STEFANIE HERTEL: TV-Zeitschrift spekuliert über Auftritt in der nächsten Show mit FLORIAN SILBEREISEN 2

CD Cover Kopf hoch

STEFANIE HERTEL: Seit 2017 bei den „Festen“ nicht mehr zu Gast

Wer fleiĂźig die Kommentare bei uns Schlagerprofis liest, bemerkt, dass sehr oft kritisiert wird, dass der MDR einige Shows der ĂĽberaus beliebten Sängerin nicht mehr im Programm hat. Sei es die Muttertags-Show, sei es die Sendung an Weihnachten – heimlich, still und leise wurden ihre sehr erfolgreichen Sendungen aus dem Programm genommen. Dieses Ă„rgernis ist aber nicht das, was die umtriebige TV-Zeitschrift „Super TV“ zum Thema macht. Die Kollegen haben zurecht festgestellt, dass STEFANIE tatsächlich letztmals im Dezember 2017 bei FLORIAN SILBEREISEN in einer groĂźen Feste-Show dabei war – am 2. Dezember 2017 in Suhl beim „Adventsfest der 100.000 Lichter“

STEFANIE HERTEL zu Gast bei FLORIAN SILBEREISEN?

Diese Ermittlung hat die Kollegen von Super TV auf die Idee gebracht, mal beim MDR nachzufragen, ob es nicht an der Zeit ist, die Sängerin mal wieder einzuladen. Und man bekam eine Antwort. Wir zitieren Super TV:

Wann STEFANIE HERTEL in Zukunft wieder einmal bei FLORIAN SILBEREISEN zu Gast sein wird, können wir im Moment nicht sagen. Aber das wird irgendwann ganz sicher wieder der Fall sein. 

Mit anderen Worten ist es durchaus möglich, dass wir uns im Juli 2022 auf einen Auftritt der beliebten Sängerin bei FLORIAN SILBEREISEN freuen dĂĽrfen. Leider beantwortet das aber nicht die Frage nach den sehr beliebten MDR-Shows von STEFANIE. Vielleicht wird sich das ja auch eines Tages klären…

Quelle: Super TV

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2 Kommentare

  1. Es wäre schön wenn das so wäre. Aber das ändert nichts an der Tatsache, von wenigen Ausnahmen abgesehen, das die gesamte Schlagerszene sich in einer kompositorischen Schaffenskrise befindet. Das sieht man auch daran, das Fantasy und Marianne Rosenberg nichts weiter auf die Reihe bekommen auĂźer Alben mit Coverversionen. Bevor ich mir das kommende Album „Diva“ von Marianne Rosenberg anhöre, greife ich lieber zu ihren Originalsongs und Liedern der 70er Jahre. Das hat Ausstrahlung und Charme. Wenn man das heutige hört, dann fragt man sich: „Hat das nun ein Computer erschaffen oder ein Mensch und wo sind vor lauter Rhythmus und Beats eigentlich die Melodien und
    Harmonien?“
    Wenn ich heute gute Unterhaltungsmusik hören will, greife ich eindeutig zu Tom Gaebel. Da weiß man wenigstens was man bekommt. Swing und Jazz mit einer Leichtigkeit und Lockerheit die diesen Songs dadurch eine gewisse schlagerreske Note verleiht ohne wirklich Schlager zu sein.

    Martin

  2. Ich fand ihre Shows etwas „altbacken”. Als jüngeren Schlagerfan hat mich ihre Show nicht so sehr angesprochen.
    Trotzdem gab es eine groĂźe Fangemeinde, die die Shows gerne geschaut hat.

IKKE HĂśFTGOLD: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“ – Exakt 25 Jahre nach GUILDO tritt er an! 2

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IKKE HÜFTGOLD hat es tatsächlich als TikTok-Sieger zum ESC-Vorentscheid geschafft

Nachdem der NDR auch in diesem Jahr wieder sehr merkwĂĽrdige Kriterien angelegt hat, wer Deutschland beim ESC vertreten darf (oberste Maxime: Kein Schlager, ebenfalls von größter Wichtigkeit: Kein deutscher Text – und Transparenz, warum der eine Titel es geschafft hat und der andere nicht ist auch wie immer unerwĂĽnscht), haben wir ĂĽberlegt, diese zur Witzveranstaltung verkommene Veranstaltung gar nicht mehr zum Thema zu machen.

Welcher Song Deutschland in diesem Jahr wieder bis auf die Knochen blamiert, erschien uns egal, wobei der eine oder andere Titel nicht ganz so schlimm ist wie das, was wir von den Vorjahren kennen (mit LORD OF THE LOST wäre zumindest ein erneuter letzter Platz wohl nicht zu erwarten). 

Nach wie vor nebulöse Kriterien für die Auswahl

WARUM z. B. eine SENTA oder ein THOMAS GODOJ keine BerĂĽcksichtigung fanden – schwer zu sagen. Transparent wird das ja nicht kommuniziert. Und warum es eine TikTok-Vorauswahl gab, bei der man sich als Fan nur dann beteiligen konnte, wenn man sich dort angemeldet hatte, um ältere Voter vom Verfahren auszuschlieĂźen, ist fĂĽr einen öffentlich-rechtlichen Sender auch eine merkwĂĽrdige Vorgehensweise. Dass die Quittung dafĂĽr nun der Sieg von IKKE HĂśFTGOLD ist, ist natĂĽrlich endlich mal ein positiver Aspekt, der wieder Lust auf den ESC macht. 

Vor 25 Jahren: „Darf dieser Mann fĂĽr Deutschland singen?“

Schlager wird ansonsten ja ohnehin ausgeklammert, obwohl noch immer die allermeisten ganz groĂźen ESC-Hits aus dem Schlagersektor stammen. Vor 25 Jahren war die Situation ähnlich. Damals hat sich GUILDO HORN dem Wettbewerb gestellt. Und damals gab es noch NDR-Entscheidungsträger, die sich nicht NUR am eigenen Geschmack orientiert hatten. Die BILD fragte damals – auf den Tag genau(!) am Tag der Nominierung von IKKE – exakt am 4. Februar 1998 titelte die BILD: 

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Das Wort „Krieg“ ist natĂĽrlich aus aktuellem Anlass völlig unpassend, das Thema an sich aber interessant. Mit IKKE HĂśFTGOLD stellt sich ein ähnlich polarisierender Interpret, dessen Song mitnichten ein „Ballermann-Song“ ist. Augenzwinkernd, selbstironisch und fĂĽr IKKEs Verhältnisse fast tiefsinnig – dem NDR wäre zu wĂĽnschen, wenn IKKE nun eine ähnliche Lawine wie im Vorjahr ESKIMO CALLBOY lostreten könnte, als auch der Frust ĂĽber selbstgerechte Alleinentscheider, die diesen unglaublich erfolgversprechenden Titel einfach mal so aussortiert hatten.

Schon im November hatten wir die Hoffnung, dass IKKE es schafft. Immerhin: Die erste Hürde ist genommen. 

Wir finden: Der Zweck heiligt die Mittel – wir drĂĽcken die Daumen, dass IKKE HĂśFTGOLD mit seinem geschickten Medienumgang vielleicht sogar mehr erreicht als einen TikTok-Sieg. Aktuell gratulieren wir sehr herzlich dazu, dass nach Jahren mal wieder ein Schlager zur Wahl steht, was NUR mittels eines Publikumsvotings möglich wurde und NICHT von einer weitsichtigen Jury möglich gemacht worden ist…

 

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CHRISTIN STARK: Quote „Schlager des Monats“ in etwa auf „BRINK“-Niveau 11

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CHRISTIN STARK: Quote im „grĂĽnen Bereich“

Wenn BERNHARD BRINK zu den Schlagern des Monats lud, hat er nach unserer Erinnerung oft 2-stellige Marktanteile geholt und 300.000 Zuschauer geholt. Bei „ihrer“ ersten Ausgabe konnte CHRISTIN STARK diese Werte spielend ebenfalls erreichen. 330.000 Zuschauer im MDR-Sendegebiet und 10,7 Prozent Marktanteil (ebenfalls bezogen auf das MDR-Sendegebiet) sind ordentliche Werte. 

Ob die Umstellung von Albumcharts auf Radiocharts geschickt war und dann der Hinweis (mit Ansprache an das Publikum) auf „IHRE“ Charts, obwohl wohl die wenigsten Zuschauer Radioredakteure sind. Andrerseits lässt sich nicht abstreiten, dass durch die Umstellung des Wertungsverfahrens mehr Abwechslung drin ist und auch Namen dabei sind, die sonst nicht in den einschlägigen Schlagersendungen dabei sind. 

Hinweis: Hinsichtlich der Quotenbeurteilung können wir nur auf das MDR-Sendegebiet abheben, weil die bundesweiten Quoten nach unserer Kenntnis nicht offiziell nicht abrufbar sind. 

Quelle: MDR / Gfk, AGF
Foto: Daniela Jäntsch

 

 

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