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UDO JÜRGENS: Seine 53 Jahre alte Songperle “Peace Now” erscheint am 9. Juni als Remix von FOLAMOUR

UDO JÜRGENS: So lange musste man auf “Peace Now” digital warten – nun passt es

Das Album “Udo 70” von UDO JÜRGENS war richtungsweisend. Ein Meilenstein nicht etwa in der Schlagergeschichte, sondern viel mehr auch in der Geschichte der populären Musik. Das ist nicht nur unsere Meinung, so ähnlich formuliert es u. a. MICHAEL HOLM in seinem Buch “Rückkehr nach Mendocino”. Damals waren deutsche Interpreten insbesondere mit Singles unterwegs. Weitere Pioniere wie UDO LINDENBERG kamen später, UDO JÜRGENS hat insbesondere mit “Udo 70” Musikgeschichte geschrieben. 

Das Nachfolgealbum mit dem sinnigen Titel “Udo 71” war zugegeben kommerziell nicht ganz so erfolgreich, aber es war von höchster Qualität. Dass es bis heute noch nie auf CD erschienen ist, macht irgendwie fassungslos – leider haben alle Verantwortlichen über die Jahre hinweg bis heute das nicht für sinnvoll gehalten, diese absolute Perle deutscher Musik, die wir HIER vorgestellt haben, als CD zu veröffentlichen. Ein echtes Highlight des Albums ist sonnenklar “Peace Now”. Der Song war zwar untypisch für UDO JÜRGENS, weil er psychodelische Elemente enthielt, aber modern klang und vielleicht auch ein Türöffner für die später erfolgreichen LES HUMPHRIES SINGERS war. 

Produziert von JOHNNY HARRIS, setzte UDO damals einfach Maßstäbe und präsentierte den Kracher auch in der von WIM THOELKE präsentierten ZDF-Show “3 mal 9”. Wie häufig der Song zu UDOs Lebzeiten vehement auf CD “gefordert”, wie es damals ausgedrückt wurde, wurde, ist wohl kaum zu zählen. Die Plattenfirma hat es Zeit Lebens nicht hinbekommen – leider. Umso erfreulicher ist, dass dieser ungewöhnliche Friedenssong, den UDO nicht nur komponiert, sondern auch getextet hat, nun endlich in den Fokus gestellt wird.

Am 10. September 1970 lief der Song bei WIM THOELKE – damals begleitet von UDOs musikalischem Leiter WILLY UEBELHERR und seinem Bruder SIGI, der am Bass mitwirkte. Auch WILLYs Schwester LINDA UEBELHERR / THOMPSON war damals in Großaufnahme zu sehen, weil sie UDO performend begleitete – lange ist es her. 

Der Zeitpunkt der VÖ ist nachvollziehbar und gut – die 53 Jahre alte pazifistische Friedenshymne mit unglaublich tollen Sounds ist heute nicht nur musikalisch, sondern auch inhaltlich (leider) aktueller denn je. Die Plattenfirma hat dem Song einen Remix von “FOLAMOUR” spendiert – bislang haben wir dazu leider noch keine offiziellen Informationen, das klingt aber sehr viel versprechend. 

 

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Eine Antwort

  1. Ein toller wirklich toller Song!!!
    Aber dank der wieder mal miserablen PR-Arbeit geht die VÖ sowas von unter!!!

    Instagram:
    – Originalpost: 3 Tage nach dem Beitrag: 146 Likes, 13 Kommentare (davon 1 Kommentar mit Hashtags vom Admin selbst sowie die obligatorischen beiden Peinlich-Posts von “der Familie”);
    – Zweiter Post hierzu – mit Null weiteren Informationen: 1 Tag danach: 83 Likes, 2 Kommentare (davon wieder einer von der Mallorca-Tante).

    Facebook:
    – Originalpost: 3 Tage nach dem Beitrag: 14 (!) Likes, 1 Kommentar;
    – Zweiter Post: 20 Likes, 4 Kommentare (davon die Hälfte verwirrt bis kritisch (dass man Fragen / Kommentare weder moderiert noch beantwortet, ist von Anfang an so bei den UJ-Social Media-Posts – es schert die Admins Null. Scam und Spam werden auch nicht entfernt –> keinerlei Betreuung. Es wird einfach ein Post reingedonnert und sich dann nicht weitergekümmert. Ob man einfach kein Interesse daran hat oder aber einfach so ahnungslos ist, dass man Fragen nicht beantworten KANN, bleibt das Geheimnis der Verantwortlichen. Jedenfalls: Ein Armutszeugnis!!!)).

    Offizielle Seite:
    Ein (!) Post gestern dazu – wiederum mit Null weiterführender Info. Gut, auf diese Homepage mit dem Charme einer 70er Jahre Schrankwand wird sich eh kaum einer verirren, also isses auch schon Wurst.

    Last but not least: Wenn man mit dieser VÖ was reißen wollen würde, sollte man vielleicht einen DJ engagieren, den man nicht erst googlen muss. Und der die Beats aufgenommen hätte … das Packende, das das Original ausmacht, ist durch den Remix ziemlich runtergedimmt worden. Schade! Hätte was werden können. Aber mit Nix-Checkern und offensichtlichen PR-Flitzpiepen kann das ja leider auch nix werden.
    Bin auf die Zukunft gespannt. Ahne aber nichts Gutes.

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