RENÉ DEUTSCHER: Neue Single „Tief unter meiner Haut“ kommt am 06.12.2019! 0

René Deutscher „Tief unter meiner Haut“

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Wie schon bereits HIER berichtet, erscheint am kommenden Freitag (06.12.2019) nun die neue Single von RENÉ DEUTSCHER „Tief unter meiner Haut“. Bereits die Hörprobe offenbarte schon einen offensichtlich echten Kracher!
Insofern sind wir sehr gespannt auf die volle Version und wünschen uns, dass dieser tolle Song nun vielleicht nach 35 Jahren seinen Weg in die Hitparaden/Charts findet!

Hier noch der offizielle Pressetext:
„Tief unter meiner Haut“ – einer der ganz großen Songs von Drafi Deutscher (1946 – 2006). „Ich erinnere mich noch sehr genau, wie mein Vater und ich 1983 unterwegs auf einer Tour waren. Wir zogen damals mit der legendären ‚Pee Wee Blues Gang‘ durch die Konzertsäle im Ruhrgebiet. Zu dieser Zeit hörte mein Vater sehr viel die Oldies von Otis Redding. Der Song ‚Dreams to remember‘ war einer der Lieblingssongs meines Vaters. Und genau dieser Song inspirierte meinen Dad dann zu dem Song ‚Tief unter meiner Haut‘. Er komponierte den Songs mehr oder weniger zwischen den Proben. Ich erinnere mich noch, wie er dann in Hamburg den Song aufnahm/produzierte – das ging alles recht schnell. Am 26.05.1984 wurde der Songs dann in der ZDF-Hitparade (mit Dieter Thomas Heck!) als „Neuvorstellung Nr.2“ aufgeführt und erreichte dann in der Ausgabe Nr. 177 am 30.06.1984 Platz 3.
1985 fand der Titel dann auch seinen Weg auf das ‚Album Krieg der Herzen‘.“

Leider ging der Song damalig weitgehend in der „Neuen deutschen Welle“ unter und konnte sich nie in den Charts platzieren. Der deutsche Schlager war zu der Zeit fast „tot“. Und trotzdem ist „Tief unter meiner Haut“ bis heute einer der größten und stärksten Songs von Drafi Deutscher. Ein jeder Drafi-Fan schwärmt bis heute in den höchsten Tönen von dem Titel.

Eine Neuaufnahme war schon lange ein ganz großer Herzenswunsch nicht nur von René, sondern auch von seiner Lebensgefährtin (Verlobte) Manuela. Jedoch fand er nie einen passenden Sänger für den Titel – denn der Song ist wirklich schwer zu singen. 2017 kam es dann, dass Nino de Angelo den Song aufnehmen wollte – mit René im Duett. Die beiden trafen sich 2017 im Studio und nahmen den Song auf. Leider entschloss sich Nino dann aber Anfang 2018, dem deutschen Schlager den Rücken zu kehren und so wurde die Aufnahme (die sogar der Vorbote eines kompletten Albums sein sollte) nie veröffentlicht.

Nun vergingen weitere 2 Jahre, bis sich René bereit fühlte den Song neu aufzunehmen. „’Tief unter meiner Haut‘ ist wirklich eine Herausforderung. Der Titel ist unfassbar ‚bluesig‘ (6/8-Takt) und lebt von entsprechenden Punktierungen im Gesang – das ist wirklich eine große Herausforderung.
„Wenn ich mir anhöre, mit welcher Leichtigkeit mein Vater den Song gesungen hat, falle ich jedesmal rückwärts um – wie kann man das nur so locker singen… Ich hoffe, dass ich zumindest ansatzweise dem Song gerecht werden konnte…“.

„Ich habe mich bei der Produktion sehr von der „Forfeet“-Produktion (Holger Quak, Antje Sommerfeld) 2017 leiten lassen, die damals Holger Quak aufgenommen hatte. Holger hatte 2017 so punktuell den Nagel auf den Kopf getroffen, dass ich mich stark an seinem Arrangement orientierte. Da Holger (bekannterweise) auch ein sehr angesagter und guter Gitarrist ist, habe ich ihn gleich gebeten, die entsprechenden Gitarrenspuren zu liefern. Als i-Tüpfelchen hat Antje Sommerfeld (Holger Lebenspartnerin) meinen Chor komplettiert.“

Insgesamt ist die Produktion somit unglaublich wuchtig und kraftvoll geworden.

Credits:
Musik: Drafi Deutscher
Text: Joachim Horn-Bernges
Produzent: René Deutscher
Gitarren: Holger Quak (‚Forfeet‘)
Backingvocals: René Deutscher/Antje Sommerfeld (‚Forfeet‘)
Aufgenommen und gemischt um Red Cat Tonstudio, Dresden
Mastering: Dieter Wegner

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ZDF-HITPARADE: Erfolgs-Compilation „50 Jahre ZDF-Hitparade“ bekommt eine „Zugabe“ 0

Bis heute legendär ist die ZDF-Hitparade. Eine Sendung, in der LIVE gesungen wurde – heutige TV-Macher behaupten bekanntlich, dass das angeblich nicht gehe, aber Leute wie Andreas Gabalier beweisen, dass man auch 2019 noch live im TV singen kann. Und  Weltstars wie Robbie Williams setzen sich bei Shows wie „Ein Herz für Kinder“ einfach mal durch und singen wirklich – anders als z. B. Andrea Berg, die sich lieber für das Vollplayback entschied.

Der 50. Geburtstag der ZDF-Hitparade wurde groß und erfolgreich gefeiert. Thomas Gottschalk moderierte die Erfolgs-Show, die eine sensationelle EInschaltquote einfuhr. Der dazu passende Sampler wurde ebenfalls ein großer Erfolg. Kein Wunder, dass Sony Music Catalog es sich nicht nehmen ließ, nun auch einen zweiten Teil der Compilation zu veröffentlichen. Aus sicherer Quelle wissen wir, dass diese Compilation von Fachleuten zusammengestellt wurde, so dass es diesmal (im Gegensatz zu früher) nicht zu peinlichen Tracks kam, die niemals in der ZDF-Hitparade zu Gast waren.

Recht „heimlich“ wurde nun ein zweiter Teil der Compilation erstellt, der nach unserer Kenntnis eigentlich am 10. Januar veröffentlicht werden sollte – passend zum smago!-Award 2020, der im Zeichen des Hitparaden-Jubiläums steht. Das hat man sich dann angesichts des Rummels um die ARD-Show „Schlager Champions“ allem Anschein nach doch wohl nicht wirklich getraut. Klugerweise wird das 3-CD-Set daher am 17. Januar veröffentlicht – mit dem Motto: „Zugabe!“. Ob die eigentlich geplante „Vol. 3“ auch noch erscheinen wird, bleibt zu hoffen 🙂

Gerne informieren wir als erstes Schlagerportal über diese tolle Neu-VÖ und freuen uns schon darauf, wenn die Kollegen diese Information auch weitergeben – ganz nach unserem Motto: „zuerst bei Schlagerprofis.de“ :-)…

Kolumne: DAS WORT ZUM SONNTAG – Folge 4: Nebel-Quote, TV-Überschneidungen, Petry-„Comeback“ und Schlagerprofis-Influencer… 0

Auch die vergangene Woche bot wieder einige interessante Schlagerthemen, über die es sich zu reden lohnt:

Über 4 Mio. Zuschauer sahen Carmen Nebels Show „Die schönsten Weihnachtshits“

Es ist schon kurios. Was die nackten Zahlen angeht, hat Carmen Nebel in absoluten Zahlen die beste Quote seit längerer Zeit hingelegt – über 600.000 Zuschauer mehr als im Vorjahr. Das haben wir auch anerkannt. Und dennoch gab es hier und da Kritik. Ein großes Schlagerportal befragte z. B. die Fans und bekam Antworten, die wohl SO nicht geplant waren. Die BUNTE nahm das zum Anlass, einen Artikel mit der Überschrift: „„Grauenvoll“: Ihre ZDF-Weihnachtsshow sorgt bei Fans für heftige Diskussionen“ zu bringen – siehe HIER. Damit nicht genug, hat die BUNTE diese These bei Facebook zur Diskussion gestellt und teilweise recht eindeutige Kommentare generiert. So hat sich beispielsweise der ehemalige Manager und Lebensgefährte Patrick Lindners zu Wort gemeldet: „Gute Quote? Noch nicht mal 15 % sind eine Katastrophe. Und gegen ‚Bonusfamilie‘ zu gewinnen, ist wirklcih kein Kunststück. Das schafft selbst das Testbild.“ – okay, so kann man es natürlich auch sehen. Trotzdem muss man eine Quote von gut 4 Mio. heutzutage erst einmal hinbekommen – und immerhin ist Carmen Nebel nun auch einmal Gegenstand der Diskussionen und nicht immer nur Florian Silbereisen.

Diverse Schlagershows am Samstagabend

Eigentlich sind wir Schlagerfreunde ja traurig darüber, dass es kaum noch große Shows des Genres gibt. Aktuell gibt es im Ersten Florian Silbereisen und im ZDF Carmen Nebel. Zum Glück bieten auch die dritten Programme hier einige positive Aspekte. Am gestrigen Samstag aber war es kurios – gleich DREI Schlagershows (na gut, „Ein Herz für Kinder“ ist keine Schlagersendung, aber es waren mit WOLFGANG PETRY, ANDREA BERG und ROLAND KAISER gleich drei Schlager-Hochkaräter der allerersten Liga dabei) buhlten um die Gunst der Zuschauer. Während sehr viele Stars traurig darüber sind, bei TV-Shows NICHT berücksichtigt zu werden, hatte SEMINO ROSSI ein Luxusproblem: Seine Fans mussten sich entscheiden, bei wem sie einschalten. Zur Auswahl stand im SWR „Weihnachten mit Andy Borg“ und im MDR „Weihnachten bei uns“. Schade, dass die Schlager-Shows sich leider aufgrund der Programmplanungen gegenseitig die Zuschauer wegnehmen…

Das ominöse Wolfgang-Petry-„Comeback“

Seinen ersten TV-Auftritt seit 13 Jahren absolvierte der Schlager-Superstar WOLFGANG PETRY. Und da liegt vielleicht schon das Problem – „Wolle“ hatte nun mal mit SCHLAGERN seinen irren Erfolg und nicht mit irgendwelchen englischen Rocksongs. Das „Problem“ hat schon Roy Black gehabt, und auch Wolfgang Petry scheint Frust zu schieben, dass sein Alter Ego „Pete Wolf“ nicht wirklich eingeschlagen ist – das erste Album dieses Projekts ist kolossal gefloppt. Man darf gespannt sein, ob das an exponierter Stelle zelebrierte TV-„Comeback“ (genau SO hat Johannes B. Kerner es angekündigt) zum Erfolg führen wird. Auf Englisch singe Wolle – so Johannes B. Kerner, weil er „von jedem verstanden werden will“ – eine merkwürdige Logik…

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