HEINO im Schlagerprofis-Interview über seine Klassiktournee 2020, seinen neuen Manager und seine aktuelle CD Kommentare deaktiviert für HEINO im Schlagerprofis-Interview über seine Klassiktournee 2020, seinen neuen Manager und seine aktuelle CD

Lemli Heino

Am 03. Dezember 2019 fand im Düsseldorfer Andreas Quartier die dritte Pressekonferenz zu Heinos bevorstehender Klassiktournee mit dem Violinisten Yury Revich statt. Anlass genug, mit Heino über das Konzept der Tournee, seinen neuen Manager Helmut Werner und die an seinem Geburtstag (13.12.2019) erscheinende Unplugged-CD „Weniger ist mehr“ zu sprechen.

Wie ist die Idee entstanden, die Tournee „Heino goes Klassik“ zu machen?

Die Idee hatte ich schon immer, aber ich bin nie dazu gekommen. Ich bin von Ralf Bendix entdeckt worden, um Volkslieder zu singen, und habe von einer englischen Firma (EMI Electrola, Anmerkung der Redaktion) einen Zehnjahresvertrag bekommen, sodass ich immer Volkslieder singen „musste“. Der Vertrag ist dann ja nochmal um zehn Jahre verlängert worden. Dann kam Dieter Thomas Heck mit der „Hitparade“ dazwischen. Ich konnte ja mit Volksliedern nicht in der „Hitparade“ auftreten, deshalb haben wir Schlager gemacht wie „Die schwarze Barbara“, „Blau blüht der Enzian“, „Karamba, Karacho, ein Whisky“ und „Mohikana Shalali“. Dann hatte ich die Idee gehabt, Rock zu singen, aber ich bin nie dazu gekommen, klassische Lieder zu singen, was mir am Herzen lag. Weil die Rocktournee, die ich im Frühjahr dieses Jahres gemacht habe, sehr erfolgreich geworden ist, habe ich mir gesagt: „Jetzt bist Du in einem gewissen Alter, jetzt musst Du Dich beeilen, sonst hast Du keine Chance mehr, Klassik zu singen!“. Deshalb habe ich zu meinem neuen Manager Helmut Werner gesagt: „Jetzt möchte ich eine Klassiktournee machen!“ Er hat die ganze Tournee zusammengestellt und jetzt wollen wir mal gucken, wie es weitergeht. Ich werde auch meine Hits singen, natürlich ein bisschen anders arrangiert. Seit gestern sind wir im Vorverkauf und es läuft sehr erfreulich – und wir haben noch ein ganzes Jahr Zeit!

Kannst Du schon etwas dazu sagen, was Du auf der Tournee singen wird?

Ich werde erstmal meine Hits in einem klassischen Arrangement singen, aber ich habe ja nur eine gewisse Zeit, denn ich habe ja über 1000 Titel gesungen. Dann werde ich natürlich ein paar Rocktitel machen, z.B. „Sonne“, „Tage wie diese“ und „Junge“. Außerdem werde ich ein paar schöne Volkslieder singen, „Ännchen von Tharau“, „Am Brunnen vor dem Tore“, „Sah ein Knab‘ ein Röslein steh’n“ und aus der Oper „Der schwarze Peter“ werde ich „Ach, ich hab‘ in meinem Herzen“ singen. Die ganze Palette! Wir haben Yury Revich gewinnen können, der einer der besten Violinisten auf diesem Planeten ist und vor zwei Jahren den Echo Klassik gewonnen hat. Mit ihm werde ich ein paar Sachen zusammen singen. Er hat ja ein ganzes Orchester mit zehn Geigen, vier Celli, vier Bratschen und zwei Kontrabässen mitgebracht, dazu kommen dann noch meine Musiker, sodass wir mit ungefähr 30 Mann auf der Bühne stehen und ein schönes Klangbild erzeugen.

Du hast ja vor elf Jahren schon einmal eine CD mit klassischen Melodien von Mozart bis Tschaikowsky veröffentlicht. Wirst Du daraus auch etwas auf der Tournee singen? 

Da werde ich jetzt mal reinschauen, was ich damals gemacht habe und mir die Arrangements anhören. Da muss ich jetzt ans Werk gehen und mir einen guten Arrangeur suchen, der das ins rechte Licht rückt.

Wie ist der Kontakt mit dem neuen Manager Helmut Werner zustande gekommen?

Den Helmut habe ich beim Geburtstag von Peter Orloff kennengelernt. Er war mir sofort sympathisch. Mit meinem früheren Manager Jan Mewes hatte ich ja nie einen Vertrag. „Manager“ ist ja immer blöd, ich war ja schon Heino, da hat der Jan noch im Sandkasten gespielt. Deshalb kann der Jan nicht sagen, er hätte mich groß gemanagt. Er hat die Geschäfte rangeholt, die automatisch gekommen wären, ob die jetzt zum Helmut Werner oder zum Jan Mewes oder zu mir kommen. Es muss nur einer erledigen. Das macht jetzt der Helmut Werner, der hat auch diese kommende Tournee vorbereitet. Er ist ja noch wesentlich jünger als ich und es ist bis jetzt eine gute Zusammenarbeit.

Du veröffentlichst nächste Woche ja noch eine CD mit Unplugged-Versionen Deiner Volkslieder. Wie ist die Idee dazu entstanden?

Ich habe mich daran erinnert, dass ich ja mal schöne Volkslieder gesungen habe wie „Ännchen von Tharau“, „Am Brunnen vor dem Tore“ und „Sah ein Knab‘ ein Röslein steh’n“. Das sind alles Lieder, die jetzt praktisch nur mit einer Gitarre gespielt werden und ich singe dazu. Überhaupt kein großes Orchester, sondern nur eine Gitarre, vielleicht mal eine Flöte und eine Mundharmonika dazu. Die Lieder müssen kein großes Brimborium haben, die klingen von der Melodie her schon schön. Ich habe das Arrangement ganz klein gehalten und das Album kommt dann zu meinem Geburtstag raus.

Hier noch ein wichtiger Hinweis der Pressekonferenz:Heinos Fans können sich im Herbst nächsten Jahres, also pünktlich zum Tourneestart, auf eine CD mit Titeln des neuen, klassischen Heino freuen.

Georg Fuchs

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MARIANNE ROSENBERG: Morgen erscheint die Neuauflage ihres Nummer-Eins-Albums 0

Albumcover Marianne Rosenberg Im Namen der Liebe

„Im Namen der Liebe“ als 2-CD-Set

Die Neuauflage von MARIANNE ROSENBERGs erstem Nummer-Eins-Album „Im Namen der Liebe“ hat es in sich. Sie enthält brandneue Lieder und interessante Neuinterpretationen von Klassikern.

Produktinformation

Ein halbes Jahrhundert deutsche Musikgeschichte.

Am 18. September veröffentlicht Marianne Rosenberg die erweiterte Jubiläumsedition ihres aktuellen #1-Albums „Im Namen der Liebe“ ++ Die 2CD-Edition vereint exklusive Neuinterpretationen ihrer größten Hits, sowie brandneue Titel und Dance-Mixes.

Zum 50. Bühnenjubiläum legt Marianne Rosenberg im September eine erweiterte Jubiläumsedition ihres aktuellen #1-Albums vor, auf dem die Berlinerin den Bogen zu den Anfangsjahren ihrer Ausnahmekarriere spannt, ausgewählte Klassiker in ein neues Licht rückt – und natürlich auch in die Zukunft blickt. So erweitert sie das aktuelle Hit-Album um ein ganzes Dutzend exklusive Jubiläumstitel: Eine Fortsetzung der „Marleen-Story“, getextet vom Originalautor („Marleen – ein halbes Leben später“) ist genauso dabei wie 100% zeitgenössische Neuinterpretationen von Meilensteinen wie „Er gehört zu mir“.

Um das Jubiläumspaket perfekt zu machen, präsentiert Marianne Rosenberg auch exklusive Jubilee-Remixes sowie vier brandneue Titel. Erweitert um ein persönliches Grußwort in den Linernotes und ausgewählte Zitate aus ihren Songs, erscheint die 2CD-Jubiläumsedition von „Im Namen der Liebe“ am 18. September 2020 bei LOLA/TELAMO.

Part 1 der Edition ist jenes Album, das ihr 50 Jahre nach den ersten Aufnahmen den allerersten #1-Chartentry in den Offiziellen Deutschen Albumcharts bescheren sollte. Schon auf „Im Namen der Liebe“ gelang es der Rosenberg und ihrem Team immer wieder eindrucksvoll, die Eckpfeiler ihres klassischen Sounds durchschimmern zu lassen und dabei absolut zeitgemäß und authentisch zu klingen. Aufgenommen wurde in den legendären Hansa-Studios, in denen Marianne Rosenberg 1970 ihr erstes Album produzierte. Die erste Singelauskopplung „Wann (Mr. 100%)“, inzwischen gut 2,5 Mio. Views, wurde sofort ein Hit. Der Titelsong ist mehr als Romantik. Es geht Marianne Rosenberg auch um Empathie, um Mitgefühl, um ein Miteinander, das zunehmend unter Beschuss gerät … und um ein Statement, das den Wunsch nach Veränderung impliziert: „Hass hat Hass nie besiegt, lass es Liebe sein“.

Hatte die Grande Dame des deutschen Schlagers den „Im Namen der Liebe“-Longplayer mit den Fragen „Wo sind unsere Visionen? Wo sind wir?“ ausklingen lassen, folgt die Antwort nun im Jubiläumspaket: Sich selbst, ihrem Bauchgefühl, ihrer Stadt, ihrem ersten Studio, (nach Phasen der bewussten Abstinenz) auch ihren früheren Hits treu geblieben, hat Marianne Rosenberg 50 Jahre später alles erreicht, sehr viel bewegt, muss sich nichts mehr beweisen – und klingt gerade deshalb noch leidenschaftlicher. Die Vision? Unbedingt zeitgemäßes Songwriting, gepaart mit ehrlichen Worten. Musik, die Menschen inspiriert, weil sie von Herzen kommt und mit dem Herzen gesungen ist.

„… ein halbes Jahrhundert ist schon kein Pappenstiel“, bringt es die Berlinerin gewohnt unverblümt in den Linernotes auf den Punkt – und das ist es wahrlich nicht, was die zweite CD der Edition wunderbar unterstreicht. Das ein ganzes Dutzend exklusive Titel vereinende Bonuspaket eröffnet die Sängerin mit einem Update in Sachen „Marleen (ein halbes Jahrhundert später)“. Drei Neuinterpretationen – allesamt Seventies-Superhits aus der Feder von Joachim Heider und Christian Heilburg – führen den genialen Balanceakt des Albums fort: „Ich bin wie du“ ist nicht ohne Grund ein heimlicher YouTube-Hit; fürs Update unterfüttert sie den rasanten Schwung mit zeitgenössischen Beats und Grooves die dem Kulthit „Er gehört zu mir“ einen Touch von Motown verleihen. Den schmalen Grat zwischen Nähe zum Original und Aufbruch in die Zukunft trifft schließlich auch „Lieder der Nacht“: So viel hochauflösender und großformatiger klingt es, wenn Marianne Rosenberg im Jahr 2020 davon singt, „von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ zu sein, obwohl doch die Phrasierung, die Stimmfarbe immer noch dieselbe ist.

Ihr Sound im Jubiläumsjahr klingt so reif und geerdet wie ihre Weltsicht, nur gibt sie sich deshalb kein bisschen weniger leidenschaftlich: Das programmatische „Ich bin wieder ich“, wie viele der brandneuen Bonustitel gemeinsam mit ihrem Sohn Max komponiert, setzt das Thema Liebe im übergeordneten Sinne des aktuellen Albums fort und lässt auch hier, wie bei vielen Songs aus ihrer Feder, mindestens ein zweite Ebene der Interpretation zu. Die Ballade „Das Herz“, erinnert an ihre Verehrung des Beatles „Mr. Paul McCartneys“, dem sie ihren ersten aufgenommenen Song ihrer Karriere widmete. „Den Mut zu geben hat, nur der, der liebt“.

Auch der überragend arrangierte und produzierte Song „Er war wie du“ knüpft an den klassischen Rosenberg-Sound an, wohingegen die „Stärkste Nacht meines Lebens“ sehr viel klarer im Jetzt der Popwelt stattfindet: elektrisierend, verspielt, nie zu schwer. Abschließend der Song von „Für immer du“: Weniger ist mehr in der minimalistischen, bewusst aufgeräumten Strophe, um dann doch den Regler für den Refrain voll aufzudrehen – wie gemacht für den Club. Abgerundet wird die Bonus-Disc der Jubiläumsedition mit den zwei „Jubilee-Mixes“ „Gemeinsam sind wir stark“ und „Im Namen der Liebe“, sowie einem DJ Herzbeat Mix von „Wann (Mr. 100%)“, die hier ihre ganze Tanzflächenmagie entfalten. Auch die brennend aktuelle Kernaussage des Titelsongs wird hier zur Dancefloor-Hymne – „let’s go!“

Aufgewachsen in einer Berliner Künstlerfamilie, wurde Marianne Rosenberg schon im zarten Alter von 13 Jahren bei einem Nachwuchswettbewerb entdeckt. Bereits die Debütsingle „Mr. Paul McCartney“ traf den Zeitgeist, den sie in den Siebzigern mit ikonischen Hits wie „Er gehört zu mir“, „Lieder der Nacht“ oder auch „Marleen“ wie keine andere Sängerin prägen sollte. Im Jahrzehnt drauf ging sie neue Wege, arbeitete z.B. mit Extrabreit und Rio Reiser zusammen und avancierte zur Ikone der Schwulenbewegung. Musikalisch überzeugte Marianne Rosenberg auch in Genres wie, Electropop, Jazz und Chansons und war parallel zu den vielen, vielen Hit-Veröffentlichungen auch als Moderatorin, Synchronsprecherin und Buchautorin erfolgreich. Mit dem im März 2020 veröffentlichtes Studioalbum „Im Namen der Liebe“ kehrte sie zu ihren Wurzeln zurück und beschenkte sich und ihre Fans pünktlich zum diesjährigen Bühnenjubiläum mit der allerersten #1-Chartentry in den Offiziellen Deutschen Albumcharts.

In den persönlichen Linernotes erklärt Marianne Rosenberg „Ich wollte die Musik, die ich mache, lieben… und zwar immer.“ – und diese Liebe, die in ihrem vertonten Blick auf die zurückgelegte Wegstrecke zu spüren ist, macht die neue Jubiläumsedition so einzigartig.

Quelle: LOLA / TELAMO

BEATRICE EGLI: Ihr Lanxessarena-Konzert endgültig abgesagt 1

Beatrice Egli

+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++Recherchieren statt Kopieren+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++

Nach Terminverschiebung nun Absage

Die Live-Veranstaltungsszene hat es momentan nicht leicht. Großveranstaltungen bleiben verboten. Hinzu kommt allem Anschein nach ein weiteres Problem: Mangelnde Nachfrage. Aktuelles Beispiel: BEATRICE EGLIs Konzert, das eigentlich am 23. Juli 2020 geplant war und auf den 25. Oktober 2020 verschoben wurde, ist nun ganz abgesagt worden.

Offizielle Begründung: Tennisturnier

Offiziell wird das Konzert wegen eines Tennisturniers („ATP-Tennisturnier“) abgesagt. Da stellen sich doch zwei Fragen: Wenn die Lanxessarena für BEATRICE EGLI gebucht war – wieso gibt man dann einem Tennis-Veranstalter den Zuschlag für ein Turnier, das übrigens am 25. Oktober beendet sein soll? Und: Wenn erneut der Termin nicht passt – warum kommt es nicht zu einer weiteren Verschiebung auf einen neuen Termin? – Die gleiche Frage hat sich schon beim Konzert von SARAH CONNOR in Düsseldorf gestellt – warum wurde das Konzert anstandslos abgesagt? Immerhin war es offiziell genehmigt. Man hätte ja auf Schadenersatz klagen können. – Die Antwort auf diese Fragen kann sich wohl jeder denken…

Schleppender Vorverkauf

Eins ist klar: Obwohl das Kartenkontingent aufgrund der Coronasituation ohnehin mehr als begrenzt war, ist nach unseren Beobachtung der Ticketvorverkauf sehr zäh gelaufen. Die Absage nun auf ein Tennisturnier schieben zu können und nicht z. B. eine „kreative Phase“ vorzuschieben zu müssen, ist da vermutlich eine elegante Lösung. Manchmal würde man sich allerdings auch einfach mal ein ehrliches Statement wünschen. Dass das durchaus auch möglich ist, hat beispielsweise STEFAN MROSS bewiesen – und zwar in einer Zeit noch vor Corona.

Ticketpreise werden erstattet

Immerhin: Sofern es doch jemanden gab, der sich ein Ticket gekauft hat, bekommt der (bzw. die) sein (ihr) Geld zurück, der Ticketpreis wird erstattet.