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PETER IMHOF: „Hol dir deine Show“ nach wie vor mit schlechten Quoten-Werten
Das MDR-Format „Hol dir deine Show!“ kam diesmal aus Karsdorf. Die MDR-Produktion setzte auf regionale Verbundenheit, handwerkliche Traditionen und prominente musikalische Gäste. Doch beim Fernsehpublikum konnte das Format nur bedingt überzeugen: Lediglich 152.000 Zuschauer schalteten ein, was einem Marktanteil von überschaubaren 6,7 Prozent entsprach.
Dabei hatte die Sendung einiges zu bieten. Im Mittelpunkt standen die Karsdorfer Handwerker, die ihre Fähigkeiten als Tischler, Schmiede und Holzarbeiter einem breiten Publikum präsentierten. Auch die Freiwillige Feuerwehr rückte während der Show immer wieder ins Rampenlicht und stellte ihr Engagement für die Gemeinde vor.
Moderatorin JULIA KRÜGER hatte die rund 400 Einwohner zählende Gemeinde für einen Abend in eine große Showbühne verwandelt. Gemeinsam mit den Karsdorfern und mehreren bekannten Künstlern sorgte sie für eine lebendige Atmosphäre vor Ort. Musikalisch wurde die Sendung von UTA BRESAN, GEORG STENGEL, der A-cappella-Gruppe MEDLZ und RENÉ ULBRICH begleitet.
Darüber hinaus erhielten Talente aus der Region die Gelegenheit, sich einem Fernsehpublikum zu präsentieren. Für zusätzliche Unterhaltung sorgte Showreporter PETER IMHOF, der sich verschiedenen handwerklichen Herausforderungen stellen musste. Die Karsdorfer hatten eigens Aufgaben vorbereitet, bei denen er sein Geschick in unterschiedlichen Handwerksdisziplinen unter Beweis stellen sollte.
Trotz des aufwendig gestalteten Konzepts und der starken Einbindung der Dorfgemeinschaft blieb die Zuschauerresonanz jedoch einmal mehr hinter den Erwartungen zurück. Das Format, das mit dem Versprechen angetreten war, Gemeinschaft zu schaffen und die Menschen in den Mittelpunkt zu stellen, konnte an diesem Abend erneut nur eine vergleichsweise kleine Fernsehzuschauerschaft erreichen. Wenn man bedenkt, dass genau das Format die beliebte Sendung „Schlagerhitparade“ (zuvor „Schlager des Monats“) abgelöst hat, weil die Verantwortlichen ja den Publikumsgeschmack sehr gut „kennen“, packt man sich (mit Verlaub) an den Kopf – in diesem Jahr wurden folgende Quotenwerte erreicht:
Quoten-Übersicht:
- 29.05.2026: 152.000 Zuschauer, Marktanteil 6,7 %
- 24.04.2026: 188.000 Zuschauer, Marktanteil 7,0 %
- 20.03.2026: 156.000 Zuschauer, Marktanteil 5,7 %
- 27.02.2026: 173.000 Zuschauer, Marktanteil 6,1 %
- 30.01.2026: 226.000 Zuschauer, Marktanteil 7,9 %.
Foto: © MDR/Marco Prosch
Danke an MARKY für seinen Hinweis zu diesem Thema!












Ein Kommentar
Hallo an die Beurteilenden,
wer bestimmt denn die Quoten und wer beurteilt wo und wie und was wird da beurteilt?
Was wollt ihr mit eurer Bewertung und den „Quoten“ erreichen. Was leistet und erreicht oder wollt ihr mit eurer Bewertung erreichen?
Kennt ihr das Ziel des Formats?
Frage: Woher sollen die Beurteilenden wissen, wie die Sendung oder Veranstaltung wirklich war, wenn sie diese nicht geschaut und erlebt haben? Sind das vielleicht nur Zappende? Kaputt und schlecht machen ist ja so einfach!
Vergleicht ihr Äpfel mit Birnen oder Wettkämpfe in der Schnelligkeit von Pferden mit Schnecken oder Fischen mit Vögeln?
Wer bekommt von denen eurer Meinung nach welche Quote?
Das wirkliche Ergebnis zeigt sich doch wie reagiert der Ort, wo das spitzenmäßige Konzept stattgefunden hat. Und was passiert mit der Gemeinschaft und welche positiven Reaktionen löst das Format aus. Fragt alle Orte wo das Format stattgefunden hat und was dort in den Vorbereitungen, bei der Durchführung und danach passiert ist!
Bei uns und den Orten mit denen wir Kontakt hatten viel Positives! Wir kennen auch Menschen oder Ämter die sich Bewerten einfach anmaßen und zu uns sagen ihr denkt zu positiv.
Das Format verdient die Goldene Henne!
Mit freundlichen Grüßen
in Vertretung der, die das vor Ort erleben durften.