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MAITE KELLY: Tour-Premiere gelungen – aber Unmut über striktes Fotografier-Verbot

MAITE KELLY: Gelungene Tourpremiere in Köln

Erstmals nach viereinhalb Jahren und einer Pandemie, vor der viele in die Knie gehen mussten, gab sich MAITE KELLY in Köln wieder die Ehre. Immerhin haben sich 4500 Fans auf den Weg nach Köln gemacht – damit ist die Lanxessarena zwar bei weitem nicht ausverkauft, das tat der guten Stimmung des Konzerts aber keinen Abbruch, zumal MAITE KELLY nicht nur großartige (oberkörperfreie) Tänzer im Gepäck hatte, sondern mit CHRISTOPH PAPENDIECK, dem musikalischen Leiter der GIOVANNI-ZARRELLA-Show, auch einen der besten Bandleader mit Topband einen perfekten Musical Director.

Premiere in der “Home-Town”

Dass die Premiere der Tour in Köln stattfand, war für MAITE KELLY natürlich besonders schön – schließlich ist es ihre “Home-Town”, wie sie in einem Interview mal gesagt hat. Die Sängerin hat viele ihrer großen Hits gesungen, da durfte “Sieben Leben für dich” nicht fehlen – genausowenig wie “Heute Nacht für immer”, “Warum hast du nicht nein gesagt” und der Top-Titel 2023: “Ich brauch einen Mann”.

Auch Tiefgang in “Happy Show”

Im Laufe des Konzerts bewies MAITE aber auch Tiefsinn und wies darauf hin, dass man auch im Rahmen einer “Happy-Show” nachdenklich sein darf, weil das Leben derzeit auch viele Schattenseiten hat. Und damit war wohl nicht nur die allgemeine politische Lage gemeint, sondern auch privater Kummer: Den Tod ihrer Schwester hat sie mit dem Song “Ich bin bereit” verarbeitet – ein Gänsehaut-Moment des Konzerts.

Handy-Verbot wird strikt überwacht

Dass es nicht ZU “Happy” werden würde, dafür sorgte auch die Security. Dass Filmen und Fotografieren verboten war – viellelicht in Social-Media-Zeiten nachvollziehbar. Wie hart das Fotografier-Verbot durchgezogen wurde, ist angesichts einiger Stimmen bei Facebook, Instagram und Co dann doch bemerkenswert – wenn ständig Sicherheitsmitarbeiter das Handyverbot durchsetzen, stört das natürlich den Konzertgenuss auch der in der Nähe sitzenden Menschen. Eine Kommentatorin bringt es bei Facebook auf den Punkt:

Ich weiß gerade nicht, was störender war: Die Leute, die heimlich gefilmt haben oder der Sicherheitsdienst mit seinem rauen Ton.

Fakt ist: Wie “gut” die Maßnahme funktioniert hat, kann man anhand etlicher Filmchen und Fotos, die in Social Media zu finden sind, erkennen. – Ob diese Vorgehensweise Menschen motiviert, Tickets für ein Schlagerkonzert zu erwerben – oder ob man zum Schluss kommt: “Das tut sich doch keiner freiwillig an”, bleibt abzuwarten…

 

 

 

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Eine Antwort zu “MAITE KELLY: Tour-Premiere gelungen – aber Unmut über striktes Fotografier-Verbot”

  1. Ein Grund mehr ihre Konzerte nicht zu besuchen! Man zahlt dafür sehr viel Geld und will wenigstens dann doch ein paar Erinnerungsfotos haben/machen.

    Die Frau wird von Jahr zu Jahr unsympatischer! Hier kann man wirklich sagen: der Erfolg ist ihr in den Kopf gestiegen.

    Wo ist bloß die Maite der Kelly Family nur hin?

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