Beatrice Egli

BEATRICE EGLI: Zur Neu-VÖ „Hör nie auf damit 2.0“: Generic Interview!

BEATRICE EGLI: „Hör nie auf damit 2.0“ mit ESC-Hit!

BEATRICE EGLI startet mit voller Energie in ein neues Kapitel: Mit „Hör nie auf damit 2.0“, das heute erscheint, erweitert sie ihr Erfolgsalbum um neue Songs, neue Klangwelten und sehr persönliche Facetten. Zwischen modernen Sounds, mutigen musikalischen Experimenten und einer Rückbesinnung auf ihre Wurzeln zeigt sich die Künstlerin vielseitiger denn je. Songs wie „Alibi“, „Bass“ oder das Schweizerdeutsche „So schön cha s’Läbe si“ stehen beispielhaft für die Mischung aus Euphorie, Tiefgang und Lebensfreude, die das neue Album prägt. Spannend auch „Euphoria“, BEATRICE‘ Version des ESC-Siegerhits.

Im „Generic Interview“ spricht BEATRICE EGLI über besondere Momente rund um die Entstehung des Albums, kreative Inspirationen, neue musikalische Wege und die Vorfreude auf ihre kommende Tour. Außerdem erzählt sie von ihrem Auftritt bei GNTM, ihrer Liebe zu Fashion, der Bedeutung von Heimat und warum „Hör nie auf damit“ für sie weit mehr als ein Albumtitel ist – nämlich ein persönliches Lebensmotto.

Generic Interview der Plattenfirma

Frage 1
Wie war es für Dich, bei GNTM mitzumischen? Welcher Moment ist Dir besonders im Kopf geblieben?

Beatrice Egli:
Ich fand es super cool, bei Germany’s Next Topmodel dabei zu sein und an die sehr unterschiedlichen Charaktäre und Typen einen Job zu vergeben. Die Auswahl war alles andere als leicht – genau dieser Moment ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Es standen so viele Charaktäre und so viele wunderschöne Menschentypen vor mir, bei denen ich dachte: Mit jedem könnte ich ein Video drehen, und jedes davon hätte eine eigene Geschichte erzählt. Die Erfahrung war sehr inspirierend. Vor allem die Begegnung mit Toni war eine Besondere und der Dreh mit ihm ist mir in besonders schöner Erinnerung geblieben.


Frage 2 
Würdest Du gerne mehr in der Fashion-Welt unterwegs sein? Wie würdest Du Deinen eigenen Style beschreiben?

Beatrice Egli:
Ich liebe Fashion! Ich liebe Kleidung! Ich finde, Kleidung ist wie eine zweite Haut, die man trägt und ich mag Mode, die echt ist. Sie soll dich auszeichnen und dich in deinen Formen, in deiner Körperlichkeit und in deinem Charakter bestärken. Sie darf widerspiegeln, wer du bist und wie du dich fühlst. Ich kleide mich immer so, wie ich mich gerade fühle – so, dass es mich stärkt und mir guttut und ich finde es super spannend, was es immer wieder neues an Fashion, an Farben und an Schnitten gibt. Ich scrolle mich sehr viel durch neue Kleidungstile und bin jedes Mal neugierig darauf, was ich als Nächstes ausprobieren kann.


Frage 3  
Wie kamst Du auf den Plot im Musikvideo zu „Alibi“?

Beatrice Egli:
„Alibi“ ist ein Song, der entstanden ist, weil ich dachte: Ich brauche öfters ein Alibi für meine gute Laune. Ich werde oft gefragt: „Warum hast du so gute Laune?“ – und mein Alibi ist ganz einfach meine Musik. Das Wort selbst fand ich unglaublich spannend, vor allem wegen der Doppeldeutigkeit im ‚Ali-bi‘. Genau daraus haben wir dann auch das Konzept für das Video entwickelt.

Gemeinsam mit Achtabahn haben wir uns hingesetzt, das Wort betrachtet und unsere Fantasie einfach laufen lassen. Aus diesem einen Begriff ist eine ganze Geschichte entstanden – inklusive der Wortspielereien, die viele gar nicht sofort bemerken. Zum Beispiel, dass wir im Song davon sprechen, zwischen den Regeln zu tanzen. Manche hören ‚Regen‘, aber gemeint sind tatsächlich die Regeln – nicht nur die gesellschaftlichen, sondern auch die ganz persönlichen, die vor allem Frauen betreffen.


Frage 4  
Zum Thema „Hör nie auf damit“: Gibt es etwas, das Du seit der Veröffentlichung Deines Albums neu für Dich entdeckt hast und Dir mittlerweile nicht mehr aus Deinem Leben wegdenken kannst?

Beatrice Egli:
Bei „Hör nie auf damit“ habe ich mich während der Entstehung des Albums – nach Balance – gefragt: „Was kommt jetzt? Was ist das nächste?“ Und dabei habe ich gemerkt, dass es immer weitergeht. Hör nie auf damit, weiterhin die Balance zu verlieren, diese aber auch wieder zu finden. Hör nie auf damit, neue Wege zu gehen. Auch wenn man bereits einen Neuanfang gewagt hat, ist eigentlich jedes Album ein Neuanfang, das ein Überwinden von neuen Dingen mit sich bringt. Ich habe einfach für mich gelernt: Das ist der Weg, der bleibt und damit höre ich nie auf, meinen eigenen Weg zu gehen. Genau das wünsche ich auch dir mit dem Album „Hör nie auf damit 2.0“: Gehe deinen eigenen Weg voller Euphorie und mit ganz viel Gefühl.


Frage 5  
Was ist für Dich die größte Neuheit auf „Hör nie auf damit 2.0“ im Gegensatz zum Originalalbum?

Beatrice Egli:
„Hör nie auf damit 2.0“ hat durch die Songs wie „Bass“ aber auch „Alibi“ eine sehr moderne Soundwelt bekommen. Auch im Songwriting habe ich das Gefühl, dass wir noch einmal neue Wege gegangen sind. Gleichzeitig – und das macht „2.0“ aus – führt das Album zurück zu meinen Wurzeln. „So schön cha s’Läbe si“ ist dafür ein Beispiel und für mich ein so wichtiger Song aus meiner Heimat mit dem Männerchor Heimweh. Das Motto der Sonderedition ist: Hör nie auf damit, weiter neue Wege zu gehen, aber verliere nie deine Wurzeln. Vergiss nicht, wo du zu Hause bist, wo du geboren wurdest, wo du herkommst. Diese Haltung prägt das ganze Album – und macht es für mich so besonders.


Frage 6  
Auf welchen Song auf dem neuen Album bist du besonders stolz?

Beatrice Egli:
Auf einen einzigen Song besonders stolz zu sein, finde ich ist eine schwierige Frage. „Alibi“ macht mir unglaublich viel Freude – für mich ist das ein absoluter Ohrwurm, zu dem ich selbst wahnsinnig gern tanze. Gleichzeitig ist für mich „Euphoria“ ein besonderer Song. Vor 13 Jahren habe ich den Song bei Deutschland sucht den Superstar auf Englisch versucht – und es war damals einfach nicht mein Song.

Manchmal braucht es Zeit und vielleicht eine andere Sprache, es zu deinem eigenen Song zu machen. Der ESC ist das größte Musikevent der Welt und einer der größten Songs für mich ist „Euphoria“. Diesen auf Deutsch zu interpretieren, war für mich eine große Herausforderung und hat sehr viel Mut gebraucht. Aber ihr wisst, den Mutigen gehört die Welt und Mutigen ist es erst möglich, Erfahrungen zu sammeln und das habe ich mit „Euphoria“ getan. Der Song hat mich selbst euphorisiert – und ich hoffe sehr, dass dieses Gefühl auch bei euch ankommt.


Frage 7 
In welchen Situationen kommen die die besten Ideen für neue Songs? Was inspiriert dich stark?

Beatrice Egli:
Die besten Ideen und die besten Songs schreibt für mich das Leben. Und damit meine ich nicht nur mein eigenes Leben. Ich interessiere mich sehr für das Leben und die Geschichten meiner Mitmenschen und meines Publikums, sodass daraus immer wieder neue Musik entsteht. Für mich persönlich schreiben auch Hoffnung, Zuversicht und eine gute Energie die schönsten Songs und das ist das, was ich will. Ich will gute und positive Energie und vor allem Mut und Hoffnung in meiner Musik hören und fühlen. Für mich selbst, aber auch für alle, die die Musik hören. Das macht mir immer am meisten Spaß, wenn ich dann sehe, wie wir die Musik gemeinsam singen, gemeinsam glücklich sind, gemeinsam an das Gute glauben und gemeinsam tanzen, lachen und leben.


Frage 8 
Gab es schon einmal Situationen in denen du ein «Alibi» gebraucht hast?

Beatrice Egli:
Leute, ganz ehrlich: Wir alle brauchen mal ein Alibi. Genau deshalb gibt es jetzt einen Song dafür. Und wann ich selbst eins gebraucht habe? Nun ja – es gibt diese Momente, in denen man nicht unbedingt erzählen möchte, wo man war oder was man gemacht hat. Man muss ja nicht immer alles preisgeben. Genau für solche Situationen ist es gut einen Song wie „Alibi“ zu haben.


Frage 9  
Wer oder was ist dein „Bass“ im Leben?

Beatrice Egli:
Der Bass, der Beat in meinem Leben – das ist mein Herzschlag. Wenn ich spüre, dass mein Herz schneller, tiefer, intensiver schlägt, dann weiß ich: Dann ist das Leben genau am richtigen Puls. „Bass“ ist für mich ein Song, der eine neue Welt aufmacht und der nochmal Neues wagt. Ich bin wirklich neugierig, wie er euch gefällt. Denn ich finde, das Leben braucht ein bisschen Bass – für eine gute Party und um gut in Schwung zu kommen. Und genau deshalb gibt es auf „Hör nie auf damit 2.0“ einen richtig starken „Bass“.


Frage 10 
Hast du bei der Entstehung des Albums etwas neues über dich gelernt oder eine neue Seite an dir entdeckt?

Beatrice Egli:
Bei jedem Song, den ich mache, darf ich neue Seiten an mir entdecken. Manchmal sind es Songs, die ich schon lange kenne – und beim Einsingen merke ich plötzlich, wie sehr sie mich bestärken in dem, was ich bin. Und manchmal lassen sie mich auch schwach werden. Das ist meiner Meinung nach auch eine Stärke: Schwäche zuzulassen.

Zuzulassen, dass ein Song mich emotional fordert, mich aufwühlt und Gefühle in mir hochbringt. Diese Reise versuche ich stimmlich festzuhalten.

Gerade „Euphoria“ war so ein Moment. Auf Englisch dachte ich damals: „Oh mein Gott, wie soll das gehen?“. Aber ich habe mich herangewagt, es ausprobiert und gelernt, dass Zeit und Mut jeden Song zu deinem eigenen machen können. Das ist für mich eine schöne Erkenntnis nach 13 Jahren.


Frage 11 
Gab es besondere Momente im Entstehungsprozess des Albums?

Beatrice Egli:
Es gab viele besondere Momente im Entstehungsprozess dieses Albums. Vor allem die Momente, die, wenn man sie erzählt, gar nicht so groß nach Außen hin wirken. Du sitzt in einem Raum, hörst einen Sound und merkst „Hey das ist eine neue Melodie, die was in mir auslöst, die mich glücklich macht“ aber hast noch keinen Text.

Manchmal schreibt die Musik den Text, manchmal ist es umgekehrt. Du hast ein paar Zeilen und plötzlich hörst du die Melodie oder den Sound dazu. Dann gibt es aber ganz tolle Teams, mit denen ich zusammenarbeiten darf, für die ich sehr dankbar bin. Sie bringen dann nochmal ihren eigenen Taste mit rein, was für mich immer wieder schön ist. Wir challengen uns gegenseitig, inspirieren uns, probieren Neues aus und bleiben gemeinsam mutig.


Frage 12
Worauf freust du dich am meisten auf der Tour? Gibt es eine besondere Stadt?

Beatrice Egli:
Ich freue mich riesig auf die Tour. Tanzen, lachen, leben – und das gemeinsam mit euch. Das Beste, was passieren kann. Das wird eines der Highlights im Jahr 2026. Besonders freue ich mich natürlich auf Züri, meine Heimat. Es ist einfach „Zyt zum Heicho“ – Zeit, nach Hause zu kommen, in meine Heimat. Das wird ein besonderer Moment und auch ein bisschen ein anderes Konzert als alle anderen Shows. Aber ich freue mich auf jede Stadt und das Wiedersehen mit euch. Wenn ihr mit einem Lachen nach Hause geht, mit ganz viel Mut und ganz viel Leichtigkeit, dann habe ich genau das erreicht, was ich mir für diese Tour wünsche.


Frage 13 
„So schön cha s’Läbe si“ kommt sehr gut in der Schweiz an. Sind weitere Songs auf Schweizerdeutsch geplant?

Beatrice Egli:
„So schön cha s’Läbe si“ – ja, das ist ein Schweizer Song, der tatsächlich seit langem mal wieder die Singlecharts gestürmt hat. Das freut mich total. Vor allem, weil es zeigt, welchen hohen Stellenwert Traditionsmusik immer noch hat. Ich liebe die Schweiz, ich liebe meine Heimat und ich liebe einfach dieses idyllisches Zuhause. Deshalb bedeutet es mir so viel, dass der Song so gut ankommt. Ich glaube, es ist an der Zeit, meiner Muttersprache und meinen Wurzeln wieder mehr Raum zu geben. Mehr Zeit, mehr Liebe, mehr Musik. Freut euch auf noch mehr Schwyzer Musik.

Quelle Generic Interview: Ariola / Sony Music

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