Eventbericht: „Schlagernacht am Kalkberg 2019“ – 10000 Schlagerfans feiern, bis der Berg bebt! 1

Gestern Abend fand zum dritten Mal in Folge unter neuem Veranstalter die „Schlagernacht am Kalkberg“ statt. Wir nehmen schon einmal vorweg: Es herrschte wieder eine wahnsinnige Stimmung im Freilichttheater in Bad Segeberg! Auch dieses Mal war das Line-Up bunt gemischt, so dass für jeden etwas dabei war!

Bei strahlendem Sonnenschein begann Entertainer und Sänger Pascal Krieger das Warm-Up. Passend startete er mit  „Das ist die perfekte Party“, ehe er mit „Rot sind die Rosen“ von Semino Rossi nachlegte und schon jetzt erstmals mitgegrölt wurde. Nach den Songs „Genau wie du“ sowie „Ich will dich für immer“ haute er Drafi Deutschers Klassiker „Marmor, Stein und Eisen bricht“ raus. Danach erhöhte er die Schlagzahl und performte seine Version von Andreas Gabaliers Mega-Hit „Hulapalu“ und sang noch seine eigenen Songs „Die geilste Zeit“ sowie „Bye, Bye my Love“ – ein toller Beginn dieses Abends!

Danach eröffneten die Moderatoren Anika Reichelt und Julian David offiziell die Schlagernacht. Sie kündigten den ersten Act an: Lichtblick! Die vier attraktiven Damen, die im vergangenen Jahr ihr erstes, gleichnamiges Album veröffentlichten, performten „Schlaflos wegen dir“, „Leuchten“ und natürlich ihren bekanntesten Hit „Tausend und eine Nacht“. Für das tanzfreudige Publikum ein schönes Aufwärmprogramm! Zudem hatten die Moderatoren noch eine Überraschung parat: Die Auszeichnung des Schlagerplanet Radio – Awards in der Kategorie „Newcomer des Jahres“. Den Preis als „Band des Jahres“ hingegen ging an die Jungs von Feuerherz, die leider nicht dabei sein konnten. So wurde eine Danksagung per Video übertragen, denn die Jungs bekamen ihren Preis im Vorfeld. Wie dieser Preis genau ermittelt wurde bzw. wie viele Stimmen für die Preisverleihung erforderlich waren, wurde derweil nicht kommuniziert.

Fast wäre der ursprünglich als erster Act geplant Ross Antony nicht erschienen. Sein Flug fiel aus, er konnte aber eine andere Maschine nach Hamburg buchen und setzte sich dann direkt in ein Taxi, um dabei zu sein! Der Brite, der mit seinen Cover-Versionen großer Klassiker, den Schlager modern halten will, legte direkt stark los mit „Amarillo“. Prompt ging das Publikum auch schon mit. Nach Cliff Richards „Rote Lippen soll man küssen“ sowie Michael Holms Hit „Barfuß im Regen“ ließ er mit „Michaela“ von Bata Ilic und „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ von Jürgen Marcus den Kalkberg zum ersten Mal an diesem Abend zittern. Die feierwütigen Schlager-Fans wollten mehr, daher legte er mit „1000 und 1 Nacht“ von Klaus Lage noch Einen oben drauf.

Danach betrat Claudia Jung die Bühne. Mit ihrem locker-leichten Song „Tausend Frauen“ startete sie, ehe u. a. ihr Hit „Komm und tanz ein letztes Mal mit mir“ sowie die Ballade „Je t’aime mon Amour“ vorgetragen wurde. Ihr Abschluss war noch einmal „Tausend Frauen“.

Richtig Party-Feeling brachte der mit 81 Jahren immer noch fitte Roberto Blanco. Der Mann, der immer gute Laune ausstrahlt und so richtig Spaß an seinem Job hat. Mit „Sag mir Quando, sag mir wann“ brachte er direkt was zum Abtanzen. Es folgten Klassiker wie Robertos Kulthit „Ein bisschen Spaß muss sein“, der so richtig für Stimmung sorgte. Auch ihm wurde eine Ehre zuteil: der Award „Lebenswerk“ ging an ihn!

Das bunt gemischte Programm hatte direkt das nächste Highlight parat: Die bodenständige, sehr beliebte Kerstin Ott!! Mit ihren Mega-Hit’s „Regenbogenfarben“ und „Die immer lacht“ brachte sie Gänsehaut-Atmosphäre in das Freilichttheater und erntete Standing Ovation’s. Desweiteren performte sie den sehr schönen Song „Herzbewohner“ sowie „Scheissmelodie“, welcher auch laut mitgegröhlt wurde!

Danach legten die sympathischen Jungs von voXXclub mit einem kräftigen „Donnawedda“ die Messlatte so richtig hoch! Ihre Choreografien sind immer wieder genial, da hält es keinen mehr auf den Sitzen! Gefühlt das ganze Publikum tanzte. Der Wahnsinn tobte. Ihre Version von „Rock Mi“, womit sie die Volksmusik auf ein ganz neues Level gebracht haben, ging mächtig ab. Auch „Woll ma tanzen geh’n“ und der Eurovisions-Hit „I mog di so“ wurden gefeiert, wieder einmal eine starke Show der Jungs!


Sehr zur Freude einiger kreischender jungen Frauen betrat dann Vanessa Mai die Bühne. Nach ihrem Opener „Echo“, folgte ein Hit aus ihrer „Wolkenfrei“-Zeit, „Wolke 7“. Die stimmgewaltigen Schlagerfans feierten ihre Songs „Regenbogen“, der erneut erst ruhig begann und dann schneller performt wurde, sowie der mit starkem Bass unterlegte „Ich sterb für dich“. Besonders letztgenanntes Lied kam sehr gut an. Doch die Stimmung sollte erneut überboten werden…

Denn Beatrice Egli, die sympathische Powerfrau aus der Schweiz, folgte! Mit ihrem ersten Song „Wir leben laut“ peitschte sie das Publikum kräftig ein. „Verliebt, verlobt, verflixt nochmal“ wurde mit einem riesigen Chor von den Rängen begleitet und bei ihrem bisher persönlichsten Song „Terra Australia“ gingen die Arme in die Luft und boten ein tolles Bild. Mit ihrer ansteckend guten Laune hatte sie das Freilichttheater fest im Griff. Natürlich hatte sie auch ihre brandneue Single,  „Rock mi’s Härz“ im Gepäck. Dieser sehr rockige Song ist in ihrer Landessprache auf Schweizerdeutsch und wurde bestens angenommen, obwohl er gerade erst erschienen ist. Ihr letzter Song, der Mega-Hit „Mein Herz“, verwandelte die Arena in eine einzige, riesige Tanzfläche. Und auch für Beatrice hatten Anika Reichelt und Julian David einen  Award, „Publikumsliebling des Jahres“! Sichtlich gerührt nahm sie den Preis entgegen.

Finale! DJ Ötzi, der Mann, dessen Songs wohl auf keiner Party fehlen dürfen, sollte der geniale Abschluss dieser Schlagernacht sein! Mit „Noch in 100.000 Jahren“ leitete er das große Finale ein. Fest entschlossen begab er sich, sehr zur Begeisterung aller Zuschauer, mitten in die Menge und performte „Ein Stern“. Was für ein Auftritt! Danach begab er sich zurück auf die Bühne, um „Country Roads“ zu singen. Der Song passte perfekt zur Heimat von Winnetou und Co., denn hier werden bekanntlich seit über 60 Jahren die Karl-May-Spiele aufgeführt. „Sweet Caroline“  sowie sein Kult-Hit „Anton aus Tirol folgten, es hallte deftig am Kalkberg! Selbst die Zaungäste oberhalb der Arena gingen mit. Begeistert nahm DJ Ötzi seinen Award entgegen, er bekam den Preis für „Jubiläum des Jahres“. Grund genug, das Freilichttheater noch ein letztes Mal so richtig zum eskalieren zu bringen! „Geboren um dich zu lieben“ sowie „Hey Baby“ gab es obendrauf. Und weil es so schön war, noch einmal „Ein Stern“, wo auf Wunsch von ihm sogar die Bühnenbeleuchtung abgeschaltet wurde. Gänsehaut pur beim Lichtermeer! Der perfekte Abschluss einer riesigen Party in Bad Segeberg, die mal wieder ein voller Erfolg war!

Die Fortsetzung folgt am 09.05.2020, seit gestern sind die Tickets erhältlich. Schon 1.000 Karten wurden bereits verkauft. Die „Schlagernacht am Kalkberg“ wird immer beliebter, alle Schlagerfans, die dabei sein wollen, sollten sich also beeilen. Wir freuen uns auf jeden Fall schon darauf und können eine klare Empfehlung für diese Veranstaltung aussprechen!

Denn in einem der schönsten Freilichttheater Europas herrscht immer eine besondere Atmosphäre, zudem ist für jeden Geschmack etwas dabei. Bestätigte Künstler für 2020 sind unter Vorbehalt der „König von Mallorca“ Jürgen Drews, Peter Wackel, Ella Endlich, Fantasy, Vicky Leandros, Thomas Anders, Tony Christie, Kerstin Ott sowie Kristina Bach.  Tickets bekommt ihr u. a. auf eventim.de oder auch bei www.shtickets.de! Mit den „Early Bird Tickets“ bekommt ihr 5 € Rabatt, diese dürften aber schon bald vergriffen sein.

Kevin Drewes

 

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KERSTIN OTT: Innovativer neuer Song „Wegen dir (Nachts, wenn alles schläft)“ 0

Mit ihrer neuen Single geht KERSTIN OTT ungewöhnliche Wege, wie man sie sonst von internationalen Stars kennt. In ihren aktuellen Song bindet sie das legendäre „haa haa haa haa haa“-Intro des Carpendale-Klassikers „Nachts, wenn alles schläft“ ein. Auch die Zwischenwürfe des Originals („ich brauche deine Nähe“) finden in ihrem neuen Song, der ansonsten ein eigenständiger Titel ist, Einzug.

Auch wenn das Stilmittel, fremde Songs in eigenen Titeln zu zitieren bzw. legendäre Hook-Lines zu übernehmen, durchaus nicht neu ist – man denke an Madonnas „Hung Up“ oder Michelles „Wir feiern das Leben“ mit Zitaten von „Gimme Gimme Gimme A Man After Midnight“ bzw. „Scatman“ – aber einen deutschen Schlager so „einzubauen“, ist schon ungewöhnlich und in diesem Fall aus unserer Sicht sehr gelungen.

Interessant finden wir, dass sowohl Kerstin als auch Howard Carpendale in zwei Wochen beim Schlagerbooom zu Gast sind. Vielleicht wird Howard sich ja sogar beim Vortrag des Liedes einbringen? Wir würden das begrüßen, der Titel ist jedenfalls ausgesprochen hitverdächtig!

VERSENGOLDs Heimspiel in Bremen begeistert – Der Tag, an dem es bis in den Süden schallte 0

VERSENGOLD mit ihrem Erfolgsalbum „Nordlicht“ auf großer Tournee! Ganz besonders ist jedes Mal das Heimspiel in Bremen. In einigen Städten restlos ausverkauft – so auch am gestrigen Abend. 1350 Feierwütige brachten die Aladin Musichall zum Beben – mit ganz viel norddeutschem Charme und Spaß (und so manchem Krug Bier…)

Nach einem spektakulären „Nordlicht“-Intro inklusive riesigem Vorhang vor der Bühne, fiel unter großem Jubel dann eben dieser und es erfolgte der perfekte, temporeiche Start mit „Durch den Sturm“. Die Stimmung sofort auf hohem Level, getreu der Zeile „Eure Stimmen sind der Wind“ liefern die Fans direkt einen schönen Chor. Auch beim darauffolgenden „Niemals sang- und klanglos“ aus dem gleichnamigen Album von 2017 ging es direkt flott weiter. Schon jetzt bewiesen die Norddeutschen, dass man hier weiß, wie man feiert.

Es folgt ein Lied über die Legende vom Teufelsmoor und „“. Passend dazu gönnt sich Frontsänger Malte einen Schluck aus dem -ziemlich hochprozentigen- Likör. Der Erfinder dieses kostbaren Tropfens war ebenfalls im Publikum, samt Anhang. Versengold hat mit dem Titel erneut eine Legende perfekt in einen Song umgesetzt – der sogar richtig gut zum abfeiern geeignet ist. So auch natürlich in Bremen!


Die perfekte Einleitung zum nächsten Titel, „Verliebt in eine Insel“, lieferte Frontsänger Malte, indem er ein Hoch auf Supportact „Mr. Irish Bastard“ aussprach. Die Band war zuvor der perfekte Einstieg in die große Sause. Und eben dieser Titel ist eine Liebeserklärung an Irland und seine legendären Pubs. Die Zeile „Auf dass ein Jeder aus dem Pub laut mit uns allen singt…“ wurde dabei natürlich einwandfrei umgesetzt. Es wurde lautstark mitgegrölt, die Hände gingen in die Luft. Hervorzuheben ist hier auch der starke Violinen-Einsatz von Flo und Alexander.

 

Emotional wurde es dann bei Maltes Rede über die Entstehung des nächsten Songs. Einer der Punkte, die die Band sehr auszeichnet, sind die Texte. So wurde zur Katastrophe der Winterflut 1717 ein Lied geschrieben – anhand Berichten von Zeitzeugen. Daher ist das Lied dementsprechend düster. Live um einiges intensiver, ist der Chor der Band hier doch ganz besonders ausgeprägt und stark, der Summen-Part ist ein echter Mehrwert für den Titel.

Nach dem „Teufelstanz“ folgte eines der Highlights dieses Konzertes. Gesellschaftskritisch mit einem Auge zwinkernd erzählt „Der Tag, an dem die Götter sich betranken“ die Entstehung der Welt. Auch hier hat Malte eine passende Anekdote parat. Deutlich äußert er, was die Musiker von gewissen Menschen hält (die teilweise auch viel zu viel Macht haben), so waren seine Worte: „Warum gibt es so komische Gestalten, die unsere schöne Welt kaputtmachen?!“ Das Aladin verwandelte sich derweil in ein Tollhaus. Ein aufgeblasener Globus wurde ins Publikum geworfen (was für eine geniale, spaßige Idee!), die Stimmung in der Musichall am Kochen.



Es folgte „Solange jemand Geige spielt“ aus dem Album „Funkenflug“. Getreu der Zeile „sie dreht sich, dreht sich, dreht sich, dreht sich mit den Haaren im Wind“ legten einige weibliche Zuschauer ein paar flotte Drehungen hin. Aus demselben Album wurde dann „Haut mir kein Stein“ performt. Der ruhigere, teilweise auch humorvolle Song erzeugte insbesondere beim Refrain eine gänsehaut-reife Atmosphäre. Nach „Feuergeist“ legte Versengold mit „Samhain“, eines aus unserer Sicht stärksten gemixten Songs, eine Hammer-Show hin. Das, vor allem live, so zu performen ist schon richtig große Kunst!

Auf ein weiteres kommendes Highlight wurde anschließend hingewiesen, welches die Fans schon jetzt kaum erwarten können: Die „Nacht der Balladen“ Tour 2020! Lange wartete man auf eine Wiederholung, jetzt steht fest, dass es im kommenden Jahr fortgeführt wird – mit mehr Terminen als beim letzten Mal! Hier findet ihr alle Termine und könnt Karten erwerben: https://www.eventim.de/artist/versengold/versengold-nacht-der-balladen-2020-2545651/

Es brach erneuter Jubel aus, Flo war verwundert, was denn gerade vor sich ging, ehe er feststellte: Schlagzeuger Sean saß inzwischen oberkorperfrei an seinem Instrument (es war ganz schön heiß in der propevollen Musichall)!


Dass die Mischung aus Titeln zum Abfeiern und Songs mit ernsten Themen an diesem Abend exzellent war, bewies Malte bei den Worten über den Grund der Entstehung von „Meer aus Tränen“ erneut. Der sehr gesellschafskritische, hochaktuelle Song greift ein heikles Thema auf. Familien ertrinken im Mittelmeer. Klare Ansage vom Frontsänger: „Wer das toleriert, ist ein Arschloch.“ Ihn beschäftigte das so sehr, dass er um 4 Uhr aufstand und dann innerhalb eines Tages mit der Band den Song fertigstellte. Das Ergebnis ist sehr gelungen und wurde auch im Aladin mit großem Jubel anerkannt.

Für Begeisterung sorgte anschließend auch die ganz klare Ansage gegen Rechts und für Toleranz, ehe extrem laustark der Refrain des passenden Titels „Wir tanzen nicht nach braunen Pfeifen“ mitgegrölt wurde. Das so direkt anzusprechen und in ein Lied zu verpacken, verdient wahrlich Anerkennung!

Die Stimmung eh schon nahe dem Höhepunkt, drehte die Band noch einmal deftig auf. „Hoch die Krüge“, ein Dauerbrenner aus ihrem Album „Zeitlos“, läutetete die totale Eskalation ein, denn es folgte „Thekenmädchen“. Kaum in Worte zu fassen, was sich in der Musichall abspielte. Die Dezibelzahl war gewaltig hoch.


Eine frohe Kunde verkündete Malte darauffolgend: Zum ersten Mal war ihr Heimspiel ausverkauft. In Bremen sollte es bisher nie ganz reichen, in Hamburg hingegen schon. 1350 Fans im Aladin inkl.
dem geöffneten ehemaligen Ballsaal des Tivoli. Mehr passte definitiv nicht rein! Passend dazu begab sich dann Flo, von den Fans getragen, auf zur Theke am anderen Ende der Halle (glücklicherweise verliebte er sich NICHT in das Mädchen hinter der Theke…). Er schaffte es. das Bier „zu exen“ und heizte die ohnehin schon wahnsinnige Stimmung noch weiter ein – die Eike wenig später noch einmal toppen sollte.


Denn nachdem der ruhigere Titel „Wohin wir auch gehen“ (inklusive tollem Lichtermeer des Publikums) so langsam aber sicher das Ende des Konzertes einläutete, folgte die „Eike-Show“. Traditionell begab er sich an die Spitze der Bühne um den Abriss mit „Butter bei die Fische“ einzuläuten – und die Fans aufzufordern, ein Kleidungsstück ihrer Wahl auszuziehen und zu schwenken. Dies wurde beim Wort genommen und plötzlich war Sean nicht mehr der einzige, der viel Haut zeigte…


Nach lautstarken „Zugabe-Rufen“ kam die Band zum Abschluss erneut auf die Bühne – denn auch die diese Tradition darf nicht fehlen: Ein Tresen wurde aufgebaut (ausnahmsweise nicht mitten im Publikum, da es wie schon erwähnt gerammelt voll war) und getreu dem Sprichwort „Dreimal ist Bremer Recht“ bei dem Akustik-Lied „Mach noch ne‘ Runde“ gleich drei „Kurze“ vertilgt wurden. Genial auch „Ich und ein Fass voll Wein“. Alle hakten sich ein, schunkelten und bildeten einen waschechten Seemannschor. Herrlich norddeutsch! Apropos Seemann, Malte unternahm anschließend auf einer fahrenden Mini-Bühne -mit einem Steuerrad ausgestattet- einen Ausflug in das Meer des Publikums.


Zum krönenden Abschluss folgte dann der Klassiker, der „Abgesang“. Unter Standing Ovations wurde die Band dann verabschiedet. Natürlich gab es danach aber noch Autogramme und Zeit für einen kurzen Schnack hatten die Jungs für ihre Fans auch.


VERSENGOLD liefern eine in allen Punkten bärenstarke Show ab. Die Musiker sind allesamt auf sehr hohem Niveau und harmonieren hervorragend. Absoluter Seltenheitswert sind die ganzen verschiedenen Instrumente, die sich ideal ergänzen. Die Volllblut-Musiker liefern ein bunt gemischtes Programm, ohne dabei zu sehr mit der Moralkeule zu schwingen. Sie haben ihre klaren Ansichten, die sie auch deutlich vertreten, wissen aber auch ganz genau, wie man mit Trinkliedern , darunter „Hoch die Krüge“ oder auch „Thekenmädchen“ eine große Sause veranstaltet. Und das mit ganz viel Spaß und Freude!


Wir ziehen den Hut vor diesen ehrlichen und sehr sympathischen Jungs und können nicht nur jedem VERSENGOLD-Fan wärmstens empfehlen, ein Konzert der Band zu besuchen! Wir freuen uns bereits auf ein Wiedersehen mit unseren Freunden aus dem hohen Norden.

Fotos und Bericht: Kevin Drewes