Christin Stark Schlager des Monats Schlager

CHRISTIN STARK: Erneut enttäuschende Quote für Schlager des Monats, aber besser als letztes Mal

CHRISTIN STARK: Erneut bei weitem kein zweistelliger Marktanteil

Als BERNHARD BRINK die “Schlager des Monats” moderierte, hatte die Sendung regelmäßig im MDR-Sendegebiet zweistellige Marktanteile. Die Marke von 300.000 Zuschauern wurde meist überschritten. Eine Zeitlang gelang CHRISTIN STARK das auch – leider gab es in den letzten Shows aber einen deutlich sichtbaren Zuschauerschwund. Seit einiger Zeit ist es so, dass die Gäste vorab an der Redaktion vorbei offensichtlich von einem “Maulwurf” verraten werden.

Die MDR-Schlagerredaktion und der MDR-Zuschauer-Service sagen jedenfalls sehr deutlich, dass es KEINE “exklusive” Vorab-Informationen für einzelne Portale gibt, auch wenn so getan wird, als ob man die Namen vorab nennen “darf” – die Genehmigung des MDR liegt eben NICHT vor. Ob es einen kausalen Zusammenhang gibt – einen positiven Nutzen des Durchstechens von internen Informationen scheint es in diesem Fall jedenfalls nicht zu geben: Nun zum dritten Mal in Folge ist der Marktanteil im MDR-Sendegebiet einstellig. Aber: Es gibt auch positive News: SO schlecht wie beim letzten Mal ist es nicht.

Die gestrige Ausgabe “Schlager des Monats” lockte 221.000 Menschen vor die Bildschirme, was einem Marktanteil von 7,3 Prozent entspricht. Wir drücken CHRISTIN STARK  die Daumen, dass die Werte von September bis November wieder erreicht werden können!

Januar 2024: 194.000 / 6,3 Prozent
Dezember 2023: 293.000 / 9,1 Prozent
November 2023: 347.000 / 11,2 Prozent
Oktober 2023: 339.000 /10,6 Prozent
September: 349.000 / 11,3 Prozent
August 2023: 270.000 / 10,5 Prozent
Juli 2023: 279.000 / 10,5 Prozent (mit PETER HELLER)
Juni 2023: 244.000 / 9,5 Prozent
Mai 2023: 300.000 / 10,3 Prozent
April 2023: <200.000 / 6 Prozent
März 2023: 257.000 / 7,7 Prozent
Februar 2023: 325.000 / 9,7 Prozent
Januar 2023: 330.000 / 10,7 Prozent

Foto: © MDR/Hagen Wolf

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Eine Antwort

  1. Seitdem nur noch „konservatives AirPlay“ zählt, also allein die subjektive Meinung bis Sponsoring der Schlagerradio-Redaktionen, schaue ich es nicht mehr. Christin Stark ist als Moderatorin vermutlich nicht das Problem, sondern die Trennung von der GfK bzw. die Neuausrichtung des Inhalts. Die Sendung „Schlager des Monats“ habe ich früher auch nicht unbedingt wegen dem Moderator Bernhard Brink gesehen, sondern weil man einen Überblick über die beim gesamten Publikum gemochten / erfolgreichen Schlageralben bekommen konnte. Die offiziellen Charts sind ein Gradmesser des Geschmacks der Menschen bzw. des Publikums, da fließt konservatives AirPlay nur zu einem kleinen Teil mit ein, hauptsächlich zählt, was die Menschen selbstständig an Musik kaufen und streamen. Bekanntlich waren bis auf die Top 10-15 davon keine Alben längerfristig in den allgemeinen Top 100 zu beobachten. Alle Alben außerhalb der allgemeinen Top 100 bleiben inzwischen, wo es in den Top 100 für Schlager-Alben sogar noch viel enger geworden ist, leider völlig unterm Radar. Gerade deshalb fand ich diese Sendung und die spätere Veröffentlichung des Rankings der 50 Schlager-Alben des Monats bzw. im Januar dann die Ausgabe des Jahres, im früheren Konzept viel interessanter. Eine Veröffentlichung des wöchentlichen konservativen AirPlays gab es schon seit Jahren zu lesen und bildet – wie schon geschrieben – auch nicht zwingend den Publikumsgeschmack ab. Darüber eine TV-Sendung zu machen, was die Radio-DJs der inzwischen nur noch wenigen Schlager-Radio-Sender gerne abspielen, ist in meinen Augen etwas überflüssig. Der MDR hat die Sendung durch diese Neuausrichtung des Inhalts selbst abgewertet und Christin Stark muss es ausbaden.

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