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HELENE FISCHER erinnert sich an ihre Karriereanfänge: TONY MARSHALL riet ihr von der Schlagerbranche ab

HELENE FISCHER: Überraschendes Statement bei SAT1

Nach unserem Blickwinkel ganz anders als bei THOMAS GOTTSCHALK, wo HELENE FISCHER unseres Erachtens eher verschlossen wirkte, gab sie sich im Interview mit STEVEN GÄTJEN erfrischend offen. Gut möglich, dass das daran lag, dass sie – anders als im ZDF – bei SAT1 ihre Songs live performen durfte und dabei einmal mehr ihr ganzes Können als Live-Sängerin unter Beweis stellen durfte – begleitend von den legendären HEAVYTONES. Ein Statement fanden wir besonders interessant – das war bezogen auf ihre Karriereanfänge. 

TONY MARSHALL als wichtiger Impulsgeber?

Wir finden: Ganz offensichtlich lag TONY vor vielen Jahren mit seiner Einschätzung falsch – aber wer beurteilt schon immer alles richtig. Wichtig ist, dass solche Äußerungen im ersten Moment für eine junge Künstlerin sicher sehr weh tun – sonst würde sich HELENE nicht heute, viele Jahre später, noch daran erinnern. Zur Einordnung: Es war 2005, als HELENE gemeinsam mit TONY MARSHALL beim Musical “Anatevka” auf der Bühne stand. DAS war die damalige Situation. Dass HELENE heute nicht als biederes Bauernmädel Karriere gemacht hat – als solches war sie damals zu sehen – wissen wir auch. Insofern muss man TONYs damaliges Statement erst mal einordnen: Nein, HELENE ist keine Interpretin volkstümlicher Lieder. 

Motivation als Motor zur Weiterentwicklung

Sehr gut denkbar ist, dass TONYs vielleicht nicht sehr empathische Äußerung letztlich enorm wichtig für die große Karriere gewesen sein könnte. Was passiert, wenn Menschen mit wenig Gesangstalent fälschlicherweise von ihrem Umfeld als “große Sänger” eingestuft werden, ist regelmäßig bei Castingshows wie DSDS zu erleben. Im Falle von HELENE war es vermutlich umgekehrt: Die vermeintliche Kritik gab ihr womöglich einen Motivationsschub – Motto: “Denen zeige ich es!”. Und sie HAT es allen Kritikern gezeigt und bewiesen und sich damit sicher auch aus ihrer persönlichen Komfortzone heraus bewegt. 

Laut Medienberichten hat TONY immer an HELENE geglaubt

Wie zum Beispiel HIER nachzulesen ist, hat TONY MARSHALL immer an das Talent von HELENE FISCHER geglaubt. Sei es wie es sei, auf jeden Fall zeigt das Statement von HELENE nach unserer Einschätzung, dass sie aus heutiger Sicht(!) TONY für seine Warnung vor der Branche dankbar sein sollte, auch wenn es ihr damals weh getan hat – er war ehrlich zu ihr. Und Warnung vor einer Branche, in der manche Medien so gar keinen Respekt vor Privatsphäre haben, war vielleicht gar nicht so falsch. Lange Rede, kurzer Sinn: Wir finden: Der große TONY MARSHALL ist vielleicht ein Mosaikstein im Gefüge der großen Karriere von HELENE FISCHER. 

Foto: SAT1, SANDRA LUDEWIG

 

 

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4 Antworten

  1. Ein gutes Interview mit einer aufgeräumten Helene, finde ich, da war das persönliche, was man in letzter Zeit vielleicht vermisst hat

    1. Interessiert keine Sau…. gibt wohl nur Helene Fischer auf diesem Portal?
      Soll das jetzt jeden Tag so weitergehen mit der Fischern hier…. gibt auch andere Künstler!

      1. Hallo Hovi, kann nur zustimmen, zumal sie ja auch nur kein Vollplayback singt. Mache dir nichts draus, das sind hier “Profis”., die muss Otto Normalverbraucher nicht verstehen.

  2. Ich hätte mir eher Fragen nach ihrem Herkunftsland Russland gewünscht, wie, ob sie die Wahnsinn-Brände auch so fürchterlich findet oder auch eine Frage nach ihrem neuen Zuhause, ob sie sich dort nun auch wohl und heimisch fühle, nach so vielen Jahren Bauzeit und auch eine Frage nach dem Applaus und den vielen Komplimenten, die sie in den letzten Jahren immer bekommen hat und wie sie dies wirklich empfindet. Aber auch, ob sie sich schon Gedanken über ihre Gesundheit allgemein und für die Zukunft gemacht hätte, wenn sie so viele aufwändige Konzerte absolviert als solch’ allgemeine Fragen, die sie gestellt bekommen hat. Die waren wirklich nicht sehr interessant bzw. kannte man eher schon. Dies war sicherlich aber auch so gewollt, denn durch solch’ allgemeine Fragen wirkt man dann einfacher und belangloser, doch/und dadurch fehlte dann einfach das Interessante.

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