Alexander Martin öffnet sich im GesprĂ€ch dem BR-Plus-Redakteur Harry Blaha Kommentare deaktiviert fĂŒr Alexander Martin öffnet sich im GesprĂ€ch dem BR-Plus-Redakteur Harry Blaha

CD Cover Geht gar Nicht

Wie Alexander Martin dem Moderator Harry Blaha erzĂ€hlte, ist er in Neunkirchen im Siegerland wohnhaft, so dass „eigentlich“ WDR4 sein Heimatsender wĂ€re. Der Westdeutsche Rundfunk hat aber in Umfragen „herausgefunden“, dass (ĂŒbertrieben gesagt) kein Mensch mehr Schlager hören will. Via Funkhaus Europa hat jede noch so kleine Minderheit ihr eigenes Programm, das Millionenpublikum der Schlagerfreunde wird jedoch nach wie vor vom WDR als nicht existent angesehen.

400 km Autofahrt zum Besuch der Deutschen Schlagerparade des BR

Zum GlĂŒck gibt es andere öffentlich-rechtliche Sender wie insbesondere den sehr zu lobenden Sender SWR4, der wirklich in Sachen Schlager „Arsch in der Hose“ beweist. Im sĂŒddeutschen Raum muss man zwar auch DAB-Plus-vernetzt sein – wenn man das aber ist, hat man die Chance ĂŒber Bayern Plus Schlagersendungen wie die renommierte deutsche Schlagerparade zu empfangen. In dieser von Harry Blaha moderierten Sendung war am vergangenen Freitag Alexander Martin, der Sohn von Andreas Martin, zu Gast. Der ist den Weg von rund 400 km mit dem Auto gefahren und kam in diverse Staus, so dass er nicht ganz pĂŒnktlich sein konnte. Alexander war aber spĂŒrbar froh, nach weiter Reise einen schlageraffinen Sender gefunden zu haben und dankte es mit exklusiven Hörproben von seinem kommenden Album und vor allem mit sehr offenen Antworten im Interview.

Großes Lampenfieber vor dem ersten TV-Auftritt bei Stefan Mross

ZunĂ€chst berichtete Alexander ĂŒber seinen ersten TV-Auftritt, den er in der von Stefan Mross prĂ€sentierten TV-Show „Immer wieder sonntags“ absolvierte. Sehr offen schilderte der SĂ€nger, wie stark das Lampenfieber war, das ihn prĂ€gte. – In frĂŒherer Vergangenheit hatte er zwar auch Auftritte absolviert – anfangs noch in harten Rockbands – aber so ein Fernsehauftritt sei dann doch noch etwas Anderes.

„Geht gar nicht“: Hot Rotation im Bayerischen Rundfunk

Sein aktueller Titel „Geht gar nicht“ kommt sehr gut an – insbesondere auch bei den Hörern von Bayern Plus, wo der Titel in die „Hot Rotation“ genommen wurde. Einen ersten Preis hatte Alexander auch schon gewonnen – er hat sich sehr ĂŒber den diesjĂ€hrigen „smago!-Award“ gefreut. FĂŒr ihn ĂŒberraschend bekomme er mehr Post von MĂ€nnern als von Frauen und freue sich auch besonders ĂŒber klassische Briefe, wenngleich er natĂŒrlich auch die modernen Kommunikationswege (Facebook, Instagram) gerne nutzt.

„Papa braucht noch Zeit“

Besonders offen antwortete Alexander auf die Fragen zu seinem Vater Andreas Martin. Befragt auf dessen Wohlbefinden, sagte der SĂ€nger: „Ich wĂŒrde lĂŒgen, wenn ich sagen wĂŒrde, es geht ihm gut – aber es ist schon besser. Er braucht lange Zeit, um sich davon zu erholen.“ Und weiter erzĂ€hlte Alexander: „Papa war immer mein Vorbild. Ich achte, was er in 30 Jahren erreicht hat“. Offen rĂ€umte er ein, den Tod der Mutter wohl nie richtig verarbeiten zu können. Problematisch sei gewesen, dass er schlicht keine Zeit hatte, das alles zu verarbeiten. Von jetzt auf gleich habe er funktionieren mĂŒssen. Ein Wunsch seiner Mutter sei gewesen, dass Alexander sich abnable und ein eigenes Album produzieren solle. Als Produzent hielt Alexanders Mutter Thomas Rosenfeld fĂŒr geeignet. Langfristiges Ziel soll es sein, von der Musik leben zu können und damit die Familie ernĂ€hren zu können. Thomas Rosenfeld produzierte ĂŒbrigens auch die letzten Alben von Andreas Martin – kein Wunder, dass die neuen Produktionen professionell klingen und somit ganz in der Tradition von „Papa Martin“ stehen – positiv gemeint.

Erstes Album „Herz gegen Kopf“ erscheint im SpĂ€tsommer

Die Meinung der verstorbenen Juliane Martin war sicher ein großer Ansporn, nun wirklich aktiv zu werden. TatsĂ€chlich haben Thomas Rosenfeld und Alexander Martin gemeinsam ein 14 Titel umfassendes Album namens „Herz gegen Kopf“ produziert, das im SpĂ€tsommer (voraussichtlich Ende August) auf den Markt kommen wird. Laut Alexander hat sich mit Thomas Rosenfeld inzwischen eine gute Freundschaft aufgebaut. – Neben der bereits bekannten Single „Geht gar nicht“ hat Alexander exklusiv fĂŒr den BR einige der neuen Songs im Rahmen der Deutschen Schlagerparade vorgestellt:

Vorstellung einiger neuer Titel

Neben den rockigern Nummern wie „Helden sterben nie“ und „Wenn ich dich sehe“ (O-Ton Harry Blaha: „Das wird ein Hit!“) wurde auch das sehr anrĂŒhrende Lied „Das letzte Lied“ prĂ€sentiert, in dem es um Alexanders Mutter geht. Er selbst sagte dazu: „Da steckt mein ganzes Herz drin, was meine Mama mir bedeutet“. Harry Blaha gab offen zu, dass es ihm schwer fiel, beim ersten Anhören des sensiblen Liedes mit den TrĂ€nen gekĂ€mpft zu haben.

Mit „Geh bitte weiter“ („ein Lied, mit dem sich viele identifizieren können“) wurde ein weiterer Song aus dem Album prĂ€sentiert. Zu seinem neuen Titel „Die Welt“ merkte Alexander an, dass das einer seiner Lieblingssongs sei. Das sei ein Titel, den er fĂŒr seine Frau und seinen kleinen Sohn gesungen habe. Er wolle seiner Familie eben „Die Welt“ zeigen. Und dass er nicht auf „Hin- und Hergelaber“ steht, davon kann sich der Hörer im Song „Von mir aus Nein“ ein Bild machen.

VerhÀltnis zu Kollegen aus der Schlagerbranche

Interessant wurde das GesprĂ€ch auch, als es um die Kollegen aus der Schlagerwelt ging. Alexander verriet, dass er im Zweifel nicht den direkten Kontakt suche, sondern lieber warte, bis sich eine Gelegenheit zur Ansprache ergebe. Er wolle die KĂŒnstler vor ihren Auftritten auch nicht in ihrer Konzentration stören. Umgekehrt wisse er, wie er mit windigen Managern und Musikfachleuten umzugehen habe, weil er die ja schon von der Karriere seines Vaters kenne.

Insgesamt war es ein interessantes Interview, das Alexander Martin Harry Blaha gab – er gab sich ĂŒberraschend offen und verbindlich. Ganz offensichtlich fĂ€llt der Apfel nicht weit vom Stamm – auch das war ein Bestandteil der Sendung: Auch wenn Andreas Martin sicher noch viel Zeit braucht, wĂŒnscht auch die deutsche Schlagerparade dem beliebten SĂ€nger alles Gute – und dem schließen sich natĂŒrlich auch die Schlagerprofis an.

Folge uns:
Voriger ArtikelNĂ€chster Artikel

LUCAS CORDALIS in bester Gesellschaft: Schon wieder ist der Drittplatzierte im Dschungelcamp ein Schlagerstar 0

Bild von Schlagerprofis.de

LUCAS CORDALIS: Ehrenwerter Dritter Platz bei „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“

Es ist schon kurios: Der dritte Platz im Dschungelcamp ist recht oft fĂŒr Schlagerstars reserviert. LUCAS CORDALIS hat damit heute Nacht zwar nicht wie Papa COSTA die Krone des Dschungelkönigs holen können (- dazu reicht dann doch nicht, „Sohn von…“ oder „Mann von…“ zu sein – mit Verlaub), aber auch der dritte Platz ist natĂŒrlich ein sehr toller Erfolg. Spannend ist, dass (manchmal, wie bei DANIEL KÜBLBÖCK, im weitesten Sinnd) Schlagerstars sich sehr oft auf dem Bronze-Platz im Dschungelcamp platzieren. Wir erinnern uns: 

  • DANIEL KÜBLBÖCK (2004)
  • WILLI HERREN (2004)
  • BATA ILLIC (2008)
  • TINA YORK (2018)
  • PETER ORLOFF (2019)
  • LUCAS CORDALIS (2023)

Wenn man bedenkt, dass ein- bis zwei Schlagerstars pro Staffel dabei sind, ist das eine gute Quote, zumal mit COSTA CORDALIS, ROSS ANTONY und PRINCE DAMIEN zwei Dschungelkönige des Genres gestellt werden konnten und ISABEL VARELL auch immerhin Silber holen konnte. Insofern darf man hoffen, dass auch 2024 wieder der eine oder andere SchlagersĂ€nger dabei sein wird – wir lassen uns ĂŒberraschen…

 

Folge uns:

FRANCINE JORDI: Single „Herzburnout“ kĂŒndigt neues Album „Leben“ an 0

Bild von Schlagerprofis.de

FRANCINE JORDI: Premiere von „Herzburnout“ war bei Silvestershow

Auch wenn FRANCINE JORDI hin und wieder wie bei der Silvestershow als charmante Moderatorin in Erscheinung tritt, liegt ihr Fokus natĂŒrlich auf ihrer TĂ€tigkeit als SĂ€ngerin. Mit „Herzburnout“ legt sie nun eine neue Single vor, die 

Pressetext

Mit „Herzburnout“ prĂ€sentiert Francine Jordi die erste Single-Auskopplung aus ihrem brandneuen Studioalbum „Leben“, das im Frühjahr 2023 folgen wird. Nach dem die sympathische Schweizerin mit Ihrem letzten Album „Herzfarben“ bereits große Charterfolge feiern und in Ihrer Heimat sogar Platz 1 erreichen konnte folgt nun ein komplett neu produziertes Album. Mit „Herzburnout“ zeigt Francine Jordi erneut, dass sie genau weiss wie moderner Pop-Schlager klingen muss. Ein starker Groove, stilsichere 80’s Elemente und ein Thema das aktueller nicht sein könnte ergeben einen starken Ohrwurm der natürlich auch wieder extrem gut tanzbar ist.

Die TV Premiere feierte „Herzburnout“ in der Großen Silvestershow welche die Eurovisions-Sender ARD, ORF und SRF gemeinsam am 31.12. ausstrahlten. Bekanntlich moderiert Francine Jordi diese Sendung bereits seit einigen Jahren und feiert in diesem Jahr die Premiere mit dem „Bergdoktor“ Hans Sigl als Moderationspartner an ihrer Seite. Das neue Jahr wird für Francine Jordi also genauso spannend starten wie das alte endet und sie legt direkt mit einem musikalischen Ausrufezeichen los.

Auch im neuen Jahr 2023 wird sich der Superstar aus dem Berner Oberland sehr vielfĂ€ltig prĂ€sentieren. So befindet sich neben der Albumproduktion auch die Arbeit an ihrem ersten Kochbuch in den finalen Zügen. Die Fans dürfen sich unter dem Titel „Francine Jordi’s Schweizer Küche: Schnell – traditionell“ auf ganz besondere familiĂ€re Rezepte im modernen Gewandt freuen. Es bleibt wie immer spannend bei Francine Jordi und wir freuen uns schon auf die tollen neuen Songs in 2023.

Quelle: Heart Of Berlin via Adlmann Promotion

Folge uns: