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ANDY BORG: Nun überholt er sogar „Verstehen Sie Spaß?“
Der Quotenvergleich am Samstagabend: Während „Verstehen Sie Spaß?“ am vergangenen Samstag im Ersten den niedrigsten Zuspruch seit vielen Jahren (mutmaßlich sogar aller Zeiten) verzeichnete, konnte „Schlager-Spaß mit ANDY BORG“ in den Dritten Programmen(!) von SWR und MDR vor zwei Wochen sogar in Summe leicht mehr Zuschauer erreichen. Besonders interessant: Beide Sendungen waren Best-of-Ausgaben mit den Höhepunkten vergangener Jahre, so dass der Vergleich absolut interessant ist.
„Verstehen Sie Spaß?“ auf historischem Tiefstand
Für die ARD-Unterhaltungsshow mit BARBARA SCHÖNEBERGER lief es alles andere als rund. Wie DWDL zu berichten weiß, schalteten lediglich 1,62 Millionen Zuschauer ab 20:15 Uhr „Verstehen Sie Spaß? – Das Beste aus gestern und heute“ ein. Das entsprach einem Marktanteil von 10,5 Prozent.
Auch in der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen blieb die Resonanz mit 9,8 Prozent Marktanteil für „VSS“-Verhältnisse überschaubar. Besonders brisant: Nach den Aufzeichnungen von DWDL ist dies die niedrigste Zuschauerzahl des Formats seit Beginn der dort dokumentierten Quotenhistorie im Jahr 2010. Eine Ausgabe mit einer geringeren Reichweite hat es in diesem Zeitraum nicht gegeben.
ANDY BORG behauptet sich im Dritten
Nur zwei Wochen zuvor zeigte der „Schlager-Spaß mit ANDY BORG – Das Beste“, dass der Moderator weiterhin auf ein treues Publikum bauen kann. Obwohl die Sendung lediglich im SWR und MDR ausgestrahlt wurde und damit eine deutlich geringere technische Reichweite als das Erste besitzt, erreichte sie knapp mehr Zuschauer als „Verstehen Sie Spaß?“.
Allein dieser Vergleich ist bemerkenswert: Eine Unterhaltungssendung in den Dritten Programmen liegt bei der absoluten Zuschauerzahl vor einer traditionsreichen Samstagabendshow im Ersten. Besonders spannend ist der Vergleich auch deswegen, weil beide Shows von KIMMIG produziert werden.
Beide Sendungen waren Best-of-Ausgaben
Dabei lässt sich das Ergebnis nicht damit erklären, dass ANDY BORG mit einer neuen Ausgabe gegen ein Best-of angetreten wäre. Beide Formate präsentierten hochprozentig Archivmaterial.
Damit sind die Voraussetzungen durchaus vergleichbar: Sowohl „Verstehen Sie Spaß?“ als auch „Schlager-Spaß mit ANDY BORG“ boten Rückblicke auf frühere Highlights. Umso überraschender fällt aus, dass ausgerechnet die große ARD-Show im Ersten den historischen Tiefstwert hinnehmen musste.
Treues Schlagerpublikum zahlt sich aus
Die Quoten unterstreichen einmal mehr, wie konstant ANDY BORGs Stammpublikum ist. Seit Jahren gehört „Schlager-Spaß“ zu den erfolgreichsten Musiksendungen der Dritten Programme und erzielt regelmäßig Werte, die sich auch im Vergleich mit Formaten aus dem Ersten sehen lassen können.
Dass eine Best-of-Ausgabe im SWR und MDR sogar knapp vor einer traditionsreichen Samstagabendshow der ARD liegt, dürfte den Verantwortlichen durchaus zu denken geben. Für ANDY BORG hingegen ist das Ergebnis ein weiterer Beleg dafür, wie eng die Bindung seines Publikums an das Format weiterhin ist.
Auch vor diesem Hintergrund sollten sich TV-Macher für das TV-Format „Immer wieder sonntags“ interessieren, das bekanntlich abgesetzt wurde.
Bild: SWR, Kerstin Joensson












Ein Kommentar
Bedeutet aber auch, dass Andrea Kiewel und Peter Kraus als zwei Persönlichkeiten aus dem Bereich des Schlagers bei „VSS?“ überhaupt keine Zugkraft hatten.