MARC MARSHALL im Gespräch mit Schlagerprofis.de Kommentare deaktiviert für MARC MARSHALL im Gespräch mit Schlagerprofis.de

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Auf dem Soundtrack zum Musicalfilm „Ich war noch niemals in New York“, der kürzlich seine Weltpremiere feierte (siehe HIER), hat uns besonders Marc Marshalls Version des eher unbekannten Songs „Lieder“ berührt. Anlass genug, mit Marc Marshall über das Lied, seine Sendung „Herzschlag-Momente“, seine musikalischen Pläne und den Gesundheitszustand seines Vaters Tony zu sprechen. Hier gibt es das Interview in voller Länge:

Schlagerprofis.de: Hallo, Herr Marshall! Wir haben Sie angesprochen, weil Ihre Interpretation des Udo-Jürgens-Songs Lieder auf dem Soundtrack zum Musicalfilm „Ich war noch niemals in New York“ zu finden ist. Wie sind Sie auf dieses Lied aufmerksam geworden?

Marc Marshall: Ich habe im Sommer im SWR meine Sendung „Herzschlag-Momente“ aufgezeichnet. Das Konzept der Sendung ist: Ich lade Gäste ein, die mir sehr emotionale Geschichten erzählen, die für sie herzzerreißende Meilensteine in ihrem Leben sind und die mit einem bestimmten Lied verbunden sind. Da waren u. a. Lieder von Herbert Grönemeyer, Nena und Bushido dabei. Wir haben uns dann überlegt, wie man diese Sendung beginnen könnte, und der wunderbare, große Regisseur Pit Weyrich kam auf die Idee: „Mensch, es gibt ein Lied, das fasst das alles zusammen. Das Lied kennen gar nicht so viele, aber vom Text und von der Musik her passt es perfekt. Das ist das Stück Lieder.“ Er hat mir das Lied vorgespielt und ich war sofort begeistert. Wir haben dann „nur“ eine Kurzversion für das Opening der Sendung mit einer fantastischen Band live on Tape am Tag der Aufzeichnung eingespielt und ich bin sehr überrascht gewesen, dass ausgerechnet diese anderthalb Minuten bei der Plattenfirma und bei den Menschen, die ein bisschen nach Coverversionen von Udo recherchiert haben, so gut angekommen sind, dass sie es unbedingt haben wollten. Ich freue mich jetzt auch über Ihren Anruf und Ihre Initiative, mit mir darüber zu sprechen, denn ich war mir am Anfang nicht darüber bewusst, dass das so eine große Wirkung hat.

Schlagerprofis.de: Ich habe mir gestern zur Vorbereitung Ihre Sendung angeschaut. Wie werden denn die Gäste für die Sendung ausgewählt?

Marc Marshall: Die Gäste haben über verschiedene Kanäle an uns geschrieben. Wir haben über SWR 4 aufgerufen und ich habe das Thema „Herzschlag“ und „Herzschlag-Momente“ schon seit 2017, weil ich ein Album namens „Herzschlag“ habe und damit auch auf Tour war. Ich habe schon für meine Tour Menschen zu den Konzerten eingeladen, um genau das mit mir zu machen. Ich habe ihren Brief vorgelesen und anschließend das entsprechende Lied vorgetragen. So ist das über die Jahre gewachsen. Es gibt auch eine Homepage: www.herzschlag-momente.de. Ich habe daraus dann dieses Format „Herzschlag-Momente“ entwickelt.

Schlagerprofis.de: Sie sagten ja schon, dass es um „herzzerreißende Momente“ geht, aber es wird nicht auf die Tränendrüse gedrückt und die Menschen werden auch nicht vorgeführt. War das eine bewusste Entscheidung?

Marc Marshall: Ja. Das war die zweite Ausgabe und wir haben natürlich aus der ersten gelernt. Ich bin ein Mensch, dem die Menschen offensichtlich irgendwie vertrauen, also die Menschen würden mir in dem Moment wahrscheinlich alles erzählen, und ich höre auch gerne zu. Aber es geht ja nicht darum, jemanden vorzuführen, sondern einfach zu zeigen, wie gut es tut, wenn man über Belastendes spricht und Schönes teilt. Wir leben in einer Gesellschaft, in der entweder – ich sag’s mal etwas übertrieben – nur gelogen wird, dass sich die Balken biegen, um sich positiv darzustellen, oder man erfährt über Menschen gar nichts, weil alles so ein bisschen unter Kontrolle ist. Dieses Format tut offensichtlich den Menschen gut. Sie genießen das und haben Freude, sich zu öffnen. Ich glaube, dass es auch hilft, Dinge zu verarbeiten. Es geht aber nicht darum, jemanden vorzuführen. Das Schlimmste wäre für mich, wenn ich mich auf Kosten dieser wunderbaren Menschen profilieren würde. Das ist auch gegen meine Natur, so bin ich eh nicht veranlagt, aber das ist eben eine sehr respektvolle Grundhaltung zu dem Umgang mit Menschen.

Schlagerprofis.de: Ich finde es besonders bemerkenswert, dass in der Sendung komplett live gespielt wird, was ja im Fernsehen absolut unüblich geworden ist. War es schwierig, das durchzusetzen?

Marc Marshall: Live zu spielen ist das, was ich am besten kann. Wenn man mit einem Künstler wie mir ein Format in dieser Form macht, müssen meine Fähigkeiten natürlich entsprechend rüberkommen. Denn genau da liegt ja die Sensibilität eines solchen Konzepts: wenn ich mit jemandem rede und mit der Emotion des Gesprächs ans Mikrofon gehe, hat das eine ganz andere Wirkung als wenn ich eine Konserve abspielen würde. Dann könnte ich ja auch sagen, dass wir jetzt das Originalstück von Herbert Grönemeyer einspielen. Dann wäre es genau so ein Fake wie vieles Andere auch und genau das wollten wir nicht. Deswegen war von vornerein klar, dass alles live gespielt wird.

Schlagerprofis.de: Haben Sie denn eine Erklärung dafür, dass im Fernsehen fast nur noch Playback gesungen wird?

Marc Marshall: Ja, weil viele Kollegen natürlich Angst haben, wenn sie monatelang im Studio waren, alles auf eine Art „perfekt“ inszeniert haben und diese Perfektion im Fernsehen nicht mehr abgebildet wird. Diese Angst kann ich einerseits nachvollziehen, andererseits bin ich ein Sänger der alten Schule. Ich bin in einem Sängerhaushalt aufgewachsen, mein Vater hat Gesang studiert, ich habe Gesang studiert und für uns ist das ein Handwerk. Wenn wir dieses Handwerk nicht mehr ausüben können, dann muss man diesen Beruf aus meiner Sicht anders nennen (lacht). Ich will eigentlich nicht, dass es irgendwann mal heißt: Es gab mal Menschen, die haben selbst gesungen.

Schlagerprofis.de: Der Crossover-Gedanke der Sendung zeichnet ja auch Ihre Musik aus. War es also wichtig, in der Sendung ein möglichst breit gefächertes Repertoire an Songs zu liefern?

Marc Marshall: Ich bin ganz ehrlich, das hat sich durch die Geschichten der Zuschauer ergeben. Die Herausforderung war dann letztlich, dass ich entscheiden musste, ob ich das überhaupt kann, denn ich bin schon sehr wählerisch. Nicht, was die Qualität der Lieder angeht, sondern mit meiner Leistung. Ich muss schon das Gefühl haben, dass ich so einem Stück mit meiner Sprache gerecht werde. Ein Stück wie „Der Weg“ von Herbert Grönemeyer zu singen, ohne diesen großen Künstler im Kopf zu haben und ihn nachahmen zu wollen, das war schon ein Schritt. Ich musste da wirklich mit mir selbst klarkommen, denn die Geschichte und die stimmlichen Herausforderungen, die das Lied hat, sind schon nicht leicht. Ganz viele haben mir geschrieben, sie hätten zum ersten Mal den Text richtig verstanden. Das war ein großes Kompliment für mich, denn es ist nicht einfach, ein so persönliches Stück wie „Der Weg“ zu singen. Deshalb habe ich das in der Sendung auch nochmal betont und mich bei Herbert Grönemeyer für dieses Lied bedankt, weil er natürlich vielen Menschen eine Form des Trostes gibt und vielen Menschen sicherlich auch damit geholfen hat. Damit muss man sehr sensibel umgehen, anstatt zu sagen: „Ich kann ja singen, dann singe ich das einfach!“ Das ist nicht meine Art und insofern haben Sie Recht. Das ist großes Crossover, das aber nicht meiner Wunschliste entsprochen hat, sondern das hat sich so ergeben. Das gilt auch für das Lied von Bushido. Ich bin kein Rapper, also musste ich auch da einen Weg finden, dass es glaubwürdig ist. Ich bin ja keine Musikbox (lacht). Das habe ich schon alles sehr ernstgenommen und mich akribisch darauf vorbereitet. Wir haben ja auch in der Sendung nicht einmal abgesetzt, das war alles am Stück aufgezeichnet, weil mir wichtig war, dass ich erstens mal die Geschichten verinnerlicht habe und die Gäste so gut es geht kenne und dass ich nicht auf Teleprompter, Zettel, Knopf im Ohr oder ähnliche Hilfsmittel, die von so einer emotionalen Sache nur ablenken würden, zurückgreife. Das ist dann entsprechend so rausgekommen.

Schlagerprofis.de: Sind denn noch weitere Ausgaben der Sendung geplant?

Marc Marshall: Es gibt Gespräche mit dem SWR, im Moment tun sich die Verantwortlichen noch ein bisschen schwer, weil die natürlich aus den von Ihnen angesprochenen Gründen nicht so wirklich wissen, ob das zeitgemäß ist. Ich bin der Meinung, es ist zeitgemäß, dass man auch ein Ergänzungsprogramm zu dem „Immer lauter, höher, schneller, Lightshow und Fake“ braucht, aber es ist eben heute schwer, das durchzusetzen. Wir arbeiten daran und ich bin jetzt erstmal für diese Ausgabe dankbar. Ich werde dem SWR natürlich immer berichten, dass ich allein wegen der Sendung auf dieser CD gelandet bin, wir jetzt telefonieren und mir persönlich auch viele Menschen schreiben, wie gut ihnen diese Sendung getan hat. Deswegen möchte ich schon, dass es weitergeht.

Schlagerprofis.de: Da Sie gerade nochmal auf das Lied zu sprechen gekommen sind: Planen Sie, es in voller Länge für ein Album aufzunehmen?

Marc Marshall: Ich überleg’s mir. Ich habe daran noch nicht konkret gedacht, weil ich mich gerade musikalisch auf ganz anderen Feldern bewege. Ich bin seit einem Jahr dabei, ein neues Album zu produzieren, das vielleicht im nächsten Jahr erscheint. Darauf wird das Lied keinen Platz finden, aber das heißt nicht, dass wir das Lied nicht doch mal komplett aufnehmen.

Schlagerprofis.de: Können Sie schon etwas zum neuen Album sagen?

Marc Marshall: Dazu kann ich leider noch nichts sagen. Das ist auch so ein „Baby“ von mir, mit dem ich erst an die Öffentlichkeit gehe, wenn es fertig ist und wenn ich wirklich weiß, wohin die Reise geht.

Schlagerprofis.de: Was darf denn das Publikum von Ihren Konzerten, die in diesem Jahr stattfinden, erwarten? Sie sind ja noch mit Jay Alexander und einem Weihnachtsprogramm unterwegs.

Marc Marshall: Mit Jay Alexander habe ich in diesem Jahr noch zwei Konzerte. Da machen wir ein gemischtes Programm der letzten Jahre, gehen raus und singen alle möglichen Songs. Mir ist meine Weihnachtstournee ganz besonders wichtig, die am 02. Dezember beginnt und 17, 18 Konzerte vor Weihnachten umfasst. Da geht’s um Liebe, Frieden und Respekt – also im Grunde um die Werte, die ich auch mit der Sendung „Herzschlag-Momente“ versuche zu transportieren, weil ich der Meinung bin, dass Weihnachten nicht nur an Weihnachten gefeiert werden sollte. Es ist natürlich ein kommerzielles Fest, aber ich finde, die Werte, die transportiert werden, sollten das ganze Jahr Gültigkeit haben. Darum werde ich auch Lieder singen, die diese Werte zwar transportieren, aber nicht unbedingt weihnachtlich geprägt sind. Es gibt also einen Mix aus Liedern wie Imagine, was für mich eines der ganz großen Friedenslieder ist, ich rezitiere Pater Anselm Grün, Reinhard Mey, Erich Kästner und viele andere. Es ist ein sehr gemischtes Programm, das ich im letzten Jahr zum ersten Mal gespielt habe und nun als Tournee mache. Es ist ein sehr besinnliches, sehr emotionales, aber auch ein sehr lebensbejahendes Programm, das nicht nur mit den traditionellen Weihnachtsliedern zu tun hat.

Schlagerprofis.de: Darf ich Sie zum Abschluss noch fragen, wie es Ihrem Vater Tony Marshall gesundheitlich geht, wenn Sie darüber sprechen möchten?

Marc Marshall: Ich freue mich sehr über diese Frage. Es geht ihm gut. Er ist 81 Jahre alt und hat natürlich mit den Dingen, die das Alter mit sich bringt, zu kämpfen. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass er in diesem Jahr im Krankenhaus war und einige nicht so leichte Momente hatte, aber wir freuen uns über jeden Tag, den er da ist, und ich denke, er auch. Er singt auch immer wieder, hat immer noch Auftritte und das ist das Schönste überhaupt. Wir genießen ihn und er genießt das Leben auch. Es tut ihm natürlich sehr weh, wenn nach und nach seine Kollegen gehen – wie in diesem Jahr Costa Cordalis und Karel Gott, den er im letzten Jahr noch besucht hat, aber auch Dieter Thomas Heck und Chris Roberts. Das sind schon schwierige Momente für ihn, das zu verkraften.

Schlagerprofis.de Vielen Dank für das Interview!

Georg Fuchs

(Foto: Kerstin Joensson)

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ANITA & ALEXANDRA HOFMANN: Auskopplung „Wilde Zeiten“ ab heute erhältlich 0

Anita & Alexandra Hofmann

ALEXANDRA HOFMANN Co-Autorin

Wie wir ausführlich berichteten, erscheint am 24. Juli 2020 das neue Album von ANITA & ALEXANDRA HOFMANN. Für uns etwas überraschend, wurde heute bereits die zweite Vorab-Single des Albums veröffentlicht. Besonders spannend finden wir die Namen der Autoren des Titels: ALEXANDRA HOFMANN ist Co-Autorin des Songs. ANITA ist ja schon lange als gute und erfolgreiche Autorin einiger Hofmann-Songs bekannt, aber dass auch ALEXANDRA als Songschreiberin auftritt, ist uns neu – und dann sogar noch beim exponierten Titelsong.

Mit im Team: TOBIAS REITZ und THOMAS ROSENFELD

Der Erfolgstextdichter TOBIAS REITZ und der Produzent THOMAS ROSENFELD haben ebenfalls an diesem imposanten Lied mitgewerkelt. Wir sind gespannt, wer die anderen Songs des Albums geschrieben hat – ganz offensichtlich haben sich ANITA und ALEXANDRA wieder ein tolles Team zusammengestellt – zumal sie für die Gesangsaufnahmen quer durch Deutschland reisten (Hamburg, Ostsee etc.).

Pressetext

Gerne präsentieren wir euch sehr zeitnah den Pressetext zur Vorab-Single der „Sisters“.

Wilde Zeiten“ kündigen ANITA & ALEXANDRA HOFMANN mit ihrer neuen Single an, die uns im druckvollen Discofox-Rhythmus einstimmt auf ihr neues, gleichnamiges Album. Das wird uns schon im heißen Sommer-Monat Juli mit einem ganzen Dutzend starker Single-Tracks überraschen. Mal wieder typisch für die beiden positiven Powerfrauen, dem Stimmungs-Lockdown ein musikalisches Single-Highlight entgegen und damit ein Zeichen zu setzen.

Deshalb ziehen wir schon jetzt die zerrissene Jeans auf links, setzen die rosarote Sonnen-Brille auf und holen das verstaubte Moped aus der Garage um „wilden Zeiten“ entgegen zu fahren. Himmels-Richtung egal, Hauptsache es geht Richtung Sommer, denn mit diesem hitverdächtigen Single-Teaser verspricht auch ihr Longplay „heiß“ zu werden! Knipsen wir mit Anita & Alexandra den Sommer wieder an und geben unserer vorpubertären Lebensfreude Raum und der wilden Zeiten zuliebe, Vollgas. Aus dem Weg, hier kommt ein wildes Sommermärchen mit gleich zwei guten Feen…! Der schwäbisch-weiblichen Schlager-Connection sei Dank!

Quelle: DA-Music

 

MARIANNE ROSENBERG: Morgen erscheint ihr neues Video „Hallo, mein Freund“ 2

Marianne Rosenberg

Sommer-Single

Auf MARIANNE ROSENBERGs Nummer-Eins-Album „Im Namen der Liebe“ wimmelt es nur so von Hits. Am morgigen Freitag (3. Juli) erscheint die dritte Single aus dem Album, die auf den Sommer einstimmen soll – in „Hallo, mein Freund“ geht es um einen Sommerflirt. Interessant: Den Titel hat MARIANNE schon 2008 auf ihrem Jazzalbum „I’m A Woman“ veröffentlicht – nun wurde der Titel kommerziell neu produziert. Und – wer weiß? Vielleicht dürfen wir MARIANNE ja sogar auch bei der Show „Schlager, Stars und Sterne“ bewundern? Bislang ist nach wie vor kein einziger Gast der Sendung offiziell bekannt. Das allerdings deutet etwas darauf hin, dass FLORIAN SILBEREISEN wieder eine ganz besondere „Überraschung“ für seine Fans auf Lage hat? Wir sind gespannt…

Morgen Videopremiere

Wer bis dahin nicht warten mag, der bekommt schon morgen eine tolle Überraschung: Ebenfalls am morgigen Freitag feiert das offizielle Video zu „Hallo, mein Freund“ HIER Premiere. Interessant sind die Kommentare: Gleich mehrere Fans wünschen sich eine DVD, auf der die Videos von Marianne vereint sind. Vielleicht eine Anregung für LOLA / TELAMO?

Pressetext

Hier der Pressetext der Plattenfirma zu MARIANNE ROSENBERGs neuer Single:

Die Sommer-Single aus dem aktuellen #1-Album: Marianne Rosenberg vertont mit ihrer brandneuen Auskopplung „Hallo mein Freund“ einen unerwarteten Sommerflirt…
 

Gerade erst hat ihre Single „Wann (Mr. 100%)“ die Marke von 2 Millionen Views (!) bei YouTube gesprengt, da legt die Berlinerin den perfekten Sommer-Soundtrack nach und lässt sich dafür auf einen Sommerflirt ein: Die neue Single „Hallo mein Freund“ erscheint am 03.07.2020 bei LOLA/TELAMO.  
 

Es braucht manchmal gar nicht viel, um ein altes Feuer wieder zu entfachen – auch wenn dieses Feuer zuvor nur in der Imagination brennen durfte: „Wird das Herz denn niemals alt?“, fragt sich Marianne Rosenberg gleich zu Beginn der neuesten Auskopplung, die von einem fast vergessenen Flirt handelt, aus dem nun, Jahre später, womöglich doch noch mehr wird. Aufregend arrangiert und mit exotischen Sounds unterfüttert, machen bewusst gesetzte Leerstellen schon das StrophenVorspiel sommerlich leicht und tanzbar – im Refrain geht es dann endgültig zur Sache, sprich: auf die Tanzfläche. Über einem Fundament aus Bläsern und treibenden Beats, spart sie nicht mit Komplimenten („Du machst immer noch was her“), will aber nichts überstürzen („Weil der Wein nicht klüger macht“) und spielt den Ball eher lang und dezent: „Dein Lächeln versprach mir vor Jahren, was es heute vielleicht hält…“  
 
Während Text und Musik der meisten Titel auf ihrem aktuellen #1-Album in Zusammenarbeit mit ihrem Sohn Max entstanden sind, zeichnet sich Marianne Rosenberg bei „Hallo mein Freund“ für beide Komponenten alleine verantwortlich. Produziert von Alex Wende in den Hansa-Studios, klingt ihr Sound im Jahr 2020 so reif und geerdet wie ihre Weltsicht, nur gibt sie sich deshalb kein bisschen weniger leidenschaftlich – „Stimmt das mit oller und doller?“  

Quelle: LOLA / TELAMO