WOLFGANG PETRY: Sensation! Erster TV-Auftritt nach 13 Jahren 0

Wenn am Samstag die große „Ein Herz für Kinder“-Gala ausgestrahlt wird, werden sich einige Menschen die Augen reiben. Dass mit ROBBIE WILLIAMS und SARAH CONNR zwei absolute Superstars mit dabei sind, ist bekannt.

Als Sensation angesehen werden kann, was die BILD-Zeitung als Sprachrohr des ZDF, dessen Presseinfo diesen Namen nicht auf dem Zettel hatte, zu berichten weiß: Unter seinem Alter-Ego-Namen PETE WOLF wird der legendäre WOLFGANG PETRY erstmals seit 13 Jahren im Fernsehen auftreten. Grund genug, am Samstag den Fernseher einzuschalten. Das schon mal als Vorab-Info, die die BILD-Zeitung veröffentlicht hat – wir gehen davon aus, demnächst noch etwas ausführlichere Infos zu diesem sensationellen Auftritt geben zu können…

Hier noch der offizielle Perssetext zum Album:

Am Samstagabend bahnt sich eine Sensation an: Wolfgang Petry wird erstmals seit 13 Jahren wieder im Fernsehen auftreten. Bei der „Ein Herz für Kinder“ Spendengala wird er mit der Pete Wolf Band den Song „2084“ aus dem gleichnamigen brandneuen Pete Wolf Band Album performen. Zu sehen ist die „Ein Herz für Kinder“ Gala am 07.12.19 um 20:15 Uhr im ZDF. 

Schlager-Ikone Wolfgang Petry lebt als Pete Wolf sein Faible für englischsprachige Rock-, Blues- und Country-Klänge aus. Nachdem er sich im Herbst mit seiner packenden Vorab-Single „And If“ in alter, neuer Stärke aus seiner Pause zurückgemeldet hat, legt der charismatische Vollblutmusiker nun den Titeltrack aus seinem zeitgleich erscheinenden Album „2084“ vor.

„2084“ (Offizielles Musikvideo):

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden


Er war noch nie ein Typ, der gerne zurückgeschaut hat: Statt sich auf den über 18 Millionen verkauften Einheiten seiner 23 bisher veröffentlichten Studioalben sowie unzähligen Awards auszuruhen, war Wolfgang Petrys Blick schon immer fest nach vorne gerichtet. Aufs Hier und Jetzt und oft auch weit über den eigenen Horizont hinaus, wie er als sein Alter Ego Pete Wolf beweist: Ein gestandener Rocker, der unbeirrt seinen Weg geht und der sich auf seinem neuen Longplayer vor unsterblichen Helden wie den Rolling Stones, Jimi Hendrix, The Who, Cream, Led Zeppelin oder The Eagles verneigt; genre-prägenden Kultformationen, die den gebürtigen Kölner bis heute beeinflussen und inspirieren. „2084“ bedeutet musikalische Selbstverwirklichung mit jeder Menge Leidenschaft, wie man Pete Wolfs brandneuen Songs deutlich anhört.

Bestand das 2017 erschienene Debütalbum noch aus Coverversionen bekannter Rock- und Blues-Klassiker, so wurden diesmal alle Stücke von Pete Wolf höchstpersönlich komponiert und mit Hilfe der amerikanischen Dichterin und Songschreiberin Mary Susan Applegate getextet, die u.a. als Co-Autorin für Jennifer Rushs Welthit „The Power Of Love“ verantwortlich zeichnet. Auf seinem von George Orwells dystopischen Roman „1984“ inspirierten Album meldet sich Pete Wolf aus einer gar nicht allzu fernen Zukunft, in der die Zivilisation am Rande der endgültigen Auslöschung steht. Eine Thematik, die sich insbesondere in dem Titelsong von „2084“ widerspiegelt: Einem aufrüttelnden Midtempo-Ohrwurm, auf dem Pete Wolf zu rockigen Gitarren einen düsteren Ausblick auf unseren Planeten am Abgrund wirft. Einen menschengemachten Todesstern zwischen Sturmfluten und unbewohnbaren Wüstenlandschaften, in der kein Leben mehr möglich scheint. Doch noch ist es nicht zu spät. Noch hat die Erde eine kleine Überlebenschance, wenn wir jetzt die Augen öffnen und beginnen zu handeln.

„Die Idee zu einem Song über den kritischen Zustand unserer Umwelt kam mir im März 2018“, erinnert sich Pete Wolf. „Ich hatte nur noch keinen Titel und erinnerte mich an Orwells ‚1984‘. Dort ging es hauptsächlich um Gehirnwäsche; in meinem Stück habe ich die neuesten Erkenntnisse über die momentanen Umweltentwicklungen einfließen lassen. Ich würde mir wünschen, dass sich jeder Hörer vor Augen führt, wie es im Jahr 2084 vielleicht auf diesem Planeten ausschauen könnte. Und was jeder einzelne dazu beitragen kann, diesen Ort für seine Kinder und Kindeskinder auch in Zukunft noch lebenswert zu erhalten.“

Das neue Studioalbum „2084“ der Pete Wolf Band ist sofort überall als CD, Download sowie auf allen Streaming-Plattformen verfügbar. Zudem ist das Album als limitierte 2LP Vinyl sowie als ebenfalls limitierte 2CD Premium-Edition mit den vertonten Kurzgeschichten erhältlich.


Quelle Pressetext: MCS

Voriger ArtikelNächster Artikel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

zehn − 5 =

DRAFI DEUTSCHER – Rückblick: In allen Äras der ZDF-Hitparade konstant erfolgreich 0

Drafi Deutscher im Wandel der Zeit

Einen smago!-Award für je einen Auftritt bei Dieter Thomas Heck, Viktor Worms und Uwe Hübner hat das Berliner Duo CORA erhalten. Wir haben überlegt – gab es da nicht weitere Namen, die beständig oft in Berlin zu Gast waren? Ein Name ist da sicherlich präsent: DRAFI DEUTSCHER war in allen drei Hitparaden-„Äras“ (Heck / Worms / Hübner) konstant erfolgreich – sei es als Sänger, sei es als Komponist.

1960er Jahre (genauer gesagt 1969) Drei Auftritte bei Dieter Thomas Heck

Schon im Oktober 1969 präsentierte Drafi bei der 7. Ausgabe der ZDF-Hitparade sein von Harry Topel geschriebenes Lied „Don Quichotte“ und konnte sich prompt auf Platz 4 platzieren. Kein Wunder – Drafi war schon seit Jahren ein etablierter Schlagerstar, seine Riesenhits „Shake Hands“, „Marmor, Stein und Eisen bricht“ u. a. standen für damals moderne deutsche Beatmusik.

Genau genommen markierte dieser Titel sogar einer der ersten zahlreichen Comeback Drafis, der ein unglaubliches „Stehaufmännchen“ war und dessen musikalischen Fähigkeiten ihn immer wieder an die Spitzen der Hitparaden führten – sei es als Sänger oder auch und vor allem als Komponist. Einen speziellen Fan hat Drafi gehabt. Als Thomas Gottschalk 1986 in der Sondersendung „Na sowas extra“ in einer TV-Show auf die 1960er Jahre zurückblickte, gab es fast keine deutschen Interpreten, die eingeladen wurden – außer eben Drafi Deutscher. Und an genau dieses „Don Quichotte“ erinnerte Gottschalk damals in seiner TV-Show (leider im YouTube-Clip nicht zu sehen, dafür aber der Spaß, den Thomas und Drafi damals hatten):

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

1970er Jahre: Ein Auftritt bei Dieter Thomas Heck

Als Sänger trat Drafi Deutscher in den 1970er Jahren recht weit in den Hintergrund, allerdings war er immerhin genau einmal in den 70ern in Berlin zu Gast – am 29. August 1970 präsentierte er seinen Schlager „So viel Glück müsste man haben“, eine Eigenkomposition, die von Textdichterlegende Fred Jay getextet wurde.

Untätig war Drafi in jenen Jahren weiß Gott nicht – er landete als Komponist Riesenhits. „3-mal dabei – bitte nicht wiederwählen!“ – hieß es etwa für Tina Rainford, die 1976/77 mit Drafis Nummer „Silver Bird“ große Erfolge feierte und mit Drafis „Charly Boy“ 1977 noch „einen draufsetzte“. Nicht weniger als fünf-mal schmetterte Bino 1978 den von Drafi komponierten Hit „Mama Leone“ in den Berliner Unionfilm Studios.

1980 bis 1984 (Heck-Ära) Riesenerfolge als Komponist und Comeback als Sänger

Wie gesagt, trat Drafi viele Jahre lang unter seinem Namen nicht als Sänger in Erscheinung. Auch 1983 versteckte er sich in englischer Sprache hinter dem Pseudonym „Masquerade“ und sang „Guardian Angel“. Wer genau hinhörte, erkannte aber, dass sich hinter der Maske Drafi Deutscher versteckte. Und als die deutsche Version „Jenseits von Eden“ ein gigantischer Nummer-Eins-Hit wurde und „Hit des Jahres“ der ZDF-Hitparade, kam auch Drafis Gesangskarriere wieder in Fahrt. Schon der Nino-Hit „Ich sterbe nicht noch mal“ ging übrigens auf Drafis Kappe.

Einen imposanten Erfolg hatte er mit dem Titel „Tief unter meiner Haut“, den er im Mai 1984 in Berlin präsentierte – und sich gleich wieder platziert hat. Bis heute ist der Song ein Evergreen, Sohn René hat dem Titel mit einer aktuellen Version neues Leben eingehaucht. Auch DAS dürfte es in der Geschichte der ZDF-Hitparade selten gegeben haben: Ein Interpret macht mehr als 13 Jahre als Sänger „Pause“ und knüpft nahtlos an alte Erfolge an…

1985 bis 1989 (Worms-Ära)

Als Sänger trat Drafi bei Viktor Worms 4-mal in Erscheinung. Sehr vielen anderen Schlagerstars ist das damals nicht gelungen – zumal Viktor ja die „tolle“ Idee hatte, englischsprachige Nummern in der ZDF-Hitparade einzuführen. Drafi hatte in diesen Jahren Superhits wie „Herz-an-Herz-Gefühl“ (1986), „Das elfte Gebot“ (1988) und „Über Grenzen geh’n“ (1989). Zusammen mit Demis Roussos sang er im Duett „Young Love“ (auf Englisch). Insbesondere die erstgenannten Songs zeigten, wie sehr sich Drafi immer dem Zeitgeist anpasste. Waren zunächst die Wurzeln klar in der gitarrenlastigen Beatmusik, haben nun Synthesizer im New-Wave-Sound die Oberhand in seinen Hits das Regiment übernommen.

Vier weitere Male war Drafi als „Mixed Emotions“ bei Viktor Worms zu Gast – zweimal mit „You Want Love“ und mit den Songs „Bring Back (Sha Na Na)“ und „Sweetheart, Darling, My Dear“. Auch das Duoprojekt passte zum Zeitgeist – Modern Talking hatten damals große Erfolge mit kommerziellen Melodien und einfachen englsichen Texten – das hat Drafi mit gutem handwerklichen Können und großem kompositorischen Geschick sehr gut für sich selber kultivieren können.

Zweimal interpretierte darüber hinaus Andreas Martin die deutsche Version des von Drafi komponierten Hits „You Want Love“ als „Du bist alles“.

1990 bis 2000 (Hübner-Ära)

5-mal als Solist und 4-mal im Duo als „New Mixed Emotions“ mit Andreas Martin trat Drafi Deutscher bei Uwe Hübner auf.

1992 sang er den Titel „Solang aus Liebe“, ein Hit aus dem Album „Wie Ebbe und Flut“, das Drafi zusammen mit Chris Evans schrieb – eine Hymne wie sie damals auch zum ESC gepasst hätte. Als Solist verabschiedete sich Drafi 1996/1997 aus der Hitparade. Nicht weniger als 4-mal(!) präsentierte er seinen religiös angehauchten Hit „Amen“ bei Uwe Hübner und schaffte es damit sogar bis auf Platz 1 – das einzige Mal, dass er mit einem Solotitel Spitzenreiter war.

Das Mixed-Emotions-Projekt mit Oliver Simon war tot, aber Drafi hat mit Andreas Martin eine erfolgreiche Neuauflage geschaffen. 1991 hieß es zunächst „Sensuality“ und dann gleich 3-mal „Lonely Lovers“. Mit letztgenanntem Titel schaffte es Drafi bei Uwe Hübner 1991 sogar auch  Platz 1 der ZDF-Hitparade – ihm ist also das Kunststück gelungen, mit einem deutschen Solo- und mit einem englischsprachigen Duo-Titel Spitzenreiter zu werden – auch das dürfte in der Hitparadengeschichte recht einmalig sein.

Gedenk-Events

Angesichts dieser unglaublichen Erfolge in ALLEN drei Epochen der ZDF-Hitparade ist es eigentlich eine große Überraschung, dass man sich nicht an Drafi zurück erinnert. Nachdem der smago!-Award lieber Lucas Cordalis und Achim Petry ausgezeichnet hat (, obwohl Wolfgang doch noch lebt!?), könnte es ja durchaus denkbar sein, dass Drafis Sohn René bei einer zweiten Ausgabe der ZDF-Jubiläumsgala mit dabei sein könnte? Wir würden es jedenfalls sehr begrüßen…

PS: Das Interview im Beitragsbild bildet die Original-Unterschrift Drafi Deutschers ab

ESC-Kompakt berichtet: 2020 kein Vorentscheid zum ESC 0

Bis heute (20. Januar 2020) hat der NDR nicht kommuniziert, wer Deutschland beim diesjährigen Eurovision Song Contest vertritt. Zugegeben hatten wir vermutet, dass angesichts der Nicht-Nennung eines Termins für den deutschen Vorentscheid vielleicht bei den Schlagerchampions Licht ins Dunkel gebracht werden würde, aber dem war bekanntlich nicht so.

Auch wenn Barbara Schöneberger im vergangenen Jahr auf sozialen Medien mitteilte, für den ESC zu drehen, scheint es diesmal zumindest keinen Vorentscheid zu geben. Das Portal ESC-kompakt findet dafür eine nüchterne einleuchtende Begründung. Die EBU-Deadline für das Einreichen eines Beitrags ist der 9. März 2020. Und das TV-Programm bis Ende Februar steht bereits fest.

Sofern die Vermutung von ESC-kompakt stimmt, wovon wir ausgehen, darf man gespannt sein, wen der NDR ausgesucht hat. Wenn man die „Kompetenz“ der letzten Jahre zugrunde legt, ist in der Tat mit irgendeinem Kandidaten der Casting-Resterampe der Privatsender zu rechnen – schade, früher war der ESC mal ein bedeutender Musik und nicht Trash-Wettbewerb… – aber NOCH bleibt ja ein Funke Resthoffnung.

Quelle: ESC-kompakt

Bild: NDR/EBU