Oesch’s die Dritten – ein volkstümlicher Geheimtipp Kommentare deaktiviert für Oesch’s die Dritten – ein volkstümlicher Geheimtipp

CD Cover 1

Gibt es sie noch, die wirklich echte „volkstümliche Musik“ in Zeiten von Volks Rock’n’Rollern und Seebären der Marke Santiano? Volksmusiker, die im besten Sinne des Wortes jodeln und ohne „Bumm Bumm“ schöne Musik machen? Antwort: JA! Das beweisen Oesch’s die Dritten. Deren neue CD „Vätu’s Wunschliste – Zum 60. Geburtstag“ hat es in sich. Volkstümlich im besten Sinne des Wortes bringt die beliebte Schweizer Familienband, die wir respektvoll die „Kelly Family der Schweiz“ nennen, auf ihrem neuen Album einen Strauß neuer und bekannter volkstümlicher Aufnahmen, die es in sich haben.

Warum wir auf dieses Album gestoßen sind? Ganz einfach: Track 2 auf dem Album hat es in sich. Erinnern Sie sich an „Jan & Kjeld“? Das dänische Brüderduo nahm 1959 im Teenager-Alter einen Riesenhit namens „Banjo Boy“ auf, das in Deutschland 1 Jahr in den Single-Charts platziert war. Wunderschön arrangiert, haben sich Oesch’s die Dritten dieses Titels angenommen. Eine ganz tolle Neuversion dieses Titels – volkstümlich und wunderschön arrangiert im Akkordeon-Sound. Absolut empfehlenswert!

Aber Papa Oesch hatte offensichtlich weitere Lieblingslieder. Eine tolle Reminiszens an Caterina Valente liefert die Neuaufnahme des Klassikers „Steig in das Traumboot der Liebe“. Auch diese Neuaufnahme wurde respektvoll und schön produziert – klasse!

1963 hatte Bobby Bare mit „Detroit  City“ einen amtlichen Welthit. Auch dieser großartige Titel wurde von Oesch’s die Dritten im volkstümlichen Sound neu produziert – vielleicht auch eine Reminiszenz an das Jahr 2001 als Familie Oesch in den USA unterwegs war. Auch griechische Folklore liegt der volkstümlichen Gruppe – Nana Mouskouris Hit „Rote Korallen“ fand auch Platz auf dem neuen Oesch-Album.

Das Album der Schweizer Gruppe ist uneingeschränkt empfehlenswert – und um es in Gänze zu präsentieren, zitieren wir die Plattenfirma Telamo, die das Album „Vätu’s Wunschliste – zum 60. Geburtstag“ wie folgt bewirbt:

2017 haben Oesch’s die Dritten zu ihrem 20 jährigen Bühnenjubiläum erstmals ein eigenes Tourneeprogramm realisiert und damit in der ganzen Schweiz, aber auch im Ausland große Erfolge gefeiert. Nun präsentiert die wohl bekannteste Familienband der Schweiz schon wieder neue Musik – in Form eines Projektalbums zu Ehren von Vater „Vätu“ Hansuelis 60. Geburtstag.

Die Geschichte von Oesch’s die Dritten ist einzigartig, ihre Musik handgemacht und unverkennbar. Was vor zwei Jahrzehnten in kleinem Rahmen anfing, hat sich bis heute zu einem der erfolgreichsten Schweizer Musik-Exporte entwickelt. Und – Oesch’s die Dritten zählen wohl auch zu den kreativsten und produktivsten Bands der Schweizer Musiklandschaft. Seit 1997 haben sie unglaubliche 9 Studioalben, 2 EPs, 2 Projektalben, eine Live-Doppel-CD und eine Fanbox mit LIVE-CD und DVD veröffentlicht, daneben über 1600 Konzerte in 14 Nationen gegeben. Die Jubiläumstournee 2017 war außerdem ein Riesenerfolg und das nicht nur in der deutschsprachigen Schweiz, sondern auch in der Westschweiz, in Österreich und im Süddeutschen Raum. Wer deshalb meint der Familienband aus dem bernischen Oberlangenegg gehen langsam die Ideen aus, der täuscht sich gewaltig. Oeschs sprudeln nur so vor neuen Melodien und Geschichten, die sie ihrer großen Fangemeinde nicht vorenthalten wollen.

Im Rahmen und zu Ehren des 60. Geburtstags von Vater Hansueli, von allen liebevoll und gerne nur Vätu genannt, lancieren die Berner Oberländer ein besonderes Projektalbum: Vätu’s Wunschliste – eine Produktion, welche nicht nur musikalisch die Wünsche des Familienoberhaupts berücksichtigt. Auch in der Vorgehensweise haben die „Jungen“ auf ihren Vater gehört und die Titel für einmal nicht in einem Studio, sondern in Eigenregie zu Hause, im Proberaum der Oeschs, aufgenommen und produziert. Entstanden sind total 14 Stücke, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da gibt es ein Volkslied, ein Ländler, ein Naturjutz, aber auch ein alter Schlager, ein Evergreen, ein Country Song, ein Blues und sogar ein Titel mit leicht karibischem Flair. Die Vielfalt hängt einerseits sicherlich mit Vätus Geschichte und dem Erlebten in 53 Jahren auf der Bühne zusammen. Andererseits lassen sich alle Oeschs musikalisch je länger je weniger in eine Schublade stecken – zu unterschiedlich sind die Musikgeschmäcker der einzelnen Mitglieder und zu vielseitig das Live-Repertoire.

Vätu’s Wunschliste lebt in gewisser Weise auch von der typisch „oeschigen“ Eigenschaft, Altbekanntes mit Neuem zu mischen, sprich davon, zwischen neuen Titeln auch immer wieder bekannte Covers im Oesch-Kleid und –Sound zu platzieren.

Wer Vätu etwas besser kennt oder das Familiensextett schon live erlebt hat, der wird rasch merken, dass die Liedtexte oftmals und auf eine augenzwinkernde Art auch autobiografisch verstanden werden dürfen. Dasselbe gilt auch optisch. Auf den ersten Blick wird klar, dass Hansueli mit Jahrgang 1958 noch zur nicht-digitalen Generation gehört und deshalb ganz bewusst auf Altbewährtes setzt. Nicht umsonst stand auch der Spruch „60 Jahre analog und immer noch glücklich“ als Albumtitel zur Diskussion. Denn wenn Vätu seine Ideen und Gedanken auf Papier bringt, so tut er das noch immer auf „Hüselipapier“ – selbstverständlich davon ausgehend, dass es dann schon jemand abtippt und an die entsprechenden Stellen und Personen weiterleitet. Vätu’s Wunschliste eben.

Quelle: Telamo

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BERNHARD BRINK: Vielleicht letzte Single bei alter Plattenfirma? 0

Bild von Schlagerprofis.de

Neue Single aus „Diamanten“

Mit „Alles ist ewig“ koppelt BERNHARD BRINKs „alte“ Plattenfirma Universal noch einen Titel aus dem Erfolgsalbum „Diamanten“ aus. Prominente Songautoren haben den Titel geschrieben: VINCENT GROSS (okay, von der Plattenfirma mit „W“ geschrieben…) und ALEXANDER SCHOLZ. Ein echtes Highlight, ein echter „Diamant“ aus dem aktuellen Album des Schlagertitans. Wir halten es für wahrscheinlich, dass es die (vorerst) letzte Electrola-Single des Kultsängers sein dürfte

Neue Plattenfirma

BERNHARD BRINK hat höchstselbst in einem Interview gesagt, dass er „vor einem Wechsel der Plattenfirma“ stehe. Wir gehen klar davon aus, dass er zu TELAMO wechseln wird. Dort kann man dann auch den Namen „VINCENT GROSS“ dann womöglich sogar richtig schreiben. So gesehen ist nicht wirklcih alles ewig – aber die Single „Alles ist ewig“ ist – wenn wir richtig liegen – ein mehr als würdiger Abschluss der Electrola-Zeit des Schlagertitans. Womöglich gelingt ihm damit sogar ein weiterer Airplayhit? Wir drücken die Daumen….

Produktinformation

Es gibt nur einen Bernhard Brink. Das wissen seine Fans und halten dem Schlagertitanen seit vielen Jahren die Treue. Das hat er nicht nur seiner unverwechselbaren, einfühlsamen Stimme sondern auch seiner enormen Wandlungsfähigkeit zu verdanken, die ihm stets auch neue Anhänger bringt. Der Nordhorner hat sich quasi immer wieder neu erfunden. Davon zeugen die Titel des aktuellen Albums »Diamanten«.

Bernhard Brink beweist mit „Alles ist ewig“, dass seine Songs von Hier und Heute sind – klare Textstruktur, kraftvoll und doch voller Romantik. So heißt es in einer Textzeile „Die Zeit überdauert jeden Augenblick, kommt irgendwann einmal zurück. Die Macht der Gezeiten hält niemand an – Ich glaub dran“. Wenn Brink so eindrücklich von Liebe singt, dann schwingen immer auch Ereignisse und Personen seiner eigenen gelebten Gefühlswelt mit. Da lässt man sich gerne als Mitreisender auf ein nächstes Abenteuer ein. Arrangiert und produziert ist der Song von Henning Verlage in der Tradition der Hits wie „Von Hier bis zur Unendlichkeit“ oder „100 Millionen Volt“ und ist – brinktypisch! – wie immer fein dosiert und nimmt uns Zuhörer vom ersten Takt weg mit. Bei Brink will man einfach immer mehr und das Ewig…

Und das „Mehr“ bieten alle Tracks des Albums »Diamanten«. Hier funkeln die Songs von Liebe und Begehren nicht im Altschliff, sondern in voller Brillanz – mit allen dazu gehörenden Facetten. Album- und Songtitel sind insofern ein bildhaftes Omen für ein echt gelungenes Stück Musik: glänzende Unterhaltung ist also garantiert. Die Single »Diamanten« und das gleichnamige Album ist seit dem 12. Juli 2019 überall im Handel und auch als Download erhältlich.

Über den Künstler

Bernhard Brink ist eine Ikone. Und dabei stets auf dem Teppich geblieben – auch auf den rötlich eingefärbten. Ausgefallene Ideen lebt er beruflich aus: Auf seinem neuen Album »Diamanten« zeigt der Musiker immer wieder überraschende, ungewohnte Seiten. Er ist darüber hinaus seit Jahrzehnten erfolgreicher TV- und Radiomoderator sowie engagierter Botschafter für soziale Anliegen. Bernhard Brink ist ein Star mit dem Herz auf dem richtigen Fleck.

Quelle Pressetext: ELE / Electrola

DIE ÄRZTE: Neue Single kommt am 9. Oktober 0

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+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++Recherchieren statt Kopieren+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++

Auch kommende Single der ÄRZTE wieder im Vinylformat

Da sollten sich die ÄRZTE-Fans beeilen. Recht schnell war die „Morgens-Pauken“-Single vergriffen – schon jetzt gilt sie als Sammlerstück, das bei Amazon schon nicht mehr zum ursprünglichen Preis zu haben ist. Damit zumindest die Schlagerfans schnell genug sind, wollen wir euch zeitnah mit der Info versorgen. Nach unserer Kenntnis wird die Single am 9. Oktober veröffentlicht.

Ein „Rod-Song“?

In Fankreisen wird angesichts des Covers orakelt, dass es sich um einen Song von ROD handeln könnte. Der neue Songname ist übrigens im ÄRZTE-Video von „Morgens Pauken“ als Film-Vorankündigung zu sehen. Wir sind schon gespannt auf die neue Single.

Gewagte Spekulation: NICHT bei FLORIAN SILBEREISEN

Zur Abwechslung tippen wir mal NICHT, dass DIE ÄRZTE beim „Schlagerjubiläum“ dabei sind – obwohl ihr Album am 23. Oktober erscheinen wird. – Allerdings müssen wir auch (na gut, wohl eher scherzhaften) Fanspekulationen widersprechen, die orakeln, es könnte im neuen DIE-ÄRZTE-Song um eine zünftige „romantische“ Bukakke-Party gehen – das aus dem Singlecover (wegen der Handtücher vor dem Gesicht) zu schließen, halten wir dann doch für recht gewagt…

Zuerst bei Schlagerprofis.de

WIr finden es erfreulich, dass wir erneut über die „Schlagerlieblinge“ (Scherz) berichten können – wieder mal vor den Kollegen von Musikexpress und Rollingstone :-)…