Zweisamkeit: Neues Duo startet mit „Wir feiern das Leben“ durch Kommentare deaktiviert für Zweisamkeit: Neues Duo startet mit „Wir feiern das Leben“ durch

CD Cover

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Felicitas Hadzik und Patricia Kain haben das Duo „Zweisamkeit“ gegründet und damit laut Eigenaussage „Das schönste Projekt ihres Lebens“ in Gang gesetzt. Von der Optik her verfolgen Patricia und Felicitas einen Ansatz wie wir ihn zuletzt öfter gesehen haben, beispielsweise sind auch die ESC-Vertreter „S!sters“ ein blond-brünettes Duo. Rotblond oder die Bonitaz haben es auch vorgemacht. Was bei Zweisamkeit nach unserer Wahrnehmung den Unterschied ausmacht: es ist ein durchdachtes und schon seit über drei Jahren bestehendes Projekt (erster gemeinsamer Auftritt im Septmber 2015 in Frankfurt), das nicht von außen „gecastet“ wurde, wobei man sich früher noch nicht dem Schlager, sondren dem „Musical-Fieber“ verschrieben hat. Kennengelernt hat sich das Duo bei der Stage & Musical School in Frankfurt am Main.

Aus unserer Sicht erfreulich: „Zweisamkeit“ haben sich stilistisch des Schlagers der 1970er Jahre verschrieben („Deutsche Pop-Schlager der 70er Jahre“ lautet ihr Motto), was man ihnen auch optisch ansieht, wobei ABBA-Anleihen nicht nur von der Haarfarbe her deutlich erkennbar sind. Dass die beiden Interpretinnen auch im Musical zu Hause sind, ist der gesanglichen Performance mehr als dienlich und bedeutet natürlich auch, dass sie ihre Auftritte auch mit Tanzeinlagen bereichern (, wobei Patricia ihren Schwerpunkt eher im Gesang sieht und Feli tänzerische Akzente setzt – so haben wir es einem Interview entnehmen können). Wenn die Mädels covern, sieht das übrigens SO aus:

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Als Duo arbeiten Feli und Patricia schon seit einigen Jahren zusammen – damals noch ohne den „Blond“-Faktor. Die Volksbank Weinheim war genau so begeistert wie im vergangenen Jahr der SWR (Zweisamkeit absolvierten u. a. einen tollen Auftritt im gläsernen Studio des Senders).

Einige ihrer ersten Titel wie „Ich bin wie Du“ (eine mit dem Rosenberg-Klassiker nicht zu verwechselnde Ballade), „Öffne dein Herz – mach die Augen zu“, „Ich will“, „Menschenkinder“, „Frauenflüsterer“ oder „Himmel und Erde“ haben sie bereits live einem begeisterten Publikum vorgespielt. Die Titel der Debut-CD wurden in Mathias Kiefers Sevenarts-Studio aufgenommen. Unter den Songautoren ist auch eine prominente Persönlichkeit – die bekannte Mannheimer Liedermacherin Joana Emetz hat für das Newcomer-Duo einen Song geschrieben.

Wir freuen uns auf das Debutalbum von Zweisamkeit und sind gespannt, ob ihr Album auch (noch) ohne Majorcompany im Rücken einsteigen wird. Immerhin hat es Dr. Mathias Giloth in den Schlagern des Monats erwähnt – vielleicht nicht ohne Grund…?

…zu guter Letzt hier noch der Text der Plattenfirma mit weiteren Informationen (- wobei – DAS Duo präsentiert IHRE neue Single..? :-)):

Das neue Schlager-Duo präsentiert ihre erste Single!

Sie sind jung, hübsch und singen eigenen Schlager. Sie lieben das Leben und sind unzertrennlich: Patricia Kain und Felicitas Hadzik sind ZWEISAMKEIT und haben in ihrem Leben schon einige Geschichten erlebt, die sie in ihrer Musik nun wiedergeben.

Mit „Wir feiern das Leben“ präsentiert das Pop-Schlager Duo jetzt ihre gleichnamige Single zum Debüt-Album, welches im Frühling erscheint.

Das Leben schreibt stets Geschichten. Auch die von Patricia Kain und Felicitas Hadzik. Ihre Begeisterung zur Musik entdeckten die beiden Freundinnen schon während ihrer Kindheit. Kennengelernt haben sie sich dann an der Stage & Musical School in Frankfurt und schnell gemerkt, dass sie auf der Bühne hervorragend harmonieren. Zum Anfang nahm das Schlagerduo einige Demos auf, probierte vieles aus.

Verbunden mit großer Leidenschaft und Ausdauer kamen einige Songs zustande. Zweisamkeit lernten Matthias „Matze“ Kiefer kennen, der schon mit vielen Künstlergrößen wie „Die Flippers“ und allen voran Olaf Malolepski oder Startenor Peter Hofmann zusammen gearbeitet hat. Im Mannheimer Tonstudio wurden neue Titel aufgenommen, an Textzeilen gefeilt und er komponierte die Töne auf den Leib der beiden.

Wieso eigentlich genau dieser Titel? – Ganz einfach: Ihre Musik transportiert den Spaß am Leben, denn Zweisamkeit lieben das Leben! Das Album erscheint im Frühling 2019. Diese Geschichte wird sicher noch länger dauern, das erste Kapitel des Buches ist aufgeschlagen – Fortsetzung folgt.

Promotext: Zoom!-Music

 

 

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UDO LINDENBERG: Neuer Song von Schlagerautoren – stellt er „Wieder genauso“ beim #FreeESC vor? 1

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UDO LINDENBERG: Kurz vor dem 75. Geburtstag bemerkenswerter Song

Kurz vor seinem 75. Geburtstag veröffentlicht UDO LINDENBERG mit „Wieder genauso“ einen bemerkenswerten brandneuen Song, in dem er in den Dialog mit dem Tod tritt. Ähnlich wie Vornamenskollege UDO JÜRGENS kommt er zu dem Schluss, dass er es „wieder genauso“ machen würde (JÜRGENS: „Ich würd es wieder tun“). Ein echter Gänsehaut-Song, tiefsinnig und bärenstark. Aber: Hoch spannend sind die Songautoren.

1975 kämpfte UDO gegen den „schlechten deutschen Schlager“

In der BRAVO 33/1975 sorgte UDO LINDENBERG mit einem kleinen Foto für Aufregung. Abgebildet wurde seine Faust. Auf die Frage, was das zu bedeuten habe, antwortete der Panikrocker: „Faust: Kampf gegen den schlechten deutschen Schlager“. Das kam nicht bei allen gut an. Ein Fan (OTTO A. aus der Schweiz) schrieb z. B. in BRAVO 46/1975:

„Dieser Typ regt sich ja nur deshalb über den deutschen Schlager auf, weil er unfähig ist, das zu erleben, was in diesen Schlagern besungen wird, nämlich Herz und Gefühl“. In der BRAVO 51/1975 wurde mitgeteilt, dass der Brief die Gemüter erregt habe.

1976 schießt UDO LINDENBERG noch schärfer gegen den deutschen Schlager

Den Höhepunkt erreichte die Diskussion in BRAVO 24/1976. Damals vertrat er folgende Thesen:

  • Die deutschen Schlagersänger sind wie Prostituierte.
  • DIETER THOMAS HECK verkauft Scheiße.
  • Schlagermacher sind Berufslügner und Volksverdummer.
  • Die ZDF-Hitparade ist für Leute mit amputiertem Gehirn.

Immerhin stellte sich UDO LINDENBERG (übrigens anders als damals DIETER THOMAS HECK) und diskutierte mit Stars wie JULIANE WERDING, CHRIS ROBERTS, REX GILDO, PETER PETREL und BENNY über den aktuellen Zustand des deutschen Schlagers, an dem er kein gutes Haar ließ, wobei er schon damals Ausnahmen nannte – wie eben UDO JÜRGENS mit seinem „Ein ehrenwertes Haus“.

Songautoren des neuen Liedes mit Schlagererfahrung

Der neue Song von „LINDI“ wurde u. a. von JOE WALTER komponiert. Der ist Keyboarder der sehr bekannten Band JENNIFER ROSTOCK, die – Achtung – erstmals beim Bundesvision Song Contest überregional bekannt wurde. Das passt zum Thema UDO LINDENBERG. JOE WALTER ist aber auch sehr erfolgreich als Autor von Schlagern und arbeitete mit folgenden Schlagerstars u. a. zusammen:

  • BEATRICE EGLI („Wo sind all die Romeos?“)
  • HELENE FISCHER („See You Again“)
  • HOWARD CARPENDALE („Hier“)
  • MICHELLE („Wenn ich was gelernt hab“)
  • VANESSA MAI („Beste Version“)

Der zweite Autor ist PHILIPP KLEMZ – ebenfalls kein Unbekannter der Schlagerszene, so arbeitete er zusammen mit

  • BEN ZUCKER („Na und?!“)
  • MARIE REIM („Rosarote Brille“, neue Single von MARIE)
  • MICHELLE („Alle träumen“)
  • ROSS ANTONY(„Goodbye Papa“)

Diese beiden Schlager-Schaffer haben den neuesten Song des Panikrockers UDO LINDENBERG geschrieben – ein Ritterschlag nicht nur für die beiden Autoren, sondern auch ein Kompliment für das Image des deutschen Schlagers, finden zumindest wir. Vor 40 Jahren hätte UDO LINDENBERG wohl kaum mit Songautoren des Schlagersegments zusammengearbeitet.

Der heiße Tipp: Ist UDO beim #FREE ESC dabei?

Spannend ist, dass JOE WALTER auch den aktuellen Song der PRINZEN („Dürfen darf man alles„) mit geschrieben hat. DIE PRINZEN sind lt. der BILD-Zeitung auch beim #FREEESC von STEFAN RAAB mit dabei. Warum sollte da nicht auch UDO LINDENBERG sich bei der imposanten TV-Show die Ehre geben? Wir halten das für möglich. Mit JOE WALTER und den PRINZEN, mit denen UDO einst den Song „Körper“ zusammen sang, sind ja bekannte Gesichter am Start.

Produktinformatoin der Plattenfirma

Udo Lindenberg, eine Ikone und absolute Größe der deutschen Musiklandschaft: Jedes Album seit 2008 erreichte Platz 1 der deutschen Charts. MTV Unplugged 1 verkaufte bis heute über 1 Mio. Tonträger
unzählige Gold- und Platinauszeichnungen

Udopium umfasst 50 Jahre Musikgeschichte 1971-2021 plus 4 neue Songs
Die erste Singleauskopplung „Mittendrin“ erreichte bisher die Top 60 der deutschen Airplaycharts
„Wieder genauso“ ist die zweite Singleauskopplung und eine komplette Neuschaffung
Wieder genauso ist eine sehr melancholische Ballade in der der Künstler in ein Gespräch mit dem Tod geht
Lyricvideo erscheint zum Release am 7.5. um Mitternacht

Quelle: Warner Music International

 

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KATJA KRASAVICE: Tiefer Fall von 1 auf 92 – „krankes“ Chartsystem? 0

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Singlecharts immer „merkwürdiger“

Als in den vorletzten Single-Charts KATJA KRASAVICE die Nummer 1 der Singlecharts holte, war klar, woran das lag: Sie hat erfolgreich auf ihren sozialen Kanälen die Werbetrommel für ihre Single geschlagen, die im Bundle mit dem T-Shirt erhältlich ist. So war es möglich, NATHAN EVANS‘ „Wellerman“ für eine Woche von der Spitze zu holen. Mit dem Unterschied, dass „Wellerman“ ein echter Hit ist, während „Best Friend“ offensichtlich nur darauf angelegt war, für eine Woche Nummer 1 zu werden.

In dieser Woche ist „Wellerman“ wieder auf Platz 1, „Best Friend“ hingegen auf Platz 92

Song interessiert offensichtlich nicht

Ursprünglich war in Deutschland der Song von „SAWEETIE“ auf dem Markt und schaffte es auch in die Single-Trend-Charts. Erst mit dem „feat. KATJA KRASAVICE“ und deren Marketing mit dem T-Shirt, das in ihrem Shop zu haben war, wurde „Best Friend“ zum Hit. Aber eben nach unserer Meinung nicht wegen des Songs, der sonst mehr als eine Woche erfolgreich gewesen wäre, sondern wegen des T-Shirts – auch wenn nach unserer Kenntnis nur 4 EUR umsatzrelevant sind – es hat trotzdem gereicht.

Ähnlich hat es KATJA KRASAVICE ja schon einmal mit einer Sexpuppe gemacht – das dazugehörige Album knacke ebenfalls die Spitze der Charts, in dem Fall der deutschen Albumcharts (Schlagerprofis.de berichtete). 

Gibt es einen „Fehler im System“?

Man muss nun sagen – wie will man heutzutage noch faire Charts erstellen? Früher reichte es aus, die Stückzahl der verkauften Einheiten (Singles, Maxi-CDs etc.) zu zählen – heutzutage ist insbesondere das Streaming von Bedeutung. Und das liefert ja große Manipulationsmöglichkeiten.

Welcher über 30-jähriger kann heute die Top-10 der Single-Charts mitsingen oder kennt die Songs? Früher waren die Top-10 oftmals einer großen Bevölkerungsschicht präsent, was heute zumindest nach unserer Wahrnehmung nicht mehr wirklich der Fall ist. Vielleicht ist es aber auch ein Generationenproblem, dass man aus dem Alter heraus ist, schon mal was von „Liege wieder flach“, „Friday“ oder „Blessed“ gehört zu haben.

Vielleicht auch eine Idee für den Schlager?

Da es ist wie es ist, wundert man sich, warum nicht GIOVANNI ZARRELLA die italienische Version von „Wie schön du bist“ nicht mit Pizzateller verkauft oder VANESSA MAI ihren „Mai Tai“-Song mit Cocktailglas. Dann könnte man für eine Woche vielleicht Platz 2 hinter dem T-Shirt holen. Was das alles noch mit Beliebtheit von Musik und Songs zu tun hat, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Immer entscheidender scheint hier nicht der „Peak“ zu sein, sondern der Chartrun, also wie lange ein Song sich in den Charts hält…

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