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GIOVANNI ZARRELLA: Begeisternde Show mit solidem Marktanteil
Die Zeiten, in denen Shows im linearen TV bei Erstausstrahlung fünf und mehr Millionen Zuschauer locken, sind wohl vorbei. Zuletzt konnte GIOVANNI ZARRELLA die 3-Mio.-Marke knacken bei einem Marktanteil von 15,3 % – und gerade der Marktanteil ist wichtig. Denn: Hier konnte das gute Niveau fast exakt gehalten werden: Erneut kann man mit einem Marktanteil von 15,2 % absolut zufrieden sein, auch wenn diesmal die 3-Mio.-Marke knapp verfehlt wurde (2,879 Mio. Menschen sahen zu).
Erfreuliche Entwicklung beim jungen Publikum
Erfreulich: Beim jungen Publikum bis 49 Jahre waren zuletzt 8,5 % erreicht worden – das konnte auf ordentliche 9,1 % gesteigert werden: 0, 272 Mio. Menschen in dieser Altersgruppe entschieden sich für GIOVANNI ZARRELLA und seine Show unter dem Motto „Party pur!“. Bemerkenswert: Im „Show-Dreikampf“ gegen DSDS (RTL) und „Staying Alive“ (PRO7) machte GIOVANNI eine gute Figur und war auch beim jungen Publikum auf Augenhöhe mit DSDS. Gegen den Krimi im ZDF hatten die Show-Formate keine Chance – das ist aber auch nichts Neues, dass Shows gegen Krimis heutzutage sich leider kaum noch in Sachen Quote durchsetzen können.
Insofern: „Well done, GIOVANNI“. Seine Show gestern war wieder stimmig, da menschelte es, die Gästeauswahl war ausgewogen – auch wenn vielleicht ganz große Stars der Marke ROLAND KAISER, ANDREA BERG, ANDREAS GABALIER und Co. fehlten – immerhin gab sich HOWARD CARPENDALE die Ehre. Dazu berichten wir noch gesondert.
Weiter geht es nun am 29. August, wenn das Sommer Open Air vom Mainzer Lerchenberg ausgestrahlt wird. Wie schlagerprofis.de zuerst berichtet hatte, wird GIOVANNI erstmals eine Sendung vom Fernsehgarten-Gelände produzieren – wir freuen uns schon auf die Show. Vorher gibt sich bekanntlich FLORIAN SILBEREISEN mit seinem Schlagerbooom Open Air die Ehre (Ausstrahlung am 27. Juni).
Foto: ZDF, Sascha Baumann












7 Kommentare
Nachdem ich zuletzt kritisch die Entwicklung der Show beobachtet habe, fand ich die gestrige Ausgabe deutlich besser als zuletzt. Viel Musik, weniger Gerede, keine „Überraschungen“ sowie etwas mehr Livegesang.
So liest sich vermutlich eine allgemeine objektive Quotenanalyse:
„Trotz der Konkurrenz schaffte er es mit seiner Schlagershow im ZDF am Samstagabend auf 2,88 Millionen Zuschauer. Damit landete der öffentlich-rechtliche Sender zwar keinen Hit, aber immerhin einen soliden Marktanteil von 15,2 Prozent beim Gesamtpublikum.
Wermutstropfen ist und bleibt die Tatsache, dass die „Giovanni Zarrella Show“ im Vergleich zu den Silbereisen-Formaten im Ersten deutlich weniger Zuschauerinteresse hervorruft. Dennoch konnte die ZDF-Show eine Blamage vermeiden.“
Zusammenfassend:
Das ZDF stellt offensichtlich deutlich niedrigere Anforderungen bzgl. der Einschaltquoten als die ARD. In der ARD müsste Giovanni Zarella mit diesen Quoten vermutlich um eine jährliche Verlängerung seiner Shows bangen. Das wäre in der ARD die Realität.
„Zusammenfassend“: Die EINEN legen halt Wert auf Qualität, die ANDEREN auf Quantität…
Ansonsten wurde die Show gut moderiert und die Sendung hatte eine große musikalische Vielfalt. Insgesamt gute Musik-Show.
Allerdings fehlte der Sendung der Tiefgang.
Es ist letztendlich ein „Abfeiern“ der Gäste hintereinander weg.
Das erfodert dann natürlich auch eine geringere moderatorische Leistung.
Eben keine intesiveren Gespräche.
Das ist eine Kritik an der Art dieser Formate, nicht an Giovanni Zarellas Leistung selbst!
Ich finde nicht, dass es der Sendung an Tiefgang fehlte. Es ist eine Musikshow und keine Talkshow. Langatmige Einspieler wie in der Beatrice Egli Show, die ich ansonsten sehr schätze, schaden dem Fluss der Sendung.
Es war wirklich eine der besseren Ausgaben der Giovanni Zarrella Show, auch weil man auf „Überraschungen“ oder Liebesbekundungen von Besuchern im Publikum verzichtet hat. Stattdessen ziemlich flott ein Auftritt nach dem anderen und bewusst kurze Interviews mit den Künstlern. Längen gab es deshalb zum Glück nicht.
Ach ja: Cleverer Schachzug von Giovanni, gleich zwei Dauerbrenner von DJ Ötzi (Hey Baby, Sweet Caroline) einfach selbst zu singen, weil DJ Ötzi selbst offenbar derart an die Silbereisen-Shows gekettet ist, dass er nicht zu Giovannis Party-Ausgabe durfte.
Der Live Anteil war deutlich höher als zuletzt und das hat der Sendung richtig gut getan. Klar vefpstzer passieren dann mal wie bei Maite Kelly zum Schluss, aber egal es ist live. Durch das Thema Party pur war sowieso Stimmung garantiert. Schade nur dass das deutsche TV Publikum immer noch nicht so üppig wie beim Florian ist. Vom qualitativen liegt Giovanni definitiv vorm Silbereisen. Apropos live, hier könnte Helene auch mal reinschauen. Chris Papendieck war als ihr langjähriger Musical Director doch sehr bekannt, so daß es auch zu richtigen Live Performances kommen kann. Im Ausland zeigt sie es ja.