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DEUTSCHES FERNSEHBALLETT: Tänzer ANDRÉ HÖHL ist tot – schon wieder ein früher Abschied!
Trauer um einen Künstler, der über Jahrzehnte das deutsche Fernsehpublikum begeisterte: ANDRÉ HÖHL ist laut vieler übereinstimmender Nachrufe auf Social Media im Alter von 59 Jahren gestorben. Erst im vergangenen Jahr musste die Ballettwelt Abschied von CARSTEN RIETSCHEL nehmen, der ebenfalls zum Deutschen Fernsehballett gehörte.
Die Nachricht macht traurig: ANDRÉ HÖHL ist tot. Der Tänzer, Choreograf und Schauspieler, der über viele Jahre zum Deutschen Fernsehballett gehörte, ist am 26. Oktober 2026 gestorben. HÖHL wurde am 29. Mai 1967 in Leipzig geboren und erreichte ein Alter von 59 Jahren.
In den sozialen Netzwerken nehmen Weggefährten Abschied von dem Künstler. Ein Trauergruß bringt die Fassungslosigkeit angesichts des Verlustes zum Ausdruck: „Ein großartiger Tänzer, Künstler und geschätzter Kollege hat viel zu früh die Seite gewechselt.“, schreibt OPHELIA VILAROVA. Weiter heißt es: „Ich bin sprachlos und kann es noch immer nicht begreifen.“
Auch andere Stimmen erinnern an HÖHL und seine Arbeit auf der Bühne. Seine Kunst, seine Leidenschaft und die vielen unvergesslichen Momente, die er dem Publikum schenkte, sollen in Erinnerung bleiben. Für viele Fernsehzuschauer dürfte sein Gesicht eng mit den großen Unterhaltungsshows vergangener Jahrzehnte verbunden sein.
MARY ROOS nimmt wie folgt Abschied:
Lieber Andrè, mein Herz weint. Du warst einer der besten, lustigsten Tänzer im ehemaligen unvergessenen MDR Fernsehballett. Ich denke gerade an die Endlichkeit die wir auf Erden haben. Wir werden da oben, mit allen die wir mögen, eine Gang gründen.RIP , Deine Mary
ANDRÉ HÖHL: Vom Leipziger Opernhaus zum Deutschen Fernsehballett
ANDRÉ HÖHL erhielt seine tänzerische Ausbildung an der Staatlichen Ballettschule in Leipzig. Neben klassischem Ballett und Pas de deux beschäftigte er sich auch mit Jazzdance und spanischer Folklore. Nach einem Engagement am Opernhaus Leipzig wechselte er 1989 zum Deutschen Fernsehballett des DDR-Fernsehens. Dort entwickelte er sich zum Solisten.
Auch nach dem Ende des DDR-Fernsehens setzte HÖHL seine Arbeit mit dem Ensemble fort, das später beim MDR angesiedelt war. Im Laufe seiner Karriere stand er mit zahlreichen bekannten Künstlerinnen auf der Bühne. Zu seinen Tanzpartnerinnen gehörten unter anderem MARIKA RÖKK, DAGMAR FREDERIC, PETRA KUSCH-LÜCK, MARLÈNE CHARELL und HELENE FISCHER.
HÖHL war nicht ausschließlich als Tänzer tätig. Er wirkte auch als Choreograf, Schauspieler und Kabarettist. Im MDR-Fernsehen trat er beispielsweise in Unterhaltungssendungen und Sketchen auf. Damit war er Teil jener vielseitigen Künstlergeneration, die das Deutsche Fernsehballett weit über reine Tanzeinlagen hinaus prägte.
Schon 2025 starb Fernsehballett-Star CARSTEN RIETSCHEL
Der Tod von ANDRÉ HÖHL erinnert zugleich an einen weiteren schmerzlichen Verlust aus den Reihen des Deutschen Fernsehballetts. Erst im März 2025 wurde bekannt, dass CARSTEN RIETSCHEL im Alter von nur 52 Jahren gestorben war. Der am 20. Februar 1973 in Meißen geborene Tänzer war seit 1992 Teil des Ensembles und machte sich als langjähriger Star-Solist einen Namen.
RIETSCHEL tanzte unter anderem mit ANNA MARIA KAUFMANN, MARIKA RÖKK, MIREILLE MATHIEU und PETRA KUSCH-LÜCK. Auch als Moderator der MDR-Sendung „Schlager-Boulevard“ war er zu sehen.
Sein Tod hatte im Frühjahr 2025 für besondere Bestürzung gesorgt.
Eine Ära des deutschen Fernsehens bleibt in Erinnerung
Das Deutsche Fernsehballett wurde 1962 gegründet und war fast sechs Jahrzehnte lang ein fester Bestandteil der deutschen Fernsehunterhaltung. Ob in großen Samstagabendshows, Musiksendungen oder Schlagerformaten: Die Tänzerinnen und Tänzer sorgten für Glanz, Choreografie und jene aufwendigen Bühnenbilder, die viele Sendungen bis heute unverwechselbar machen. Ende 2020 endete die Fernsehgeschichte des Ensembles.
Mit ANDRÉ HÖHL verliert die Ballettwelt einen Künstler, der diese Geschichte über viele Jahre mitgeschrieben hat. Seine Auftritte bleiben Teil der Erinnerungen an eine Zeit, in der das Fernsehballett für viele Zuschauer selbstverständlich zu den großen Unterhaltungsshows gehörte.
Unser Mitgefühl gilt seinen Angehörigen, Freunden und Weggefährten. Ruhe in Frieden, ANDRÉ HÖHL.
Foto: Daniela Jäntsch











