Am vergangenen Freitag erschien nun eine Neuproduktion dieses bemerkenswerten und insbesondere bei Roy-Black-Fans beliebten Titels. De Lancaster haben sich als Sänger für Kay Dörfel entschieden, weil der nach Meinung des Produzentenduos wie kaum ein anderer eine Stimme hat, die mit der von Roy vergleichbar ist: „Endlich wieder Rosenzeit“.

Für den 5. Oktober ist auch ein neues Album angekündigt, dazu werden wir noch gesondert berichten.

Im Werbetext ist übrigens das Wort „ROSENZEIT“ in großen Lettern geschrieben – vermutlich hat der Autor des Werbetextes geahnt, dass der Song nicht jedermann bekannt sein könnte. Ein Branchen-„Experte“ der seit vielen Jahren ein Buch ankündigt und seit gefühlten Jahrzehnten seinen Ausstieg aus der Schlagerszene avisiert (beides lässt bis heute auf sich warten), hat den Song zunächst als „Sommerzeit“ vorgestellt und trotz diverser Hinweise zunächst so stehen lassen. Inzwischen wurde das aber korrigiert, und insofern bleibt zu hoffen, dass der Song trotz dieser fragwürdigen „Werbung“ zum Erfolg wird. Wir gehen von einem Erfolg aus, denn nicht nur die DJs, sondern insbesondere die FANS fragen danach!

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Update: JENDRIK: Heute um 12 Uhr kommt sein ESC-Video – polarisierend, aber toll! 0

Bild von Schlagerprofis.de

JENDRIK auf den Spuren von GUILDO HORN und STEFAN RAAB

Mit „I Don’t Feel Hate“ hat der diesjährige ESC-Teilnehmer JENDRIK einen polarisierenden Song im „Happy Sound“ hingelegt. Damit geht er einen Weg, den wir seit vielen Jahren nicht mehr kannten. Der Eindruck, dass da endlich mal wieder am Werk ist, der für seinen Auftritt brennt, verfestigt sich.

Ein Schlager in englischer Sprache

Zugegeben – wir waren kritisch, warum ein internationaler Hit von JENDRIK bei den Schlagerchampions mitwirkt. Aber man muss klar sagen: „I Don’t Feel Hate“ ist ein Schlager. Das schöne Bluesschema findet in dem Song seine gelungene Wiederauferstehung.

Erinnerungen an TEXAS LIGHTNING

Der Song vonn JENDRIK startet wie eine Auferstehung des legendären TEXAS LIGHTNING Beitrags. Ohne Instrumental-Intro fängt er direkt an zu singen. Die Ukulele ist von Beginn an dominierendes Element. Und die Aussage „I don’t feel hate, I just feel sorry“ hat schon einen Sinn, und die fröhlichen Pfeifgeräusche im Arrangement machen Spaß. Die Abwechslung des schlageresken Refrains mit einem rockigen Zwischenteil hat einfach was.

Bashing ist ihm egal

Im Vorfeld wurden aufgrund einiger Snipping-Veröffentlichungen diverse Negativ-Äußerungen veröffentlicht. JENDRIK nimmt es laut seines Songs leicht: „I really don’t care, if you want to bash me“, singt er in seinem fröhlichen Song. Sehr schön sind auch die Background-Stimmen, die Hoffnung darauf machen, dass JENDRIK die Sängerinnen bei seinem Auftritt beim ESC mitnehmen will. Die zwischenzeitlichen Halbton-Unterbrechungen sind auch witzig gemacht.

THOMAS SCHREIBER – sein Meisterstück?

Sollte THOMAS SCHREIBER bei seinem letzten für ihn zuständigen ESC doch mal endlich keinen „Griff ins Klo“ gemacht haben? Wir haben fast den Eindruck. Wir fühlen keinen „Hate“, sondern finden – das ist vielleicht nach langer Zeit mal ein gelungener ESC-Beitrag, der Deutschland hoffentlich würdig vertreten wird. Videopremiere ist heute schon um 12 Uhr (wurde vorgezogen). Sehr gespannt sind wir auf die TV-Premiere bei den Schlagerchampions.

Update: Pressetext

Inzwischen haben wir uns auch den Pressetext besorgen können, der weitere Informationen vermittelt.

Der 26-jährige Jendrik Sigwart tritt in diesem Jahr für Deutschland beim Eurovision Song Contest an. Der gebürtige Hamburger überzeugte in einem mehrstufigen Auswahlverfahren zwei unabhängige Jurys.  Sein Song „I Don’t Feel Hate“ wird heute vorgestellt und auch das Video feiert Premiere!

Ursprünglich ist Jendrik Musical-Darsteller und schreibt mit großer Leidenschaft seit Jahren eigene Songs. Der ESC war schon lange sein Traum. Im Sommer hat er seine corona-bedingt auftrittsfreie Zeit genutzt, um einen Song und ein dazugehöriges Musikvideo zu produzieren. Dessen Entstehung hat er sehr humorvoll bei TikTok und Instagram unter dem Motto: „How to make ein Musikvideo“ begleitet. In jedem dieser kleinen kreativen Filme hat er seinen Wunsch formuliert, beim ESC auftreten zu dürfen. Dass er es wirklich schafft, mit seinem ersten selbstproduzierten Lied der Kandidat für Deutschland zu werden, hat sich der talentierte Musiker zwar erträumt, aber nicht wirklich für möglich gehalten.

Jendrik: “Ich freue mich sehr, beim ESC für Deutschland auf der Bühne stehen zu dürfen – OKAY ICH HALT ES NICHT AUS, DA SERIÖS ZU BLEIBEN, LEUTE ICH GEH ZUM ESC – DAS IST EIN TRAUM, DER IN ERFÜLLUNG GEHT! HOLLA DIE WALDFEE!” 

Jendrik ist als Zweitältester mit vier Geschwistern in Hamburg aufgewachsen. Als Jugendlicher begann er Klavier und Geige zu spielen. Nach der Schule absolvierte er ein Studium zum Musical-Darsteller am Institut für Musik der Hochschule Osnabrück. Während dieser Ausbildung schrieb er schon eigene Songs auf der Ukulele, seinem Lieblingsinstrument. 

Alexandra Wolfslast, Head of Delegation: „Jendrik ist durch und durch authentisch, hat eine tolle Ausstrahlung und unglaubliche Entertainment-Qualitäten. Er hat völlig zurecht die ESC-Jurys überzeugt. Wir freuen uns sehr, dass er für Deutschland antritt.“ 

Der NDR hat sich auch in diesem Jahr erneut für eine Auswahl des deutschen Beitrags durch Expertinnen und Experten entschieden. Zwei unabhängige Jurys haben entschieden, wer für Deutschland in Rotterdam auf die Bühne gehen wird: eine „Eurovisions-Jury“ mit 100 Menschen aus ganz Deutschland und eine internationale Expertenjury aus 20 Musikprofis. In einem mehrstufigen Verfahren haben diese beiden Jurys sowohl Künstlerinnen und Künstler als auch Songs bewertet.

Quelle: Polydor / Universal
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RAMON ROSELLY: Nanu? Ist DIETER BOHLEN nicht mehr sein Produzent? 0

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RAMON ROSELLY: Neue Single von „JEOPARK“ produziert

Seinen größten Erfolg erzielte RAMON ROSELLY quasi Hand in Hand mit DIETER BOHLEN. Wir haben uns mal die Credits seines am Freitag erscheinenden Songs „Komm und bedien dich“ angesehen, der (wie wir „zuerst bei Schlagerprofis.de“ berichtet haben) die erste Singleauskopplung seines zweiten Albums ist. Und siehe da: Der Song wurde von „JEOPARK“ produziert, also nach unserer Kenntnis NICHT von DIETER BOHLEN.

JEOPARK seit Jahren erfolgreich „im Geschäft“

Hinter dem Pseudonym „JEOPARK“ steckt der Starproduzent JOACHIM MENZEI. Der ist seit Jahren erfolgreich im Geschäft. Schon 1995 hat er mit den DOOFEN „Lieder, die die Welt nicht braucht“ produziert und war im vergangenen Jahrhundert auch mit DIETER THOMAS KUHN unterwegs. Mit den legendären RATTLES produzierte er vor fast 30 Jahren deren Hammersong „I Drove All Night“.

Mix für ALEXANDERs „Take Me Tonight“ von JEO

Der Produzent war schon für das Mixing des ALEXANDER-KLAWS-Songs „Take Me Tonight“ zuständig und ist somit durchaus im Umfeld DIETER BOHLENs tätig gewesen. Spannend, dass nun ROMAN ROSELLY auf ihn setzt. Mit „JEO“ alias JOACHIM MENZEI dürfte er keine schlechte Wahl getroffen haben.

Textdichter unterschlagen

Da im Pressetext zur Single der verstorbene Textdichter in den Credits nicht genannt wurde, sagen wir: Ehre, wem Ehre gebührt. Den schönen deutschen Text von „Komm und bedien dich“ schrieb HANS BRADTKE zusammen mit KURT FELTZ, der immerhin im Pressetext genannt wurde.

 

 

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