Sarah Engels

SARAH ENGELS: „Fire“ in den Top-10 der meistgestreamten ESC-Hits!

SARAH ENGELS: Hat sie Recht mit der Behauptung, dass Deutschland benachteiligt wird?

Keinen einzigen Zuschauerpunkt gab es beim ESC für Deutschland. So muss man es wohl formulieren. Denn: Für SARAH ENGELS hätte es diese Punkte vermutlich gegeben, wenn sie nicht unter dem Label „Deutschland“ angetreten wäre. Das muss man wohl ganz nüchtern so sagen, wenn man sich die weltweit meistgestreamten ESC-Songs 2026 ansieht. Die Liste birgt Einiges an Überraschungen – hier die Top-10 (Irrtum vorbehalten, Quelle: Eurovision-News, siehe HIER):

Platz Land Künstler – Song Spotify-Streams
1 Italien 🇮🇹 Sal Da Vinci – Per sempre sì 32,3 Mio.
2 Schweden 🇸🇪 Felicia – My System 24,4 Mio.
3 Bulgarien 🇧🇬 DARA – Bangaranga 21,8 Mio.
4 Finnland 🇫🇮 Linda Lampenius & Pete Parkkonen – Liekinheitin 19,0 Mio.
5 Dänemark 🇩🇰 Søren Torpegaard Lund – Før vi går hjem 11,4 Mio.
6 Israel 🇮🇱 Noam Bettan – Michelle 11,1 Mio.
7 Malta 🇲🇹 AIDAN – Bella 10,5 Mio.
8 Griechenland 🇬🇷 Akylas – Ferto 9,7 Mio.
9 Belgien 🇧🇪 Essyla – Dancing on the Ice 8,9 Mio.
10 Deutschland 🇩🇪 Sarah Engels – Fire 8,1 Mio.

Mit anderen Worten gehört SARAH ENGELS zu den Top-10 der meistgehörten ESC-Songs 2026 – bekam aus Europa vom Publikum aber genau NULL Punkte. Wir finden: Einen besseren Beleg dafür, dass es beim ESC oft weniger um den SONG geht, als um die Politik. Recht spannend finden wir auch, dass Bulgarien „nur“ auf Platz 3 steht und der meistgestreamte Song aus Italien kommt – sogar mit recht deutlichem Abstand. So oder so ist das eine interessante Statistik, die allerdings auch Fragen aufwirft – insbesondere eben die, warum SARAH ENGELS derart abgestraft wurde.

Schon im Vorjahr war „Baller“ international ja VIEL erfolgreicher als die Platzierung es hergegeben hatte. In dem Zusammenhang spannend, was „MARKY“ schreibt: „Bangaranga“ hat es in den Billboard Global 200 als einziger ESC-Titel auf #90 geschafft. Zur Erinnerung: „Baller“ war letztes Jahr auf #80.

So gesehen scheint der Erfolg in Deutschland mit dem (zumindest für uns) überraschenden Nummer-1-Hit ein eher lokal begrenztes Phänomen zu sein. Ob es derweil Sinn macht, bei einem Wettbewerb mitzuwirken, bei dem schon „aus Prinzip“ für Deutschland keine Punkte vergeben werden, auch wenn der Song durchaus „ankommt“ – und ob es Sinn macht, das alles federführend mit zu finanzieren – zumindest die Diskussion darüber ist schon nicht unangebracht…

Danke an MARKY für seine Hinweise zu diesem Thema!

 

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