Undine Lux – Bemerkenswerte neue Single „Leg dich nie mit Frauen an!“ 0

Vor zehn Jahren startete die attraktive Sängerin Undine Lux ihrer Karriere als Helene-Fischer-Double und erzielte damit gute Erfolge. Im Sommer 2016 erschien dann das erste Album der Sängerin  „Pink“ kann als gelungenes Debut bezeichnet werden.

Mit dem von Joachim Radloff produzierten und von Tobias Reitz und Alexander Scholz getexteten Schlager „Leg dich nie mit Frauen an“ wird nun die erste Single des neuen Albums veröffentlicht. Undine hat damit einen weiteren Schritt nach vorne gemacht: Immerhin ist Tobias Reitz ein langjähriger Textdichter Helene Fischer  – und das merkt man auch.

Das Thema, dass ein Mann sein Glück bei einer Freundin der eigenen Lebensgefährtin versucht, ist zwar nicht neu, allerdings wurde es modern und poppig neu produziert. „Sie hat mir gesagt, dass du bei ihr warst… – und grad hast du mir noch im Ernst erzählt, dass dir mein ganzes Herz gehört…“ – Undine kommt zur Erkenntnis, dass ein „bisschen Rache“ süß sei. Inhaltlich und von der Produktion her ist das ein viel versprechender Titel, der auf das zweite Album von Undine Lux neugierig macht.

Die Single „Leg dich nie mit Frauen an“ ist digital ab dem 1. Juni 2018 erhältlich.

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Andreas Gabalier: Exklusives Kurzinterview mit den Schlagerprofis 0

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Am Rande seines triumphalen Konzerts in Stuttgart, zu dem wir HIER einen Konzertbericht veröffentlicht hatten, gab uns Andreas Gabalier ein kleines Interview. Wir von den Schlagerprofis finden ja immer die Frage spannend, warum so oft im Fernsehen „Vollplayback“ gesungen wird. Übereinsteimmend behaupten fast alle Insider, dass es nicht anders möglich sei. Was vor 40  Jahren bei Dieter Thomas Heck selbstverständlich war, sei demzufolge heutzutage nicht mehr möglich. Da Andreas Gabalier ein toller Live-Musiker ist und selber auch oft genug seine Songs live interpretiert, haben wir ihn zu diesem Thema befragt:

Schlagerprofis: Bei deinen Konzerten wird live musiziert. Es ist uns aufgefallen, dass du sogar im Fernsehen bei Florian Silbereisens „Schlossfest“ LIVE gesungen hast, ebenso einer anderen TV-Show und zuletzt in Gottschalker 68er Show. Frage: Ist dir das wichtig – und ist es schwer, das auch durchzusetzen, live singen zu dürfen? Immerhin behaupten die Produktionsfirmen ja immer, es sei nicht gut, live musizieren zu lassen, weil das nicht den Sound des Tonträgers abbilde?

A. G.: „Wie sage ich das jetzt, ohne jemandem weh zu tun? Ich habe Freude am Musizieren. Es fällt mir nicht ein, meine Lieder so gut auswendig zu lernen, dass ich lippensynchron singen kann. Sofern es technisch machbar ist, spielen wir live auf der Bühne.“

Schlagerprofis: Muss man es heute einfordern, live singen zu dürfen?

A. G. „Nein. Ich glaube, dass sich viele Fernsehsender freuen würden. Sie freuen sich immer, wenn ich live singe. Mehr kann ich dazu nicht sagen. Man sieht es im Publikum, dass es ankommt, weil man dann einfach die Möglichkeit hat, mit dem Publikum zu agieren. Es ist natürlich auch oft schwierig. Man hat nicht die Mikrofone, die wir im Studio verwenden oder live auf der Bühne verwenden. Das Equipment ist im Studio auf jeden Künstler maßgeschneidert. Oft ist es so, dass die technische Ausstattung nicht für jeden einzelnen Künstler individuell bereitzustellen ist. Aber am Stimmpegel und meinem Stimmcharakter liegt es nicht – und darum brülle ich auch ganz gerne mal im Fernsehen live ins Mikrofon (schmunzelt)..

Florian Silbereisen: Herzlichen Glückwunsch zur tollen Einschaltquote des „Schlagerboooms“ 2018 0

Es ist eine Binsenweisheit, die zwar uralt ist, aber immer noch Bestand hat: Wer Erfolg hat, hat Recht. So gesehen hat Florian Silbereisen alles richtig gemacht: Eine Einschaltquote von 5,15 Mio. Zuschauern in Deutschland ist ein toller Erfolg. Lediglich der Samstagskrimi im ZDF konnte am Schlagerbooom vorbeiziehen.

Tolle Einschaltquote, obwohl die ganz großen Stars fehlten

Auch wenn vor zwei Jahren die Quote gigantische Dimensionen hatte (6,2 Mio.), hinkt der Vergleich, weil 2016 Helene Fischer in der Show ihr „Comeback“ gab. Die ganz großen Superstars des deutschen Schlagers (allen voran Helene Fischer, aber auch Andrea Berg, Andreas Gabalier und vielleicht noch Fantasy)  fehlten – und dennoch wurde eine hochprozentig toll inszenierte Show mit einer guten Einschaltquote belohnt. Die Quote von 18,7 Prozent ist an sich schon ein toller Erfolg. Zum Vergleich: Die parallel ausgestrahlte RTL-Show „Supertalent“ scheiterte an der 4-Mio.-Marke, hatte allerdings wie gewohnt gute Marktanteil bei den jungen Zusehern.

10,8 Prozent beim jungen Publikum

Einen geradezu sensationellen Wert erreichte Florian Silbereisen bei den „jungen Zuschauern“, also bei den bis 49-jährigen Zusehern. 950.000 Zuschauer aus dieser Gruppe schalteten den Schlagerbooom ein, was einer großartigen Einsschaltquote von 10,8 Prozent entspricht.

Österreich: 443.000 Zuschauer

Etwas „durchwachsen“ war die Einschaltquote in Österreich. 443.000 Zuschauer sind ausbaufähig – zum Vergleich: Die Vorabendsendung „Zeit im Bild“ sahen 946.000 Zuschauer. Wir meinen: Vielleicht gab es auch etwas wenig Österreich-Bezug. Aus Österreich kam – wenn wir das korrekt im Blick haben – bestenfalls Andy Borg. Dabei hätte man einen tollen Österreich-Act bringen können: „Josh.“ hat mit „Cordula Grün“ nicht nur einen Riesenhit, sondern der Song wurde von Florian Silbereisen höchstselbbst als „DER“ Oktoberfest-Hit bezeichnet. Das hätte nach unserer Meinung gut in die Show gepasst.

Fazit

Was die Einschaltquote angeht, können wir Florian Silbereisen nur gratulieren. Im Gegensatz zu anderen Portalen, die auch erschreckend schlechte Quoten „schönschreiben“, versuchen wir es differenziert zu sehen und denken, dass wir zu über 5 Mio. Zuschauern und einer 2-stelligen Quote bei den 14-49 jährigen allen Grund zur Gratulation haben…