ULLI SCHWINGE in Richtung deutscher Radiosender: „Schämt euch!“… Kommentare deaktiviert für ULLI SCHWINGE in Richtung deutscher Radiosender: „Schämt euch!“…

Bild Ulli Schwinge

Kein Scherz – einfach nur traurig…

Zugegeben, das Thema ist nicht neu. Schon vor vielen Jahren hat sich der einst erfolgreichste Sender WDR4 dazu entschlossen, dass man keine Schlager mehr spielt – das langjährige Erfolgskonzept wurde ohne Not über Bord geworfen. Nach wie vor laufen auf WDR4 keine Schlager. Sehr viele andere ARD-Rundfunkanstalten zogen nach. Der Erfolg von Schlagerstars wie HELENE FISCHER, ANDREA BERG und anderen wurde einfach ignoriert. In einem Gutachten wurde allen Ernstes behaupten (nein, das ist kein Postillon-Scherz, sondern ein vermutlich bezahltes „Gutachten“), dass HELENEs Musik zu einem „Abschaltimpuls“ führe.

Inzwischen hat sich die Schlagerszene mit diesem Wahnsinn arrangiert. Die Fans sind leidensfähig und zahlen weiter brav ihre Zwangsgebühren, die einmal mehr den Spruch der „schweigenden Mehrheit“ belegen.

Solidaritäts- und Empathiemangel

Wenn nun in Coronazeiten deutsche Musiker mangels Konzertmöglichkeiten in Existenzängste geraten, ist das den einschlägigen öffentlich-rechtlichen Dudelsendern wie WDR4 egal. Werfen wir mal einen rein zufällig ausgewählten Blick auf die Playlist des deutschen(!) öffentlich-rechtlichen Senders WDR4:

20200322 Deutsche Musik im Radio

Statt in schwerer Zeit deutsche Musiker zu unterstützen, halten WDR und Konsorten am Konzept fest, lieber den Nachfahren Elvis Presleys Unterstützung zukommen zu lassen als den einheimischen Musikschaffenden. Genau da setzt die Kritik eines Mannes an, der schon vor Jahren engagiert für deutschsprachige Musik im Radio eintrat: ULLI SCHWINGE. Der schreibt auf seiner Facebookseite (Danke für die Abdruckgenehmigung):

Ulli Schwinge:

Schade….echt schade, ihr lieben ARD ( öffentlich rechtlichen ) Rundfunksender.

Jetzt wäre echt die Zeit, Solidarität mit deutschen Musikschaffenden zu zeigen.
Aber nein….ihr dudelt, wie immer seit 2013 nur Oldies….und die Tantiemen wandern alle ins Ausland…in Millionenhöhe….
Lieber WDR 4…MDR1 Radio Sachsen Anhalt…Radio Sachsen…Radio Thüringen….NDR1 und Co.
Mein Freund Udo Jürgens würde sich im Grabe umdrehen…..Aber keine Angst, ich schreibe meine Musik bis zu meinem letzten Akkord….Und finde meine Hörer auch ohne Euch…..Schämt Euch…
Herzlichst Ulli Schwinge

Solidarität von WDR4? Okay, der Sender hat oft genug bewiesen,dass ihm der eigene Musikgeschmack weit wichtiger ist als der seines Publikums. Das gilt dann vermutlich auch für die anderen von ULLI SCHWINGE genannten Sender. Wobei wir nach wie vor Positivbeispiele wie SWR4 und HR4 nicht verschweigen wollen – schön, dass diese Sender bis heute mutig und couragiert für ihre Hörer da sind.

Gerade in heutiger Zeit wäre ein bisschen mehr Solidarität mit den Schlagerschaffenden toll – dass das Publikum da ist, zeigt ein Blick in die Charts und (bis vor einem Monat) auf die ausverkauften Arena-Touren vieler Stars. Wir sagen danke an ULLI SCHWINGE, dass er dieses etwas vernachlässigte Thema wieder neu aufgegriffen hat und hoffen, dass der eine oder andere Sender darüber nachdenkt, ob er nicht doch mal auch die gebeutelten einheimischen Interpreten im Programm berücksichtigen will. Nicht nur die Stars, sondern vor allem das zahlende Publikum wären dafür sicher dankbar.

Foto:Facebookseite ULLI SCHWINGE

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ANDY BORG: Der Quoten-Wahnsinn geht weiter – Musikantenstadl-Comeback? 0

Andy Borg Schlagerspass

Der Quoten-Wahnsinn geht weiter

Schon bei den letzten Shows „Schlager-Spaß mit ANDY BORG“ erzielte der beliebte Moderator schwindelerregende Einschaltquoten. Bei Ausgabe 23 waren es 1,62 Mio. Zuschauer bei 6,3 Prozent Marktanteil, davor waren es 1,65 Mio. Zuschauer  bei sogar 7,6 Prozent Marktanteil – Letzteres war die beste Quote des Jahres für ANDY BORG.

Starke Konkurrenz

Es ist kurios – wir fragen uns, warum das so ist – aber eigentlich IMMER, wenn ANDY BORG zum „Schlager-Spaß“ einlädt, prgrammiert der MDR Schlager dagegen. Das fanden wir anfangs ärgerlich – inzwischen ist es aber ein schönes Barometer, um festzustellen, wie stark sich das Alternativkonzept ANDY BORGs gegen das eigentlich massentaugliche SILBEREISEN-Konzept behauptet. Einmal mehr muss man sagen: ANDY hat sich toll geschlagen. Wobei man der Fairness halber natürlich zugeben muss, dass die SILBEREISEN-Programmierung („Schlager, Stars und Sterne“) eine Wiederholung war und dennoch sehr gut abschnitt.

Erneut erfolgreichstes Drittes Programm des Abends

Mit 1,49 Mio. Zuschauern und 5,2 % Marktanteil konnte nicht ganz das Ergebnis der letzten beiden Folgen erreicht werden – aber leider machen die Dritten Programme sich ja manchmal (wie in diesem Falle) selbst Konkurrenz. Richtig interessant und spannend ist, dass FLORIAN SILBEREISEN in „seinem“ (MDR)-Sendegebiet die Nase vorne hatte, während ANDY BORG in „seinem Revier“ (SWR) vorne lag. – Vor dem Hintergrund der erneut starken Konkurrenz sind 1,49 Mio. Zuschauer ein Bombenerfolg, mit dem auch das produzierende Kimmig-Entertainment sehr zufrieden ist.

Bewerbung für den Musikantenstadl?

Am 5. März 1981 fand der erste von KARL MOIK moderierte Musikantenstadl statt. Das 40-jährige Jubiläum würde sich hervorragend eignen, die Sendung zu alter Stärke zurückzuführen – eben mit traditionellem Schlager und abwechslungsreichen Gästen – das Erfolgsrezept zieht noch immer, wie der „Schlager-Spaß“ eindrucksvoll beweist. Und wenn jetzt schon das ostdeutsche Magazin „Super Illu“ ANDY mit genau dieser Idee, den Musikantenstadl wiederzubeleben, auf seine Titelseite nimmt, könnte das durchaus weiterer Nährboden für diese Idee sein. Wir fänden es toll, wenn einfach auch diese Facette des Schlagers Raum bekommen würde.

Quelle: DWDL unter Bezugnahme auf AGF/GfK, TV-Scope/Fernsehpanel D+EU
Foto: SWR/Kimmig/Kerstin Joensson

LAURA WILDE in Quarantäne – Corona hat sie erwischt… 0

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Ein offenes Wort an ihre Fans

„Lange hat sie überlegt“, aber nun hat sie sich entschlossen, die Öffentlichkeit zu informieren. Die populäre Schlagersängerin LAURA WILDE ist mit dem Coronavirus infiziert worden.

„Feiert und seid gut drauf – aber…“

Zum Glück ist LAURA WILDE keine dieser Currywurstsängerinnen und geht als Vorbild voran: Feiern ja, aber mit Maß, Abstand voneinander und Respekt voreinander. Dazu gehört dann auch, nicht egoistisch nur eigene Interessen zu verfolgen, sondern sich und andere durch verantwortungsbewusstes Handeln zu schützen.

Traurig und wütend

Das Phänomen, dass einigen wenigen Veranstaltern die Coronaregeln egal sind oder sie kulante Regelungen mies beugen, scheint nicht nur im Ruhrgebiet ein Problem zu sein. Auch in der Schweiz kommt das vor, so zumindest berichtet es LAURA WILDE. „Traurig und wütend“ macht LAURA dabei, dass sie „ein positives Testergebnis“ mitgebracht habe.

Offene und verantwortungsvolle Kommunikation

Wir finden sowohl die Offenheit als auch die Art und Weise, wie LAURA ihre Fans informiert hat, sehr gut und drücken die Daumen, dass sie bald wieder gesund werden möge. Immerhin ist ihr Krankheitsverlauf laut ihrer Mitteilung bislang nur von leichten Symptomen geprägt.

Neues Album „Unbeschreiblich“ erscheint im Februar

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Es gibt aber auch gute Nachrichten von LAURA WILDE: Im Februar erscheint ihr neues Album „Unbeschreiblich“. Sobald wir nähere Informationen dazu haben, werden wir natürlich darüber berichten.

Bilder: Facebookseite LAURA WILDE