Sebastian von Mletzko – Schlagerprofis Interview – Seine neue Single polarisiert 0

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Sebastian von Mletzko hat vergangene Woche Freitag seine neue Single „Wer ist noch da“ veröffentlicht. Der Song bekam sehr viel positives Feedback und erntet tolle Kritiken. Aber die neue Single polarisiert auch. So landete der Titel auf dem Index und wird von einigen Radiosendern verweigert, weil das Wort „Heuchler“ völlig falsch gesehen wird. Ein ähnliches Schicksal ereilte vor einiger Zeit Anna-Maria Zimmermanns Song „Scheissegal“. Und Sarah Connors Beispiel „Vincent“ beweist, dass ein Radioboykott sich auch positiv auf die Popularität eines Titels auswirken kann.

Es ist schon irre, dass im 21.Jahrhundert so etwas für Kontroversen sorgt. Auch, dass der Schlager stiefmütterlich behandelt wird und nur sehr selten auf den gängigen Radiosendern gespielt wird, ist unverständlich. Schlager ist beliebter denn je, Schlager ist vielfältiger denn je. Warum dann nicht auch regelmäßig im Radio? Auch auf Partys will die Masse oft nur Eines: Gute Schlager-Partymusik, die Stimmung bringt und Disco-Fox Nummern für volle Tanzflächen!

Doch um was geht es denn überhaupt genau in dem neuen Song von Sebastian? „Wer ist noch da! greift ein populäres, sehr häufig auftretendes Problem in unserer Gesellschaft auf. Es geht um falsche Freunde. Freunde, die immer gern nehmen, aber nicht für Einen da sind, wenn sie wirklich gebraucht werden. Der sehr moderne Titel punktet mit dominanten, toll gemixten Beats, starken Melodien und einem unglaublich ehrlichen Text. So singt Sebastian fragend: „Wer ist noch da, wenn alles zerbricht?“ und weiter „Sag bist du dann noch da, oder bist du es nicht?

Aus unserer Sicht ist der Song eine echte Perle im Pop-Schlager und hat Seltenheitswert. Das Thema wurde bisher nach unserem Stand noch nie so gut auf dem Punkt gebracht. Hut ab für diesen Beitrag, Sebastian!

Im Interview erfahrt ihr nähere Details zu der Kontroverse um den Song, wie es überhaupt kam, dass der DJ eigene Songs schreibt und wie seine Meinung zu dem Wandel in der Musikbranche in Zeiten von Streaming-Plattformen ist. Es ist unserer Ansicht nach ein sehr spannendes und ehrliches Interview geworden. Hört unbedingt mal rein:

Kevin Drewes

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Schlagerprofis-Klartext: Die Albumcharts in unserer Analyse 0

Okay, „zuerst bei Schlagerprofis“ – diesen Anspruch können wir diesmal nicht erfüllen. Aber dennoch wollen wir noch mal einen Blick auf die für Schlagerfreunde erfreulichen aktuellen Charts werfen.

Am erfolgreichsten lief Oonagh durch das Ziel. Sie schaffte es in die Top-5. Ihre beiden ersten Alben schafften es in die Top-3, das ist diesmal nicht ganz gelungen. Es gab eine Fanbox, und sie hatte ihren Auftritt bei Florian Silbereisen. So gesehen ist ihre Platzierung sehr ordentlich, aber kein sensationeller Erfolg.

Zum vierten Mal in FOlge Top-10 – Platz 8 für Giovanni Zarralla ist ein toller Erfolg. Sicher wird auch der Auftritt bei den „Schlagern des Sommers“ zu diesem Erfolg beigetragen haben – aber andere Teilnehmer der Show konnten sich bei weitem nicht so gut platzieren.

Dass Oli.P die Top-10 knacken konnte und damit das zweite Pferd im Stall von Christian Geller war, das es hoch in die Charts geschafft hat, ist einerseits ein schöner Erfolg – andrerseits gibt es eine dicke Fanbox von ihm und es wurde viel Promotion gemacht. Ob das alleine rechtfertigt, ihn bei allen relevanten Schlager-Tour-Veranstaltungen (Schlagerfest XXL und Schlagernächte) einzuladen, wird sich zeigen.

Schlagertitan Bernhard Brink hat die beste Chartsplatzierung seiner über vier Jahrzehnte andauernden Karriere erreicht – und das ganz ohne Fanbox. Mit Fanbox hätte es vermutlich für die Top-10 gereicht. Aber auch so haben Autogrammstundentour und Silbereisen- und andere TV-Auftritte ihre Wirkung getan. In unseren Augen ein ehrlicher Chartserfolg.

Zum sechsten Mal Top-15 – dass das ein toller Erfolg für Semino Rossi ist, darüber muss man wohl kein Wort verlieren. Herzlichen Glückwunsch! Auch Ben Zucker hat es zum 10. Mal in Folge in die Top-20 geschafft. Ein schöner Erfolg, über den es nichts zu diskutieren gibt – außer, dass das ohne den Silbereisen-Support wohl kaum möglich gewesen wäre…

Drei Sängerinnen haben die Top-20 NICHT, aber immerhin die Top-30 geknackt. Am besten lief Laura Wilde mit „Lust“ durch’s Ziel. Die hatte am Sonntag einen Auftrit bei Kiwi im Fernsehgarten – ob das reicht, um erstmals eine zweite Woche die Charts zu knacken, wird sich zeigen.Immerhin: Laura hat BEI WEITEM nicht den TV-Support, den eine Sonia Liebing hatte, die massiv von vielen Seiten unterstützt wurde und damit immerhin die Top-30 erreicht hat, aber eben nicht „mehr“, was vielleicht dem geschuldet sein könnte, dass sie keine Fanbox und keine Autogrammstundentour hatte. Dennoch finden wir bemerkenswert, dass Silbereisen-TV-Präsenz weniger bringt als eben Autogrammstunden-Tourneen. So gesehen: Glückwunsch an Laura! Dritte im Bunde der Top-30 ist eine Sängerin, die aktuell zwar nicht bei Silbereisen war, aber trotzdem schon wieder die  Top-30 geknackt ha: Beatrice Egli. Acht Wochen Top-30, das hat nicht mal das Vorgänger-Album geschafft, so gesehen müssen wir das einfach loben, auch wenn wir immer noch traurig sind, nicht für eine Rezension bemustert worden zu sein. Da wir aber fair sind, gratulieren wir zu diesem zugegeben tollen Erfolg- auch OHNE „Schlager des Sommers“-Support.

In den Top-100 gibt es weitere interessante Entwicklungen- dass Helene Fischer eine Woche VOR ihrem ZDF-Stadion-Konzert es in die Top-100 geschafft hat, aber Kathy Kelly trotz Silbereisen-Auftritt das nicht geschafft haben und Brenner trotz x-facher Silbereisen-Präsenz es mal wieder nicht hinbekommen haben – geschenkt. Letztlich ist es wirklich spannend, welche Alben sich auf lange Sicht über viele Wochen und Monate halten. Es bleibt spannend, und wir von den Schlagerprofis berichten gerne weiterhin neutral für euch.

 

 

Die JUNX – Gewinnspiel beendet – große Resonanz – über 50 Teilnehmer 0

Als sich unser rasender Reporter am vergangenen Montag zum Interview mit Christopher und Gunnar, „Die Junx“, traf, klügelten die drei Nordlichter ein Gewinnspiel aus. Es gab dreimal jeweils die aktuelle CD „BÄM“ sowie eine handsignierte Autogrammkarte zu gewinnen. Die Resonanz überraschte, schnell folgten etliche Kommentare, es wurde zigmal geteilt. Unter genau zweiundfünfzig Gewinnern wurden dann heute die drei Gewinner per Lostopf ermittelt.

Die Preise gingen an Christine Palm, Elke Ulrich sowie Dagmer Eggert. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch.

Und schon am Freitag gibt es Neues zu hören von dem Duo, denn dann erscheint ihre neue Single „Schau nach oben“. Wir werden bei der Live-Premiere in Steinhude dabei sein!

Das Video von der Auslosung könnt ihr euch HIER ansehen. Und HIER findet ihr das Schlagerprofis-Interview mit den Junx.

Kevin Drewes