RENÉ DEUTSCHER: Exklusive Vorab-Rezension zu „GEH“ 0

René Deutscher GEH

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Exklusiv und genau 3 Wochen vor der Veröffentlichung am 06. September 2019 haben die Schlagerprofis den neuen Song von René Deutscher in der Rezension:

Mitte der 1980er Jahre entwickelte JULIANE WERDING gemeinsam mit ihrem damaligen Produzenten Harald Steinhauer so etwas wie ein neues Schlagergenre – den mystischen verschleierten Schlager mit geheimnisvollen Melodien und auslegbaren Textinhalten. Als eine moderne Vertreterin dieses Schlagerstrangs dürfte aktuell wohl Oonagh gelten, die beweist, dass diese Methode, Schlager zu veröffentlichen, auch heute noch erfolgversprechend ist.

Der umtriebige Produzent und Sänger in Personalunion, RENÉ DEUTSCHER, hat nun einen Song abgeliefert, der in eine ähnliche Richtung geht – musikalisch wird es geheimnisvoll-mystisch, und die Textaussage „GEH“ ist auslegbar. Das Arrangement und die Produktion sind – wie man es von René kennt – bis ins kleinste Detail ausgetüftelt und sauber produziert.

Dass der auslegbare textliche Inhalt „Methode“ hat, hat uns René im Interview höchstselbst verraten, hier erklärt er uns auch die Entstehungsgeschichte des Liedes – und an der Stelle beginnt es, spannend zu werden: Wenn man die Hintergrundgeschichte der aus dem Koma erwachenden Mutter kennt, kann man das Lied anders „einordnen“, als wenn man es ohne vorherige Erläuterung hört.

Und hier kommt gerade der Reiz des auslegbaren, nicht eindeutigen Schlagertextes ins Spiel: Ohne Kenntnis des Hintergrunds könnte man in den Text auch den sehnsuchtsvollen Text eines Mannes hineininterpretieren, der sich bislang nicht zu einem Liebesbekenntnis hat hinreißen lassen.

Egal wie man den Text interpretiert – das Ende bleibt offen. Ob die Person, um die es sich im Lied dreht, wirklich „geht“, bleibt der Fantasie der Hörer überlassen. Nun kann man sagen – einerseits: Das ist „schwere Kost“ – andererseits ist gerade dies so etwas wie eine Marktlücke. Bzw. nicht wenige Schlagerfans mögen gerade diese Möglichkeit, Schlager selber so zu deuten wie sie selber sie verstehen. Insofern können wir uns gut vorstellen, dass Renés extravaganter neuer Song gute Chancen im Airplay und den einschlägigen Hitparaden hat, zumal seine prägnante Stimme charakteristisch und unverwechselbar für das Lied ist.

Wir drücken René für seine neue Produktion, die am 6. September veröffentlicht wird, feste die Daumen.

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Schlagerprofis-Klartext: Die Albumcharts in unserer Analyse 0

Okay, „zuerst bei Schlagerprofis“ – diesen Anspruch können wir diesmal nicht erfüllen. Aber dennoch wollen wir noch mal einen Blick auf die für Schlagerfreunde erfreulichen aktuellen Charts werfen.

Am erfolgreichsten lief Oonagh durch das Ziel. Sie schaffte es in die Top-5. Ihre beiden ersten Alben schafften es in die Top-3, das ist diesmal nicht ganz gelungen. Es gab eine Fanbox, und sie hatte ihren Auftritt bei Florian Silbereisen. So gesehen ist ihre Platzierung sehr ordentlich, aber kein sensationeller Erfolg.

Zum vierten Mal in FOlge Top-10 – Platz 8 für Giovanni Zarralla ist ein toller Erfolg. Sicher wird auch der Auftritt bei den „Schlagern des Sommers“ zu diesem Erfolg beigetragen haben – aber andere Teilnehmer der Show konnten sich bei weitem nicht so gut platzieren.

Dass Oli.P die Top-10 knacken konnte und damit das zweite Pferd im Stall von Christian Geller war, das es hoch in die Charts geschafft hat, ist einerseits ein schöner Erfolg – andrerseits gibt es eine dicke Fanbox von ihm und es wurde viel Promotion gemacht. Ob das alleine rechtfertigt, ihn bei allen relevanten Schlager-Tour-Veranstaltungen (Schlagerfest XXL und Schlagernächte) einzuladen, wird sich zeigen.

Schlagertitan Bernhard Brink hat die beste Chartsplatzierung seiner über vier Jahrzehnte andauernden Karriere erreicht – und das ganz ohne Fanbox. Mit Fanbox hätte es vermutlich für die Top-10 gereicht. Aber auch so haben Autogrammstundentour und Silbereisen- und andere TV-Auftritte ihre Wirkung getan. In unseren Augen ein ehrlicher Chartserfolg.

Zum sechsten Mal Top-15 – dass das ein toller Erfolg für Semino Rossi ist, darüber muss man wohl kein Wort verlieren. Herzlichen Glückwunsch! Auch Ben Zucker hat es zum 10. Mal in Folge in die Top-20 geschafft. Ein schöner Erfolg, über den es nichts zu diskutieren gibt – außer, dass das ohne den Silbereisen-Support wohl kaum möglich gewesen wäre…

Drei Sängerinnen haben die Top-20 NICHT, aber immerhin die Top-30 geknackt. Am besten lief Laura Wilde mit „Lust“ durch’s Ziel. Die hatte am Sonntag einen Auftrit bei Kiwi im Fernsehgarten – ob das reicht, um erstmals eine zweite Woche die Charts zu knacken, wird sich zeigen.Immerhin: Laura hat BEI WEITEM nicht den TV-Support, den eine Sonia Liebing hatte, die massiv von vielen Seiten unterstützt wurde und damit immerhin die Top-30 erreicht hat, aber eben nicht „mehr“, was vielleicht dem geschuldet sein könnte, dass sie keine Fanbox und keine Autogrammstundentour hatte. Dennoch finden wir bemerkenswert, dass Silbereisen-TV-Präsenz weniger bringt als eben Autogrammstunden-Tourneen. So gesehen: Glückwunsch an Laura! Dritte im Bunde der Top-30 ist eine Sängerin, die aktuell zwar nicht bei Silbereisen war, aber trotzdem schon wieder die  Top-30 geknackt ha: Beatrice Egli. Acht Wochen Top-30, das hat nicht mal das Vorgänger-Album geschafft, so gesehen müssen wir das einfach loben, auch wenn wir immer noch traurig sind, nicht für eine Rezension bemustert worden zu sein. Da wir aber fair sind, gratulieren wir zu diesem zugegeben tollen Erfolg- auch OHNE „Schlager des Sommers“-Support.

In den Top-100 gibt es weitere interessante Entwicklungen- dass Helene Fischer eine Woche VOR ihrem ZDF-Stadion-Konzert es in die Top-100 geschafft hat, aber Kathy Kelly trotz Silbereisen-Auftritt das nicht geschafft haben und Brenner trotz x-facher Silbereisen-Präsenz es mal wieder nicht hinbekommen haben – geschenkt. Letztlich ist es wirklich spannend, welche Alben sich auf lange Sicht über viele Wochen und Monate halten. Es bleibt spannend, und wir von den Schlagerprofis berichten gerne weiterhin neutral für euch.

 

 

Die JUNX – Gewinnspiel beendet – große Resonanz – über 50 Teilnehmer 0

Als sich unser rasender Reporter am vergangenen Montag zum Interview mit Christopher und Gunnar, „Die Junx“, traf, klügelten die drei Nordlichter ein Gewinnspiel aus. Es gab dreimal jeweils die aktuelle CD „BÄM“ sowie eine handsignierte Autogrammkarte zu gewinnen. Die Resonanz überraschte, schnell folgten etliche Kommentare, es wurde zigmal geteilt. Unter genau zweiundfünfzig Gewinnern wurden dann heute die drei Gewinner per Lostopf ermittelt.

Die Preise gingen an Christine Palm, Elke Ulrich sowie Dagmer Eggert. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch.

Und schon am Freitag gibt es Neues zu hören von dem Duo, denn dann erscheint ihre neue Single „Schau nach oben“. Wir werden bei der Live-Premiere in Steinhude dabei sein!

Das Video von der Auslosung könnt ihr euch HIER ansehen. Und HIER findet ihr das Schlagerprofis-Interview mit den Junx.

Kevin Drewes