Wincent Weiss

WINCENT WEISS in der Kritik: MARKUS KRAMPE spricht über gestiegene Gagen

MARKUS KRAMPE kritisiert WINCENT WEISS: Debatte um steigende Gagen nach Konzertabsagen

Die jüngsten Konzertabsagen mehrerer deutscher Künstler sorgen weiterhin für Diskussionen in der Musikbranche. Nachdem unter anderem WINCENT WEISS, MAX GIESINGER, RONAN KEATING und GABRIEL KELLY Auftritte wegen zu geringer Ticketverkäufe absagen mussten, wird intensiv über die Ursachen gesprochen.

Nun hat sich Veranstalter MARKUS KRAMPE deutlich zu Wort gemeldet und dabei auch WINCENT WEISS kritisiert. Gegenüber Express.de erklärte der Festivalveranstalter, dass nicht nur gestiegene Produktionskosten, sondern auch die Gagenforderungen vieler Künstler zur aktuellen Situation beitragen würden.

KRAMPE: Gagenforderungen seien deutlich gestiegen

Als Beispiel nennt Krampe den Sänger WINCENT WEISS, der 2023 beim „Glücksgefühle“-Festival auftrat. Nach Angaben des Veranstalters sei dessen Gagenforderung seitdem um rund 40 Prozent gestiegen.

KRAMPE sieht die jüngsten Konzertabsagen deshalb auch als Wendepunkt für den Markt. Seiner Einschätzung nach habe sich der Marktwert des Künstlers durch die abgesagten Konzerte verändert. Für zukünftige Festivalbuchungen, etwa im Jahr 2027, würde er nach eigenen Aussagen nicht mehr die Gage zahlen, die noch vor zwei oder drei Jahren verlangt worden sei.

Ticketpreise unter Druck

Neben den Gagen verweist MARKUS KRAMPE auf die stark gestiegenen Kosten in der gesamten Veranstaltungsbranche. Technik, Dienstleister und Hallenmieten seien seit der Pandemie erheblich teurer geworden. Gleichzeitig würden viele deutsche Pop-Acts inzwischen Ticketpreise verlangen, die früher eher internationalen Topstars vorbehalten gewesen seien.

Die Folge: Immer mehr Fans empfinden Konzerttickets als zu teuer. Auch steigende Preise für Getränke und weitere Nebenkosten würden viele Besucher davon abhalten, Konzertkarten zu kaufen.

Schwierige Lage für mittelgroße Events

Während Großveranstaltungen mit internationalen oder besonders populären Acts weiterhin hohe Besucherzahlen erreichen, sieht KRAMPE vor allem mittelgroße Konzerte und Festivals unter Druck. Seiner Ansicht nach entscheiden sich viele Besucher entweder für große Mega-Events oder kostenlose Stadt- und Straßenfeste.

Das Glücksgefühle-Festival, das KRAMPE gemeinsam mit LUKAS PODOLSKI sehr erfolgreich veranstaltet, sei von dieser Entwicklung bislang nicht betroffen. Langfristig sieht der Veranstalter jedoch erhebliche Herausforderungen für den deutschen Konzertmarkt.

Quelle: Express.de

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