SCHLAGERBOOOM: Furioses Jubiläum mit Wahnsinnsstimmung beim Schlagerbooom 2019! 0

Am gestrigen Samstag war es wieder soweit. Der legendäre, alljährliche Schlagerbooom fand erneut in der altehrwürdigen Westfalenhalle statt. Ausverkauftes Haus, ein lautstarkes sowie tanzfreudiges Publikum und so manche Überraschung bot die bunte Show.

Nach dem klassischen Auftakt und der feierlichen Eröffnung von Showmaster Florian Silbereisen war Maite Kelly der erste Act des Abends. Ein riesiger Leuchtturm sowie die Matrosen boten einen perfekten Rahmen für Ihren Auftritt. Genial war der eingefügte Backgroundchor, welcher einen echten Mehrwert beim Titel „Heute Nacht für immer“ bot.

Der erste Abriss folgte schon bei zweitem Act. Die Draufgänger präsentierten ihre Version von Roland Kaisers Hit „Schachmatt“, welcher zu einem Duett umgewandelt wurde. So singt Katharina mehrere Zeilen aus Sicht der „Dame im Spiel„. Die Westfalenhalle glich einem Tollhaus!

Ruhigere Töne stimmte anschließend Oli.P. Mit seiner neuen Single „Solange man Träume noch leben kann“ – im Original von der Münchener Freiheit. Ein tolles Lichtermeer des Publikums lieferte den perfekten Rahmen für Olis sehr gelungenen Auftritt.

Es folgte die erste Überraschung von dreien. Roman Weidenfeller, Torwartlegende von Borussia Dortmund erschien, um Florian Silbereisen zum Jubiläum zu gratulieren. „You’ll never walk alone“, die Hymne, welche nachmittags traditionell noch nebenan im Stadion erklang, wurde eingespielt.

Ein Musterbeispiel der starken Lichttechnik und des Bühnenbildes zeigte sich bei nächstem Künstler. Schlager-Legende Matthias Reim legte mit „Tattoo“ sowie „Eiskalt“ einen furiosen Auftritt hin. Beide Titel stammen aus seinem aktuellen Album, welches ganz klar Eines der Besten seiner Karriere ist! Schade nur, dass Matthias Playback sang, es wäre live noch besser gewesen!

Sehr viel Lob hatte er anschließend für seinen Sohn Julian, welcher sich ganz allein die Karriere aufbaute und seinen komplett eigenen Stil entwickelte. Dieser war zum allerersten Mal beim Schlagerbooom dabei, was man beim Auftritt mit seiner Debüt-Single „Grau“ aber in keinster Weise merkte. Routiniert und mit viel Leidenschaft hatte er das Publikum fest im Griff. Wir sind uns sicher, dass Julian Reim nun so richtig durchstarten wird!

Florian Silbereisen und Thomas Anders haben im vergangenen Jahr mit ihrem Duett „Sie sagte doch sie liebt mich“ einen echten Hit gelandet. Nun erschien am Freitag die Fortsetzung „Sie hat es wieder getan“. Der Titel kam auch in Dortmund super an!

Etwas deplatziert wirkte der Auftritt von Jeanette Biedermann. Keine Frage, das Bühnenbild mit den Kerzen und dem starken Song „Deine Geschichten“ waren klasse. Doch der sehr persönliche Titel würde eher in die Adventsshow passen.

Neben Julian Reim überraschte ein weiterer Newcomer, Tim Peters. Der Songwriter, welcher auch am Mega-Hit „Nicht verdient“ beteiligt war, präsentierte seine erste Single „Girl aus’n Pott“. Mit super Performance und einem echten Partykracher legte er eine starke Show hin!

Nach echten Ruhrpott-Feeling wurde es norddeutsch! Denn mit ihrem gleichnamigen Song „Santiano“ wurde ein lautstarker Seemannschor angestimmt. Ihre kommende Tour zum aktuellen Unplugged-Album wurde derweil von Florian Silbereisen beworben, welche ganz sicher ein Highlight werden wird!

Der Laufsteg wurde bei nächstem Act zur Straßenlaternen-Allee. Denn Mary Roos performte ihren Klassiker „Aufrecht geh’n“. Ein stimmiges Bühnenbild. Die Schlagerlegende nimmt im Januar Abschied von der großen Bühne und geht in den wohlverdienten Ruhestand, hier zeigte sie noch einmal eine tolle Show!

Disco-Feeling brachten anschließend TMCA mit, die keiner auf den Zettel hatte. Mit ihrem Titel „Remember Disco“ weckten sie die Tanzbeine und stellten in jedem Fall eine Abwechslung dar.

Einen Tribut an den unvergessenen Udo Jürgens lieferten KLUBBB3 darauffolgend mit ihrer Performance von „Griechischer Wein“. Es wurde lautstark mitgesungen, geschunkelt und getanzt.

Dann folgte Überraschung Nummer 2. Die Kölner Band Brings erschien. Und auch Rainer Calmund, welcher ihnen Gold für ihren Hit „Polka, Polka“ überreichte. Ja, Rainer Calmund! Den Bezug zu Köln suchen wir bei ihm noch.. Aber sei’s drum, Stimmung brachten sie dennoch mit und performten gemeinsam mit Florian Silbereisen eben diesen Song.

Ein riesiger, aufgeblasener Astronaut beeindruckte darauffolgend beim Auftritt von Schlager-Queen Andrea Berg. Was für ein geniales Bühnenbild, perfekt passend zu Ihrem Titel „Hallo Houston“. Die Feierwütigen wollten mehr von der live-singenden Künstlerin und bekamen dies auch. „Mosaik“ und ihr Hit-Medley folgten, die Halle war außer Rand und Band!

Anschließend performten Giovanni Zarrella und sein Freund Pietro Lombardi ihre Hit-Single „Senza Te“. Auch hier war eine klasse Stimmung. Und der Hammer folgte auf dem Fuße. Giovanni wurde mit Gold für sein Album „La Vita E Bella“ überrascht. Ein verdienter Riesen-Erfolg für den sympathischen Italiener!

Nachdem die Gäste für die „Das große Schlagerfest“ Tour 2020 verkündet wurden, folgte Marianne Rosenberg mit ihrem neuen Titel „Wann (Mr. 100%). Leider war hier das Playback nicht wirklich immer synchron, dennoch ein schön gestalteter Auftritt!

Auch 2019 darf das Wolfgang-Petry Hitmedley vom Wahnsinn-Musical natürlich nicht fehlen. Dieses Mal jedoch leider ohne das Ensemble der letzten Tour, KLUBBB3 waren dieses Mal die Interpreten. Dies tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch. Der sprichwörtliche Wahnsinn tobte, es schallte deftig.

In ihrem legendären Minibus fuhr darauffolgend die Kelly Family zur Bühne um ihren Dauerbrenner „Over the Hump“ zu performen. Nachdem ihre kommende Tournee beworben wurde (zum Glück ohne Angelos Bitte, dass sich die Fans mehrere Karten kaufen mögen…) folgte mit passenden, imposanten Pyrofontänen der Titel „Fire“.

Danach hieß es Bühne frei für Roland Kaiser. Unter großem Jubel legte die Legende mit „Kurios“ und einer genialen Lichttechnik einen Top-Auftritt hin! Bei ihm ist beste Stimmung garantiert – seit Jahrzehnten! Und auch er bekam genau wie Giovanni Zarrella Gold – für sein aktuelles Album „Alles oder dich“!

Imosonant schwebte ein riesiger Regenbogen aus Luftballons über der Bühne als der Auftritt von Right Said Fred folgte. Sie haben Kerstin Otts Hit „Die immer lacht“ auf Englisch neu aufgenommen. Ob man das braucht, lassen wir hier mal unkommentiert…

Gut, dass direkt darauf Kerstin Ott selbst folgte! Beeindruckt von Howard Carpendale bei ihrem ersten Auftritt beim Schlagerbooom im vergangenen Jahr nahm sie „Wegen dir“ auf – mit dem legendären „Ha ha ha“ und eingefügten Textzeilen aus Howards „Nachts, wenn alles schläft“. Ein absoluter Geniestreich! Das Publikum dankte es ihr mit „Zugabe-Rufen“.

Und diese Zugabe folgte auch wenig später. Nachdem Howard Carpendale persönlich seine Hits „Hello Again“ sowie „Ti Amo“ performte und die Stimmung weiterhin hoch hielt, sang sie mit ihm und KLUBBB3 „Nachts, wenn alles schläft“.

Ein riesiger Revolver erschien auf der Bühne. Die fulminante Show der „Ehrlich Brothers“, die nun ebenfalls singen, startete. „Girl, you shoot me down“ ist ihr Debüt-Song.

Feuer frei für das Finale!! Die dritte sowie letzte Überraschung des Abends folgte. Und die hatte keiner auf dem Zettel!! Helene Fischer, nach ihrer Auszeit zurück auf der großen Bühne! Was für ein Moment. Nachdem sie ihren Hit „Mit jedem Herzschlag“ performte, sorgte ihr anschließendes Gespräch mit ihrem guten Freund und Ex-Partner Florian Silbereisen für so manch feuchtes Auge. Die beiden verstehen sich prächtig und freuten sich sichtlich über das Wiedersehen.

Zum krönenden Abschluss kam der „Volks Rock’nRoller“ Andreas Gabalier auf die Bühne. Nach „I sing a Lied für di“ folgte ein Hit-Medley- natürlich mit „Hulapalu“!

Ein vielseitiger und erneut sehr gelungener Schlagerbooom begeisterte die Feuerwütigen und hatte einige Highlights parat – Vorfreude auf „Schlagerchampions“ am 11.01.2019 ist damit vorprogrammiert. Vorher können wir uns aber noch auf das „Adventsfest der 100.000 Lichter“ am Ersten Advent freuen.

Wer mehr Fotos sehen möchte, hat dazu schon jetzt auf der Facebookseite der Schlagerprofis Gelegenheit dazu – bis morgen werden wir noch eine große Bildergalerie einstellen. Auch wird in den nächsten Tagen noch eine Kritik zur Sendung folgen.

Bericht und Fotos: Kevin Drewes

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SMAGO-AWARD 2020 – „50 Jahre ZDF-Hitparade“ – Rundum perfekte goldene Hochzeit mit einem riesengroßen Klassentreffen! 0

Am vergangenen Sonntag fand erneut der smago! Award im exzellenten MOA-Hotel in Berlin statt, dieses Mal hieß das Motto „50 Jahre ZDF-Hitparade“. Die goldene Hochzeit der legendären Kultshow! smago!-Chefredakteur Andy Tichler, selbst Hardcore-Fan der Hitparade, hat da Beachtliches auf die Beine gestellt und etliche Stars aus sämtlichen Jahrzehnten zusammenbekommen. Kaum einen Namen vermisste man. Die Show war sogar chronologisch geordnet. Daher fangen wir auch ganz vorne an – im ausführlichen Eventbericht des rasenden Reporters Kevin Drewes.

Nach dem Opening eröffnete Moderator Jan Kunath offiziell die Veranstaltung, ehe Ross Antony mit seiner sehr beliebten Coverversion von „Tanze Samba mit mir“ dem legendären Tony Holiday eine tolle Ehre erwies, welcher einst in der Hitparade eben diesen Titel performte. Verdient gab es für den sympathischen Künstler den Award „Erfolgreichster Cover-Artist“.

Die 1960er Jahre

Dann kündigte Jan Kunath den ersten Block an – die 60er Jahre! Den Anfang machte Christian Anders mit „Geh nicht vorbei“ – einen seiner allerersten Hits. Es folgte einer der Dinos der Hitparade, Graham Bonney. Er ist eine der wenigen noch lebenden Legenden, welche schon in der ersten Folge der ZDF-Hitparade zu Gast waren. Er performte „Wähle-3-3-3“. Weiter ging es mit Michael Holm, der mit „Mendocino“ den Saal zum Kochen brachte, ehe Peter Orloff mit „Ein Mädchen für immer“ sowie Randolph Rose mit „Silvermoon Baby“ den ersten Block klasse abrundeten.

Nach der Übergabe der Awards wurde Marianne Rosenberg angekündigt, welche keinen ihrer Klassiker sang, sondern ihre aktuelle Single „Wann (Mr. 100%)“. Auch sie bekam einen Award – darauffolgend wurde der nächste Block angekündigt. Auf in die 70er!

Die 1970er Jahre

Eröffnet wurde dieser vom Trio Adam Schairer, Gaby Baginsky und Claudia Jung, welche gemeinsam den Adam-&-Eve-Klassiker „Wenn die Sonne erwacht in den Bergen“ performten, ehe es mit dem legendären „Zug nach Nirgendwo“ von Christian Anders sowie auch Gaby Baginsky zum Zweiten mit „Der Rum von Barbados“ weiterging.

Und auch die 70er boten einiges. So folgten Cindy Berger mit ihrem Klassiker „Immer wieder Sonntags“, Nina Lizell („Eins, zwei, drei“), Peter Orloff („Immer wenn ich Josie seh“), Dunja Rajter (Ich überleb’s), sowie Ireen Sheer („Feuer“) und natürlich Michael Holm mit seiner Hymne „Tränen lügen nicht“ sowie Lucas Cordalis, welcher seinen Vater mit „Anita“ würdig vertrat. Den sehr gelungenen Abschluss des Blocks bildete Giovanni Zarrella mit seiner Version von „So bist du“ – auf italienisch „Cosi sei tu“. Anschließend betrat Jan Kunath erneut die Bühne, um die Awards zu vergeben.

Die 1980er Jahre

Es folgten die 80er mit einer kleinen musikalischen Weltreise. So ging es weiter mit der „Sommernacht in Rom“ (G. G. Anderson), nach „Amsterdam“ (CORA) und anschließend weiter mit „Die Rote Sonne von Barbados“ (Die Flippers, performt von Olaf der Flipper, welcher seit 2011 alleine aktiv ist). Weiter ging es mit Johnny Logan, der gleich zwei Titel performte: „Was ist schon ein Jahr“ und „Hold me now“. Stellvertretend für die legendäre neue deutsche Welle stand darauffolgend Markus mit „Kleine Taschenlampe brenn“, Gina T. performte „In my Fantasy“. Fehlen durfte hier natürlich auch Nicole mit ihrem ESC-Siegersong „Ein bisschen Frieden“ nicht.

Die 1990er Jahre

Nach Übergabe der Awards war man nun schon in den 90’ern angekommen. Dort machte Olaf Berger mit „Wildes Feuer“ den Anfang, es folgten Claudia Jung (Je t’aime mon amour“) und Patrick Lindner (Hast du heut wirklich schon gelebt“). In den 90ern war damals auch Wolfgang Petry nicht wegzudenken – stellvertretend für ihn performte sein Sohn Achim den Kracher „Wahnsinn“. Nach einem Kurztalk und dem Auftritt der Paldauer („3000 Jahre“) wurden die Awards vergeben, bei welchen auch die Kult-Band Münchener Freiheit mit einem Award geehrt wurde. Frontsänger Tim richtete eine tolle Rede an das Publikum und rundete damit den nächsten Block klasse ab.

Danyel Gerard und Wolfgang Trepper

Zwei weitere Highlights folgten mit dem Auftritt von Danyel Gerard mit seinem legendären Hit „Butterfly“ sowie Wolfgang Trepper, der für den humoristischen Beitrag des Abends sorgte. Er überreichte anschließend Mary Roos ihren Award – beide gehen bald gemeinsam auf „Mehr Nutten, mehr Koks – scheiss auf Erdbeeren“ – Tournee.

Finale

Es ging in das Finale, welches noch einmal beste Stimmung lieferte. Denn Nicole performte einen Hitmix und mischte sich dabei in das Publikum und stieg gar auf einen Stuhl. Was für eine Show! Sie bekam einen ganz besonderen Award von Überraschungsgast Uwe Hübner überreicht, welcher ebenfalls auch einen der smago! Awards bekam. Großer Jubel herrschte, viele der Zuschauer hätten nicht gerechnet, dass der damalige Nachfolger von Dieter-Thomas Heck vor Ort sein wird.

Bühne frei für Andy Tichler, welcher eine starke Rede hielt und sich bei den Beteiligten herzlich bedankte und den Backstage-Reportern Victoria Herrmann sowie Sebastian von Mletzko ebenfalls einen Award übergab – eine tolle Geste! Den perfekten Abschluss lieferte eine Berliner Legende – Frank Zander! Mit „Nur nach Hause“!

Fazit

Eine sehr gelungene und der ZDF-Hitparade mehr als würdige Veranstaltung! Wir sind gespannt, unter welchem Motto der Award 2021 stehen wird – einiges geboten wird sicherlich auch dort wieder. Ein Kompliment geht auch an das MOA-Hotel, welches stilvoll und gemütlich alles, was das Herz begehrt, bietet, darunter auch köstliche Speisen, wie wir auf der Aftershowparty erleben durften.

Kevin Drewes

VANESSA MAI stellt ihr neues Album beim Jugendradio N-Joy (NDR) vor 0

+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++zuerst bei Schlagerprofis.de+++

Das ist für Vanessa Mai sicher eine schöne Sache – das Jugend(!)Radio des NDR, N-Joy, stellt ihr neues Album „Für immer“ am 23. Januar 2020 ab 23 Uhr vor – also quasi direkt vor dem Erscheinungstrag (24. Januar).

Vanessa war persönlich im Studio zu Gast – wir sind gespannt auf die Radiosendung bei einem Sender, dessen Zielgruppe 14- bis 39-jährige sind. Schön, dass es in solchen Nischen noch möglich ist, Schlager auch mal im Radio zu hören – vorausgesetzt, man ordnet Vanessa in diese Rubrik ein…

PS: Informationen dieser Art halten wir für unsere Leser für interessanter als die Frage, ob Vanessa Mai „gerne Hausfrau“ ist oder nicht – wir hoffe, dass ihr das auch so seht…