Hein Simons: Vorfreude auf sein im Mai erscheinendes Album „Lebenslieder“ 0

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Über 50 Jahre ist es her, dass Hein Simons als „Heintje“ über Nacht einer der größten (wenn nicht der größte) Kinderstar(s) Deutschlands geworden ist. Heintje spielte in der Champions League der damaligen TV- und Schlagerunterhaltung mit und trat in den grßten Fernsehshows und Kino-Kassenschlagern mit. Mit dabei waren die ganz großen Namen der vergangenen Tage – insbesondere der große Peter Alexander.

Mit seinem brandneuen Album, das voraussichtlich am 31. Mai 2019 erscheinen wird, erinnert sich Hein Simons an diese Zeiten und die Melodien, die damals populär waren. Fans dürfen sich auf Neuinterpretationen von „California Blue“ (Roy Orbison) und „Are You Lonesome Tonight?“ (Elivs Presley) freuen. Aber auch nationalen Interpreten gedenkt Hein Simons – z. B. Vico Torriani, Freddy Quinn und Udo Jürgens. Sei damaliger Schauspielkollege Peter Alexander darf da natürlich nicht fehlen: Hein hat sich dessen „Und manchmal weinst du sicher ein paar Tränen“ angenommen.

Besonders gespannt sind wir auf die parallel erscheinende DVD „Lebenslieder“ – ein TV-Special, das an Original-Schauplätzen von damals gedreht wurde. Echte Fans haben die Glegenheit, CD und DVD in einer Fanbox zu ergattern.

Wir von den Schlagerprofis sind sehr gespannt auf Hein Simons‘ neues Album und drücken die Daumen, dass es vielleicht doch auch einmal für eine Silbereisen-Show reicht – der Erfolg des „Heintje und ich“-Projekts spricht dafür, dass Hein Simons bis heute über eine beeindruckende Anzahl an Fans verfügt…

 

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Freddy Quinn war die erste Eins: Herzlichen Glückwunsch: 60 Jahre deutsche Charts! 0

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Okay, erst 1977 hat der BVMI bzw. damals der „Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft“ so etwas wie die „offiziellen Charts“ etabliert, deshalb wurde vor rund zwei Jahren auch das Jubiläum „40 Jahre Charts“ gefeiert.

ABER: Die ersten deutsche Verkaufshitparade hat sicherlich der Musikmarkt etabliert. Die erste Ausgabe des inzwischen leider eingestellten Branchenmagazins erschien vor 60 Jahren: am 15. Juli 1959. Gegründet wurde das Fachblatt von Hans R. Beierlein, der bis zum heutigen Tage als bedeutender und einflussreicher Musikmanager gilt. Überregional bekannt wurde Beierlein als Manager von Udo Jürgens, dessen Karriere er stark beeinflusst hat. Sein erster Coup war aber sicher die Gründung des „Musikmarkts“, der bereits in seiner ersten Ausgabe vor 60 Jahren die erste Verkaufshitparade veröffentlicht hat.

Die heutigen offiziellen Charts erkennen das offensichtlich auch an, denn die Hitparadenplatzierungen werden auf der Homepage „offiziellecharts.de“ seit 1959 notiert – also auch die Hitlisten, die vor der 1977 in Zusammenarbeit mit media control entstanden sind.

Zufällig sind wir auf dieses sehr interessante Jubiläum gestoßen. Der allererste Spitzenreiter der deutschen Charts war Freddy Quinn, dessen „Gitarre und das Meer“ damals ein Riesenhit war – ein Schlager, der bis heute unvergessen ist. Freddy lebt noch heute – schade, ganz offensichtlich hat er sich leider(!!!) total aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.

Die Zweitplatzierte Caterina Valente hingegen hat erst kürzlich ein Interview gegeben – wir berichteten HIER darüber. Mit „Tschau, tschau Bambina“ war sie auf dem 2. Platz der ersten deutschen Hitparade.

Bronze holte sich damals ein Instrumentaltitel: Chris Barbers Jazzband war mit „Petite Fleur“ erfolgreich.

Was wir unglaublich spannend finden: ALLE DREI Erstplatzierten der Charts von vor unglaublichen 60 Jahren leben noch, was auch für den „Erfinder“ der Charts, Hans R. Beierlein, gilt. Offensichtlich ist Erfolg mit deutschen Charts gesundheitsförderlich…

Sehr schade finden wir, dass es den Musikmarkt nicht mehr gibt. Immerhin gibt es aber noch das Fachblatt, das man vielleicht als Nachfolgeorgan des Musikmarkts gibt, nämlich die „Musikwoche“. Die berichtet aktuell z. B. wie folgt über die Quote der Carmen-Nebel-Sendung vom vergangenen Samstag – Zitat: „3,26 Millionen ZDF-Zuschauer sahen am 13. Juli „Willkommen bei Carmen Nebel“. Das sind gut 500.000 weniger als bei der vergangenen Ausgabe vom 4. Mai.“ Hier sieht man, wie wichtig ein neutrales Branchenblatt ist, das einfach nüchtern-neutral die Fakten benennt.

Insofern denken wir gerne 60 Jahre zurück an die Geburtsstunde des „Musikmarkts“, der sich über Jahrzehnte hinweg als Branchenblatt etabliert hat und dessen Artikel stets wohlwollend-kritisch formuliert waren, was bekanntlich auch der Anspruch der Schlagerprofis ist.

Also auch ohne großen Medienrummel, ohne Hinweis der GfK, ohne irgendwelche mediale Präsenz: Wir gratulieren wem auch immer (den Musikmarkt gibt es ja nicht mehr, insofern gratulieren wir einfach Hans R. Beierlein) zu diesen großartigen Jubiläum und freuen uns auf die nächsten sechzig Jahre offizielle Charts… – und träumen insgeheim davon, dass die damals Beteiligten (Freddy Quinn, Caterina Valente, Chris Barber, Hans R. Beierlein) vielleicht doch noch einmal Lust haben, sich an die aufregende Zeit anno 1959 zu erinnern… oder um es mit einem weiteren Hans R. Beierlein-Hit zu sagen: „Träumen kann man, was man will“..

Udo Jürgens: Trailer zum Musicalfilm „Ich war noch niemals in New York“ ist da 0

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Am 30. September hätte der große Udo Jürgens seinen 85. Geburtstag feiern müssen. Eigentlich Grund genug, sein Leben und Werk würdig aufzubereiten. Von kaum einem anderen Künstler seiner Bedeutung gibt es noch so viel bislang nicht auf CD erschienenes Material wie von Udo Jürgens. Der 85. Geburtstag wäre ein schöner Termin gewesen, dazu schöne Veröffentlichungen zu produzieren – dass die Beteiligten am Rechtsstreit das so „zulassen“, ist mehr als bedauerlich.

Immerhin – ein kleines Trostpflaster ist der Film zu Udos Musical „Ich war noch niemals in New York“, der am 24. Oktober in die Kinos kommt – darüber haben wir als erstes Schlagerportal HIER bereits im Oktober 2018 berichtet. So langsam wird es spannend – die Zeitschrift Gala zeigt auf ihrer Webseite exklusiv den Trailer zum Film, der unter diesem LINK angesehen werden kann und zeigt, was uns erwartet – der Film scheint recht eng am Film angelehnt zu sein. Vielleicht wird es ja sogar einen Soundtrack geben – dann könnte man Udo Jürgens‘ Musik wenigstens mit den Stimmen von Uwe Ochsenknecht und Heike Makatsch erleben. Weitere prominente Mitwirkende des Films sind Katharina Thalbach und Moritz Bleibtreu.

Bleibt zu hoffen, dass zumindest auf dem Weg Udos Musik weiter in Erinnerung behalten wird.