Update: ANDY BORG ist eine Bank: Hohes Quotenniveau weiterhin gehalten 12

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ANDY BORG erneut mit großartiger Einschaltquote im Sendegebiet

Die bundesweite Quote ist uns (noch) nicht bekannt, aber im Sendgebiet des SWR hat ANDY BORG einmal mehr punkten und überzeugen können. 714.000 Zuschauer und 11,1 Prozent Marktanteil – das ist mehr als aller Ehren Wert. Das liegt in etwa auf dem Niveau der Januar-Sendung – wir berichteten HIER darüber.

SILBEREISEN erneut ohne Chance

EInmal mehr versuchte der MDR, mit einer SILBEREISEN-Wiederholung gegen die „Schlager-Spaß“-Wiederholung zu punkten – einmal mehr hat das nicht funktioniert. Die „Hüttenparty“ des Vorjahres erzielte im MDR-Sendegebiet 316.000 Zuschaueinnen und Zuschauer, was einem ordentlichen, aber schon etwas ernüchternden Marktanteil von 8,4 Prozent entspricht und ebenfalls auf dem Niveau der letzten SILBEREISEN-Wiederholung gegen BORG liegt.

Bewegender Auftritt von DENNIE CHRISTIAN

Einmal mehr hat ANDY BORG tolle Gäste eingeladen, so durfte man sich auf LINDA HESSE, die KASTELRUTHER SPATZEN und RAMON ROSELLY freuen. Besonders emotional war sicher der Auftritt von DENNIE CHRISTIAN, den wir schon länger nicht mehr im deutschen Fernsehen gesehen haben. Über die traurige Geschichte, die hinter seinem Auftritt steht, haben wir HIER berichtet.

Einmal mehr: Gratulation

Der „Schlager-Spaß mit ANDY BORG“ ist und bleibt eine Quotenbank – und das vollkommen zurecht. Das Konzept stimmt einfach, die Gästeliste ist ausgewogen, die Show ist „heimelig“, der Unterhaltungsfaktor stimmt – man kann nur hoffen, dass diese Erfolgsgeschichte weitergeschrieben wird. Definitiv bietet ANDY BORG eine tolle Alternative zu anderen Musikshowformaten, indem er Erfolgsformate nicht kopiert, sondern „sein Ding“ macht. Wir gratulieren zu einer erneut tollen Einschaltquote!

Update: Nun auch bundesweite Zahlen bekannt

Dank WERNER KIMMIG wissen wir nun auch die bundesweiten Zahlen: ANDY BORG lockte gestern bundesweit 1,84 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme. Das bedeutet Platz 1 der Dritten Programme am gestrigen Samstag (06.02.2021). Daher gratulieren wir natürlich auch dem SWR und KIMMIG Entertainment zu diesem unglaublichen Erfolg!

Foto: © SWR/Kimmig/Kerstin Joensson

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12 Kommentare

  1. Wenn die Zeiten wieder normaler werden, müsste der SWR die Sendung weiter ausbauen. Ganz wichtig wäre es „Live“zu senden.
    Das Andy Borg grössere Sendungen moderieren kann hat er ja lange beim
    Musikantenstadl bewiesen und gezeigt. Aber wahrscheinlich wird das nichts mit dem Ausbau der Sendung. Die ARD muss ja sparen. Komischerweise spart die ARD bei Mross, bei Stephanie Hertel nur nicht bei Jürgens und Silbereisen. In meinen Augen ist das eine bodenlose Frechheit gegenüber Mross und Hertel. Wahrscheinlich hat der Papst seine Hand im Spiel.

    Martin

  2. ICH GEBE MARTIN VOLLKOMMEN RECHT FREUE MICH UEBER DIE QUOTEN VON UNSEREM ANDY BORG BRAVO BRAVO MACH WEITER SO DU BIST EINFACH SUPER GENIAL FREUE MICH SCHON AUF DIE NAECHSTE SHOW BLEIB GESUND UND AUCH DEINE FRAU BIRGITT GRUESSE AUS LUXEMBURG

  3. Hallo guten Abend,
    auch ich war wieder einmal von der Sendung von Andy Borg begeistert und möchte sagen,
    es war wieder eine Sendung deutschsprachig und nicht wie so oft englisch oder so.
    Viele alte deutsche Liedtexte wie ich nicht anders von A. Borg erwarte.
    Ich habe auch noch ein ganz altes deutsches Lied im Sinn:
    Unter Erlen steht ne Mühle.Ein ganz altes besinnliches Lied aus Jugendzeiten.
    Wäre es wohl möglich dieses durch einen Sänger vorzutragen.
    Vielen Dank im voraus E. Sonneborn

  4. Lieber Andi war wieder eine schöne Unterhaltungssendung mit wundervollen Künstlern. Es war eine Vielfalt und Künstler welche man lange nicht gesehen hat. Sie haben die Sendung sehr schön mitgestaltet. Mit den Schlagern kamen schöne Erinnerungen! Weiterhin viel Erfolg für weitere viele schöne Sendungen……sie sind einfach wunderbar mit Ihren Gesang und Gestaltung der Sendung!

  5. Lieber Andy, Dir Sehen Deine Sendungen hier in Brasilien/ Indaiatuba/São Paulo. Mit ein wenig Verspaetung ueber YouTube. Aber das macht ja nichts, Hauptsache bist Du uns die Sendung. Gerade eben haben Dir gesehen das Du heute Abend bei uns im Wohnzimmer im Fernsehen bist. Wir danken Dir. Dir danken Deinen ganzen Team. Sei ganz fest Umarmt .Liebe Gruesse auch an Birgit , ueberhaupt Deine ganze Familie. Auch Alma und Konstantin einen lieben Gruss. Werner und Jutta Maas aus Indaiatuba/Brasil

  6. Herzlichen Dank Andy für die tolle und Humorvolle Sendung.
    Auch dem ganzen Team ein grosses Dankeschön.
    Herzlichen Grüsse aus Bern
    Hans-Peter

  7. Die Sendung mit A. Borg war super und gelungen. Ja, für jedermann ist was dabei. Deshalb muß man nicht nur ausschließlich die eine oder andere Sendung im Himmel heben und andere Sendungen ( oft im Vorfeld) negativ kommunizieren. B. Egli wird erneut eine Schlagersendung ( MDR) moderierten, deshalb kann man ihr doch viel Glück wünschen. Nochmal: Bitte laßt jedem seine Schlagersendung mit Stars/ Interpreten/Künstlern so machen wie sie’s machen. Wir als Publikum danken ihnen es doch.

  8. Hoffentlich bleibt die Sendung erhalten, nicht dass den Herren einfällt die einzige schöne Sendung abzusetzen

  9. Irgendwann bin ich an einem Samstagabend beim „zappen“bei der Schlagerspaßsendung mit Andy Borg im SWR hängengeblieben und seitdem kann ich mich als echten Fan bezeichnen.Besonders gefällt mir die große Vielfalt an schöner Musik,immer von diversen Interpreten vorgetragen.Manchesmal kann man sich fragen,wieso verschiedene Künstler nicht mehr so präsent im TV sind,denn am Können kann es nicht liegen.
    Als Liebhaber deutscher Oldies wurde ich mir mal das Lied:“Ich steh an der Bar und ich habe kein Geld“ von Bobbejaan wünschen.
    In froher Erwartung der kommenden Sendungen mit einem hervorragenden Andy Borg verbleibe ich
    mit freundlichem Gruß
    Johannes Weber

UDO LINDENBERG: Neuer Song von Schlagerautoren – stellt er „Wieder genauso“ beim #FreeESC vor? 1

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UDO LINDENBERG: Kurz vor dem 75. Geburtstag bemerkenswerter Song

Kurz vor seinem 75. Geburtstag veröffentlicht UDO LINDENBERG mit „Wieder genauso“ einen bemerkenswerten brandneuen Song, in dem er in den Dialog mit dem Tod tritt. Ähnlich wie Vornamenskollege UDO JÜRGENS kommt er zu dem Schluss, dass er es „wieder genauso“ machen würde (JÜRGENS: „Ich würd es wieder tun“). Ein echter Gänsehaut-Song, tiefsinnig und bärenstark. Aber: Hoch spannend sind die Songautoren.

1975 kämpfte UDO gegen den „schlechten deutschen Schlager“

In der BRAVO 33/1975 sorgte UDO LINDENBERG mit einem kleinen Foto für Aufregung. Abgebildet wurde seine Faust. Auf die Frage, was das zu bedeuten habe, antwortete der Panikrocker: „Faust: Kampf gegen den schlechten deutschen Schlager“. Das kam nicht bei allen gut an. Ein Fan (OTTO A. aus der Schweiz) schrieb z. B. in BRAVO 46/1975:

„Dieser Typ regt sich ja nur deshalb über den deutschen Schlager auf, weil er unfähig ist, das zu erleben, was in diesen Schlagern besungen wird, nämlich Herz und Gefühl“. In der BRAVO 51/1975 wurde mitgeteilt, dass der Brief die Gemüter erregt habe.

1976 schießt UDO LINDENBERG noch schärfer gegen den deutschen Schlager

Den Höhepunkt erreichte die Diskussion in BRAVO 24/1976. Damals vertrat er folgende Thesen:

  • Die deutschen Schlagersänger sind wie Prostituierte.
  • DIETER THOMAS HECK verkauft Scheiße.
  • Schlagermacher sind Berufslügner und Volksverdummer.
  • Die ZDF-Hitparade ist für Leute mit amputiertem Gehirn.

Immerhin stellte sich UDO LINDENBERG (übrigens anders als damals DIETER THOMAS HECK) und diskutierte mit Stars wie JULIANE WERDING, CHRIS ROBERTS, REX GILDO, PETER PETREL und BENNY über den aktuellen Zustand des deutschen Schlagers, an dem er kein gutes Haar ließ, wobei er schon damals Ausnahmen nannte – wie eben UDO JÜRGENS mit seinem „Ein ehrenwertes Haus“.

Songautoren des neuen Liedes mit Schlagererfahrung

Der neue Song von „LINDI“ wurde u. a. von JOE WALTER komponiert. Der ist Keyboarder der sehr bekannten Band JENNIFER ROSTOCK, die – Achtung – erstmals beim Bundesvision Song Contest überregional bekannt wurde. Das passt zum Thema UDO LINDENBERG. JOE WALTER ist aber auch sehr erfolgreich als Autor von Schlagern und arbeitete mit folgenden Schlagerstars u. a. zusammen:

  • BEATRICE EGLI („Wo sind all die Romeos?“)
  • HELENE FISCHER („See You Again“)
  • HOWARD CARPENDALE („Hier“)
  • MICHELLE („Wenn ich was gelernt hab“)
  • VANESSA MAI („Beste Version“)

Der zweite Autor ist PHILIPP KLEMZ – ebenfalls kein Unbekannter der Schlagerszene, so arbeitete er zusammen mit

  • BEN ZUCKER („Na und?!“)
  • MARIE REIM („Rosarote Brille“, neue Single von MARIE)
  • MICHELLE („Alle träumen“)
  • ROSS ANTONY(„Goodbye Papa“)

Diese beiden Schlager-Schaffer haben den neuesten Song des Panikrockers UDO LINDENBERG geschrieben – ein Ritterschlag nicht nur für die beiden Autoren, sondern auch ein Kompliment für das Image des deutschen Schlagers, finden zumindest wir. Vor 40 Jahren hätte UDO LINDENBERG wohl kaum mit Songautoren des Schlagersegments zusammengearbeitet.

Der heiße Tipp: Ist UDO beim #FREE ESC dabei?

Spannend ist, dass JOE WALTER auch den aktuellen Song der PRINZEN („Dürfen darf man alles„) mit geschrieben hat. DIE PRINZEN sind lt. der BILD-Zeitung auch beim #FREEESC von STEFAN RAAB mit dabei. Warum sollte da nicht auch UDO LINDENBERG sich bei der imposanten TV-Show die Ehre geben? Wir halten das für möglich. Mit JOE WALTER und den PRINZEN, mit denen UDO einst den Song „Körper“ zusammen sang, sind ja bekannte Gesichter am Start.

Produktinformatoin der Plattenfirma

Udo Lindenberg, eine Ikone und absolute Größe der deutschen Musiklandschaft: Jedes Album seit 2008 erreichte Platz 1 der deutschen Charts. MTV Unplugged 1 verkaufte bis heute über 1 Mio. Tonträger
unzählige Gold- und Platinauszeichnungen

Udopium umfasst 50 Jahre Musikgeschichte 1971-2021 plus 4 neue Songs
Die erste Singleauskopplung „Mittendrin“ erreichte bisher die Top 60 der deutschen Airplaycharts
„Wieder genauso“ ist die zweite Singleauskopplung und eine komplette Neuschaffung
Wieder genauso ist eine sehr melancholische Ballade in der der Künstler in ein Gespräch mit dem Tod geht
Lyricvideo erscheint zum Release am 7.5. um Mitternacht

Quelle: Warner Music International

 

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KATJA KRASAVICE: Tiefer Fall von 1 auf 92 – „krankes“ Chartsystem? 0

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Singlecharts immer „merkwürdiger“

Als in den vorletzten Single-Charts KATJA KRASAVICE die Nummer 1 der Singlecharts holte, war klar, woran das lag: Sie hat erfolgreich auf ihren sozialen Kanälen die Werbetrommel für ihre Single geschlagen, die im Bundle mit dem T-Shirt erhältlich ist. So war es möglich, NATHAN EVANS‘ „Wellerman“ für eine Woche von der Spitze zu holen. Mit dem Unterschied, dass „Wellerman“ ein echter Hit ist, während „Best Friend“ offensichtlich nur darauf angelegt war, für eine Woche Nummer 1 zu werden.

In dieser Woche ist „Wellerman“ wieder auf Platz 1, „Best Friend“ hingegen auf Platz 92

Song interessiert offensichtlich nicht

Ursprünglich war in Deutschland der Song von „SAWEETIE“ auf dem Markt und schaffte es auch in die Single-Trend-Charts. Erst mit dem „feat. KATJA KRASAVICE“ und deren Marketing mit dem T-Shirt, das in ihrem Shop zu haben war, wurde „Best Friend“ zum Hit. Aber eben nach unserer Meinung nicht wegen des Songs, der sonst mehr als eine Woche erfolgreich gewesen wäre, sondern wegen des T-Shirts – auch wenn nach unserer Kenntnis nur 4 EUR umsatzrelevant sind – es hat trotzdem gereicht.

Ähnlich hat es KATJA KRASAVICE ja schon einmal mit einer Sexpuppe gemacht – das dazugehörige Album knacke ebenfalls die Spitze der Charts, in dem Fall der deutschen Albumcharts (Schlagerprofis.de berichtete). 

Gibt es einen „Fehler im System“?

Man muss nun sagen – wie will man heutzutage noch faire Charts erstellen? Früher reichte es aus, die Stückzahl der verkauften Einheiten (Singles, Maxi-CDs etc.) zu zählen – heutzutage ist insbesondere das Streaming von Bedeutung. Und das liefert ja große Manipulationsmöglichkeiten.

Welcher über 30-jähriger kann heute die Top-10 der Single-Charts mitsingen oder kennt die Songs? Früher waren die Top-10 oftmals einer großen Bevölkerungsschicht präsent, was heute zumindest nach unserer Wahrnehmung nicht mehr wirklich der Fall ist. Vielleicht ist es aber auch ein Generationenproblem, dass man aus dem Alter heraus ist, schon mal was von „Liege wieder flach“, „Friday“ oder „Blessed“ gehört zu haben.

Vielleicht auch eine Idee für den Schlager?

Da es ist wie es ist, wundert man sich, warum nicht GIOVANNI ZARRELLA die italienische Version von „Wie schön du bist“ nicht mit Pizzateller verkauft oder VANESSA MAI ihren „Mai Tai“-Song mit Cocktailglas. Dann könnte man für eine Woche vielleicht Platz 2 hinter dem T-Shirt holen. Was das alles noch mit Beliebtheit von Musik und Songs zu tun hat, steht natürlich auf einem anderen Blatt. Immer entscheidender scheint hier nicht der „Peak“ zu sein, sondern der Chartrun, also wie lange ein Song sich in den Charts hält…

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