Florian Silbereisens Schlagerfest in Bremen – Eventbericht von Kevin Drewes 0

Bevor die Tour „Das Große Schlagerfest – die Party des Jahres“ (nach einem weiteren Konzert in Kiel) eine kleine Pause einlegt, waren wir in Bremen am vergangenen Freitag noch einmal dabei, um uns ein zweites Bild zu machen. In der fast ausverkauften, 6.000 Zuschauer umfassenden ÖVB-Arena bildeten sich schon weit vor dem Einlass lange Schlangen, sowohl für den Soundcheck (separater Eingang, ein extra Upgrade-Ticket muss dafür gekauft werden) als auch für den regulären Einlass.

Soundcheck mit unerwarteter Unterstützung

Wir waren selbstverständlich wieder beim Soundcheck dabei, an dem dieses Mal noch einige Schlager-Fans mehr teilnahmen als bei unserer letzten Veranstaltung. Nach der Führung und einem kleinen Backstage-Einblick nahmen sich KLUBBB3 entspannt Zeit für die zahlreichen Autogramm- und Selfiewünsche, ehe als eigentlicher Soundcheck ein Medley ihrer Hits präsentiert wurde. Dieses Mal gab es noch eine Zugabe. Christoff sang nach Bitte seiner Kollegen ein älteres Lied von sich selbst. Dort stießen  überraschend als Gag zwei Kollegen mit Regenschirm hinzu.

Start mit „Ich glaub, es geht schon wieder los“

Zum offiziellen Beginn um 19.30 Uhr betrat dann Showmaster Florian Silbereisen die Bühne und bot als Opening ein Medley bekannter Schlager-Hits, darunter passenderweise „Ich glaub es geht schon wieder los“ von Roland Kaiser – es ist schon kurios, dass er seine eigene Show mit einem „kaiserlichen“ Hit beginnt, während die Sendung „Alle singen Kaiser“ mit einem Klassiker von Udo Jürgens gestartet wurde. –

voXXclub heizen mit drei ihrer Hits ein


Danach folgte im wahrsten Sinne des Wortes ein kräftiges Donnawedda. Die Jungs von Voxxclub starteten mit einer toll gemachten und fulminanten Show in den Abend und heizten dem Publikum mit den Songs „Donnawedda“, der alpinen Version von „Leev Marie“ und „Rock mi“ direkt mächtig ein. Übrigens – HIER könnt ihr ein Interview mit den sympathischen Jungs von voXXclub finden.


Linda Fäh: Wie in den TV-Shows wird ihr kein eigenes Lied zugestanden


Märchenhaft wurde es beim nächsten Auftritt. Linda Fäh, als Kind „eher ein hässliches Entlein“ betitelt und später im Jahre 2009 dann zur Miss Schweiz gekürt (so gezeigt in einem kurzen Video auf der Leinwand), hat im Laufe der Jahre eine starke Wandlung hingelegt. Bei dieser Tour interpretiert sie zwei Schweizer Klassiker, nämlich „Cinema“, den Eurovisions-Hit von Paola, und „Cindy“ von Peter, Sue & Marc (zweitgenannter gemeinsam mit Voxxclub). Leider sang sie keinen ihrer eigenen Songs, schade. Chance versäumt, wäre dies doch eine ideale Bühne für die Präsentation ihrer eigenen Lieder gewesen, bei so großen Kulissen.

DDC-Breakdancer erinnern an die ZDF-Hitparade


Der nächste Auftritt der DDC Breakdancer widmete sich einer Hommage an die legendäre „ZDF-Hitparade“,in dieser Show auch „Heckparade genannt. Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums wurden einige Klassiker gepaart mit Stunts performt. Darunter u. a. „Dschinghis Khan“, „Ti Amo“ von Howard Carpendale“ oder auch „Anita“ von Costa Cordalis sowie anschließend ein aktueller Super-Hit „Achterbahn“ von Helene Fischer. Die Stimmung war schon jetzt klasse in der ÖVB-Arena.

KLUBBB3 mit eigenem und mit Pur-Medley

Danach betrat Florian Silbereisen erstmals an diesem Abend mit seinen Kollegen von Klubbb3 die Bühne, um ein Medley ihrer beliebtesten Songs sowie dem legendären Hit-Medley von PUR zu performen. Eine interessante Mischung, die sehr gut vom Publikum angenommen wurde. Besonders die Klubbb3 Fans feierten dies.

Julia Lindholm stellt Vorboten ihres Albums „Boom Boom“ vor


Eine weibliche und sympathische Künstlerin aus Schweden, Julia Lindholm folgte. Sie stellte „Boom, Boom“, ihre aktuelle Single und zugleich Vorreiter ihres geplanten Albums, das im Laufe diesen Jahres erscheinen soll, vor. Geplant war der 03.05.2019, doch das Album wurde auf einen bisher noch nicht genannten Termin verschoben. 

voXXclub erinnern an Disco-Hits


Passend zur Disco-Thematik sorgten anschließend voXXclub in originalgetreuen Kostümen als Indianer, Cowboy und Co. mit YMCA und den weiteren Hits der Village People, „Go West“ sowie „In the Navy“ für mächtig Stimmung. Wieder ein sehr gelungener Auftritt der blendend aufgelegten Jungs.


Nicht nachvollziehbar: Florian Silbereisens Gitarre im Playback-Verfahren


Ruhiger wurde es beim nächsten Act. Solo an der Gitarre präsentierte Florian Silbereisen seine Coverversion des österreichischen Riesen-Hits von Seiler & Speer „Ala bin“, die er leider erneut auf der Gitarre nicht live, sondern Playback spielte (lediglich der Gesang schien live zu sein). Dennoch schlug diese ruhige, sehr starke Ballade wieder grandios ein. Dennoch: Schon bei Florians TV-Shows ist das Vollplayback ein echtes Ärgernis – gerade bei „Alle singen Kaiser“ gab es da viel Kritik. Bei einem Konzert-Gastspiel ein Instrument in die Hand zu nehmen und nicht live zu spielen – das ist schon irgendwie mehr als grenzwertig…

Musical-Medley begeistert die Bremer Fans


Ganz großes Kino folgte auch beim Musical-Medley von „Sister Act“, das gemeinsam von KLUBBB3, voXXclub, Julia Lindholm und Linda Fäh performt wurde. Dankbar über die Genehmigung von Stage Entertainment trugen alle Künstler originalgetreu die ikonischen Nonnen-Kostüme des Originals. Sicherlich der humorvollste Beitrag des Abends, was auch den starken Schauspiel-Einlagen aller Beteiligten zu verdanken ist. Das Publikum war begeistert.

Eloy singt genau EIN Lied solo…


Ein Mann für Gänsehaut-Momente, der sich erst kürzlich von seiner Band „Caught in the Act“ trennte, um sich nun voll auf seine steil ansteigende Schlager-Karriere zu konzentrieren, Eloy de Jong war anschließend an der Reihe. Seinem Hit „Egal was andere sagen“ folgte „Liebe kann so wehtun“, das er auf dieser Tour mit Unterstützung von Julia Lindholm und Linda Fäh anstatt mit Marianne Rosenberg singt. Warum Eloy nur zwei seiner Songs performt auf dieser Tour, davon nur eins solo, darf hinterfragt werden – hat er doch noch so manchen anderen starken Song im Repertoire.

Udo-Jürgens-Medley im Halbplayback-Verfahren…


Zum Abschluss der ersten Hälfte wurde der unvergessene, große Udo Jürgens gewürdigt. Alle bisher aufgetretenen Künstler des Abends sangen ein Medley seiner größten Hits, darunter natürlich „Griechischer Wein“ und „Ich war noch niemals in New York“. Die Halle kochte, es hatte den Anschein, dass das ganze Publikum mit einstimmte. Highlight war vor allem, dass die Künstler bei der „Zugabe“ alle einen Bademantel überzogen, Ein Ritual, welches absoluter Kult auf den Konzerten von Udo Jürgens war – wobei wir annehmen, dass der Meister selbst bei einer derartigen Halbplayback-Performance im Grab rotiert haben dürfe…

Zweite Halbzeit startet mit KLUBBB3

Nach einer rund 30-minütigen Pause ging es dann Schlag auf Schlag. Teil 2 eröffneten KLUBBB3 mit dem Song „Wir sind Schlager“ und brachten die Halle direkt wieder zum Kochen.

Michelle bringt Halle zum Beben


Diese Stimmung wurde aber schon bei der nächsten Künstlerin, der Schlagerqueen Michelle,  übertroffen. Sie begann mit dem starken, kraftvollen Super-Hit „Paris“ ehe sie mit der Grand-Prix-Hymne „Wer Liebe lebt“ ruhigere Töne anstimmte.

ABBA-Medley erinnert an gute alte Zeiten


Weiter ging es mit einer Zeitreise in die 1970er Jahre, der Glanzzeit der Disco.
Alle bisher aufgetretenen Künstler betraten passend in silbernen Glitzer-Outfits und mit Discokugeln die Bühne, um ein Medley der größten Hits von Abba vorzutragen.

Mark Forsters „Chöre“ von Breakdancern umgesetzt…

Auf den Ausflug in die 1970er Jahre folgte  ein moderner Song, die DDC Breakdancer performten spektakulär den Hit „Chöre“ von Mark Forster.

Begeisternder Auftritt von Matthias Reim


Und dann folgte der Mann, der genau weiß, wie er die Hallen so richtig zum Beben bringt: Matthias Reim!! Trotz Erkältung gab die Schlager-Legende alles und sorgte mit seinen Hits „Ich hab geträumt von dir“, „Du bist mein Glück“ und „Ich hab mich so auf dich gefreut“ sowie „Einsamer Stern“ für den bisherigen Höhepunkt des Schlagerfestes.

Highlight: Duett Michelle und Matthias Reim

Darauf folgte als fünfter Song ein Duett. Der aktuelle Mega-Hit von Matthias Reim und Michelle „Nicht verdient“. Die beiden im Zusammenspiel zu erleben ist immer wieder ein absolutes Highlight.

Noch’n Duett: Florian Silbereisen und „Matze“

Apropos Highlight: Eine ganz starke, alternative Version von einem weiteren aktuellen Duett  folgte auf dem Fuß: „Sie sagte doch sie liebt mich“. Im Original macht Herr Reim Thomas Anders und Florian Silbereisen einen Strich durch die Rechnung. Auf dieser Tour wurden die Rollen vertauscht und Matthias Reim sang das Duett mit Florian Silbereisen. Auch dieses Zusammenspiel ist grandios, es schien, als hätten sie mächtig Spaß. Auch den einen oder anderen augenzwinkernden Seitenhieb konnte man sich natürlich nicht verkneifen.

Michelle/Reim-Duett „Idiot“ ist eine sichere Bank

Wenig zu lachen hingegen hatte Matthias Reim beim letzten Duett. Michelle betrat noch einmal die Bühne um „Du Idiot“ gemeinsam mit ihm zu singen. Im Schlager-Genre sicherlich einer der besten Songs dieses Jahrhunderts. Egal, wo dieses Lied performt wird, das Publikum gröhlt immer lautstark mit. So auch an diesem Abend in Bremen, wo die Stimmung noch einmal getoppt wurde.


Als Nächstes sangen voXXclub und Klubbb3 gemeinsam den Peter Maffay Klassiker „So bist du“, ehe alle anderen Künstler dazu stießen, um das Finale einzuläuten, dessen erster Song „Wenn du gehst“ war.

Fulminantes Finale


Was noch fehlte, war DER Mega-Hit von Matthias Reim: „Verdammt, ich lieb dich“!! Alle Beteiligten harmonierten prächtig und interagierten erneut viel mit dem Publikum, was sehr gut ankam. Und so forderte das Bremer Publikum anschließend lautstark „Zugabe“.

Die gab es natürlich auch. So folgten ein Medley weiterer großer Schlager-Hits wie Reinhard Meys Klassiker „Über den Wolken und „Tage wie diese“ von den Toten Hosen sowie „Joana“ von Roland Kaiser. Oben drauf gab es dann noch den Song „Ich sage Danke“ sowie last but not least als perfekten Abschluss „Oh wie ist das schön“.

Schöne Schlagerparty mit kleinen Wermutstropfen

Nachdem wir die Tour einmal zu Anfang in Hamburg und nun zur Halbzeit in Bremen noch einmal besuchten, können wir die Veranstaltungsreihe jedem Schlagerfan sehr ans Herz legen. Die Mischung aus Klassikern, modernen Songs sowie den Stunts von DDC Breakdancer ist gelungen, wenn auch ein paar oben genannte Kleinigkeiten zu kritisieren sind. So kommen unserer Meinung nach die Fans von Eloy und Linda Fäh etwas zu kurz. Schade finden wir auch, dass offensichtlich keinerlei Fotografen für diese beiden Konzerte akkreditiert wurden, gerade diese Tour bietet viele tolle Motive bei all den abwechslungsreichen Acts. (Zumindest uns wurde keine Akkreditierung zugestanden). Wir haben daher Smartphone-Fotos angefertigt, um euch einen Eindruck zu verschaffen. –  Noch bis zum 04.05.19 in Oberhausen hat man die Gelegenheit, bei dieser Tour dabei zu sein.

Bericht und Fotos: Kevin Drewes

 

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Anita & Alexandra Hofmann – ihr Musikvideo „Komet“ ist sehr gelungen – Kurzrezension von Kevin Drewes 0

Nachdem wir erst kürzlich HIER über die neueste Single-Auskopplung „Komet“ des Geschwister-Duos Anita & Alexandra Hofmann berichteten, folgt nun von unserem Rezenzionsexperten Kevin Drewes die Kurzrezension zum Musikvideo.

Der futuristische Clip beginnt mit Kometen, die auf die Erde zurasen, ehe wir erstmals Anita und Alexandra sehen. Die beiden sind von einem animierten Radar umgeben, der ein Zahlen-Wirrwarr anzeigt. Die passende Zeile dazu: „Unberechenbar schlägst du in mein Leben ein“. Das Duo setzt beim Musikvideo verstärkt auf Computereffekte, die auf gutem Niveau sind. So sehen wir passend zur Zeile „Du warst wie ein Satellit, dort auf meiner Umlaufbahn…“einen Satelliten, der um die Erde kreist. Der blaue Planet steht hier symbolisch für das Herz.

Das Ganze erinnert an die Musikvideos der 80er Jahre, besonders an „Major Tom“. Nur, dass die Technik inzwischen viel weiter ist. Auch im Video der Hofmanns ist immer wieder ein Astronaut zu sehen. Während das Duo den Song in einer Raumstation performt, werden viele schnelle und verschiedene Lichteffekte eingesetzt. Die Outfits der beiden Damen sind zudem auch sehr futuristisch. Eine ausgefallene Idee, die natürlich perfekt zum Song passt.

Während die Kometen näher kommen, hören wir die Zeile „Und so knallst du in mein Herz, lässt mein Weltbild explodieren“. Wenig später ist es dann auch soweit, ein Komet erreicht das Meer und lässt die Wellen hoch schlagen. Die passende, kräftig besungene Zeile dazu: „Komet schlägt ein“. Und so sehen wir anschließend erstmals, wie der Astronaut seinen Helm abnimmt, Mission erfüllt! „Ich war allein, jetzt wirst du mein Himmel sein“ besingt dies ideal.

Anitas und Alexandreas Video-Ideen kommen inzwischen so gut an, dass sich auch Kolleginnen von ihnen anregen lassen. Bei Facebook hat Stefanie Hertel mitgeteilt, dass sie bei ihrem neuen Video auf das Hofmann-Team zurückgegriffen hat – Anita und Alexandra standen ihr beim neuen Video beratend zur Seite, über Stefanies neuen Song werden wir noch gesondert berichten.

Das „Komet“-Video wurde von Beat Hug aufgenommen, bearbeitet und geschnitten – seit Jahren greifen Anita und Alexandra auf seine Künste zurück und bringen sich in Regie- und Drehbuchfragen selber ein – das Ergebnis, ein gut gemachtes und außergewöhnliches Musikvideo, verlinken wir gerne:

 

 

Vanessa Mai: SAT1 redet im Frühstücksfernsehen Klartext – aber ist die Kritik gerechtfertigt? 0

Zum Frühstücksfernsehen bat SAT1 die „Society-Expertin“ Vanessa Blumhagen um ihre Einschätzung zu Vanessa Mai. Das Gespräch mit Moderatorin Alina Merkau hatte es in sich. (In rot haben wir unsere Gedanken eingefügt, die in der Sendung nicht vorkamen):

Schriftzug: „Die Luft ist raus bei Vanessa Mai“

Alina läutete das Gespräch mit der Fragestellung ein, warum Vanessa Mai derzeit so „unerfolgreich“ sei. „Dafür bin ich ja da, das erzähle ich dir jetzt„,  versprach Vanessa Blumhagen. Während der Schriftzug „Die Luft ist raus bei Vanessa Mai“ eingeblendet wurde, erfuhren wir, dass Vanessa zur Zeit für die ARD einen Film mit Axel Prahl drehe, was „man ja mal machen könne„, wenn „es ansonsten läuft„. Prognose der Expertin: „Das wird ihre Karriere auch nicht mehr retten, weil alles schief läuft, was schief laufen kann„. Wir erfahren das, was bei den Schlagerprofis schon öfter mal Thema war: „Das neue Album war neun Wochen in den Charts und ist dann im Nirgendwo verschwunden„. Auch die aktuelle Single „Beste Version“ wurde bekanntlich kein Hit.

Vanessa Blumhagen spart die „kreative Phase“ aus…

Dann kommt das Statement, dass Vanessas Tour abgesagt wurde, weil nicht genügend Tickets verkauft worden seien. Sicher – das weiß jeder, aber nun müssen wir mal „reingrätschen“: DER Knackpunkt der vielen Fehler war das (aus unserer Sicht) Märchen, dass Vanessa wegen einer angeblichen „kreativen Phase“ die Tour abgesagt hat. Wer die eigenen Fans so verar… hat es schwer, wieder auf die Beine zu kommen – so unsere Meinung. So gesehen war Frau Blumhagen noch „nett“ zu Vanessa und ihren Ratgebern. – Zurück zur „Society Expertin“. Nach deren Meinung waren die „Nackt – und Nippelfotos“ ein Fehler, die „Dance-Show“ (gemeint: „Let’s Dance“), der (O-Ton) „Dingsda-Rapper“ Olexesh eine Fehlbesetzung – die Fans seien  abgewandert. Auch hier ist Frau Blumhagen noch nett, zu behaupten, dass Olexesh rumgebaggert habe – nicht wenige Fachleute munkeln, dass das Duo klar lanciert wurde.

Als Alternative werden Namen wie Maite Kelly und Anna-Carina Woitschack ins Spiel gebracht: „Es ist nicht so, dass die Welt auf eine Vanessa Mai wartet„, es gebe genügend Alternativen zum „Abwandern“.

Fehlende Authentizität

Dann kommt der nächste Knackpunkt: Vanessa Mai sei nicht authentisch. Alinas Hinweis auf „tolle Berater“ wird mit „Naaaa jaaa“ beschieden. Angeblich – so Vanessa Blumhagen – habe Vanessa den „gleichen Manager“ wie ihre „Stief-Schwiegermutter“ Andrea Berg. Erneut müssen wir hier einen Hinweis geben: Das stimmt ja so nicht mehr – inzwischen hat Andrea Berg sich von Andreas Ferber als Manager getrennt – ganz offensichtlich ist sie Profi genug zu erkennen, dass „kreative Pausen“ als Begründung für desaströsen Vorverkauf eine Katastrophe sind, weil sich dann schlicht (fast) jeder verar… fühlt. 

Vorschlag der Society-Expertin: Volle Konzentration auf Musik, keine Nebenbaustellen!

Der Vorschlag, sich wieder voll auf die Musik zu konzentrieren und alle Nebenbaustellen weg zu lassen, ist sicher kein schlechter – wir teilen die Einschätzung Vanessa Blumhagens, dass die Vanessa mit ihren diversen „Nebenjobs“ einfach ZU schlecht beraten war.

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Warum redet „ausgerechnet“ SAT1 Tacheles?

Wir finden: ENDLICH mal wurde Tacheles geredet. Dass das ausgerechnet bei SAT1 passiert ist, verwundert wenig. RTL ist mit Vanessa Mai wegen DSDS und dieser „Dance Show“ (Let’s Dance) verbandelt. Und die öffentlich-rechtlichen Sender schaffen offensichtlich hinter den Kulissen Fakten – jedenfalls war Vanessa Mai schon länger nicht mehr in einer großen Silbereisen-Show vertreten – vermutlich auch aus den von Vanessa Blumhagen genannten Gründen. Wir erinnern uns noch dunkel an den groß aufgepushten Fanclub „Maiworld“, der nix wurde – genau so wenig wie das „Maiteam“, das u. a. bei Carmen Nebel in Szene gesetzt werden sollte, was auch nicht so richtig funktioniert hat – im Gegenteil: Nach dem Auftritt mit Andrea Berg zusammen hatte Andrea einen Manager weniger…

Selbst die BILD-Zeitung trägt nicht mehr JEDE Story mit

Ein echter Knackpunkt könnte die BILD-Zeitung sein. Die hat ja über Monate Storys wie die „künstliche Beatmung“  mitgetragen – dieser „kreative-Phase“-Wahnsinn war dann aber wohl selbst für das Blatt des Guten zuviel – Schlagzeilen wie „Tour abgesagt, aktuelle Single schafft es nicht in die Charts“ sind dann mal kritischer als gewohnt, aber noch immer gibt es eine Hintertür: „Rettet die TV-Rolle die Karriere von Vanessa Mai?“ – vielleicht fühlte die BILD sich ja auch verar…, weil Vanessa ihr gegenüber bezüglich der abgesagten Arena-Tour sagte: „Am Ticket-Verkauf lag es sicher nicht„… Wir von den Schlagerprofis finden: „Nichts dazugelernt“…

Trotzdem ist Vanessa Mai ein Stehaufmännchen. Wer weiß? Vielleicht hilft der ARD-Film ihr ja, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Wir drücken die Daumen.

HIER kann man sich den Beitrag des SAT-1-Frühstücksfernsehens vom 15. Juli ansehen.

Fotos: Instagram Vanessa Mai
(https://www.instagram.com/vanessa.mai/)