ROLAND KAISER: Am 4.12. zeigt der MDR ein Portrait ĂĽber den Star – zu Wort in der RK-Story kommt u. a. FRANK-WALTER STEINMEIER 1

Bild von Schlagerprofis.de

+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++Recherchieren statt Kopieren+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++

ROLAND KAISER: MDR 42. Ausgabe der „Legenden“-Reihe – parallel zu „Ein Herz fĂĽr Kinder“

Die Fans von ROLAND KAISER dĂĽrfen sich momentan ĂĽber viel Medienpräsenz ihres Stars freuen. In fast allen groĂźen TV-Shows ist er dabei, am Vorabend des 1. Advents gibt es ein Weihnachtskonzert, das ZDF zeigt einen Portraitfilm – und nun wird bekannt, dass parallel zu „Ein Herz fĂĽr Kinder“, wo bekanntlich ROLAND KAISER zu Gast ist, der Film „Legenden – die ROLAND-KAISER-Story“ laufen wird. Der Film wird am 4. Dezember ausgestrahlt, im Anschluss läuft als Wiederholung ROLANDs „Weihnachtszeit„-Konzert.

Pressetext

Roland Kaiser ist einer der erfolgreichsten Schlagersänger in Deutschland, eine Ikone der Unterhaltungsmusik. Er hat bis heute ĂĽber 90 Millionen Platten verkauft, viele erreichten Gold- und Platinstatus. Vor allem aber begeistert er bis heute als Live-Sänger sein Publikum. Seine am Dresdner Elbufer stattfindende „Kaisermania“ zieht Schlagerfans aller Generationen aus ganz Deutschland an und ist längst ein Riesen-Event geworden. Damit ist er wirklich „der Kaiser“ seines Genres. Und einer, der den Osten eroberte, als die Mauer noch stand.

Es ist der 21. Dezember 1973, als Roland Kaiser das erste Mal in seinem Leben in einem Tonstudio ein Lied einsingt: „In the Ghetto“ von Elvis Presley. Mit einer unverwechselbaren Baritonstimme und eigener Interpretation. Thomas Meisel, Chef der Hansa Studios, ist sofort klar: Das ist die absolute Schlagerstimme! Was folgt, ist ein Vertrag bei Hansa und der kometenhafte Aufstieg eines jungen Mannes aus einfachen Verhältnissen.

Als „Ronald Keiler“ im Berliner Arbeiterbezirk Wedding am 10. Mai 1952 geboren gibt ihn seine leibliche Mutter nach der Geburt ab. Er wächst liebevoll und in fehlendem Wohlstand bei einer Pflegemutter auf, erlebt den Mauerbau, die geteilte Stadt, wird erst Autoverkäufer und dann Superstar. Aus Ronald Keiler wird Roland Kaiser, der mit Liedern wie „Dich zu lieben“, „Manchmal möchte ich schon mit Dir“ und „Ich glaub es geht schon wieder los“ die Herzen der Fans im Sturm erobert. Allein sein erster groĂźer Hit „Santa Maria“ verkauft sich 1,2 Millionen Mal.

Unverkennbar seine eindeutig zweideutigen Texte. In ihnen sucht der Schlager den Schulterschluss mit strotzender Sinnlichkeit. Bei den Konzerten heute tanzen und singen junge Menschen, die noch gar nicht geboren waren, als seine ersten Lieder auf den Markt kamen.

Die „Kaisermania“, vor allem an den Elbwiesen in Dresden ist von einem Event zu einem Phänomen geworden. Aber nicht nur Höhen erlebt der Sänger, auch Tiefen. 2010 wird dem an COPD erkrankten Sänger eine Spenderlunge transplantiert. Acht Monate später steht Roland Kaiser wieder auf der BĂĽhne. Wer ist dieser Mann, der niemals aufgibt? Der 90-minĂĽtige Film „Die Roland Kaiser Story“ blickt hinter die Fassade des AusnahmekĂĽnstlers und dokumentiert eine sehr wechselvolle und mitunter dramatische Lebensgeschichte. Sehr offen spricht der Sänger ĂĽber seine Kindheit, seinen Aufstieg zum Schlagerstar, ĂĽber seine Krankheit, seine GefĂĽhle, ĂĽber die guten und schlechten Zeiten in seinem Leben, ĂĽber Verantwortung, Hochmut und Demut.

Gleichzeitig ist der Film aber auch ein geschichtliches Zeitdokument, in welchem die Zuschauer und Zuschauerinnen mit Roland Kaiser den Mauerbau, das Leben in einer geteilten Stadt, den Mauerfall, die 70er, 80er und 90er Jahre hautnah miterleben – bis heute in die Gegenwart. Bisher unveröffentlichte Fotos aus dem privaten Fundus von Roland Kaiser werden gezeigt, Weggefährten kommen zu Wort und erzählen, wie sie ihre Zeit mit dem KĂĽnstler erlebt haben.

Ob Ireen Sheer, Maite Kelly oder der erste Musikmanager von Kaiser, Gerhard Kämpfe, – sie alle plaudern aus „dem Nähkästchen“ – mit einem sehr persönlichen Blick auf den KĂĽnstler. Sogar Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erzählt ĂĽber seine freundschaftliche Verbindung zu Roland Kaiser, die weit mehr als das gemeinsame Thema „Organspende“ beinhaltet. Denn Roland Kaiser ist nicht nur Träger des Bundesverdienstkreuzes, er bezieht auch 2015 auf der Anti-Pegida-Demo in seiner Lieblingsstadt Dresden politisch Stellung. Ein Mann der Unterhaltung mit Haltung. Aber vor allem geht es in dem Film um viel Musik, um die unzähligen Hits, die Kaiser Lieder, die jeder mitsingen kann und die alle Zeiten ĂĽberdauern.

Quelle: MDR

 

Folge uns:
Voriger ArtikelNächster Artikel

1 Kommentar

  1. Manchmal ist weniger im TV, sehr viel mehr. MDR und Roland Kaiser… . nicht mehr zu ertragen! Wenn der MDR doch so viel Aufmerksamkeit den hiesigen ( Osten) widmen wĂĽrden…. fĂĽr diesen Mann ( System-treuen Typen) ist Zeit und Geld da.
    Na wer es braucht und sich etablieren will in der ARD – Sendesanstalt, bitte… ich brauche diesen Mann nicht jedes Wochenenden im TV!

ANDREA KIEWEL: Auch 2023 wird es den Fernsehgarten geben – Saisonstart 7. Mai 0

Bild von Schlagerprofis.de

ANDREA KIEWEL: Schon eine etwas andere Kommunikationspolitik als FLORIAN SILBEREISEN

Es ist schon völlig irre: Während das ZDF sich schon jetzt festlegt, am 7. Mai 2023 die nächste „Fernsehgarten“-Saison starten zu lassen, gibt es bei FLORIAN SILBEREISEN noch immer Zweifel, ob in weniger als vier Wochen der „Schlagerbooom“ startet. Das hat die Moderatorin in der letzten Fernsehgarten-Ausgabe 2022 höchstselbst verkĂĽndet. Da ist auch mal ein Lob an das ZDF fällig – zumindest das „Fernsehgarten“-Format wird auch anno 2023 ĂĽber den Sender gehen – eine gute Nachricht auch fĂĽr Schlagerfans, auch wenn inzwischen die einer oder andere Sendung ohne Schlagerstars stattfindet. Wir freuen uns schon auf die neue Saison. 

Nebenbei bemerkt – leider hat auch STEFAN MROSS nicht auf die nächste Saison hinweisen können wie es „KIWI“ tat. Wobei es an ein Fortbestehen von „IWS“ kaum einen Zweifel geben darf angesichts der phänomenal guten Quoten der Saison 2022.

Foto: ZDF, Marcus Höhn

 

 

Folge uns:

ROSS ANTONY: Gegen ANDRÉ RIEU leider in Sachen Quote ohne Chance – auch VOX-Doku leider enttäuschend 2

Bild von Schlagerprofis.de

ROSS ANTONY: Kein guter Samstagabend fĂĽr den deutschen Schlager

Am vergangenen Samstag gab sich ROSS ANTONY die Ehre mit durchaus prominenten Gästen. Dennoch hat er es nicht in die Top-25 der meistgesehenen TV-Shows geschafft – und das, obwohl seine Show gleich auf zwei Sendern lief (MDR und SWR). Die regionalen Quoten der Show fielen wie folgt aus: 

  • SWR Marktanteil 4,6 % (209.000 Zuschauer)
  • MDR Marktanteil 12,8 % (323.000 Zuschauer)

In Summe dĂĽrften es unter 1 Mio. Zuschauer bundesweit gewesen sein, die eingeschaltet haben – und das trotz prominenter Namen wie BEATRICE EGLI. Anders erging es ANDRÉ RIEU, dessen im NDR (und NUR im NDR) ausgestrahlte Sendung „Wir feiern die Musik“ immerhin von 1,08 Mio. Zuseher generieren konnte und einen bundesweiten(!) Marktanteil von 4,6 % hatte. 

Kleiner Trost fĂĽr ROSS ANTONY: NOCH schlechter lief es fĂĽr die eigentlich interessante und gut gemachte VOX-Doku „Schlager – jetzt erst recht“. Dort wurde ĂĽber die Schlagerszene berichtet mit dem Fokus auf die Pandemie und dem Blick nach vorne. Schade, dass sich dafĂĽr nur 570.000 Zuschauer interessiert haben (Marktanteil sehr enttäuschende 2,8 %) – leider demzufolge keine Motivation fĂĽr die Privatsender, sich mehr dem Schlager-Genre zu widmen…

Vor dem Hintergrund dieser Zahlen muss man einmal mehr auf den Schlager-SpaĂź mit ANDY BORG hinweisen, der auch in nicht so guten Zeiten deutlcih ĂĽber 1 Mio. Zuschauer generieren kann, obwohl auch seine Show „nur“ auf einem Sender, dem SWR, ausgestrahlt wird (die ROSS ANTONY Show lief ja auch im MDR)…

Foto: © MDR/Michael Clemens

 

Folge uns: