ROBERTO BLANCO: Mehrere der Songs auf seinem neuen Album wurden von CHRISTIAN BRUHN geschrieben Kommentare deaktiviert fĂĽr ROBERTO BLANCO: Mehrere der Songs auf seinem neuen Album wurden von CHRISTIAN BRUHN geschrieben

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ROBERTO BLANCO und CHRISTIAN BRUHN: Schon immer ein Erfolgsgespann

Ja, der Spruch „je oller, je doller“ mag eine Floskel schreiben. Aber wenn zwei Herren, die jeweils die „Mitte 80“ locker ĂĽberschritten haben, die Musikbranche noch einmal gemeinsam aufmischen, wird der Spruch mit Leben gefĂĽllt. Aber der Reihe nach. 

In der Schlagerszene ist der Name CHRISTIAN BRUHN seit ĂĽber 60 Jahren ein echtes Schwergewicht. Auf sein Konto gehen Riesenhits wie „Zwei kleine Italiener“ (vor 60 Jahren(!) deutscher ESC-Beitrag, damals legte man noch Wert auf Qualität), „Liebeskummer lohnt sich nicht“, „Wunder gibt es immer wieder“ (1970 ESC-Beitrag – damals… – Sie wissen schon…), „Heidi“ und und und… – AuĂźerdem komponierte BRUHN den Riesenhit „Ein bisschen SpaĂź muss sein“, den wohl größten Erfolg von ROBERTO BLANCO. Auch der Song wird aktuell 50 Jahre alt – dazu hat ĂĽbrigens (kein Witz!) niemand geringerer als CAMPINO von den TOTEN HOSEN gratuliert. 

Und ROBERTO wird nicht nur demnächst 85 Jahre alt, sondern veröffentlicht ein neues Album. 

Neues ROBERTO-Album zum 85. Geburtstag

Nur wenige der ganz alten „Haudegen“ sind noch heute im Geschäft. BATA ILLIC veröffentlicht z. B. am 17. Juni ein neues Album, GRAHAM BONNEY feierte gestern seinen 79. Geburtstag (herzlichen GlĂĽckwunsch nachträglich!), auch MICHAEL HOLM ist noch immer aktiv – aber länger als ROBERTO ist wohl kaum jemand im Geschäft. Wahnsinn: Dass der nun seinen damaligen Hit-Autor reaktivirt hat, ist schon ein tolles Projekt, das beweist, dass man auch mit ĂĽber 80 Jahren noch richtig gute Musik produzieren kann. 

CHRISTIAN BRUHN steuert mit seinen immerhin 87 Jahren nämlich gleich mehrere Songs zum neuen Album von ROBERTO bei. Wobei wir nicht wissen, ob es wirklich neue Songs sind oder Songs „aus der Schublade“ – aber dass hier gleich mehrere Titel von BRUHN neu veröffentlicht werden, finden wir genial. Bei den folgenden Titeln wird CHRISTIAN BRUHN als Autor benannt: 

  • Aber in der Nacht
  • Ein Liebeslied und
  • Die Frau, die mich liebt.

Wir finden: Das ist schon sensationell. Leider gibt es keinen Pressetext, der das (bislang) zum Thema macht, so dass die Entstehungsgeschichte der aktuellen Kooperation genau so wenig bekannt ist wie die Frage, ob BRUHN wirklich fĂĽr seinen alten Weggefährten ROBERTO BLANCO noch einmal tätig geworden ist. So oder so finden wir das aber toll – und bewundern, dass ROBERTO 18 neue Titel auf einem brandneuen Album veröffentlicht. Wir drĂĽcken die Daumen fĂĽr einen Erfolg. 

Pressetext

Roberto Blanco mit einem besonderen Highlight zu seinem 85ten Geburtstag!

Er ĂĽberrascht sein Publikum mit gefĂĽhlvollen und schwungvollen Songs, die sich von Pop, ĂĽber Dance bis hin zu Schlager-Pop erstrecken.

Das Doppelalbum gleicht einem Greatest Hits, das keine Wünsche übriglässt. Wer rein hört wird staunend überrascht sein. Produzent ist kein geringerer als GRAMMY Gewinner Al Walser, welcher auch als Songwriter tätig war. Eine dem Künstler perfekt angepasste neu-moderne Produktion.

Songs wie „Wann werden wir uns wieder sehen“, zu „Also ich wĂĽrd’s wieder tun“, ĂĽber „Sommer auf Palma“ bis hin zu „Jetzt geht’s erst richtig los“, machen deutlich: Roberto Blanco blickt nicht nur auf viele erfolgreiche Jahrzehnte zurĂĽck, sondern will es im Jahre 2022 nochmal richtig wissen! Jetzt erst recht!

Quelle Pressetext: recordjet

 

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FLORIAN SILBEREISEN: Adventsfest mit weniger Zuschauern als sonst, Marktanteil-Quote aber im Soll 7

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FLORIAN SILBEREISEN: Selbst beim Adventsfest bröckeln die Quoten

Auf den ersten Blick kann sich die ARD gemütlich zurücklehnen: 5,05 Mio. Zuschauer und 21,5 Prozent Marktanteil bedeuten noch immer die Marktführerschaft, keine Sendung wurde gestern häufiger angesehen als das Adventsfest. Ob man allerdings gut daran tut, die Qualität immer NOCH weiter nach unten zu schrauben (obligatorisches Vollplayback, nach wie vor die ewig gleichen Gäste, seit einigen Jahren nun auch als voraufgezeichnete Sendung), steht auf einem anderen Blatt. Der Trend der absoluten Zuschauerzahlen des Adventsfests spricht da schon eine eindeutige Sprache: 

  • 2013: 5,57 Mio. Zuschauer / 19,7 % Marktanteil
  • 2014: 5,78 Mio. Zuschauer / 19,9 % Marktanteil
  • 2015: 6,26 Mio. Zuschauer / 21,0 % Marktanteil
  • 2016: 6,63 Mio. Zuschauer / 23,6 % Marktanteil
  • 2017: 6,07 Mio. Zuschauer / 21,0 % Marktanteil
  • 2018: 5,95 Mio. Zuschauer / 22,1 % Marktanteil
  • 2019: 5,66 Mio. Zuschauer / 21,0 % Marktanteil
  • 2020: 6,68 Mio. Zuschauer / 22,0 % Marktanteil
  • 2021: 5,99 Mio. Zuschauer / 22,1 % Marktanteil

Marktanteil „im Soll“

Nun könnte man es sich einfach machen und eine Abschrift des T-Online-Artikels aufsetzen mit der Ăśberschrift: „So schlecht lief die Silbereisen-Show noch nie„. Auch wenn in absoluten Zahlen wohl noch nie weniger Menschen zugeschaut haben, ist DIE „Währung“ ja immer noch der Marktanteil. Der ist mit 21,5 Prozent zwar nicht ganz so stark wie in den beiden Vorjahren – wenn man aber nicht nur zwei Jahre zurĂĽckschaut wie T-Online (und die, die deren Inhalt „ĂĽbernommen“ haben), sondern mal die letzten 10 Jahre betrachtet, gab es vom Marktanteil her auch durchaus schlechtere Jahre – 2013 und 2014 waren es sogar unter 20 Prozent, was auch immer noch Top-Werte sind.

Wenn man die (einschließlich der gestrigen Sendung) letzten zehn Adventsfeste als Maßstab nimmt, 

  • lief es VIER-mal besser als gestern (Marktanteil mehr als 21,5 Prozent) und
  • FĂśNF-mal schlechter (Marktanteil schlechter als der gestern erreichte Marktanteil). 

Vor diesem Hintergrund relativiert sich natĂĽrlich die reiĂźerische Schlagzeile „So schlecht lief die Silbereisen-Show noch nie„. Von einem „riesengroĂźen Quotenerfolg“ wĂĽrden wir derweil aber auch nicht sprechen, weil die Aussage, dass noch nie weniger Menschen beim Adventsfest zugesehen haben, ja nun auch einmal richtig ist. Die wenigsten Zuschauer zu haben mit der Vokabel „riesengroĂźer Quotenerfolg“ zu versehen, finden wir auch realitätsfern. Die Wahrheit liegt da wohl in der Mitte. Wir haben ĂĽbrigens vor zwei Jahren HIER schon einmal einen RĂĽckblick auf die Quoten des Adventsfests seit 2009 gewagt – damals noch in anderen Zusammenhang. 

Taktik geht (noch) auf

Auch wenn es schmerzt: Die Taktik, nur „Kumpels“ einzuladen und erneut die „Ăśberraschung“ zu präsentieren, dass BERNHARD BRINK ohne Not seine Sendung weggenommen wird, ist offensichtlich erneut aufgegangen. Wobei die Sendung schon ein paar witzige Momente hatte – als z. B. ANNA-CARINA WOITSCHACK als neue Generation des Schlagers in einem Atemzug mit Namen wie PIA SOPHIE, NEON, DANIEL SOMMER u. a. genannt wurde, war das schon „interessant“, wenn man bedenkt, dass nur wenige Jahre zuvor sehr feierlich ihre groĂźe Hochzeit angekĂĽndigt wurde. Immerhin musste sich STEFAN MROSS dieser Schmach nicht aussetzen, er blieb zu Hause. 

Witzig war auch die Einblendung, dass am 24.12. der „Schlager-SpaĂź“ mit ANDY BORG im SWR gezeigt wird. Das ist zwar richtig, warum man aber das Datum der kommenden Ausgabe vom 17.12. NICHT einblendet – man weiĂź es nicht… 

Foto: © MDR – ARD; Jürgens TV / Dominik Beckmann

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ERIC PHILIPPI: Aus „Schockverliebt“ wird „Schneeverliebt“ 0

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ERIC PHILIPPI: Neue Single „Schneeverliebt“

Die Fans von ERIC werden sich gefreut haben – anders als RAMON ROSELLY hat es ERIC geschafft, erneut beim Adventsfest der 100.000 Lichter dabei zu sein. Aus seinem Hit „Schockverliebt“ hat er anlässlich des Weihnachtsfests „Schneeverliebt“ gemacht. Und siehe da: Der Song ist nun auch erhältlich. Angesichts seines ĂĽberzeugenden Auftritts dĂĽrfte die Fans das erfreuen – vermutlich werden die ERIC-Fans sehr gerne auch „schneeverliebt“ sein…

 

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