SWR4 verwandelt Stuttgart am kommenden Wochenende in Deutschlands Schlagerhauptstadt Kommentare deaktiviert für SWR4 verwandelt Stuttgart am kommenden Wochenende in Deutschlands Schlagerhauptstadt

20180713 Beatrice Egli

Bevor am 20. Oktober der von vielen heiß ersehnte Schlagerboooom  zum dritten Mal gezündet wird, verwandelt sich eine Woche zuvor Stuttgart in die Schlager-Hauptstadt Deutschlands. Von Freitag bis Sonntag gibt es ein „SWR4-Festival“ mit sehr abwechslungsreichem Programm. Highlight des Wochenendes ist wohl die Verleihung der „goldenen Vier“ (in Anlehnung an SWR4),  die an herausragende Künstler des Jahres vergeben wird.

Freitag, 12. Oktober, 20 Uhr: Verleihung „Durchstarter des Jahres“

Die Preisverleihung findet im Rahmen eines besonderen Konzertes statt, das am Freitag ab 20 Uhr auch im Livestream auf swr4.de live ausgestrahlt wird. Das Publikum darf sich auf folgende hochkarätige Preisträger freuen:

Als „Newcomer des Jahres“ wird Ben Zucker geehrt – man ist fast geneigt zu sagen – wer sonst? Bereits beim „Fest der Besten“ und bei der Goldenen Henne wurde er geehrt – am Freitag wird ein weiterer hochkarätiger Preis dazukommen, nachdem er für sein Debutalbum „Na und?!“ Gold eingeheimst hat. Schon 30 Jahre im Geschäft, wissen Anita und Alexandra Hofmann noch immer zu begeistern. Ihre neue CD ist buchstäblich „Wahnsinn“ und bekam von uns deshalb auch eine tolle CD-Kritik. Als Star des Jahres wird die Schweizer Erfolgssängerin Beatrice Egli ausgezeichnet, die kurz darauf ihre nächste große Tour starten wird.

Aber auch das weitere Festivalprogramm kann sich sehen lassen:

Freitag, 12. Oktober, 15 Uhr: „Höhepunkte mit Francine Jordi und Matthias Reim“

Am höchsten Punkt Stuttgarts, dem Fernsehturm, begrüßt SWR4-Moderator Jörg Assenheimer Francine Jordi und Matthias Reim. Beide Stars haben seit Jahrzehnten Erfolg und sind gern gesehene Gäste in Schlagersendungen – beispielsweise war Francine in der letzten „Willkommen bei Carmen Nebel“-Sendung zu Gast, Matthias Reim wird am 20. Oktober Florian Silbereisens „Schlagerbooom“ beehren (gemeinsam mit Michelle).

Freitag, 12. Otober, 17 Uhr: Treffen mit Andreas Gabalier

Am Festivalwochenende ist auch DER männliche Superstar schlechthin in Stuttgart zu Gast. Andreas Gabalier gibt ein Konzert in der Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyer-Halle. SWR4-Hörer können Andreas persönlich treffen. Beim Sender werden auch Tickets verlost.

Samstag, 13. Otober, 18 Uhr: Schlagernacht des Jahres

Im Gegensatz zu anderen Schlagernächten wird die Schlagernacht des Jahres 2018 von einem öffentlich-rechtlichen Schlagersender präsentiert – wir von den Schlagerprofis verneigen uns vor SWR4, die dem ansonsten grassierenden Oldie-Dudel-Wahn etwas entgegenzusetzen haben und die sehr beliebte Schlagernacht präsentieren. Auf der Bühne stehen u. a. Thomas Anders, Vanessa Mai, Marianne Rosenberg, Vicky Leandros, Semino Rossi, Fantasy, Kerstin Ott, Mickie Krause und die ambitionierte Nachwuchssängerin Sonia Liebing.

Sonntag, 14. Otober, 18.30 Uhr: Schlagernacht des Jahres

Bevor Mary Roos im Herbst ihre große „Abenteuer Unvernunft“-Tour startet, gibt sie in Stuttgart ein intimes Konzert unter dem Motto „Ganz nah“. In kleiner und exklusiver Runde wird Mary aktuelle Titel und Schlagerhits ihrer Karriere in der „Sparda Welt“ präsentieren. Tickets dafür wurden verlost und sind im freien Handel nicht erhältlich.

Wir von den Schlagerprofis sind begeistert, wie beeindruckend der SWR den Schlager fördert. Im Gegensatz zu anderen öffentlich-rechtlichen Sendern wird im Südwesten bewiesen, dass man die Wünsche ALLER Hörer ernst nimmt – nicht nur die der Oldie-Fans. Dafür geht unser Daumen nach oben – wir wünschen den Veranstaltern und vor allem dem Publikum viel Spaß beim großen Schlager-Wochenende in Stuttgart.

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GÖTZ ALSMANN: Im November erscheint sein neues Album „L.I.E.B.E.“ 0

Bild von Schlagerprofis.de

Alle drei Jahre wieder…

Zwischen 1995 und 2011 hat der Vollblutmusiker, Entertainer und Jazzer GÖTZ ALSMANN alle zwei Jahre ein neues Album veröffentlicht. 2011 erschien mit „In Paris“ der erste Teil einer Album-Trilogie (2014 folgte „Am Broadway“ und 2017 „In Rom“), die viel Aufmerksamkeit erreichte und teilweise preisgekrönt war. Die Frequenz neuer Alben liegt nun bei drei Jahren – folglich war 2020 ein neues Album fällig, mit dem GÖTZ ALSMANN einmal mehr die Musikgenres Schlager und Jazz in seiner unnachahmlichen Art vereint.

UDO-JÜRGENS-Cover

In der von ROLAND KAISER moderierten Show „Liebe kann uns retten“ sang GÖTZ ALSMANN live(!) Klassiker von UDO JÜRGENS. Auf seinem Album „Gestatten…“ interpretierte GÖTZ ALSMANN schon einmal einen UDO-Klassiker: „17 Jahr, blondes Haar“. Nun, 23 Jahre später, ist es wieder so weit. UDOs Klassiker „Was ich dir sagen will“ ist einer der Titel auf dem neuen Album von GÖTZ ALSMANN.

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Es gibt kaum etwas höher Einzuschätzendes oder auch künstlerisch Wertvolleres als ein völlig eigenes Genre zu begründen, einen unverkennbaren Stil zu entwickeln, eine höchst individuelle Stimme zu platzieren – und dabei stets auch neue Pfade zu beschreiten, überraschende Ergebnisse abzuliefern und das Publikum allerorten zu begeistern. Götz Alsmann schafft dies konstant auf brillante Art und Weise, und tut es inzwischen über Dekaden hinweg (… naja, wir werden alle nicht jünger).

Dabei ist der berechtigt als Meister des deutschen Jazz-Schlagers zu bezeichnende Sänger und Musiker auf den unterschiedlichsten Instrumenten nicht nur im Studio oder auf der Live-Bühne präsent. Er erweist sich zudem als regelrechtes Allroundtalent. Ob als langjähriger Co-Moderator der gefeierten TV-Show »Zimmer frei« oder als Radio-DJ (einst als »Professor Bop«, heute mit »Go, Götz, Go« und »WDR 3 persönlich«, als Präsentator von klassischer Musik in der ZDF-Sendung »Götz Alsmanns Nachtmusik«, Schöpfer u.a. einer Michael-Jary-Revue für das Stadttheater Münster oder als Hörbuch-Sprecher, der studierte Doktor phil. der Musikwissenschaft schlägt sich auf allen möglichen medial-kulturellen Ebenen bestens. Und Honorarprofessor für die Geschichte der Popularmusik an der Uni Münster ist er auch noch. Der Begriff Langeweile dürfte in seinem Sprachschatz fehlen.

Natürlich aber steht die tatsächliche Musiker-Karriere immer im Zentrum seiner Aktivitäten. Mit seinem neuesten Projekt, dem Studio-Album »L.I.E.B.E.«, kehrt Götz Alsmann dabei zurück zum guten, alten, wahren deutschen Schlager-Liedgut. Zitat Alsmann: »Nach Alben und Tourneeprogrammen, die sich im Laufe des letzten Jahrzehnts vorwiegend mit den Schlagerwelten der Franzosen, der Italiener und des Broadway auseinandersetzten, drängte es mich, wieder einmal anzudocken an die große Tradition der letzten hundert Jahre deutschsprachiger Schlagergeschichte.«

Die Rede ist hier zum einen von der erfolgreichen, auf dem berühmten Jazz-Label Blue Note veröffentlichten Album-Trilogie »In Paris« (2011), »Am Broadway« (2014) und »In Rom« (2017), zum anderen von seinem Faible für die unerschöpfliche und kunterbunte Schlagerkunst der Vergangenheit. Dort entdeckt er immer wieder Altes und fördert es aktualisiert und aufgefrischt als Neues zu Tage, legendäre oder fast schon vergessene Komponisten wie der bereits erwähnte Michael Jary, Rudolf Nelson oder Heinz Gietz, Textautoren wie Bruno Balz, Hans Bradtke und Hans Fritz Beckmann, Interpreten wie Rudi Schuricke, Zarah Leander, Caterina Valente oder die 3 Travellers. Mit dieser aktuellen Lied-Kollektion knüpft er wiederum auch an seine ersten beiden Blue Note-Platten an, »Mein Geheimnis« (2007) und »Engel Of Teufel« (2009). »L.I.E.B.E.« ist seine inzwischen sechste Veröffentlichung auf Blue Note.

Die Palette der von ihm für das neue Album ausgewählten Lieder reicht von Bert Kaempferts Mitt-60er-Komposition »L.I.E.B.E.« als Opener – Nat King Cole machte es als »L.O.V.E.« global unsterblich – bis hin zum Ilse Werner-Titel »Die kleine Stadt will schlafen geh’n« von 1940 als Finale. Dazwischen finden sich Pretiosen wie »Man müsste Klavier spielen können« von Johannes Heesters aus dem 1941er-Tonfilm »Immer nur Du«, hier in einer Rockabilly-Version zum Besten gegeben, Greetje Kauffelds sarkastische Liebhaber-Abrechnung »Nur eine schlechte Kopie« von 1961 oder »Was ich Dir sagen will« aus der Feder von Udo Jürgens und Joachim »Blacky« Fuchsberger.

Zitat Alsmann: »Ein brasilianischer Bossa-Nova-Klassiker und ein amerikanischer Folksong sind samt ihrer historischen deutschen Texte auch mit im Boot – zwei meiner ewigen Favoriten. Man betrachte sie als exotische Würze des Ganzen.« Dabei handelt es sich um »Samba de Verão« von Marcus Valle, damals Ende der 1960er auf deutsch gesungen von France Gall (»So einen jungen Mann«), sowie um »Greenfields« von den Brothers Four, das seinerzeit vom Chansonier Jean-Claude Pascal gecovert wurde (»Wo sind die Felder«).

Für die eigentlichen Aufnahmen begab er sich im Sommer 2020 mit seinen altbewährten Musikern Altfrid Maria Sicking (Vibraphone, Xylophon, Trompete), Ingo Senst (Kontrabass), Dominik Hahn (Schlagzeug) und Markus Paßlick (Perkussion) zum einen in Berlin für eine Woche ins legendenumwobene »Hansa-Studio 1«, zum anderen stand im Norden der Hauptstadt im »b-sharp Studio« das Swonderful Orchestra unter der Leitung von Fabrizio Ventura parat, um einige Songs noch orchestral zu veredeln. Mit dem renommierten deutschen Produzenten Christoph Israel stand ihm ein Mann zur Seite, dessen Vita der Zusammenarbeit vor allem Max Raabe, Dominique Horwitz und Annette Humpe verzeichnet. Als Toningenieur an den Reglern fungierte der zweifache Grammy-Gewinner Philipp Nedel.

Zusammen mit allen Beteiligten gelingt es Götz Alsmann hier erneut auf faszinierende Weise, mit feinen Arrangements, dezent-impulsivem Spiel der Band oder des Orchesters und seiner unverkennbaren, einfühlsamen Stimme, genau jene spannende musikalische Atmosphäre zu erzeugen, die das Publikum … ja, entzückt ist das passende Wort. Was kaum ein Wunder ist, denn er erklärt in den Liner Notes: »Oft aalten wir uns in den Glücksmomenten, die sich immer dann einstellen, wenn Schlager und Jazz einander die Hände reichen.«

Das Album »L.I.E.B.E.« erscheint als Standard-CD mit jeweils 18 Tracks. Die separat erhältlichen Special Editions als Digipack-CD und Doppel-Vinyl-LP warten mit zwei Bonus Tracks auf.

Götz Alsmann, Jahrgang 1957, lebt weiterhin im westfälischen Münster, seiner Geburtsstadt. Seit 1982 veröffentlicht er Schallplatten unter eigenem Namen (u.a. mit den Sentimental Pounders 1985 den Chart-Hit »People Are People«), seit gut 20 Jahren konzentriert er sich vornehmlich auf Musik mit deutscher Sprache. Einige seiner Aufnahmen wurden mit Preisen versehen (Echo Jazz, Goldene Stimmgabel). Für die 2016 nach 20 Jahren und fast 700 Folgen beendete TV-Sendung »Zimmer frei« (WDR) erhielt er 2000 zusammen mit Christine Westermann den Grimme-Preis und 2016 den Deutschen Comedypreis (Sonderpreis).

Tracklist

  1. L.I.E.B.E.
  2. So einen jungen Mann
  3. Man müsste Klavier spielen können
  4. Unter den tausend Laternen
  5. Musik liegt in der Luft
  6. Was ich dir sagen will
  7. Gestern Abend ging ich aus
  8. Der Sommerwind
  9. Ganz leis‘ erklingt Musik
  10. Amigo
  11. Nur eine schlechte Kopie
  12. Mein Herz hat heut Premiere
  13. Sag mir nie wieder „Je t’aime“
  14. Du darfst mir nie mehr rote Rosen schenken
  15. Zauberlied
  16. Liebe ist doch kein Ringelreihen
  17. Wo?
  18. Die kleine Stadt will schlafen gehen

Quelle: Blue Note / Universal

HELENE FISCHER: Nun kommt 2020 doch noch eine CD 4

Bild von Schlagerprofis.de

Überraschend doch noch neues Album 2020 – mit „Best Of HELENE-FISCHER-Show“

Das „Team HELENE“ hat die Fans von HELENE FISCHER mit einer großen Überraschung erfreut: Ab morgen ist das Album „Die Helene-Fischer-Show – meine schönsten Momente Vol. 1“ vorbestellbar.

Deluxe Edition mit DVD und Fotobuch

Das Album erscheint in zwei Konfigurationen:

  • Doppelalbum (2 CD mit 24-seitigem Booklet) und
  • Deluxe Edition (2 CD, 1 DVD, 1 BluRay, 60-seitiges Fotobuch).

Inhalte des Albums

Das Album beinhaltet Duette, Klassiker, Megahits und „jede Menge Gänsehautmomente“. Wir gehen davon aus, dass die Originalaufnahmen der ZDF-Show, in der ja hochprozentig Vollplayback gesungen wurde, nun veröffentlicht werden.