SILLY: Neues Album mit ANNA R. (ROSENSTOLZ) und JULIA NEIGEL 1

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SILLY: Am Freitag erschien ihr neues Album

Beinahe hĂ€tten wir es ĂŒbersehen, weil die Promoter uns offensichtlich „mal wieder“ nicht informiert haben. Zum GlĂŒck gibt es genĂŒgend Leser, die uns in diesen FĂ€llen auf neue Produkte aufmerksam machen. Am vergangenen Freitag erschien das neue Album der ostdeutschen Kultband SILLY – mit zwei sehr prominenten SĂ€ngerinnen, nĂ€mlich ANNA R. und JULIA NEIGEL. Ebenfalls auf dem neuen Album zu hören ist die vor 25 Jahren verstorbene erste SĂ€ngerin und damalige Frontfrau der Band, TAMARA DANZ. 

Keine Best Of

Dass auf dem Album einige Kulthits wie Bataillon d’amour“ fehlen, kommt nicht von ungefĂ€hr. Ganz bewusst hat sich die Band dazu entschlossen, eben KEIN Best Of-Album zu veröffentlichen. Stattdessen sind auf „Instandbesetzt“ zehn der bedeutendsten Songs aus der SILLY-Bandgeschichte in Neuaufnahmen verewigt worden. 

Tour als Auslöser fĂŒr Album

Das Album „Instandbesetzt“ entstand quasi auf Wunsch der Fans, die sich einen Mitschnitt der 2019er SILLY-TOur „10 Alben, 10 StĂ€dte, 10 Shows“ gewĂŒnscht haben. Nun ist es so weit – ergĂ€nzt um drei Titel sind zehn Meilensteine der SILLY-Bandgeschichte neu veröffentlicht worden. 

Tracklist

  1. Unter’m Asphalt
  2. Hamsterrad
  3. Bye Bye
  4. Wo bist du?
  5. Die wilde Mathilde
  6. Werden und Vergeh’n
  7. So ’ne kleine Frau
  8. Verlor’ne Kinder
  9. Halloween in Ostberlin
  10. Puppe Otto
  11. Leg mich fest
  12. Lautes Schweigen
  13. Instandbesetzt

Produktinformation der Plattenfirma

SILLY – „Instandbesetzt“

Die Band SILLY um Ritchie Barton (Keyboard), Uwe Hassbecker (Gitarre) und Jacki Reznicek (Bass) veröffentlicht ihr Album zur erfolgreichen Analog-Tour, ergÀnzt um 3 neue Songs. Mit dabei: die SÀngerinnen AnNa R. und Julia Neigel. Im Herbst geht es wieder gemeinsam auf Tour.

Nach dem ĂŒberwĂ€ltigenden Erfolg der ausverkauften Analog-Tour 2019 „10 Alben, 10 StĂ€dte, 10 Shows“ wurde die Frage immer lauter: Wann gibt es die Song-Auswahl der Tour auf einem Album? Doch einfach nur ein weiterer Live-Mitschnitt erschien SILLY zu profan. Deshalb gingen die Musiker gemeinsam mit ihren SĂ€ngerinnen AnNa R. und Julia Neigel ins SILLY-eigene Tonstudio.

Das Ergebnis ist etwas Besonderes: Hier entstanden 10 neu produzierte Songs aus dem Gesamt-Repertoire der Rockband. Nein, es ist keine neue Best-Of. Beim Blick in die Titelschatztruhe waren es eher die heimlichen Hymnen, die kleinen Titel-Juwelen, die besonders gefunkelt und den Sprung auf das Album geschafft haben. So offenbart ein Song wie „Puppe Otto“ eine ĂŒberraschende Genre-AffinitĂ€t von AnNa R., die nur Wenigen bekannt sein dĂŒrfte. „Die wilde Mathilde“ zeigt sich durch die rauchig-kraftvolle Stimme Julia Neigels noch wilder und authentischer.

Doch damit nicht genug. SILLY nutzte die Corona-Pandemie kreativ und schrieb 3 neue Lieder als I-TĂŒpfelchen des Albums. Die Texte stammen von Jörn Kalkbrenner und Max Prosa. Mit „Lautes Schweigen“, „Werden und Vergeh’n“ und vor allem dem ersten Vorab-Track „Hamsterrad“ (VÖ 25.6.2021) trifft SILLY genau den Nerv der Zeit. Zeilen wie „Wo fahr’n wir hin 
 tagein tagaus dieselbe Runde, wann wird der Trip zu Ende sein?“ oder „Doch wart’ nicht immer nur auf andere und kĂŒmmer dich mal selber drum“ beschreiben die aktuelle Situation kritisch, fordern aber gleichzeitig zum Handeln auf. SILLY eben. In allen 3 Songs sind beide SĂ€ngerinnen gemeinsam zu hören.

Ein Haus auf dem Cover? – Es wirkt untypisch fĂŒr SILLY und damit typisch fĂŒr die Band, die nie stehenbleibt, immer wieder aufsteht und vorwĂ€rtsdrĂ€ngt. Das Haus mit dem verrĂŒckten Klotz als Gleichnis. FĂŒr eine Band mit Ecken und Kanten, die dank ihres festen Fundamentes zahlreiche SchicksalsschlĂ€ge sicher ĂŒberstanden hat, durch ihre wechselvolle Geschichte an sich und ĂŒber sich hinaus gewachsen ist und die durch jede VerĂ€nderung gewinnt.

Und so basiert auch die Idee auf einem ResĂŒmee von Uwe Hassbecker: „SILLY ist fĂŒr uns wie ein Haus, an dem schon so einige Architekten und Bauherren gewerkelt haben. Ein Haus mit einer guten Bausubstanz, das wir stetig erweitert, modernisiert und erhalten haben. Ein buntes, freundliches und warmes Haus mit knarrendem Parkett, hellen RĂ€umen und mit einer spannenden Geschichte, die die WĂ€nde atmen. Unser instandbesetztes Haus ist fĂŒr uns ein SchmuckstĂŒck und ein Zuhause.“

„Und es ist ein Haus, in dem sich jeder Besucher willkommen fĂŒhlt“, fĂŒgen Julia Neigel und AnNa R. ergĂ€nzend hinzu. Wieder eingezogen ist ĂŒbrigens der langjĂ€hrige Freund der Band, Produzent Ingo Politz, der gemeinsam mit der Band und Uwes Sohn Leo Vaessen fĂŒr die Produktion und die Mixe verantwortlich zeichnete.

„Ich werde dich instandbesetzen, von der Kellertreppe bis ganz hoch unters Dach“, heißt es in dem Song „Instandbesetzt“, der dem 11. SILLY-Studioalbum seinen Namen gab. Und damit schließt sich der Kreis zum SILLY-Haus. Ein Haus, das keine Schatten wirft, sondern sein Spiegelbild vor Augen hat. Das Spiegelbild mit dem markant „verrĂŒckten“ Klotz – „SILLY“ eben.

Tour-Termine:

28.10. Hamburg I Laeiszhalle
29.10. Hannover I Theater Am Aegi
04.11. Stuttgart I Theaterhaus
05.11. Köln I E-Werk
06.11. Bremen I Metropol Theater
07.11. Mainz I KurfĂŒrstliches Schloss
12.11. Erfurt I ThĂŒringen Halle
13.11. Magdeburg I Amo
18.11. Chemnitz I Stadthalle
19.11. Neubrandenburg I HKB
20.11. Halle I HĂ€ndelhalle
25.11. Dresden I Alter Schlachthof
26.11. Leipzig I Haus Auensee
27.11. Berlin I Tempodrom

Quelle Produktinformation: Universal via MPN

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1 Kommentar

  1. Ich liebe Silly! Hatte mich nur etwas abgewendet, als Anna Loos SĂ€ngerin bei Silly wurde…. hatte mir ĂŒberhaupt nicht zugesagt und ehrlich gesagt, hatte sie eine platte Stimme!
    Jetzt bin ich wieder bei Silly gelandet…beides sind gestandene SĂ€ngerinnen mit toller Stimme und wird Tamara Danz gerecht! Tolles Albums und Konzert wird demnĂ€chst besucht!

UDO LINDENBERG: Wahnsinn! Mit 76 Jahren gemeinsam mit APACHE 207 erstmals auf Platz 1 der Single-Charts 1

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UDO LINDENBERG: Mit APACHE 207 Spitzenreiter der Charts

WĂ€hrend der „andere“ Udo ĂŒberzeugt war: „Mit 66 Jahren, da fĂ€ngt das Leben an“, setzt UDO LINDENBERG noch mal einen drauf. Gemeinsam mit dem Rapper APACHE 207 ist ihm das gelungen, was er zuvor in seiner gesamten jahrzehntelangen Karriere nicht gelungen ist: Er hat es auf Platz 1 der deutschen Singlecharts geschafft. Weder „Sonderzug nach Pankow“ (ĂŒbrigens vor fast genau 40 Jahren erschienen) noch „Horizont“ oder „Ich lieb dich ĂŒberhaupt nicht mehr“, „Mein Ding“, „Cello“, „Alles klar auf der Andrea Doria“ – all diese Klassiker waren NICHT an der Spitze der deutschen Single-Charts.

Mit „Komet“ darf sich der Deutschrocker insofern tatsĂ€chlich ĂŒber seine allererste Nummer 1 in den deutschen Singlecharts freuen – und das mit 76 Jahren – Wahnsinn! Wir gratulieren sehr herzlich zu diesem Triumph!

Pressetext

Udo Lindenberg & Apache 207 „KOMET“

Musik-Ikone UDO LINDENBERG und Deutschrap-Star APACHE 207 mit gemeinsamem Song.

Die ARD-Tageschau vermeldete jĂŒngst, dass sich ein Komet – „der grĂŒne Komet“ – in dieser Woche der Erde nĂ€hert und dass dieser zuletzt vor 50.000 Jahren hier schon einmal vorbeischaute. Ein Zeichen des Himmels? Denn in der Nacht vom kommenden Donnerstag, 19. Januar, wird um 22 Uhr einer der aufsehenerregendsten Songs in diesem noch jungen Jahr veröffentlicht. Sein Titel: „Komet“.

MĂŒnchen, am 19. Januar. Vielleicht könnte der Gegensatz grĂ¶ĂŸer nicht sein: Da ist auf der einen Seite die deutsche Musikikone, das Multimedia-Genie UDO LINDENBERG, der seit ĂŒber 50 Jahren auf eine unvergleichliche Karriere blicken kann aber nicht mĂŒde ist – und nicht mĂŒde wird –
stets fĂŒr Neues, Unerhörtes, Abenteuerliches offen zu bleiben – und in seinen Kunstformen permanent TĂŒren in die Zukunft aufstĂ¶ĂŸt. Auf der anderen Seite steht ein imposanter, großgewachsener junger Mann von 25 Jahren, APACHE 207, der mit seinen Songs in kurzer Zeit Musikgeschichte geschrieben hat.

Sein Hit „Roller“ stand zwei Jahre lang in den deutschen Charts, sein DebĂŒtalbum „Treppenhaus“ wurde Gold ausgezeichnet und ist direkt auf #1 der offiziellen Charts eingestiegen. Die AnkĂŒndigung einer neuen Tournee genĂŒgt inzwischen, um die grĂ¶ĂŸten Arenen innerhalb von Minuten auszuverkaufen.

„Es ist“, sagt UDO LINDENBERG ĂŒber seine musikalische Arbeit mit APACHE 207, „die gegenseitige Hochachtung vor der Kunstform des jeweils anderen, die uns zusammengefĂŒhrt hat.“ Nach einem Konzertbesuch bei APACHE 207 konstatiert Udo: „Apache fiel mir gleich auf, weil er sich doch sehr vom Normalo-Gangsta-Rap unterscheidet. Cooler schlauer Junge, sehr geflashte Texte, Trademark-Stimme – und singt auch noch meeega-geschmeidig. Ein Komet, der zweimal einschlĂ€gt, Yeahh!“

FĂŒr APACHE 207 ein Ritterschlag: „Udo Lindenberg ist zweifelsohne eine Legende der deutschen Musik und ein großes Vorbild fĂŒr mich, vor allem, was seine unfassbare Karriere betrifft. Ich durfte ihn auf seiner großen Tour im letzten Jahr in Mannheim besuchen und er mich auf meiner. Danach haben wir die Köpfe zusammengesteckt und ‚Komet‘ ist entstanden.“

Die Kollaboration zwischen UDO LINDENBERG und seinem kongenialen Partner APACHE 207 erscheint nun am 19. Januar 2023 um 22.00 Uhr – „Komet“. Damit setzen UDO LINDENBERG und APACHE 207 auch ein Statement der Verbindungen zweier Generationen und zweier Musikrichtungen. UDO LINDENBERG:

„Unser Komet ist ein Song ĂŒber die UnvergĂ€nglichkeit, ĂŒber den Fußabdruck, den wir hinterlassen.“ Ein Einstieg in Moll, einfĂŒhlsam, im typischen Udo-Song-Stil: Ich hör die Möwen singen am Hafen. Das letzte Lied zum Rausschmiss. Dann das Intro von APACHE 207, der Beat hĂ€lt den Atem an:
Und wenn ich geh, dann so wie ich gekommen bin – wie ein Komet, der zweimal einschlĂ€gt. Vielleicht tut es weh.“

UDO LINDENBERG: „Wir haben schnell festgestellt – die Stimmen passen tausend pro. Und dann kam uns der Song nur so zugeflogen.“ EinprĂ€gsamer Gitarrensound, der hin und wieder ein Solo erahnen lĂ€sst, bildet den Mantel um das Dance Feeling, das das gesamte Duett trĂ€gt. Bis zum Finale, welches lautet: „Lass uns nochmal aufdrehen, lass uns nochmal aufdrehen.“

Übrigens – wĂ€hrend der musikalische „Komet“ am 19. Januar das Licht der Welt erblickt, wandert der himmlische Komet mit dem astronomischen Namen C/2022 E3 (ZTF) gerade in einer Entfernung von 42 Millionen Kilometern von der Erde um das Sternbild des Kleinen Wagen. Ende Januar soll er sogar mit bloßem Auge erkennbar sein.

Zum Song haben UDO LINDENBERG und APACHE 207 ein Video produziert, das ebenfalls im Januar veröffentlicht wird.

Pressetext in Stichworten

Udo Lindenberg meldet sich nach fast eineinhalb Jahren mit neuer Single „Komet“, einer Kollaboration mit Apache 207, zurĂŒck.

‱ Die Single vereint die zwei grĂ¶ĂŸten KĂŒnstler unterschiedlicher Generationen und ist ein perfekter Mix aus Pop, Rock und Hiphop.

‱ Apache 207 ist ein deutscher Rapper und SĂ€nger mit tĂŒrkischen Wurzeln.

‱ Mit zahlreichen #1-Hits („Roller“ (2019, Diamantstatus), „Angst“ (2020) oder „Kapitel II Vodka“ (2021) u.v.m.) zĂ€hlt er zu den erfolgreichsten deutschen Rappern der vergangenen Jahre.

‱ Mit seinem DebĂŒtalbum „Treppenhaus“ erreichte er die Spitze der Charts in DE, AT und CH.

‱ Zuletzt wurde von Udo Lindenberg 2021 „Udopium“ veröffentlicht, eine umfangreiche Werkschau zur Feier seines 75. Geburtstags inkl. vier neuer Songs. Das Album erreichte #2 der deutschen Charts.

Quelle Pressetext: Warner Music International

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REINHARD MEY: Nun ist’s offiziell: „Live in Wien“ erscheint am 5. Mai – auch als Vinyl 0

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REINHARD MEY: Live-Album erscheint wie erwartet im Mai

Wir haben schon vor knapp zwei Wochen HIER darĂŒber berichtet – und nun kommt es genau so wie erwartet: Am 5. Mai erscheint das neue Live-Album von REINHARD MEY. Inzwischen ist der Pressetext da, der das Konzept von REINHARD, das so völlig anders ist als das von vielen anderen Musikstars und auch heute noch nur auf die Musik setzt und nicht auf wilde Show- und Playbackeinlagen. Nun steht auch die Tracklist fest – Vorfreude ist die schönste Freude und so freuen wir uns auf „REINHARD MEY in Wien – the Songmaker“.

Ganz besonders werden sich die Vinyl-Fans freuen: Das Album wird auch als 3-LP-Set erscheinen.

Informationstext der Plattenfirma

Eine leere BĂŒhne vor einem schwarzen Vorhang, keine VideowĂ€nde, kein Teleprompter, nur ein Mikrofon, eine Konzertgitarre im Lichtkegel. Verhaltenes Stimmengewirr in der Arena, das bei dem Ritual verstummt, das vielen vertraut ist, „um die IntimitĂ€t des Konzerts zu bewahren“, bittet die Stimme seiner Tochter Victoria vom Band, „
 nicht zu filmen und zu fotografieren“. Applaus, die Menschen werden die Bitte respektieren, alle wissen, dass sie zu ihrem Foto kommen, wenn es eine Zugabe gibt. Das Saallicht erlischt, die Scheinwerfer gehen an, der SĂ€nger ganz in schwarz betritt die BĂŒhne, verneigt sich, nimmt die Gitarre und singt „Ich wollte wie Orpheus singen“, sein erstes Lied, sechzig Jahre ist es alt und klingt, als wĂ€re es gestern entstanden.

Die schwarzen Haare sind ergraut, doch die Stimme klingt wie einst, und das alte Feuer, die alte Spielfreude beseelen ihn noch immer. Das GlĂŒck und die Dankbarkeit, nach fĂŒnf Jahren endlich wieder auf der BĂŒhne zu stehen und fĂŒr leibhaftige Menschen zu singen, schwingen mit in jedem Lied, das folgen wird. Es sind Lieder aus seinem unerschöpflichen Repertoire, frĂŒhe Kostbarkeiten wie „Die erste Stunde“, „Dieter Malinek, Ulla und ich“ oder „Ich liebe Dich“, aneinandergereiht in einer wohl durchdachten Choreografie, die zusammen mit den neuen Liedern aus dem „Haus an der Ampel“ eine Lebensgeschichte erzĂ€hlt. Eine Geschichte von Freude und Kummer, von Schmerz und Zuversicht, das hohe Lied von Freundschaft und Hoffnung und Liebe.

Bewegend die Stille im Saal wĂ€hrend der Lieder, ĂŒberwĂ€ltigend die Emotionen, die sich im Applaus befreien. FĂŒr den Gast im obersten Rang der Arena ist der SĂ€nger nur groß wie ein Stecknadelkopf, aber er vermisst nichts, keine Lightshow, keine Nebel auf der BĂŒhne, keine spĂ€rlich bekleideten TĂ€nzerinnen, keine Flammenwerfer. Da ist ein einsamer Mann, der zurĂŒcktritt, seine Lieder in den Vordergrund stellt, ein Puppenspieler hinter dem Vorhang, der die Marionetten die Geschichte erzĂ€hlen lĂ€sst. Den SĂ€nger braucht man nur zu hören, die makellose Tontechnik trĂ€gt jedes seiner Worte, jeden Klang an den fernsten Platz.

Reinhard Mey singt ohne trennendes In-Ear-Monitoring, er will jedes Lachen, jedes Seufzen, jedes RĂ€uspern, jede kleinste Regung des Publikums spĂŒren, sein Auftritt ist kein Abspulen eines Programms, es ist ein ZwiegesprĂ€ch mit dem Publikum. Er singt seine Lieder, aber das Lebendige entsteht erst aus der Anteilnahme des Publikums. Einen Abend lang erfĂŒllt dieser Dialog, dieser Einklang den Saal bis zum letzten Lied. Saallicht an, drei Zugaben, die die Menschen lange kennen, auf die sie gewartet haben, und in die sie wie selbstverstĂ€ndlich einstimmen, ein leiser Gesang geborgen in einer vertrauten Freundesrunde. Man kennt sich, ist so verschieden und doch gleich gestimmt, hat sich lange nicht gesehen und findet sich an diesem Abend in diesen Liedern wieder.

Alle 16 Konzerte der Arena-Tour sind aufgenommen, alle waren einzig und unvergesslich, nicht leicht, eines auszuwĂ€hlen. Reinhard Mey hat sich fĂŒr das letzte Konzert entschieden, den letzten Abend im Wiener Konzerthaus, in dem vor ĂŒber 50 Jahren alles fĂŒr ihn begann.

Das Live-Doppelalbum enthĂ€lt alle 22 Lieder dieses Konzerts und als Bonus—Track „the song maker“, ein Lied das ihm sein Schwiegersohn, der kanadische Singer-Songwriter Matthew Pearn, zum Tourneeabschied geschenkt hat.

Tracklist

CD1

  1. Ich wollte wie Orpheus singen
  2. Spielmann
  3. Das Haus an der Ampel
  4. In Wien
  5. Alter Freund
  6. GlĂŒck ist, wenn Du Freunde hast
  7. Die erste Stunde
  8. Dann mach’s gut
  9. Wir haben jedem Kind ein Haus gegeben
  10. HĂ€ng Dein Herz nicht an einen Hund

CD 2

  1. Ich liebe es, unter Menschen zu sein
  2. Dieter Malinek, Ulla und ich
  3. Weißt Du noch, Etienne?
  4. Der Vater und das Kind
  5. Ich liebe dich
  6. MĂ€nner im Baumarkt
  7. Zimmer mit Aussicht
  8. Gerhard und Frank
  9. Was will ich mehr
  10. Über den Wolken
  11. Viertel vor sieben
  12. Gute Nacht, Freunde
  13. The song maker

Quelle Pressetext: Universal Music

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