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GIOVANNI ZARRELLA Show: Die große bebilderte Schlagerprofis-Rückschau auf das ZDF-Showdebut

GIOVANNI ZARRELLA: Fulminanter, bärenstarker Start seiner neuen Show

Fulminant startete die GIOVANNI-ZARRELLA-Show. Das hat es wohl sehr lange nicht mehr gegeben, dass gleich zu Beginn in einer großen Unterhaltungsshow live gesungen und musiziert wurde. GIOVANNI hat sich da selbst nicht geschont. Wenn nur er das Mikrofon in der Hand hielt, dann sang er meist ehrlich und live und eben nicht im Vollplayback-Verfahren. Los ging es mit Songs, die einige seiner Stargäste zu Hits gemacht haben.

Die Begrüßung mag mit etwas viel Pathos abgelaufen sein – aber es gibt einen sehr entscheidenden Unterschied zum Mitbewerber: GIOVANNI hat es authentisch rübergebracht. Er hat aus seinem Herzen keine Mördergrube gemacht und seinen persönlich anwesenden Eltern gedankt – das wirkte nicht einstudiert, sondern ehrlich und aufrichtig und hatte entsprechend Wärme.

KERSTIN OTT: Neuer Song – aber Vollplayback

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Die erste auftretende Künstlerin war KERSTIN OTT mit ihrem neuen Song „Nachts sind alle Katzen grau“. Erster Wermutstropfen – schade, nun ging es Vollplayback weiter. GIOVANNI vermittelte zumindest uns in seiner Ansage den Eindruck, dass KERSTIN bei ihrer Zusage zur Show ihm vorbehaltlos den Zuschlag gegeben hat – und damit eventuell die eine oder andere Tür zugeschlagen hat. Das wiederum weiß nach unserer Wahrnehmung der ZDF-Moderator zu schätzen.

NIK P. mit schönem neuen Titel

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NIK P. sang seinen neuen Song „Wir sind da, um zu leben“. Ein sehr schöner Song – aber auch NIK traute sich offensichtlich keinen Livegesang zu – vielleicht eine verpasste Chance. Ein Interview mit NIK gab es nicht, dennoch wirkte der Österreicher (wie viele seiner Kolleginnen und Kollegen) sehr entspannt. Auch er fühlte sich in der Show offensichtlich wohl.

Erster Nachwuchs-Act: RONJA FORCHER

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Zeit für Nachwuchs: RONJA FORCHER, bekannt als Schauspielerin in der ZDF-Serie „Bergdoktor“, präsentierte ihre aktuelle Single „Wie stark ist dein Herz?“. Dass RONJA Bühnenpräsenz besitzt und mit der Kamera spielen kann, wurde mit ihrem Auftritt klar – die Qualität ihres Liedes ist derweil wohl Geschmackssache.

Superstar ANDREA BERG schon nach halber Stunde da

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ANDREA BERG ist die absolute Nummer 1 in der Schlagerwelt – so GIOVANNI ZARRELLA – kurios: Frei nach Schneewittchen ist man geneigt zu sagen: „…ist noch 1000-mal erfolgreicher als ihr…“ – aber es soll jeder selbst entscheiden, wie er das sieht. Recht überraschend – auch da geht man wohl neue Wege – ist der Superstar schon ziemlich zu Beginn der Show da. Wenig empathisch fanden wir die Wahl ihres Songs, mit dem sie (auch Vollplayback) aufgetreten ist: „Ich liebe das Leben“. Diesen Song veröffentlichte ANDREA BERG als ersten Titel nach der Trennung von EUGEN RÖMER, der eigentlich – so haben wir es verstanden – geehrt werden sollte. Merkwürdige Form der Ehrung, den ersten Titel „danach“ exponiert vorzustellen.

Das Outfit ist immer Geschmackssache – über ANDREAs unglaubliche sexy Figur muss man derweil wohl nicht reden – Motto: Wer kann – der kann – und so bekommt der alte Spruch von INGRID STEEGER eine neue Bedeutung: “Dann mach ich mir ‘nen Schlitz ins Kleid und find es wunderbar” – o la la…

ALVARO SOLER traut sich Livegesang zu

ALVARO SOLER hat – wenn wir das richtig vernommen haben – mit Livegesang „abgerissen“ – so beschrieb es zumindest GIOVANNI ZARRELLA, der sich nett mit dem Gesangsstar unterhalten hat. Warum gefühlt alle Schlagerstars Vollplayback singen und tendenziell die Stars anderer Genres sich den Livegesang zutrauen, ist derweil ein merkwürdiges Phänomen.

SOTIRIA mit Titelsong ihres großartigen neuen Albums “Herz”

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Danach gab es wieder einen Namen, den man nicht ständig in Samstagabendshows sieht. SOTIRIA lieferte einen sehr überzeugenden Auftritt ab. Schade, dass sie nicht live sang. Und schade, dass sie ausgerechnet den Titelsong ihres Albums „Mein Herz“ vortrug – auf dem Album gibt es für unseren Geschmack deutlich stärkere Titel. Eine tolle Bühnenperformance können wir ihr attestieren – ihre gesanglichen Qualitäten sind aufgrund des Vollplaybacks nicht zu beurteilen.

Der “kleine Bruder” PIETRO LOMBARDI singt live

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Danach kam der „kleine Bruder“ von PIETRO LOMBARDI vorbei. Kurios: Ausgerechnet der traut sich den Livegesang zu – die tolle Version von „Ohne dich“ war überzeugend. Ob PIETRO der beste Livesänger ist – man weiß es nicht – aber er hatte, anders als sehr viele andere Stars, den Mut live zu singen. Entsprechend war die Stimmung deutlich besser als bei den zuvor präsentierten Konserve-Songs. Die ehrlichen „Zugabe“-Rufe waren nicht zu überhören.

NINO DE ANGELO: Topsänger singt Vollplayback

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Danach durften wir etwas lernen: “Mit 17 Jahren” landete NINO DE ANGELO “vor 40 Jahren” einen Hit mit „Jenseits von Eden“ – so sagte es GIOVANNI ZARRELLA. Okay, NINO war 19 Jahre alt, und es ist 38 Jahre her – aber nicht jede Redaktion macht ihren Job gut – kein Vorwurf an GIOVANNI ZARRELLA. Unfassbar ist hingegen, dass ausgerechnet NINO das Vollplayback angewendet hat – warum nur, warum? Im lockeren Interview bekannte NINO, dass GIOVANNI „weniger Mist gebaut hat“ als er – da waren zwei eingemeindete Italiener unter sich, die dann „Jenseits von Eden“ in Deutsch-italienischer Version (Vollplayback) sangen.

Holpriger Start für Duo NEONLICHT

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Weiter geht es mit Nachwuchsförderung. Im Rahmen eines Talentwettbewerbs wurde ein Duo gesucht, das man NEONLICHT nannte. Das Duo sang den fragwürdigen Song „Wir sind mehr als zwei“. Hier war nach unserer Wahrnehmung das Problem, dass die beiden eher Einzelkünstler sind. Das ist einfach kein stimmiges Duo. Eigentlich sollten die beiden bekanntlich einen Coversong vortragen – dieser stattdessen ausgewählte „neue Song“, der an DIETER BOHLENs „We Have A Dream“ erinnert, passte unseres Erachtens nicht zu den beiden. Bezeichnend, wie NADINE an ihrem Gesangspartner JULIAN vorbeizog beim Vortrag und ihn keines Blickes würdigte. Immerhin können wir dank des ZDF euch nun ein Foto des Duos zeigen (die Plattenfirma hat uns keins zur Verfügung gestellt).

Das Küken der GIOVANNI-ZARRELLA-Show: ADRIANO

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Weiter ging es mit dem Nachwuchs – ein „junger Mann“ von 12 Jahren, ADRIANO, stellte sich selbstbewusst vor. GIOVANNI hat dem Kind ein Duett mit ihm ermöglicht und ihm damit einen Auftritt „auf der schönen großen Bühne“ ermöglicht.

Bewegender Moment der Show: Duett mit Papa BRUNO

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Danach wurde es Zeit für ein etwas älteres „Nachwuchstalent“ namens BRUNO ZARRELLA, der mit seinem Sohn zusammen musiziert hat. Wir durften erfahren, dass BRUNO in Deutschland anfing, Musik zu machen. Wobei – laut dessen Aussage habe er „mit 13 angefangen“ – aber dann wurde die Musik ihm wohl noch wichtiger. GIO hat mit „Papi“, wie er ihn liebevoll nennt, den Song „Piccola e fragile“ gesungen. Die innigen Blicke, die sich Familie ZARRELLA bei diesem Auftritt zugeschmissen hat, der feste Händedruck zwischen Vater und Sohn – das war echt und bewegend – sicher ein Highlight der Show. Als dann AL BANO die Bühne betreten hat, gab es kein Halten mehr. Zwischenzeitlich übernahm dann Papa BRUNO begeistert die Moderation :-)…

“Volare” mit PIETRO LOMBARDI – live gesungen

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Im Anschluss gab es eine schöne Liveversion des Klassikers „Volare“. Warum auch immer, wurde PIETRO LOMBARDI eingebunden. AL BANO bewies, dass ER es versteht, live zu singen. Auch GIOVANNI bewies einmal mehr, ein Livekünstler zu sein.

MAITE KELLY mit kuriosem Auftritt

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Danach hieß es „Willkommen in der Welt von MAITE KELLY!“. Der Auftritt war etwas „strange“, die BILD-Zeitung hat darüber berichtet, mehr gibt es dazu wohl nicht zu sagen. Warum MAITE angeblich nach ihrem Auftritt direkt weggefahren sein soll, ist uns ein Rätsel – immerhin war sie am Schluss der Show im Bild zu sehen.

CHRIS CRONAUER bekommt eine Chance

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Danach ging es mit Nachwuchsförderung: CHRIS CRONAUER sang seine Single “Ich lass dich nie mehr los”. Der Mann aus Süddeutschland hat sich insbesondere als Songautor einen Namen gemacht, so schrieb er an der neuen Single von HELENE FISCHER mit (“Vamos a Marte”). Wir Schlagerprofis durften kürzlich auch mit CHRIS ein Gespräch führen (siehe HIER).

TOM GRENNAN mit Live-Performance

Der Singer-Songwriter TOM GRENNAN bestach mit aktuellem Songmaterial (u. a. “A Little Bit Of Love”) live – klasse!

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Schlagerweltreise mit GIOVANNI ZARRELLA und u. a. SONIA LIEBING

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Eine schöne “Schlagerweltreise” unternahm daraufhin GIOVANNI ZARRELLA. Mit dabei waren CHRIS CRONAUER und SONIA LIEBING, die in ihrem “Bollywood-Outfit” very sexy aussah. 

ZARRELLA begann zunächst live mit “Griechischer Wein” – als dann aber das Medley mit den Gästen losging, wurde (zumindest nach unserem Höreindruck) auf Playback umgeschaltet. Der Liederblumenstrauß bestand aus Songs wie “Einmal um die ganze Welt”, “Santa Maria”, “Hello Again”, “Was für eine geile Zeit”, “Verdammt ich lieb dich” und “Atemlos”. Hurra: So war irgendwie dann doch auch BEN ZUCKER in der Show. Und wir hatten einen Hauch von HELENE…

SASHA kündigt Liveshow mit großer Band an

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Der Sänger SASHA wusste einmal mehr mit Livegesang zu überzeugen – er gehört ja zu den wenigen Protagonisten, die sogar bei FLORIAN SILBEREISEN schon einmal live gesungen haben. und erzählte im Gespräch mit GIOVANNI von seiner “Teilzeit-Autobiografie” und einer im kommenden Jahr anstehenden Tour mit Liveshow und großer Band.

SANTIANO präsentieren neuen Song

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Danach ging es in den hohen Norden: Die Jungs von SANTIANO präsentierten mit „Wenn die Kälte kommt“ ihren neuen Song, den Vorboten aus dem im Oktober erscheinenden gleichnamigen Album. GIOVANNI gefiel es – O-Ton: „Mit den Jungs kann nichts passieren auf der Bühne“.

HENRY MASKE zum 25. Jubiläum

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Danach kam einer der größten deutschen Boxer aller Zeiten auf die Bühne: HENRY MASKE.GIOVANNI ZARRELLA sprach mit ihm über seine unglaubliche Karriere. Da ist sogar bei doppelt Geimpften (unterstellen wir jetzt mal) ein Händedruck fällig…

Wiedersehen mit SARAH BRIGHTMAN

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Vor 25 Jahren sang SARAH BRIGHTMAN für HENRY MASKE gemeinsam mit ANDREA BOCCELLI die Hymne “Time To Say Goodbye”. Diesmal übernahm GIOVANNI den männlichen Part des Duetts und bewies, dass er auch auf Englisch Interviews führen kann.

Musical-Time

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Wie angekündigt, erklingen in der GIOVANNI-ZARRELLA-Show auch Musical-Melodien. Zur Premiere wurde das von PETER PLATE und ULF LEO SOMMER geschriebene Musical “Kudamm 56” vorgestellt – es gab einen schönen Einblick in dieses neue Musical.

Regenbogenfarben in neuer Duett-Konstellation

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Wie wir heute berichtet haben, war der KERSTIN-OTT-Song “Regenbogenfarben” insbesondere in der Version von HELENE FISCHER (mit KERSTIN) ein Hit. Dennoch wurde “nur” KERSTIN mit Platin ausgezeichnet. Nachdem GIOVANNI ZARRELLA schon für ANDREA BOCCELLI “eingesprungen” ist, sang er nun zusammen mit KERSTIN den Song “Regenbogenfarben”. Und danach gab es als “Überraschung” die Platin-Auszeichnung. (Überraschend war es allerdings für uns Schlagerprofis nicht wirklich – wir haben bekanntlich HIER darüber berichtet).

ANDREA BERG verkündet Überraschung

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Als “Topact” des Abends fungierte dann noch einmal ANDREA BERG. Dass ihr langjähriger Produzent, der vor wenigen Tagen verstorben ist, nicht erwähnt wurde, haben wir bereits kritisiert. Immerhin wurde er von GIOVANNI ZARRELLA kurz erwähnt, und ANDREA sang ihm zu Ehren in langsamer Version den Titel “Die Gefühle haben Schweigepflicht”, bevor sie mit einem Hitmedley zu begeistern wusste. Eine Überraschung gab es auch: Sie kündigte an, dass sie im kommenden Jahr ihr 30-jähriges “ANDREA-BERG-Jubiläum” feiern wird (Schlagerprofis.de berichtete HIER darüber). ANDREA verspricht ihren Fans eine “spektakuläre Bühnenshow” – wir sind in freudiger Erwartung. Das Event wird – mit GIOVANNI ZARRELLA und Gästen – für das Fernsehen aufgezeichnet.

Nächste Show am 13. November

Danach startete das Finale – und GIOVANNI ZARRELLA kündigte die nächste Show für den 13. November an.

Fazit

Für sein Showdebut hat nach unserer Wahrnehmung GIOVANNI ZARRELLA viel Lob bekommen. Wir finden: Zurecht. Ein paar wenige Kritikpunkte seien genannt. Seine Familie war vielleicht etwas überrepräsentiert. Dass er ein Familienmensch ist und das auch lebt, das authentisch zeigt – alles gut. Dass er der eigenen Familie aber SO viel Zeit eingeräumt hat, kann auch als “sich selber zu wichtig nehmen” gedeutet werden – wir gehen aber davon aus, dass das der Premiere geschuldet war und  in den kommenden Shows nicht mehr so exponiert der Fall sein wird.

Ähnlich verhält es sich mit der Überrepräsentanz der italienischen Kultur. Hier und da mal ein italienisches Lied, hier und da mal ein deutscher Schlager auf Italienisch – kein Problem, es sollte aber nicht Überhand nehmen. Außerdem will es sich nicht erschließen, warum internationale Acts oder Pop- und Rock-Acts tendenziell live singen und Schlagerinterpreten Vollplayback.

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Die ersten 15 Minuten der Show waren “Eins plus mit Sternchen” – großartige Livemusik-Unterhaltung, sogar mit Tanzeinlagen von GIOVANNI ZARRELLA, das war extrem stark. Eine weitere Stärke des Italieners ist seine Authentizität – wenn er sich bei seiner Familie bedankt, kommt das einfach glaubhaft und warum rüber, ebenso die ehrlich empfundene Wertschätzung für seine Gäste, die sich – so hat es auf uns gewirkt – einfach wohl gefühlt haben in der Sendung.

SILBEREISEN-Elemente wurden gut dosiert, aber nicht übertrieben ebenfalls eingebunden – hier und da ein Feuerwerk, hier und da eine Gaga-“Überraschung” (Platin für KERSTIN OTT) – das tut niemandem weh. Ein absolutes Top-Highlight ist natürlich die Liveband um CHRISTOPH PAPENDIECK. Dies Potenzial noch weiter auszuschöpfen, wäre großartig. Löblich ist, dass sehr viel live musiziert wurde – klasse!

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Spannend wäre mal in Erfahrung zu bringen, wovon es abhängt, ob live gesungen wird – weil es massiv auffällt, dass Leute wie KERSTIN OTT, NINO DE ANGELO, SOTIRIA, SANTIANO und ANDREA BERG eben NICHT live gesungen haben, während AL BANO, SASHA und TOM GRENNAN live gesungen haben. Das sieht schon aus, als hätte das “Methode” – oder ist es Zufall? – Definitiv tut diese Show der deutschen Musik-Landschaft sehr gut, es ist endlich mal eine echte Alternative zum “Marktführer”.

Das sehr gute Quotenniveau (für alle “Schlaumeier”, die meinen, die Quote sei übersichtlich: es war nach der Tagesschau die zweitmeistgesehene Sendung des Tages gegen mehrere andere hochkarätige Showformate, das ist etwas anderes als so eine Zahl gegen die Wiederholung eines Krimis zu holen) möge gehalten werden – das würden wir uns wünschen.

Kurzfazit eines unserer Redakteure:

Weniger Duette, weniger Familie, etwas mehr live und es passt.

Fotos: ZDF, Sascha Baumann

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10 Antworten

  1. Die Show wirkt wie eine kleinere Helene Fischer Show. Man muss den Verantwortlichen mehrere Vorwürfe machen. Es sind keine Künstler aus dem Osten dabei gewesen, wie so oft im Deutschen Fernsehen. Ein weitere nicht nachvollziehbare Tatsache ist der Umstand, dass das Alleinstellellungsmerkmal der Carmen Nebel Shows eingestampft wurde. Die Abschaffung der großen breiten hellen Bühne. Diese Dunkelheit auf der Bühne und in der Show war eine Zumutung. Bei dem merkwürdigen Auftritt von Maite Kelly dachte man jetzt ist man endgültig in der Gruft angekommen. Für eine große Unterhaltungssendung am Samstagabend eine Unverschämtheit. Dazu kommt, das man jetzt gerade im beginnenden Herbst um 20:15 auch draußen nur Dunkelheit hat. Da wird man depressiv. Das muss ganz schnell geändert werden.
    Bedauerlich ist es auch, das es jetzt keine Frau mehr gibt die eine große Samstagabendshow moderiert und präsentiert. Haben wir eigentlich keine eigenen Leute in der Branche die das machen können? Doch die gibt es. Stefanie Hertel wäre die ideale Nachfolgerin für Carmen Nebel gewesen. Sie hat seit ihrer Kindheit und Jugend genug Erfahrung für solch ein Showformat. Ausserdem kommt sie wie Carmen Nebel aus dem Osten der Republik. Desweiteren sollte die Präsenz von Giovanni Zarella in der Show gesenkt werden. Es geht nicht um ihn sondern um die Künstler die seine Gäste sind. Hier besteht der Unterschied zu Carmen Nebel. Carmen Nebel war eine Moderatorin und Präsentatorin der alten Garde der großen Abendunterhaltung. Zarella macht zuviel Selbstdarstellung. Seine Familie interessiert keinen. Die ganze Show sollte von Grund auf überarbeitet werden.

    Martin

    1. Durch die in diesem Fall komplexe Formatierung mit vielen Fotos im Text gab es einige Tippfehler. Hier wollten wir zunächst aktuell sein, haben die Tippfehler aber natürlich korrigiert.

      1. Ich war ja ganz angetan davon das es hier acht Kommentare zu dem Artikel gibt. Als ich jetzt reingeschaut habe musste ich feststellen, daß es sich nur um Hinweise handelt die sich auf Rechtschreibfehler im Text beziehen. Bedauerlich ist es, das man von Holger bis jetzt nicht weiß wie er die Show fand und sie einordnet.
        Somit findet kein Austausch und keine Diskussion statt. Dafür ist die Kommentarfunktion aber gedacht. Sehr Schade.

        Martin

  2. Tja, lieber Martin, da die Kommentarfunktion hier leider nicht gewünscht ist, und man von den Schlagerprofis selber auf Fehler schon hingewiesen wurde, habe ich die Kommentarfunktion ebenfalls dafür genutzt. Ich fand die Show sehr gut. Bin gespannt, welche negativen Kommentare hier dann kommen.

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