BEN DOLIC: Schon wieder schafft der deutsche ESC-Beitrag es nicht in die Charts Kommentare deaktiviert für BEN DOLIC: Schon wieder schafft der deutsche ESC-Beitrag es nicht in die Charts

Dolic Violent Thing

+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++Recherchieren statt Kopieren+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++

Am 27. Februar wurde „doch schon“ der deutsche Beitrag zum ESC vorgestellt. Einmal mehr bediente man sich der Casting-Resterampe von „The Voice Of Germany“, einmal mehr wurden internationale Autoren bemüht, federführend war ein bulgarischer Autor.

Die Vorstellung des Songs war eine Farce – dass eine BARBARA SCHÖNEBERGER sich dafür hergibt, ist schon unglaublich. Ketzerische Bemerkungen wie „Im nächsten Jahr kann das in meinem Keller gedreht werden“ waren an der Tagesordnung.

Für uns passte es da, dass der Song ähnlich schwach war wie die in den Vorjahren. Zu unserer großen Verwunderung gab es aber Lobeshymnen aus der Fan-Community für den Song, der angeblich ständig im Radio läuft. Ganz besonders „irre“ sind die über 1 Mio. YouTube-Klicks – schon sehr „erstaunlich“ finden wir es da, dass es SCHON WIEDER nicht mit einer Chartsnotiz für den deutschen Beitrag gereicht hat. Trotz aller Bemühungen ist Ben Dolic tatsächlich NICHT in den Top-100 der deutschen Charts. Was DAS angeht, hat er den „Erfolg“ der „S!sters“ aus dem Vorjahr schon einmal eingestellt (siehe auch HIER). Wir sind gespannt, ob ihm das auch beim ESC gelingen wird.

Und – „offtopic“ -: Wir sind gespannt, wie lange es diesmal dauert, bis ein selbst ernanntes „Premium-Schlagerportal“ benötigt, um auch dieses Thema wieder als eigenes (wie immer ohne Angabe der Quelle) zu „übernehmen“. Wir halten es eher nach dem Motto „Recherchieren statt kopieren“ – andere machen es umgekehrt. Das ist zwar einfacher, aber nicht unser Anspruch. „Premium“ im Kopieren zu sein statt selbst zu recherchieren, das überlassen wir anderen, die sich gerne mit von uns in teils sehr zeitintensiver Recherche ermittelten Themen schmücken…

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ANDY BORG: Der Quoten-Wahnsinn geht weiter – Musikantenstadl-Comeback? 0

Andy Borg Schlagerspass

Der Quoten-Wahnsinn geht weiter

Schon bei den letzten Shows „Schlager-Spaß mit ANDY BORG“ erzielte der beliebte Moderator schwindelerregende Einschaltquoten. Bei Ausgabe 23 waren es 1,62 Mio. Zuschauer bei 6,3 Prozent Marktanteil, davor waren es 1,65 Mio. Zuschauer  bei sogar 7,6 Prozent Marktanteil – Letzteres war die beste Quote des Jahres für ANDY BORG.

Starke Konkurrenz

Es ist kurios – wir fragen uns, warum das so ist – aber eigentlich IMMER, wenn ANDY BORG zum „Schlager-Spaß“ einlädt, prgrammiert der MDR Schlager dagegen. Das fanden wir anfangs ärgerlich – inzwischen ist es aber ein schönes Barometer, um festzustellen, wie stark sich das Alternativkonzept ANDY BORGs gegen das eigentlich massentaugliche SILBEREISEN-Konzept behauptet. Einmal mehr muss man sagen: ANDY hat sich toll geschlagen. Wobei man der Fairness halber natürlich zugeben muss, dass die SILBEREISEN-Programmierung („Schlager, Stars und Sterne“) eine Wiederholung war und dennoch sehr gut abschnitt.

Erneut erfolgreichstes Drittes Programm des Abends

Mit 1,49 Mio. Zuschauern und 5,2 % Marktanteil konnte nicht ganz das Ergebnis der letzten beiden Folgen erreicht werden – aber leider machen die Dritten Programme sich ja manchmal (wie in diesem Falle) selbst Konkurrenz. Richtig interessant und spannend ist, dass FLORIAN SILBEREISEN in „seinem“ (MDR)-Sendegebiet die Nase vorne hatte, während ANDY BORG in „seinem Revier“ (SWR) vorne lag. – Vor dem Hintergrund der erneut starken Konkurrenz sind 1,49 Mio. Zuschauer ein Bombenerfolg, mit dem auch das produzierende Kimmig-Entertainment sehr zufrieden ist.

Bewerbung für den Musikantenstadl?

Am 5. März 1981 fand der erste von KARL MOIK moderierte Musikantenstadl statt. Das 40-jährige Jubiläum würde sich hervorragend eignen, die Sendung zu alter Stärke zurückzuführen – eben mit traditionellem Schlager und abwechslungsreichen Gästen – das Erfolgsrezept zieht noch immer, wie der „Schlager-Spaß“ eindrucksvoll beweist. Und wenn jetzt schon das ostdeutsche Magazin „Super Illu“ ANDY mit genau dieser Idee, den Musikantenstadl wiederzubeleben, auf seine Titelseite nimmt, könnte das durchaus weiterer Nährboden für diese Idee sein. Wir fänden es toll, wenn einfach auch diese Facette des Schlagers Raum bekommen würde.

Quelle: DWDL unter Bezugnahme auf AGF/GfK, TV-Scope/Fernsehpanel D+EU
Foto: SWR/Kimmig/Kerstin Joensson

LAURA WILDE in Quarantäne – Corona hat sie erwischt… 0

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Ein offenes Wort an ihre Fans

„Lange hat sie überlegt“, aber nun hat sie sich entschlossen, die Öffentlichkeit zu informieren. Die populäre Schlagersängerin LAURA WILDE ist mit dem Coronavirus infiziert worden.

„Feiert und seid gut drauf – aber…“

Zum Glück ist LAURA WILDE keine dieser Currywurstsängerinnen und geht als Vorbild voran: Feiern ja, aber mit Maß, Abstand voneinander und Respekt voreinander. Dazu gehört dann auch, nicht egoistisch nur eigene Interessen zu verfolgen, sondern sich und andere durch verantwortungsbewusstes Handeln zu schützen.

Traurig und wütend

Das Phänomen, dass einigen wenigen Veranstaltern die Coronaregeln egal sind oder sie kulante Regelungen mies beugen, scheint nicht nur im Ruhrgebiet ein Problem zu sein. Auch in der Schweiz kommt das vor, so zumindest berichtet es LAURA WILDE. „Traurig und wütend“ macht LAURA dabei, dass sie „ein positives Testergebnis“ mitgebracht habe.

Offene und verantwortungsvolle Kommunikation

Wir finden sowohl die Offenheit als auch die Art und Weise, wie LAURA ihre Fans informiert hat, sehr gut und drücken die Daumen, dass sie bald wieder gesund werden möge. Immerhin ist ihr Krankheitsverlauf laut ihrer Mitteilung bislang nur von leichten Symptomen geprägt.

Neues Album „Unbeschreiblich“ erscheint im Februar

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Es gibt aber auch gute Nachrichten von LAURA WILDE: Im Februar erscheint ihr neues Album „Unbeschreiblich“. Sobald wir nähere Informationen dazu haben, werden wir natürlich darüber berichten.

Bilder: Facebookseite LAURA WILDE