HELENE FISCHER: Nanu? Location des HELENE-Konzerts kurzfristig verändert
Konzertticket-Inhaber des für den 30. Juni geplanten Konzerts in Amsterdam dürften nicht schlecht gestaunt haben. Sie haben eine Mail darüber bekommen, dass das Konzert von HELENE FISCHER nicht in der JOHANN-CRUYFF-Arena in Amsterdam, sondern im Gelre Dome in Arnheim stattfindet. Wir haben mal die KI bezüglich der Größe der Locations befragt, um zu eruieren, welche Hintergründe die Verlegung des Konzerts haben könnte – folgende Antwort ist zu finden:
Die Johan Cruijff ArenA fasst damit bei einer typischen Stadionproduktion etwa 10.000 Zuschauer mehr als das GelreDome.
Das könnte natürlich eine Erklärung sein. Schade, an mangelnder Promotion kann es nicht gelegen haben, beispielsweise wurde eine Wachsfigur von HELENE in den Niederlanden installiert, und sie sang im NL-Fernsehen voll live. – Wobei auch die Location in Arnheim sehr sehr vielen Zuschauern Platz bietet – ca. 34.000 bis 41.000 Menschen sollen dort je nach Bühnen- und Tribünenkonfiguration Platz finden. Wer also damit liebäugelt, spontan zu HELENE in die Niederlande zu pilgern, sollte bedenken, dass es nicht nach Amsterdam, sondern nach Arnheim geht. Gerne berichten wir darüber natürlich „zuerst bei Schlagerprofis.de“.
Danke an „WatchNoCatch“ für den interessanten Hinweis!
Foto: schlagerprofis.de











12 Kommentare
Ein Fan hat wohl bei Instagram beim Stadion in Amsterdam nachgefragt und es hat angeblich produktionstechnische Gründe. Also heißt, Helenes Team hat vorher nicht überprüft, ob das Konzert dort überhaupt in der Art stattfinden kann oder es ist halt eben die Standardausrede, weil nicht genug Karten in Amsterdam verkauft wurden… Ich hab leider kein Bild darüber, wie viel Karten noch vorhanden waren. Aber wenn jetzt rein theoretisch schon mehr Karten verkauft wurden als Kapazität in Arnheim, was machen die dann und wie sortieren die die Sitzplätze neu? Aber finanziell kann das so kurzfristig doch auch keinen Sinn ergeben. Zwei Wochen vor Konzert werden die doch nicht die Miete (vollständig) zurückbekommen und durch die Umorganisation entstehen doch auch wieder Kosten. Stuttgart war jetzt, soweit ich weiß, auch nicht komplett ausverkauft und für den ersten Tag in Frankfurt, in Hannover und vielleicht Wien noch sind auch noch sehr viele Plätze frei. Natürlich hat man das nicht gerne, aber dass sie es dann doch gemacht haben, um der Schmach zu entgehen vor einem vielleicht halbvollen Stadion zu spielen, kann ich mir dann doch nur bedingt vorstellen. Komisch einfach…
Übrigens ist Amsterdam, glaube ich, noch größer. 55.000 und der Inneraum noch dazu. Also eine Differenz von bestimmt so 20.000 dann.
Veranstalter „Mojo“ gibt an, dass die Verlegung „aus produktionstechnischen Gründen“ erfolge, erläutert dies aber nicht näher.
https://www.gelderlander.nl/arnhem/concert-van-megaster-helene-fischer-verplaatst-van-arena-naar-gelredome~a4ec6b4a/
Ob das auch ein (produktionstechnischer) Grund sein könnte: Bruno Mars spielt bereits am 2. Juli in der Johann Cruijff ArenA sein erstes Konzert dort. Die eine Bühne ab- und die andere in 2 Tagen aufbauen bei den Dimensionen? Stelle ich mir schwierig bis unmöglich vor.
Ergänzung: Der komplette Abbau mit Abtransport von allem dauert wohl 2 Tage, der Aufbau eher noch länger, da gäbe es also tatsächlich eine zeitliche Kollision und Bruno Mars könnte nicht am 2. Juli dort auftreten wenn Helene am 30. Juni ihr Konzert in der Arena geben würde.
Ein Helene-Experte hat uns gesagt, dass der komplette Abbau der Helene-Show eine Sache von 24 Stunden sei. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Live Nation so was bei der Planung nicht berücksichtigt.
Tja… wer weiß. Aber 24 Stunden Abbau hieße, dass das Stadion erst in der Nacht zum 2. fertig wird und dann Aufbau und Soundcheck und alles? Macht schon Sinn, dass das deswegen nicht klappt. Aber natürlich… Der Vorverkauf für Bruno Mars war im Januar, für Helene im September letztes Jahr. Frage ist, wann wer im Stadion gebucht hat. Für den Fall, dass Helene zuerst war, kommt halt leider wohl das Recht des Stärkeren. Mars ist 4 mal da, 4 mal ausverkauft oder nahezu. Da kann Helene nicht mithalten. Sowas darf eigentlich nicht passieren. Und wenn, sollte das doch früher auffallen.
Selbst wenn es „nur“ 24 Stunden sind: Konzertende 22:30 Uhr am 30.06., Einlass am 2.07. spätestens um 19 Uhr, das ist zu knapp und ein zu großes Risiko, wenn irgendwas nicht perfekt abläuft.
Der 2.07. ist übrigens ein Zusatztermin, seit wann der feststeht weiß ich allerdings nicht. Ich könnte mir es so vorstellen: Für Helene nicht so viele Tickets verkauft, dass Arnheim zu klein, bei Bruno große Nachfrage, Zusatztermin gewünscht, intern unter den Veranstaltern drüber gesprochen, Helene wechselt, Bruno bekommt Zusatztermin, „win-win“ für beide Seiten.
Einen Win für Helene würde ich das aber nicht nennen. Das Ziel war in Amsterdam zu spielen, vor ausverkauftem Haus. Jetzt wurde sie von einem größeren Künstler verdrängt, ganz besonders, wenn es ein Zusatztermin ist, und hat dadurch jetzt Fans von ihr verprellt. Also definitiv eine Lose-Situation.
Ich hab etwas gegoogelt. Der Zusatztermin kann vertraglich schon gleichzeitig als Option zu den regulären Terminen verhandelt werden. Also wäre es rein theoretisch möglich, dass Bruno auch diesen Termin vor Helene gebucht hat. Falls dem nicht so ist, musste Helene halt buckeln. Finde ich das ekelhaft. Aber das Problem war dann schon seit Januar bekannt, also eine katastrophale Abhandlung hier.
Entschuldigung für die mehreren Kommentare jetzt, aber gerade hat ein Fan auf Instagram in der Story gepostet, dass sie schon im Februar von 2 Freunden, die für beide Spielstätten arbeiten, gehört hat, dass es schon Gerüchte gab, dass das Konzert in den GelreDome verlegt wird. Daraufhin hat sie Ticketmaster angeschrieben und die waren fast schon beleidigt, dass diese Frage gestellt wurde. Macht alles nur noch schlimmer…
Die Johan Cruijff Arena,ehemals Amsterdam Arena,ist ein Stadion des FC Ajax Amsterdam und das fasst locker 50-60.000 Menschen bei Konzerten. Ich habe dort 1996 Michael Jackson Live gesehen. Das Stadion diente als Vorbild für die Veltins Arena auf Schalke,dessen Dach man bei Bedarf schließen kann. Die haben wohl eher nicht genug Karten verkauft.
Ein Konzert in dieser Größenordnung wird lange im Vorfeld geplant. Eine kurzfristige Verlegung hat nichts zu tun nur weil ein anderer Musiker um die Zeit auch dort spielt, zudem auch dieser planen muss. Es ist nun einmal Fakt, zu wenig Karten verkauft.