Peter Orloff enthüllt Geheimnis um Peter Maffays Hit „Du“ Kommentare deaktiviert für Peter Orloff enthüllt Geheimnis um Peter Maffays Hit „Du“

20180710 Maffay

Ende der 1960er Jahre war Peter Orloff ein erfolgreicher Schlagersänger, der u. a. als einer der ersten Sieger der legendären ZDF-Hitparade Geschichte schrieb. Orloff hatte aber nicht nur Gesangstalent, sondern war auch als Komponist tätig. Vertraglich war er seinerzeit an das Cornet-Label von Heinz Gietz gebunden. Gemeinsam mit Dr. Michael Kunze, der später Superhits wie „Die kleine Kneipe“ und „Griechischer Wein“ textete, schrieb er den Song „Du“ und bot ihn seiner damaligen Plattenfirma an. Die winkte allerdings ab – Orloffs Vermutung zufolge, weil sein damaliger Produzent den Titel nicht selbst geschrieben hatte.

Orloff und Kunze glaubten aber an ihren Titel und boten ihm einen jungen Nachwuchssänger namens Peter Makkay an, den Kunze im Sommer 1969 in einer Münchner Folkkneipe kennenlernte. Die damalige Plattenfirma Telefunken biss an – der Rest ist Geschichte: „Du“ wurde ein lupenreiner Nummer-1-Hit und ein toller Start für einen Sänger, der bis heute zu den erfolgreichsten Stars der Musik-Szene zählt.

Sprechteil auf Maffays Single von Michael Kunze interpretiert

Dem Pfälzischen Merkur verriet Peter Orloff jetzt ein Geheimnis, das wohl selbst Schlagerexperten und sogar manchen „Schlagerprofis“ bislang nicht bekannt war (- auch wenn es hier und da schon mal zu lesen war -): Den Sprechteil auf Peter Maffays Debut-Single hat dieser gar nicht selber eingesprochen, sondern Textdichter Dr. Michael Kunze. Maffay konnte das Orloffs Aussage zufolge selbst nicht machen, weil er damals noch einen zu starken Akzent hatte (er stammt ja aus Rumänien und war damals in Bayern ansässig und sprach einen entsprechenden Dialekt, insbesondere das rollende „r“ wurde damals wohl als störend empfunden.

Und so war es Kunze, der im November 1969 folgenden legendären Text interpretierte: „Du, ich will Dir etwas sagen, was ich noch zu keinem anderen Mädchen, zu keinem anderen Mädchen gesagt habe … ich hab’ Dich lieb …“. Ob es wirklich am rollenden „r“ lag – oder daran, dass Maffay den Text nicht sprechen konnte, ohne laut loszulachen – da sind wir uns nicht sicher. Zumindest konnte Textdichter Kunze diesen Text vermutlich authentischer vortragen als Maffay höchstselbst – die Vorgabe war schließlich, den Part ernst(!) und mit viel Gefühl vorzutragen.

Orloff selbst konnte wegen seiner vertraglichen Bindung den Sprechteil nicht einsprechen. – Gemeinsam mit Kunze verhalf er Peter Maffay aber zum Erfolg – der Künstlername wurde ersonnen (Makkay klang zu sehr nach „Macker“), und auch die Garderobe wurde für das Nachwuchstalent bestimmt. Außerdem wurde Maffay angehalten, den Titel 1 Oktave höher zu singen als er das zuvor gewohnt war. Letztlich können die Schlagerprofis nur konstatieren: „Alles richtig gemacht…“.

Quelle: https://www.pfaelzischer-merkur.de/region/zweibruecken/ich-bin-dem-schlager-weiter-sehr-verbunden_aid-23872917

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BERNHARD BRINK: Seit GrĂĽndung des MDR 1992 war er dort als Moderator dabei – „Schlagercharts“ als Abschiedsvorstellung? 0

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BERNHARD BRINK stand ĂĽber Jahrzehnte fĂĽr erfolgreiche Sendungen im MDR-Programm

1992 bis 2002: Das Deutsche Schlagermagazin – 130 Ausgaben

Seit es den MDR gibt, ist BERNHARD BRINK ein Garant fĂĽr erfolgreiche Moderation beim Sender. Als der MDR 1992 auf Sendung ging, ging (als Ăśbernahme der 1991 beim DFF gestarteten Sendung) auch das legendäre „Deutsche Schlagermagazin“ auf Sendung. Zwischen 1992 und 2002 moderierte der Schlagertitan die Sendung nicht weniger als 130-mal. BRINK präsentierte eine redaktionell gut aufbereitete Sendung und ebnete einigen Stars den Weg, so hatte ANDREA BERG ihren ersten TV-Auftritt beim Schlagermagazin. 

1995 bis 2015: Schlager des Jahres – 21 Ausgaben

Als „Spin-Off“ des ĂĽberaus erfolgreichen Schlagermagazins wurde die Show (inzwischen zur Clipshow-Sendung verkommen) „Schlager des Jahres“ entwickelt. Bis heute ist nicht ganz nachvollziehbar, warum die von BRINK sehr erfolgreich moderierte Sendung an FLORIAN SILBEREISEN ĂĽbergeben werden musste, seinen Teil kann man sich natĂĽrlich denken. Was dabei herausgekommen ist, davon konnte man sich im Dezember 2022 ein Bild machen, wir verweisen gerne auf einen Artikel der Kollegen von smago.de. Eins steht fest: Auf das Niveau, bei den „Schlagern des Jahres“ eine „Goldene Hupe“ zu verleihen, hat sich der Schlagertitan definitiv NICHT begeben. 

2009 bis 2015: Schlager des Sommers – 7 Ausgaben

Nachdem die Schlager des Jahres sehr erfolgreich waren, moderierte BRINK auch die Schlager des Sommers. Auch diese Sendung wurde – warum auch immer, vielleicht hatte er zu wenig zu tun – an FLORIAN SILBEREISEN ĂĽbergeben. Auch hier kann man sagen: Bei BERNHARD BRINK durften die Lieder so gesungen werden wie sie waren, da mussten keine Wörter wie „Indianer“ zensiert werden…

2018 bis 2023: Schlager des Monats – 57 Ausgaben

Nach einer Pause hat man beim MDR wohl bemerkt, dass BERNHARD BRINK durchaus eine Bank als Moderator einer Schlagersendung ist. Und so ĂĽbertrug man ihm im April 2018 die Clipshow „Schlager des Monats“, die ein bemerkenswerter Erfolg geworden ist. 57 Ausgaben lang holte BRINK konstant gute Quoten – klar gab es Schwankungen aber unter dem Strich war die Quotenausbeute in Ordnung. Schon wieder ist es BRINK widerfahren, dass eine Show, die er erfolgreich etabliert hat, ihm weggnommen wurde – diesmal zugunsten einer Moderatorin, die mit Verlaub auĂźer „Frau von…“ recht wenig an Moderations-Qualifikation aufzuweisen hat. Bemerkenswert: Erneut nimmt BERNHARD es sportlich – da kommt ihm wohl zugute, dass er als leidenschaftlicher Tennisspieler auch das Fair Play beherrscht. 

Wenn man alleine die vier genannten Formate nimmt, hat BERNHARD BRINK 215 TV-Sendungen im Schlagerbereich moderiert – Formate wie die morgen stattfindende (vorerst) letzte BRINK-Show „Schlagercharts des Jahres“, „Die besten Hits aller Zeiten“ usw. sind dabei noch gar nicht inkludiert. Wir finden: BRINK hat einfach abgeliefert – eigentlich sollte man ihn nicht abschreiben – mit dem Schlagertitan muss man immer rechnen. 

Heute Abend heiĂźt es aber noch mal „Schlagercharts“ mit charmanten Gästen wie MARINA MARX und IREEN SHEER – wir drĂĽcken die Daumen, dass BERNHARD wĂĽrdig verabschiedet wird und zum guten Schluss noch einmal eine gute Quote holen wird. Auf jeden Fall sagen wir DANKE fĂĽr langjährige gute und seriöse Schlagerunterhaltung!

Foto: Daniela Jäntsch

 

 

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NICOLE: Heute Abend in der NDR-Talkshow – viele Tour-Termine 2023 sind bekannt 0

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NICOLE: Eurovisionslegende zu Gast in der NDR-Talkshow

Das ist mutig vom NDR, der bekannt dafĂĽr ist, seit vielen Jahren hochnotpeinliche ESC-Ergebnisse abzuliefern und im Anschluss immer noch unprofessioneller den deutschen Beitrag auszuwählen. Nachdem die „hoch kompetente“ Radiojury eiskalt DEN Hammerbeitrag der ESKIMO CALLBOYS ausgesiebt haben und damit wie ĂĽblich Schiffbruch erlitten haben, dĂĽrfen diese Experten schon WIEDER ran – okay, der peinliche Dilettantismus ist ja inzwischen leider normal, auch in diesem Jahr darf man wieder mal schwarz sehen. Und so bliebt dem NDR nichts anderes ĂĽbrig, als eine Legende aus der ESC-Zeit einzuladen, als der Bayrische Rundfunk seine Aufgabe nicht als Selbstbefriedigung eigener Interessen ansah, sondern ĂĽber viele Jahre einen Beitrag suchte, der gut zum Grand Prix passte. 

Peinlich-Beiträge der letzten Jahre ein Thema? Wir sind gespannt…

Und so sind noch heute die Namen DSCHINGHIS KHAN, MARY ROOS, KATJA EBSTEIN, LENA VALAITIS und eben NICOLE in bester Erinnerung, während Namen wie JAMIE-LEE, LEVINA, S!STERS oder JENDRIK selbst bei Insidern vielfach nicht mehr bekannt sind – vielleicht weil die Blamagen schlicht verdrängt worden sind. Die Fortsetzung der Serie scheint in Arbeit zu sein. Wir sind gespannt, ob NICOLE hier Tacheles redet oder die groĂźen NDR-Peinlichkeiten zur Sprache bringt. Wobei die KĂĽnstlerin zugegeben ganz andere Dinge zu bewältigen hatte und hat – die zum GlĂĽck ĂĽberstandene Krebserkrankung hat sicher sehr viel Kraft gekostet. Umso schöner, dass sie nun wieder am Start ist. Und viele Termine ihrer Tour hat sie bei Facebook schon kommuniziert – gerne fassen wir das mal zusammen: 

Tourtermine „Ich bin zurĂĽck“-Tour 2023 

  • 01.09.2023 Bad Orb, Konzerthalle
  • 02.09.2023 Meschede, Stadthalle
  • 03.09.2023 Hitzacker (Elbe), Kulturzentrum
  • 05.09.2023 LĂĽbeck, Kolosseum
  • 06.09.2023 Verden (Aller), Stadthalle Verden
  • 08.09.2023 Gifhorn, Stadthalle
  • 13.09.2023 Cottbus, Stadthalle
  • 14.09.2023 Osterode am Harz, Stadthalle
  • 15.09.2023 Lohr am Main, Stadthale
  • 16.09.2023 Mannheim, Capitol
  • 17.09.2023 GieĂźen, Kongresshalle
  • 26.09.2023 Gera, Kultur- und Kongresszentrum
  • 27.09.2023 Rheine, Stadthalle
  • 28.09.2023 Unna, Stadthalle
  • 30.09.2023 Linkenheim-Hochstetten, BĂĽrgerhaus
  • 01.10.2023 Bad Neustadt an der Saale, Stadthalle

(eigene Zusammenstellung aus Facebook-Terminen, ohne Gewähr)

Foto: TELAMO, Nikolaj Georgiew

 

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