MARC MARSHALL im Gespräch mit Schlagerprofis.de Kommentare deaktiviert für MARC MARSHALL im Gespräch mit Schlagerprofis.de

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Auf dem Soundtrack zum Musicalfilm „Ich war noch niemals in New York“, der kürzlich seine Weltpremiere feierte (siehe HIER), hat uns besonders Marc Marshalls Version des eher unbekannten Songs „Lieder“ berührt. Anlass genug, mit Marc Marshall über das Lied, seine Sendung „Herzschlag-Momente“, seine musikalischen Pläne und den Gesundheitszustand seines Vaters Tony zu sprechen. Hier gibt es das Interview in voller Länge:

Schlagerprofis.de: Hallo, Herr Marshall! Wir haben Sie angesprochen, weil Ihre Interpretation des Udo-Jürgens-Songs Lieder auf dem Soundtrack zum Musicalfilm „Ich war noch niemals in New York“ zu finden ist. Wie sind Sie auf dieses Lied aufmerksam geworden?

Marc Marshall: Ich habe im Sommer im SWR meine Sendung „Herzschlag-Momente“ aufgezeichnet. Das Konzept der Sendung ist: Ich lade Gäste ein, die mir sehr emotionale Geschichten erzählen, die für sie herzzerreißende Meilensteine in ihrem Leben sind und die mit einem bestimmten Lied verbunden sind. Da waren u. a. Lieder von Herbert Grönemeyer, Nena und Bushido dabei. Wir haben uns dann überlegt, wie man diese Sendung beginnen könnte, und der wunderbare, große Regisseur Pit Weyrich kam auf die Idee: „Mensch, es gibt ein Lied, das fasst das alles zusammen. Das Lied kennen gar nicht so viele, aber vom Text und von der Musik her passt es perfekt. Das ist das Stück Lieder.“ Er hat mir das Lied vorgespielt und ich war sofort begeistert. Wir haben dann „nur“ eine Kurzversion für das Opening der Sendung mit einer fantastischen Band live on Tape am Tag der Aufzeichnung eingespielt und ich bin sehr überrascht gewesen, dass ausgerechnet diese anderthalb Minuten bei der Plattenfirma und bei den Menschen, die ein bisschen nach Coverversionen von Udo recherchiert haben, so gut angekommen sind, dass sie es unbedingt haben wollten. Ich freue mich jetzt auch über Ihren Anruf und Ihre Initiative, mit mir darüber zu sprechen, denn ich war mir am Anfang nicht darüber bewusst, dass das so eine große Wirkung hat.

Schlagerprofis.de: Ich habe mir gestern zur Vorbereitung Ihre Sendung angeschaut. Wie werden denn die Gäste für die Sendung ausgewählt?

Marc Marshall: Die Gäste haben über verschiedene Kanäle an uns geschrieben. Wir haben über SWR 4 aufgerufen und ich habe das Thema „Herzschlag“ und „Herzschlag-Momente“ schon seit 2017, weil ich ein Album namens „Herzschlag“ habe und damit auch auf Tour war. Ich habe schon für meine Tour Menschen zu den Konzerten eingeladen, um genau das mit mir zu machen. Ich habe ihren Brief vorgelesen und anschließend das entsprechende Lied vorgetragen. So ist das über die Jahre gewachsen. Es gibt auch eine Homepage: www.herzschlag-momente.de. Ich habe daraus dann dieses Format „Herzschlag-Momente“ entwickelt.

Schlagerprofis.de: Sie sagten ja schon, dass es um „herzzerreißende Momente“ geht, aber es wird nicht auf die Tränendrüse gedrückt und die Menschen werden auch nicht vorgeführt. War das eine bewusste Entscheidung?

Marc Marshall: Ja. Das war die zweite Ausgabe und wir haben natürlich aus der ersten gelernt. Ich bin ein Mensch, dem die Menschen offensichtlich irgendwie vertrauen, also die Menschen würden mir in dem Moment wahrscheinlich alles erzählen, und ich höre auch gerne zu. Aber es geht ja nicht darum, jemanden vorzuführen, sondern einfach zu zeigen, wie gut es tut, wenn man über Belastendes spricht und Schönes teilt. Wir leben in einer Gesellschaft, in der entweder – ich sag’s mal etwas übertrieben – nur gelogen wird, dass sich die Balken biegen, um sich positiv darzustellen, oder man erfährt über Menschen gar nichts, weil alles so ein bisschen unter Kontrolle ist. Dieses Format tut offensichtlich den Menschen gut. Sie genießen das und haben Freude, sich zu öffnen. Ich glaube, dass es auch hilft, Dinge zu verarbeiten. Es geht aber nicht darum, jemanden vorzuführen. Das Schlimmste wäre für mich, wenn ich mich auf Kosten dieser wunderbaren Menschen profilieren würde. Das ist auch gegen meine Natur, so bin ich eh nicht veranlagt, aber das ist eben eine sehr respektvolle Grundhaltung zu dem Umgang mit Menschen.

Schlagerprofis.de: Ich finde es besonders bemerkenswert, dass in der Sendung komplett live gespielt wird, was ja im Fernsehen absolut unüblich geworden ist. War es schwierig, das durchzusetzen?

Marc Marshall: Live zu spielen ist das, was ich am besten kann. Wenn man mit einem Künstler wie mir ein Format in dieser Form macht, müssen meine Fähigkeiten natürlich entsprechend rüberkommen. Denn genau da liegt ja die Sensibilität eines solchen Konzepts: wenn ich mit jemandem rede und mit der Emotion des Gesprächs ans Mikrofon gehe, hat das eine ganz andere Wirkung als wenn ich eine Konserve abspielen würde. Dann könnte ich ja auch sagen, dass wir jetzt das Originalstück von Herbert Grönemeyer einspielen. Dann wäre es genau so ein Fake wie vieles Andere auch und genau das wollten wir nicht. Deswegen war von vornerein klar, dass alles live gespielt wird.

Schlagerprofis.de: Haben Sie denn eine Erklärung dafür, dass im Fernsehen fast nur noch Playback gesungen wird?

Marc Marshall: Ja, weil viele Kollegen natürlich Angst haben, wenn sie monatelang im Studio waren, alles auf eine Art „perfekt“ inszeniert haben und diese Perfektion im Fernsehen nicht mehr abgebildet wird. Diese Angst kann ich einerseits nachvollziehen, andererseits bin ich ein Sänger der alten Schule. Ich bin in einem Sängerhaushalt aufgewachsen, mein Vater hat Gesang studiert, ich habe Gesang studiert und für uns ist das ein Handwerk. Wenn wir dieses Handwerk nicht mehr ausüben können, dann muss man diesen Beruf aus meiner Sicht anders nennen (lacht). Ich will eigentlich nicht, dass es irgendwann mal heißt: Es gab mal Menschen, die haben selbst gesungen.

Schlagerprofis.de: Der Crossover-Gedanke der Sendung zeichnet ja auch Ihre Musik aus. War es also wichtig, in der Sendung ein möglichst breit gefächertes Repertoire an Songs zu liefern?

Marc Marshall: Ich bin ganz ehrlich, das hat sich durch die Geschichten der Zuschauer ergeben. Die Herausforderung war dann letztlich, dass ich entscheiden musste, ob ich das überhaupt kann, denn ich bin schon sehr wählerisch. Nicht, was die Qualität der Lieder angeht, sondern mit meiner Leistung. Ich muss schon das Gefühl haben, dass ich so einem Stück mit meiner Sprache gerecht werde. Ein Stück wie „Der Weg“ von Herbert Grönemeyer zu singen, ohne diesen großen Künstler im Kopf zu haben und ihn nachahmen zu wollen, das war schon ein Schritt. Ich musste da wirklich mit mir selbst klarkommen, denn die Geschichte und die stimmlichen Herausforderungen, die das Lied hat, sind schon nicht leicht. Ganz viele haben mir geschrieben, sie hätten zum ersten Mal den Text richtig verstanden. Das war ein großes Kompliment für mich, denn es ist nicht einfach, ein so persönliches Stück wie „Der Weg“ zu singen. Deshalb habe ich das in der Sendung auch nochmal betont und mich bei Herbert Grönemeyer für dieses Lied bedankt, weil er natürlich vielen Menschen eine Form des Trostes gibt und vielen Menschen sicherlich auch damit geholfen hat. Damit muss man sehr sensibel umgehen, anstatt zu sagen: „Ich kann ja singen, dann singe ich das einfach!“ Das ist nicht meine Art und insofern haben Sie Recht. Das ist großes Crossover, das aber nicht meiner Wunschliste entsprochen hat, sondern das hat sich so ergeben. Das gilt auch für das Lied von Bushido. Ich bin kein Rapper, also musste ich auch da einen Weg finden, dass es glaubwürdig ist. Ich bin ja keine Musikbox (lacht). Das habe ich schon alles sehr ernstgenommen und mich akribisch darauf vorbereitet. Wir haben ja auch in der Sendung nicht einmal abgesetzt, das war alles am Stück aufgezeichnet, weil mir wichtig war, dass ich erstens mal die Geschichten verinnerlicht habe und die Gäste so gut es geht kenne und dass ich nicht auf Teleprompter, Zettel, Knopf im Ohr oder ähnliche Hilfsmittel, die von so einer emotionalen Sache nur ablenken würden, zurückgreife. Das ist dann entsprechend so rausgekommen.

Schlagerprofis.de: Sind denn noch weitere Ausgaben der Sendung geplant?

Marc Marshall: Es gibt Gespräche mit dem SWR, im Moment tun sich die Verantwortlichen noch ein bisschen schwer, weil die natürlich aus den von Ihnen angesprochenen Gründen nicht so wirklich wissen, ob das zeitgemäß ist. Ich bin der Meinung, es ist zeitgemäß, dass man auch ein Ergänzungsprogramm zu dem „Immer lauter, höher, schneller, Lightshow und Fake“ braucht, aber es ist eben heute schwer, das durchzusetzen. Wir arbeiten daran und ich bin jetzt erstmal für diese Ausgabe dankbar. Ich werde dem SWR natürlich immer berichten, dass ich allein wegen der Sendung auf dieser CD gelandet bin, wir jetzt telefonieren und mir persönlich auch viele Menschen schreiben, wie gut ihnen diese Sendung getan hat. Deswegen möchte ich schon, dass es weitergeht.

Schlagerprofis.de: Da Sie gerade nochmal auf das Lied zu sprechen gekommen sind: Planen Sie, es in voller Länge für ein Album aufzunehmen?

Marc Marshall: Ich überleg’s mir. Ich habe daran noch nicht konkret gedacht, weil ich mich gerade musikalisch auf ganz anderen Feldern bewege. Ich bin seit einem Jahr dabei, ein neues Album zu produzieren, das vielleicht im nächsten Jahr erscheint. Darauf wird das Lied keinen Platz finden, aber das heißt nicht, dass wir das Lied nicht doch mal komplett aufnehmen.

Schlagerprofis.de: Können Sie schon etwas zum neuen Album sagen?

Marc Marshall: Dazu kann ich leider noch nichts sagen. Das ist auch so ein „Baby“ von mir, mit dem ich erst an die Öffentlichkeit gehe, wenn es fertig ist und wenn ich wirklich weiß, wohin die Reise geht.

Schlagerprofis.de: Was darf denn das Publikum von Ihren Konzerten, die in diesem Jahr stattfinden, erwarten? Sie sind ja noch mit Jay Alexander und einem Weihnachtsprogramm unterwegs.

Marc Marshall: Mit Jay Alexander habe ich in diesem Jahr noch zwei Konzerte. Da machen wir ein gemischtes Programm der letzten Jahre, gehen raus und singen alle möglichen Songs. Mir ist meine Weihnachtstournee ganz besonders wichtig, die am 02. Dezember beginnt und 17, 18 Konzerte vor Weihnachten umfasst. Da geht’s um Liebe, Frieden und Respekt – also im Grunde um die Werte, die ich auch mit der Sendung „Herzschlag-Momente“ versuche zu transportieren, weil ich der Meinung bin, dass Weihnachten nicht nur an Weihnachten gefeiert werden sollte. Es ist natürlich ein kommerzielles Fest, aber ich finde, die Werte, die transportiert werden, sollten das ganze Jahr Gültigkeit haben. Darum werde ich auch Lieder singen, die diese Werte zwar transportieren, aber nicht unbedingt weihnachtlich geprägt sind. Es gibt also einen Mix aus Liedern wie Imagine, was für mich eines der ganz großen Friedenslieder ist, ich rezitiere Pater Anselm Grün, Reinhard Mey, Erich Kästner und viele andere. Es ist ein sehr gemischtes Programm, das ich im letzten Jahr zum ersten Mal gespielt habe und nun als Tournee mache. Es ist ein sehr besinnliches, sehr emotionales, aber auch ein sehr lebensbejahendes Programm, das nicht nur mit den traditionellen Weihnachtsliedern zu tun hat.

Schlagerprofis.de: Darf ich Sie zum Abschluss noch fragen, wie es Ihrem Vater Tony Marshall gesundheitlich geht, wenn Sie darüber sprechen möchten?

Marc Marshall: Ich freue mich sehr über diese Frage. Es geht ihm gut. Er ist 81 Jahre alt und hat natürlich mit den Dingen, die das Alter mit sich bringt, zu kämpfen. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass er in diesem Jahr im Krankenhaus war und einige nicht so leichte Momente hatte, aber wir freuen uns über jeden Tag, den er da ist, und ich denke, er auch. Er singt auch immer wieder, hat immer noch Auftritte und das ist das Schönste überhaupt. Wir genießen ihn und er genießt das Leben auch. Es tut ihm natürlich sehr weh, wenn nach und nach seine Kollegen gehen – wie in diesem Jahr Costa Cordalis und Karel Gott, den er im letzten Jahr noch besucht hat, aber auch Dieter Thomas Heck und Chris Roberts. Das sind schon schwierige Momente für ihn, das zu verkraften.

Schlagerprofis.de Vielen Dank für das Interview!

Maximilian Lemli

(Foto: Kerstin Joensson)

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TRUCK STOP: Wahnsinn: Top-5 – beste Chartsnotiz seit fast 40 Jahren 0

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TRUCK STOP: Sensationelle Top-5-Notiz in offiziellen Albumcharts

Damit haben die Jungs von TRUCK STOP wohl nicht wirklich gerechnet. Erstmals seit dem 9. Mai 1982 stehen die Hamburger Jungs mit einem Album wieder in den Top-10 der Charts. „Liebe, Lust und Laster“ machen es möglich.

Erstmals überhaupt mit einem Studioalbum in den Top-10

Während der große Top-5-Erfolg im Jahr 1982 mit einem TV-beworbenen Best-Of-Sampler („Nicht zu bremsen“) gelang, haben die Hamburger Jungs von TRUCK STOP es diesmal mit einer neuen aktuellen Studioproduktion („Liebe, Lust & Laster“) in die höchsten Chartsregionen geschafft und stehen nur knapp hinter MAITE KELLY, die auf Platz 3 gelandet ist, auf Platz 2 der Schlagercharts. Wir Schlagerprofis gratulieren zu einem überraschenden, aber um so erfreulicheren Erfolg!

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TRUCK STOP: Pressetext der Plattenfirma:

So klingt ehrliche, handgemachte Country-Musik mit norddeutschem Gütesiegel. Mit ihrem neuen Album „Liebe, Lust & Laster“ geht die Band musikalisch „Back to the roots“. Die 14 brandneuen Songs, produziert von Truck Stop und Stephan Gade, haben den typischen Country-Sound voll getroffen, der Jung und Alt begeistert. Ab dem 02. April 2021 ist das Album als CD sowie als Download und Stream erhältlich. Die Fans dürfen sich ebenfalls auf eine streng limitierte Fanbox-Edition freuen.

Schon der erste Vorbote zum neuen Album die Single „Mein Zuhaus“ startete im Herbst erfolgreich in die Rundfunkcharts. Gerade zur Corona-Zeit spricht der Song mit Text und Melodie vielen aus dem Herzen. Ein gefühlvolles Stück über echtes Vertrauen, bedingungslose Akzeptanz, auch mit Fehlern und Macken, Ecken und Kanten. Zu dem Song von TRUCK STOP gibt es auch ein Fan-Video gibt – unbedingt anschauen!

Dass die Musik von Truck Stop den Kopf so richtig schön durchpusten und frei machen kann, wissen ihre Fans seit über 45 Jahren – und auch auf dem neuesten Album reichen nur wenige Takte, um Trott und Tristesse über Bord zu befördern: „Man hat total den Kopf voll/mit dem, was man so tun soll“, heißt es zwar zunächst noch im Eröffnungs- und Titelsong, aber zum Glück gibt es ja „Liebe, Lust und Laster“ (und richtig viel gute Musik), um all diese Pflichten für den Moment vergessen zu machen. Sie selbst fahren seit Jahrzehnten gut mit diesem Dreiklang und verbreiten ihre Message im ganzen Land.

Rasant und rhythmisch anspruchsvoll, fliegen danach bei Singlekandidat „Yeehaw“ alle sechs Hüte in die Luft, wenn die Country & Western-Kings aus dem Norden mit Fiddle-Nachdruck, Hüftschwung und Hufschlag, die Pferde loslassen und die Kühe einfangen – so klingt Partysound mit Rodeo-Feeling.

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Den Gegenpool dazu bildet ein Kompliment, wie’s nur Cowboys machen können: „Wie’n schönen Countrysong“ ist ein Schmuse-Liebeslied, das die eigene Beziehung mit einem Lieblingssong vergleicht – einer perfekten Komposition, die einen immer und immer wieder verzaubert und fesselt.

Die Bandbreite zwischen rockigen und ruhigen Nummern ist auf dem neuen Album auch deshalb so groß, weil sich zu Andreas Cisek auch Uwe Lost und Knut Bewersdorff abwechselnd als Sänger präsentieren.

Da sie die nächste Tournee gerade auf den Winter 2021 verschieben mussten, sind natürlich auch Fernweh und die Sehnsucht nach dem Unterwegssein ein großes Thema: „Endlich wieder auf Tour“ ist einfach nur ein ehrlicher Wunsch – und zugleich ein Dank für das Leben als „Lonesome Rider zwischen Studio und Tour“: „Freiheit pur“.

Mal der Klassiker, als Roadtrip mit Akustikgitarre „Easy Rider keep on ridin‘“, mal episch und in ganz anderen Gefilden unterwegs, der wie ein Filmsoundtrack wirkende Titel „40 Wagen westwärts“, führt der Weg natürlich auch immer wieder in die Hansestadt Hamburg.
„…normal ist nicht dein Ding“, wissen die Großstadtcowboys über ihre geliebte Heimat mit dem Titel „Großstadt“ zu berichten – eine Hommage an Hamburg. Selbst eine „Einsame Insel“ liegt auf ihrer imaginären Route. Den Traum kennt jeder – ab auf die Insel – was dort jedoch nicht fehlen darf: Hund, Haus, „deine Liebe“, Fußballkneipe, die Jungs am Tresen, noch ein Frischgezapftes…;)

Während die „7.000 Meilen“ für ein weinendes Auge sorgen, weil die Distanz zur großen Liebe einfach zu groß ist, gibt es kurz vor Schluss von Knut noch ein paar ausgelassen-augenzwinkernde Abhandlungen darüber, wie man am besten seine Existenz verzockt – „Sinnlos verprasst“.
Und dass man garantiert wahrscheinlich nie seine Vorsätze verwirklichen wird, klärt Uwe in seinem Song „Morgen gleich morgen“. Wer kennt das nicht…

Denjenigen, bei denen das Glas grundsätzlich halb leer scheint, gibt der Mulitinstrumentalist und Truck Stop-Bassist der frühen Stunde mit „Wird schon gehen“ auch auf den Weg, dass man mit einer gewissen Gelassenheit mindestens ebenso gut, wenn nicht noch etwas geschmeidiger durchs Leben kommen kann.

Was auch auf diesem Album keinesfalls fehlen darf, ist ein Beitrag von Trommler und „Urgestein“ Teddy Ibing, der sich wieder als Sänger versucht, sich selbst am allerschönsten selbstbeweihräuchert und eben ganz einfach der „Supermann“ ist.

Da ist es wieder, dieses 100% Lebensnahe, dieses Geerdete, das Truck Stop auszeichnet – Anekdoten und Gefühle, die jede*r kennt. Ihre Bandgeschichte ist der beste Beweis dafür, was alles möglich ist, wenn sie zusammenhalten und immer aufeinander zählen können und seit 1973 die Höhen und Tiefen miteinander teilen.

Die drei Urgesteine Wolfgang „Teddy“ Ibing, Knut Bewersdorff und Uwe Lost knüpften gemeinsam mit Sänger/Gitarrist Andreas Cisek (neuer Frontmann seit 2012), Chris Kaufmann (Lead-Gitarre) und Tim Reese (Fiddle, Gitarre, Banjo und Mandoline) an ihre alten Erfolge an, als sie sich im Herbst 2015 mit dem Album „Männer sind so“ den bis dato höchsten Charteinstieg sicherten. Auch die beiden zuletzt veröffentlichten Longplayer „Made In Germany“ (2017) und „Ein Stückchen Ewigkeit“ (2019) gingen jeweils direkt in die Top-25 der Offiziellen Deutschen Albumcharts.

Bevor die Tour-Laster (also: die Lastwagen) endlich wieder auf die Autobahn gehen können, um die Musik aus dem Norden in die anderen Teile der Republik zu verfrachten, gibt es einen ganz eigenen Dreiklang, der Truck Stops Karriere schon immer begleitet: „Liebe, Lust und Laster“. Es ist ihr Rezept für eine gute Zeit.

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Quelle: TELAMO
Foto: TELAMO / Christian Barz

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GIOVANNI ZARRELLA: Heute erscheint sein neues Album „Ciao“ – und erste Infos zur ZDF-Show 1

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GIOVANNI ZARRELLA: Zweites Italo-Album nach Juli 2019

Als GIOVANNI ZARRELLA mit seinem neuen Konzept antrat, deutsche Schlager auf Italienisch zu interpretieren, hat wohl kaum jemand mit einem derartigen Erfolg gerechnet. „La vita e bella“ hielt sich bislang (!) unglaubliche 73 Wochen in den Charts und schaffte es bis auf Platz 2 der offiziellen Albumcharts. Die Meslatte für „Ciao!“ liegt also enorm hoch, allerdings hat man auch mit gleich mehreren Editionen (Vinyl, Fanbox) viele wichtige Marketingmaßnahmen ergriffen.

Zeitschrift Super TV verrät, was GIOVANNI ZARRELLA als Moderator anders machen will

Parallel zur Albumveröffentlichung erschien bei der Fernsehzeitschrift Super TV. Einige wenige Dinge konnte das Blatt aus GIOVANNI ZARRELLA entlocken – so werde es in der auf ihn und seine Spontaneität zugeschnittenen Show „Überraschungen“. Das ist natürlich ein „völlig anderes“ Konzept als es Kollege FLORIAN SILBEREISEN verfolgt – hä ähm. Wenig überraschend ist auch, dass wir uns auf eine Musikshow mit prominenten Gästen freuen dürfen. Für Schlagerfreunde bedenklich ist, dass GIOVANNI ZARRELLA gegenüber Super TV die Einladung auch internationaler Stars vorsieht.

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Pressetext: GIOVANNI ZARRELLA – Ciao

Seit Giovanni Zarrella im Sommer 2019 sein gefeiertes „La vita è bella“-Solodebüt vorgelegt hat, zählt er zu den größten Stars der aktuellen Popschlager-Landschaft: Direkt Platz 2 in Deutschland und danach 15 Monate lang nonstop in den Top-100 vertreten, gab’s zwischenzeitlich jede Menge Edelmetall – und mit der Ankündigung seiner eigenen ZDF-Samstagabendshow gleich den nächsten Ritterschlag.

Jetzt läutet der sympathische Allrounder das zweite Kapitel seiner Solokarriere ein: Das neue Album „CIAO!“, auf dem er weitere große deutsche Hits mit seinem angestammten Produzenten Christian Geller ins Italienische überführt, kommt am 09. April bei 221 Music! Als erste Single erscheint der gleichnamige Song CIAO! – seine Interpretation von Opus‘ Achtziger-#1-Hit „Live is Life“ – pünktlich zum Pre-Order-Start des Albums an Silvester!

Auch für das zweite Soloalbum „CIAO!“ taucht Giovanni Zarrella tief ein in die jüngere deutsche Musikgeschichte und überträgt ausgewählte Pop- und Schlager-Hits, allesamt persönliche Favoriten des 42-Jährigen, mit viel Feingefühl und dem Know-how seines Produzenten Christian Geller (Thomas Anders & Florian Silbereisen, Eloy de Jong,) in die Sprache seines Elternhauses: So klingt Giovannis elektrisierender, 100% ansteckender, authentischer #Italopopnachschlag für den Neustart 2021! „CIAO!“ erscheint am 09. April 2021 als Standard-Edition (digital, CD, Doppel-LP) sowie als limitierte Fanbox mit diversen Extras.

Dass es ihm auch dieses Mal um sommerliche, tanzbare, nach Zuversicht klingende Songs geht, zeigt er schon mit dem druckvollen Minimalismus des Titelsongs: „CIAO!“ ist seine Version von Opus‘ „Live is Life“ aus dem Jahr 1984 – ein Riesenhit, der Giovanni Zarrella somit schon fast sein ganzes Leben lang begleitet.

Wie unglaublich gut das Dreamteam Geller/ Giovanni Zarrella inzwischen eingespielt ist, hört man gleich, denn der Refrain klingt im #ciao!-Update dermaßen rund und ansteckend, dass man meinen könnte, es habe sich schon immer um einen Exportschlager aus Italien gehandelt – und nicht aus Österreich.

Mindestens so ergreifend wie das Original von Sarah Connor klingt „SEI BELLA TU“, Giovannis italienische Interpretation von „Wie schön du bist“ – spätestens beim ersten Refrain ist Gänsehaut vorprogrammiert. Gerade dieser Song sei für ihn persönlich ein extrem wichtiger Titel, so der Sänger, schließlich ist Sarah Connor eine sehr gute alte Freundin, die er schon seit den ersten Bro’Sis-Erfolgen kennt …

Dass auch Pietro Lombardi wieder dabei sein würde, stand für den 42-Jährigen nach dem gemeinsamen Hit „SENZA TE“ sofort fest: „Pietro ist wie ein kleiner Bruder für mich“, sagt der Sänger. Dieses Mal überführen sie Nenas „Irgendwie, irgendwo, irgendwann“ mit verspielten Gitarren und mediterranem Flair in sehr viel sonnigere, sorglosere Gefilde – wobei sie hier auf einen Mix aus Deutsch und Italienisch setzen.

„Wir wollten auf jeden Fall einen Nachfolger machen zu „SENZA TE“, und dieser Titel passt einfach wahnsinnig gut!“ Schließlich zählt auch Singlekandidat „BASTA! BASTA!“ zu den absoluten Highlights des neuen „CIAO!“-Albums: Mit dieser Hommage verneigt er sich vor Helene Fischer, ab sofort auch vor der Kamera eine Kollegin von ZDF-Neuzugang Giovanni, wenn er ihr unvergessenes „Ich will immer wieder dieses Fieber spür’n“ mit treibenden Beats in einen 100% zeitgenössischen Italo-Dancehit verwandelt.

Insgesamt vereint „CIAO!“ 12 brandneue Coverversionen – wobei sich der Sänger alles von „Verlieben, verloren, vergessen, verzeih’n“ („BELLISSIMO“) über „Er gehört zu mir“ („LEI È SOLO MIA“) und „Hinterm Horizont“ („DIETRO L’ORIZZONTE“) bis hin zu „Tränen lügen nicht“ vorknöpft („LE ROSE BLU“). Abgerundet wird das neueste, extrem facettenreiche Hitpaket mit einem zweiten Gastauftritt: „Das ist eine Riesenehre“, sagt Giovanni über das mit Howard Carpendale eingesungene „RUF MCH AN“ – in dem Fall hatte tatsächlich der südafrikanische Superstar angerufen.

(„Natürlich als ‘unbekannt’, denn Howard ruft immer mit unterdrückter Nummer an“, erzählt Giovanni und muss schmunzeln.) Außerdem haben Christian Geller und der Sänger die Energie im Studio genutzt und mit „HALLELUJAH, HALLELUJAH“, „AMORE“ und „FORZA RAGAZZI“ auch noch drei Originalkompositionen aufgenommen, die eine weitere Facette seines Albums darstellen.

Pünktlich zum Frühjahrsbeginn erscheint „CIAO!“ nicht nur digital, als CD und Doppel-LP, sondern obendrein auch als limitierte Fanbox. Letztere vereint neben dem Originalalbum (1CD) und einer Bonus-CD („Die Italo-Hitparty“ mit einem halben Dutzend weiterer Exklusivtitel) auch eine ganze Reihe von Fan-Specials – u.a. eine signierte Autogrammkarte, ein Schlüsselband sowie einen Pizzaschneider mit Schriftzug sowie ein kulinarisches Highlight: das persönliche Pizzarezept „Casa Giovanni Zarrella“ – ein Muss, und zwar nicht nur für Kulinarik-Fans.

Schon in jungen Jahren widmete sich Giovanni Zarrella dem Klavier und nahm als Teenager auch Gesangsunterricht. Sein Antrieb war derselbe Traum, den schon sein Vater gehabt hatte: Als Musiker auf den größten Bühnen zu stehen, die Menschen mit Liedern zu begeistern, sie zumindest für den Moment dem Alltag zu entreißen.

Zarrella Jr. verwirklichte diesen Traum bekanntermaßen schon ab Ende 2001 – mit der Gruppe Bro’Sis. Bis 2006 sollte die Band über vier Millionen Tonträger verkaufen; dazu gab’s jede Menge Gold- und Platinauszeichnungen und reihenweise Awards.

Mit dem Rückenwind dieser Erfolge ins neue Jahrtausend gestartet, hat der seit 2005 mit Jana Ina Verheiratete in den letzten fünfzehn Jahren zwar auch in vielen anderen Bereichen geglänzt – als Moderator, Gast-Schauspieler, Synchronsprecher und Social-Media-Größe, nicht zuletzt auch als Tänzer und begnadeter Fußballer –, doch er kehrte in regelmäßigen Abständen zur Musik zurück und verzeichnete auch als Solomusiker schon etliche Erfolge: Angefangen bei der Top-10-Single „Wundervoll“ (2008) über „I Can’t Dance Alone“ feat. Ross Antony bis hin zu den packenden Rat-Pack-Interpretationen wie „Only Man In The World“ (mit dem Trio Vintage Vegas).

Im Sommer 2019 begann schließlich mit seinem Popschlager-Solodebüt eine der größten Erfolgsgeschichten der letzten Jahre: „La vita è bella“ stieg im Juli 2019 von 0 Platz 2 der Offiziellen Deutschen Albumcharts und die Top-10 in Österreich und der Schweiz ein. Mit der Gold-Edition des Debüts gelang ihm dann im Januar 2020 der Re-Entry auf #2 in Deutschland – insgesamt waren’s schließlich ganze 64 Wochen in den deutschen Top-100.

Ein Dauergast in den Top-25 der deutschen Jahrescharts 2019 und 2020, geht die Erfolgsgeschichte nun in die nächste Runde – mit dem neuen Album „CIAO!“

Quelle: 221 music / TELAMO
Foto: 221 music / TELAMO / Boris Breuer

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