NEON: Tolles „Corona-Konzert“ in der Bottroper NINA Kommentare deaktiviert fĂĽr NEON: Tolles „Corona-Konzert“ in der Bottroper NINA

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Konzert „unter Freunden“ in der NINA Bottrop

Dass es momentan schwierig ist, seinen Fans schöne Auftritt zu bieten, wissen wir alle. Das kreative Popduo NEON hat mal wieder einen schönen Weg gefunden, ein aktuelles Produkt zu promoten und gab zur Vorstellung der brandneuen Single „Phantombild“ ein schönes Konzert in der Bottroper Discothek „NINA“.

Vorbildliche Einhaltung der Corona-Vorschriften

Ungewöhnlich fĂĽr die Zuschauer war es natĂĽrlich, dass vor dem Konzert Namen und Adressen notiert werden mussten, Maskenpflicht bestand, die Plätze zugewiesen wurden, Tanzen nicht erlaubt war und Sitzplätze eingenommen werden mussten. Die ĂĽberwältigende Mehrheit der Fans hat sich vorbildlich daran gehalten, und auch das Team der Nina hat hier freundlich ganze Arbeit geleistet, so dass die unangenehmen, aber eben notwendigen Vorschriften ohne größere Probleme eingehalten werden konnten. Auch ANDI und TOM war es sichtlich unangenehm, sich nicht „unters Volk“ mischen zu können, aber natĂĽrlich sind auch sie mit gutem Beispiel vorangegangen.

Toller NEON-Schriftzug aus GroĂźbuchstaben bestehend

Nicht schlecht staunten viele Zuschauer ĂĽber eine geniale Aktion des NEON-Fanclubs „NEON Power“. Die haben einen groĂźen „NEON“-Schriftzug aus farbigen Buchstaben mit toller Bleuchtung erstellt und damit nicht nur die Fans, sondern auch die Jungs selbst offensichtlich begeistert.

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Fulminanter Konzertbeginn läutet Zeitreise ein

Schon der Beginn des Konzerts war fulminant. Nostalgiker sind direkt zu ihrem Recht gekommen. Der Auftritt begann mit „Sternenflieger„, dem 2015 veröffentlichten ersten Hit der Jungs – damit nahm deren Karriere Fahrt auf, wenn man von ersten Gehversuchen zuvor noch absieht. Besonders erfreulich: Die Jungs haben doch tatsächlich auch die Song-Performance drauf – klasse! Direkt danach warb ANDI noch mal um Verständnis fĂĽr die Coroana-Situation, während es sich TOM nicht nehmen lieĂź, die NEON-Buchstaben vor der BĂĽhne zu drappieren – selbstverständlich, nachdem er zuvor seine Maske aufgesetzt hatte. Mit „In dieser Nacht“ gab es dann auch den Opener des zweiten NEON-Abums „2.0“ auf die Ohren.

Lieblingslied „Im 9. Himmel“

Sehr nett von den Jungs war, dass sie extra fĂĽr den Verfasser dieser Zeilen „Im 9. Himmel“ gespielt haben –  sicher einzig und allein deshalb, weil ich den Song bei der Albumpräsentation von „2.0“ den Titel als meinen Lieblingstitel benannt habe. Die Einschätzung gilt damals wie heute: „ein klassischer Schlager mit originellem Text, gefällig arrangiert, der zeigt, dass auch und gerade der traditionelle Schlager noch Fans haben kann„. Der Applaus lässt befĂĽrchten, dass die Jungs den Song wohl doch fĂĽr ihre gesamte Fanbase gespielt haben :-)… Mit „Eine Nacht, die nur uns beiden gehört“ gab es einen weiteren schönen Nachschlag au dem „2.0“-Album.

Nach wie vor ein Highlight: Musical Starlight Express

Der kleine Hinweis auf Rollschuhe lieĂź die Fans erahnen: Jetzt gibt es herrliche Musicalmelodien auf die Ohren. Auch das zeichnet ANDI und TOM von Beginn an aus: Ihre Vielseitigkeit und ihr Können, mit starken Stimmen auch anspruchsvolle Musicalsongs zu singen, haben sie schon 2015 bewiesen und tun das, wenn die Zeit und Gelegenheit vorhanden ist, noch heute gerne und mit einer beeindruckenden Stimm- und Gesangsqualität. Der warme Applaus fĂĽr das „Starlight-Express„-Medley zeigte, dass die Fans auch diese NEON-Seite nur zu gerne annehmen.

Kleiner Textpatzer bei „FĂĽr immer“

Zusammen mit TANJA LASCH haben NEON den Song „FĂĽr immer“ gesungen. Normalerweise holen sich ANDI und TOM immer einen Fan auf die BĂĽhne, um quasi die TANJA zu geben – das ist in Coronazeiten aber nicht möglich. Originelle LĂ–sung: Das Publikum wurde aufgefordert, den Teil von TANJA LASCH zu singen – das funktionierte gut. So gut, dass Tom teilweise vor Begeisterung seinen eigenen Text vergaĂź. Jede Frage, ob die Jungs denn live singen, wurde damit auch eindrucksvoll beantwortet: Ja, die können wirklich so gut singen! Tom nahm’s mit Humor und sagte, dass die Textpatzer-Stelle eigentlich fĂĽr einen anderen Song vorgesehen gewesen wäre. Und beim nächsten Medley, dem ersten Schlagermedley des Abends, könne es ja keine Textpatzer geben, weil da ohnehin jeder alle Texte kenne. Tom sollte Recht behalten.

Premiere von „Phantombild“

Vor der Pause wurde dann die brandneue Single vorgestellt. Erneut zeigte sich der „NEON Power“-Fanclub engagiert und hob standesgemäße NEON-Phantombilder hoch, um die Suche der Traumfrau zu erleichtern und augenzwinkernd damit den neuen Song zu promoten.

Mit 100.000 Volt in den zweiten Teil des Abends

Nach einer Pause, in der es (mit Maske) möglich war, Pipi zu machen oder zu rauchen (bei Abstandseinhaltung), ging es spannungsgeladen weiter – mit der 2018 erschienenen Single „100.000 Volt„, die es sogar auf den „Bääärenstark“-Sampler geschafft hat, drehten die NEON-Jungs direkt wieder voll auf. Zu Jahresbeginn 2018 war „Immer noch“ der Vorbote auf das Album „2.0“ – auch der Song reiĂźt bis heute die Fans mit, die es sichtlich schwer halten, die Sitzplatzpflicht und das Tanzverbot einzuhalten – aber es ist weitgehend gelungen :-)…

„Disney-Medley“ vom „Altar“

Ein weiteres echtes Programmhighlight war das Disneymedley. Herrliche Musicalmelodien boten ANDI und TOM, die sich dafĂĽr quasi auf die „Kanzel“ begaben, also an die Stelle, an der ansonsten der DJ der NINA sitzt. Mit vollem Körpereinsatz trugen die Jungs stimmgewaltig die DISNEY-Melodien vor – das klang so toll, dass man zwischenzeitlich den Eindruck einer Dreistimmigkeit hatte… Im Anschluss ging es mit „Auf und davon“ mit einem weiteren Song aus „2.0“ weiter.

Hommage an WESTLIFE

Schon wieder fast 20 Jahre alt ist der WESTLIFE-Song „My Love“. Die NEON-Jungs wĂĽrden den Song zu gerne in deutscher Sprache veröffentlichen, die vertraglichen Regelungen sind aber verzwickt. TOM und ANDI versprachen ihren Fans aber, am Ball zu bleiben, um eines Tages „Sag ja!“ veröffentlichen zu dĂĽrfen. Als Kontrastprogramm gab es dann das zweite Schlagermedley auf die Ohren.

Erste Single bei Majorcompany

EInen groĂźen Schritt nach vorne machten TOM und ANDI, indem sie ihre Produktionen kĂĽnftig unter dem Labeldach von Electrola / Universal veröffentlichen dĂĽrfen. Mit „Willst du mit mir gehen?“ war gleich die erste Single unter neuem Label (als Label fungiert VIA Music) ein schöner Erfolg. In Bottrop kam der Titel auch super an. Auch wenn TOM bei der Zeile „TOM ist doof“ etwas dumm aus der Wäsche geguckt hat (natĂĽrlich scherzhaft gemeint)…

NEON-Klassiker läuten Schlussphase des Konzerts ein

Mit „Ayo“ präsentierten NEON einen Song, der bereits 2017 veröffentlicht wurde – damit wurde offensichtlich ein spezieller Fanwunsch erfĂĽllt. Nach wie vor angesagt ist natĂĽrlich der echte NEON-Klassiker „Loslappie„, der immer noch super ankommt – insbesondere die ganz besonderen und speziellen Tanzeinlagen der Jungs fĂĽhren immer wieder zu BegeisterungsstĂĽrmen im Publikum. Und mit dem im FrĂĽhjahr 2017 erschienenen „Au revoir“ war dann der „offizielle“ Teil des Konzerts beendet.

Lautstarke Zugabe-Rufe

Ganz so leicht lieĂźen die Fans ihre Lieblinge natĂĽrlich nicht von der BĂĽhne. Lautstarken „Zugabe“-Rufen kamen ANDI und TOM natĂĽrlich diesen WĂĽnschen nach und präsentierten passenderweise ihre letzte Single, deren Titel Programm ist: „Echte Freunde“. Merke: Echte Freunde sind nicht nur NEON und ihr Umfeld, sondern auch die Fans und ihre Stars. Und so war dann auch kein Wunder, dass die auch noch einmal die brandneue Single hören wollten – und das Phantombild diente dann quasi als RausschmeiĂźer des Abends.

Autogrammstunden in Zeiten von Corona

Auch zum Schluss muss man nicht nur den Jungs von NEON ein Kompliment machen, sondern den Organisatoren der NINA und den Fans. In schwierigen Zeiten haben sich die NINA-MItarbeiter streng an das vorgegebende Konzept gehalten, und auch die Fans sind den Regeln nachgekommen. Okay, ein weiblicher Fan fiel mehrfach unangenehm damit auf, sich nicht hinzusetzen (auch nicht nach Aufforderung), die Maske bei der Autogrammstunde hing unterhalb des Mundes und von 1,5 m Abstand scheint die auch noch nie gehört zu haben – aber das war wirklich ein Einzelfall, bei dem zu wĂĽnschen ist, dass kĂĽnftig das Umfeld solche egoistischen Leute zur Räson bringen. Nach unserer Beobachtung war das aber wirklich ein Einzelfall – toll, wie die NEON-Jungs und die Fans sich an die Abstands- und Hygieneregeln gehalten haben. Das Bild des „NEON Power“-Fanclubs zeigt, dass die SicherheitsmaĂźstäbe eingehalten werden konnten:

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Fortsetzung folgt am 26. Dezember

Frohe Kunde fĂĽr die NEON-Fans: Am 2. Weihnachtsfeiertag werden ANDI und TOM mit ihren Fans in der NINA Weihnachten feiern – es gibt also ein Wiedersehen mit den Jungs. Wir können jedem nur empfehlen. Wir finden: Das Duo muss sich vor anderen deutschen Schlagerduos der Top-Schlagerliga weder optisch noch stimmlich verstecken

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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ANNETT LOUISAN: Ihr Album „Babyblue“ erscheint am 17.02.2023 0

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ANNETT LOUISAN: Neues Album kommt im Februar 2023

Frohe Kunde fĂĽr die Fans: Nach VĂ– der Vorab-Single „Die fabelhafte Welt der Amnesie“ am vergangenen Freitag steht nun das VĂ–-Datum des neuen Albums von ANNETT fest: Am 17. Februar erscheint „Babyblue“ – ein Album fĂĽr Menschen, die „in der Mitte des Lebens stehen“. Wir freuen uns darauf.

Pressetext

Annett Louisan hat ein neues Album aufgenommen. Es trägt den Namen „Babyblue“. „Babyblue“ ist, das wird gleich klar, ein Album ĂĽber den Blues in der Mitte des Lebens und das Ă„lterwerden. Voller Hingabe und Humor, augenzwinkernd und aufrichtig zugleich, erzählt Annett Louisan ĂĽber Angst, aber auch das Annehmen dieses Lebensabschnittes. Vom GlĂĽck und vom UnglĂĽck, wie sich beides bedingt und wie nicht nur Menschen kommen und gehen, sondern auch man selbst. Die erste Vorabsingle daraus – „Die fabelhafte Welt der Amnesie“  wurde letzten Freitag veröffentlicht.

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ROSENSTOLZ: Ăśberraschung: ANNA R. meldet sich mit neuer Single „Hinterm Mond“ zurĂĽck 0

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ROSENSTOLZ-Sängerin ANNA R. überraschend wieder da

Bis heute sind viele Fans des Duos ROSENSTOLZ untröstlich, dass es das Duo (abgesehen vom einen oder anderen kleinen „Lebenszeichen“) nicht mehr gibt. Neben den groĂźartigen Kompositionen von PETER PLATE fehlt natĂĽrlich auch die Stimme von ANNA R., die zwar hier und da bei einigen Projekten wie SILLY und GLEIS 8 mitgewirkt hat, aber deren prägnante Stimme trotzdem manche sehr gerne wieder im typischen ROSENSTOLZ-Stiel hören wĂĽrden.

Der neue Titel erinnert durchaus an die alten Zeiten des Duos, allerdings wurde der von TIMO DORSCH produzierte Song von ANNA, ihrem Produzenten und MANNE UHLIG geschrieben. Besonders spannend finden wir, dass als Label Ariola angegeben wird. Mal sehen, vielleicht wird es ja im Lauf des Freitags weitere Informationen dazu geben…

Update: Pressetext

AnNa R. befindet sich mit ihrer neuen Single „Hinterm Mond“ nach Rosenstolz und Gleis 8 auf der Überholspur

Das Solo-Einstandsalbum „König:In“ erscheint 2023

Wie schreibt man einen Liebesbrief an die popmusikkrönende AnNa R.? Der Kopf will weismachen, dass ihr der Gedanke gerecht wird, nach Rosenstolz, Gleis 8 und Silly bereits alles von ihr zu kennen. Das Gefühl warnt jedoch davor, ihr damit nicht mal ansatzweise gerecht werden zu können. Dieses Empfinden geht noch tiefer, nachdem der letzte Ton ihrer neuen Single „Hinterm Mond“ verklungen ist.

Jawohl, Freundinnen und Freunde des groĂźartigen, sich lĂĽstern-beständig neu erfindenden Luders Popmusik: AnNa R., die Frau, die stimmlich staunendes Mädchen, freche Göre, groĂźe Schwester und sinnliche Baroness gleichzeitig sein kann, also ebenjene vertraute Stimme, die nie weg war, ist zurĂĽck! Sie hat sich zwangsläufig verändert. Ihr Verhältnis zu Liebe, Gesellschaft, Politik und Feminismus ist nuancenreicher geworden. Der Appell ans Verbindende, der ihren Gesang seit jeher prägt, ist geblieben – die Popausrichtung ihrer Musik erst recht.

„Hinterm Mond“, ihre erste richtige Solo-Single, ist ein Manifest ihres gewachsenen Selbstvertrauens und somit unbedingt auch eine Botschaft an all jene von uns, die den ewigen Schwarz-weiß-Denkmustern keine Bedeutung mehr beimessen möchten. „Hinterm Mond“ ist zugleich ein grundoptimistischer Brief an eine Welt, die seit den Tagen, in denen AnNa R. mindestens in Viertelstundentaktung im Radio zu hören war, vollkommen auf den Kopf gestellt worden ist.

Es wäre ihr zu einfach, ja zu plump erschienen, jetzt unter den gegebenen Umständen mit rückwärtsgewandter Musik aufzuwarten. Ihrem vielfältigen und beständig neugierigen Wesen entsprechend, geht es auf „Hinterm Mond“ eindeutig nach vorne. Das Piano ist verzerrt, das Schlagzeug befindet sich auf Überholspur durch einsame Gassen und jubelnde Massen. Unterm Strich ists jedoch egal wohin der Weg führt, „Hauptsache wir sind wieder da!“. „Hinterm Mond“ darf deswegen die liedgewordene, im Brustton der Überzeugung gesungene Standortbeschreibung der Frau sein, die für jeden noch so wohlformulierten Liebesbrief eine Kragenweite zu groß ist.

Nebenbei: „Hinterm Mond“ ist die erste Single-Auskopplung von „König:In“, dem ersten Soloalbum von AnNa R., das zwischen Mitte und Ende des kommenden Jahres erscheinen wird.

Quelle Pressetext: Sony / Ariola

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